Volksinitiative „Unsere Schulen“ geht vor das Verfassungsgericht Berlin

Nachdem der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses die Forderung der Volksinitiative „Unsere Schulen“ auf Anhörungsfortsetzung ablehnt hat, wendet sich die Initiative jetzt an das Verfassungsgericht des Landes Berlin. Das Gericht soll über einen Eilantrag auf ausreichende Anhörung entscheiden, weil der Initiative das entscheidende Dokument, der Rahmenvertragsentwurf, erst am Abend vor der Anhörung übermittelt worden war.

Volksinitiative setzt Frist für die Fortsetzung der Anhörung

Die Volksinitiative „Unsere Schulen“ hat an den Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses einen Antrag auf Fortsetzung der Anhörung in den zuständigen Ausschüssen gestellt. Der Grund: Die Senatsverwaltung setzte GiB erst am Vorabend der Anhörung per E-Mail von der Öffentlichmachung des Rahmenvertragsentwurfs zwischen dem Land, den Bezirken und der Howoge in Kenntnis.

Versorgungsauftrag erfüllen

Joachim Oellerich beschreibt in seinem Gastartikel, dass die öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften nicht nur private Rechtsformen haben, sondern auch wie private Unternehmen agieren. Eine politische Steuerung finde nicht in ausreichendem Maße statt. Um für eine Rolle als Träger für einen dringend benötigten kommunalen Wohnungsbau infrage zu kommen, bedürfen sie einer fundamentalen Umgestaltung.

Wie die Fratzscher-Kommission und PricewaterhouseCoopers Privatisierung tarnen

PricewaterhouseCoopers (PwC) verfasste 2016 eine öffentlich wenig beachtete Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Laura Valentukeviciute hat jetzt für GiB die PwC-Stellungnahme analysiert, die sich mit den Voraussetzungen zur Einführung neuer Formen privater Finanzierung öffentlicher Infrastrukturvorhaben unter Einbindung einer staatlichen Infrastrukturgesellschaft befasst.

Nimm es in die Hand! Komm am 7. November zur Anhörung!

Um den Argumenten gegen die Privatisierung von Schulgebäuden und -grundstücken viel Kraft zu verleihen, wünscht sich Gemeingut in BürgerInnenhand, dass möglichst viele Interessierte an der Anhörung teilnehmen, zum Beispiel auch Schulklassen. Daher gilt: Nimm es in die Hand! Komm zur Anhörung! Melde dich über das Büro von Gemeingut in BürgerInnenhand an!

Schluss mit Bau- und Planungsstopp im Schulbau! Volksinitiative fordert sofortiges Aussetzen aller Privatisierungsaktivitäten des Senats

Zwei Tage bevor das Berliner Abgeordnetenhaus erstmals über die Volksinitiative „Unsere Schulen“ berät, haben sich die fünf Vertrauenspersonen der Volksinitiative auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Sie legten eine Liste offener Fragen vor und forderten ein Aussetzen aller Privatisierungsaktivitäten im Vorfeld der Anhörung.

Erklärung der Vertrauenspersonen an den Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses

Viele Details der Schulbauprivatisierung sind nach wie vor unklar. Am 4. September haben sich daher die fünf Vertrauenspersonen der Volksinitiative „Unsere Schulen“ in einer schriftlichen Erklärung an den Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses gewandt. Das Schreiben umfasst 13 offene Fragen, deren Beantwortung für eine substantielle Diskussion und Entscheidung grundlegend sind.

Blauer Brief gegen Schulprivatisierung #12

Die Vorbereitung der Anhörung(en) der Volksinitiative „Unsere Schulen“ in den Ausschüssen des Berliner Abgeordnetenhauses soll auf möglichst breiten Schultern ruhen. Dafür wurden verschiedene Arbeitsgruppen eingerichtet, in denen Interessierte mitarbeiten können. Die Vernetzung erfolgt unter anderem über ein Wiki, aber auch über Vorbereitungstreffen. Über Aktuelles berichtet der Blaue Brief Nummer 12.