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Sat­zung

Sat­zung

von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand (GiB) e. V.

§ 1 Name und Sitz

  1. Der Ver­ein führt den Namen Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand (GiB), nach­fol­gend GiB genannt. Nach Ein­tra­gung in das Ver­eins­re­gis­ter wird der Name um das Kür­zel “e.V.” ergänzt.
  1. Der Ver­ein mit Sitz in Ber­lin ver­folgt aus­schließ­lich und unmit­tel­bar gemein­nüt­zi­ge Zwe­cke im Sin­ne des Abschnitts „Steu­er­be­güns­tig­te Zwe­cke“ der Abga­ben­ord­nung.
  1. Geschäfts­jahr ist das Kalen­der­jahr.

§ 2 Zweck

Zwe­cke des Ver­eins sind

1 ) die all­ge­mei­ne För­de­rung des demo­kra­ti­schen Staats­we­sens im Gel­tungs­be­reich die­ses Geset­zes; hier­zu gehö­ren nicht Bestre­bun­gen, die nur bestimm­te Ein­zel­in­ter­es­sen staats­bür­ger­li­cher Art ver­fol­gen oder die auf den kom­mu­nal­po­li­ti­schen Bereich beschränkt sind.

Dar­un­ter ver­ste­hen wir als unse­re Auf­ga­ben:

a) das Anse­hen und die Bedeu­tung öffent­li­cher Daseins­vor­sor­ge für das Gemein­wohl, sowohl in der Bevöl­ke­rung als auch bei den poli­ti­schen Ent­schei­dungs­trä­ge­rIn­nen, zu stär­ken sowie

b) den Erhalt öffent­li­chen Eigen­tums bzw. die Rück­füh­rung zu öffent­li­chem Eigen­tum zum Nut­zen des Gemein­wohls zu för­dern. (Bei­spie­le für unse­re Tätig­keits­fel­der: öffent­li­cher Eisen­bahn Nah- und Fern­ver­kehr, sons­ti­ge öffent­li­che Mobi­li­täts­ver­sor­gung, wie Bus­ver­keh­re, U- und S-Bah­nen u.a., öffent­li­che Was­ser- und Abwas­ser­ver­sor­gung, öffent­li­che Ener­gie­ver­sor­gung, öffent­li­che Abfall­ent­sor­gung, öffent­li­cher Bil­dungs­auf­trag, öffent­li­ches Gesund­heits­we­sen u. ä.)

2) die För­de­rung des bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments zuguns­ten die­ses Zwe­ckes

Die­se Sat­zungs­zwe­cke wer­den ver­wirk­licht ins­be­son­de­re durch:

a) Die Ent­wick­lung und Ver­brei­tung von Kon­zep­ten und Infor­ma­ti­ons­schrif­ten zur Wah­rung und Ver­bes­se­rung der öffent­li­chen Daseins­vor­sor­ge und des öffent­li­chen Eigen­tums (z.B. der öffent­li­chen Eisen­bahn, der öffent­li­chen Was­ser- und Ener­gie­ver­sor­gung, der öffent­li­chen Abwas­ser-, Abfall­ent­sor­gung, des öffent­li­chen Bil­dungs- und Gesund­heits­we­sens u.ä.)

b) Her­aus­ga­be von Ver­öf­fent­li­chun­gen zur Ver­grö­ße­rung von Trans­pa­renz und demo­kra­ti­scher Teil­ha­be in öffent­li­cher Daseins­vor­sor­ge und bei öffent­li­chem Eigen­tum

c) Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung von Vor­trä­gen und Schu­lun­gen, ins­be­son­de­re zur öffent­li­chen Daseins­vor­sor­ge, zu öffent­li­chem Eigen­tum und zu öffent­li­chen Diens­ten, z.B. im Rah­men von Kon­gres­sen und Tagun­gen von NGOs, Gewerk­schaf­ten, Wirt­schaft und Poli­tik, bei den Wei­ter­bil­dungs­se­mi­na­ren für Jugend­li­che auch unter beson­de­rer Berück­sich­ti­gung der Geschlech­ter­fra­ge (Anzei­chen: gerin­ge Betei­li­gung von Frau­en in öffent­li­chen Auf­sichts­gre­mi­en) u.a.

d) Ein­fluss­nah­me auf Bun­des- und Lan­des­ge­setz­ge­bung, auf die Lan­des­re­gie­run­gen und die Bun­des­re­gie­rung mit dem Ziel der Stär­kung des Öffent­li­chen durch offe­ne Brie­fe, Teil­nah­me an par­la­men­ta­ri­schen Anhö­run­gen und Bereit­stel­lung von Infor­ma­ti­ons­schrif­ten

e) Unter­su­chung der Fol­gen von Ver­nach­läs­si­gung, Ver­äu­ße­rung oder Ver­mie­tung von öffent­li­chem Eigen­tum, öffent­li­chen Diens­ten oder all­ge­mein ver­füg­ba­ren natür­li­chen Quel­len oder Sen­ken

f) Durch­füh­rung eige­ner For­schung bzw. Ver­ga­be von For­schungs­auf­trä­gen sowie Daten­samm­lung zu Pri­va­ti­sie­rung von Gemein­gü­tern sowie zu alter­na­ti­ven For­men von Finan­zie­rung und Füh­rung von Gemein­gü­tern, öffent­li­chem Eigen­tum und öffent­li­chen Diens­ten

g) Pla­nung und Durch­füh­rung von öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen sowie Her­aus­ga­be und Ver­brei­tung von Infor­ma­ti­ons­schrif­ten zur Anre­gung von bür­ger­schaft­li­chem Enga­ge­ment für öffent­li­che Diens­te und öffent­li­ches Eigen­tum, sowie Anre­gung zur mit­ge­stal­ten­den Teil­nah­me an Gre­mi­en von öffent­li­chen Diens­ten und öffent­li­chem Eigen­tum.

h) Die Zusam­men­ar­beit mit ande­ren gemein­nüt­zi­gen Kör­per­schaf­ten

Der wei­te­re Zweck des Ver­eins ist:

3) die För­de­rung von Ver­brau­che­rIn­nen­be­ra­tung und Ver­brau­che­rIn­nen­schutz

Die­ser Sat­zungs­zweck wird ver­wirk­licht ins­be­son­de­re durch:

a) Beant­wor­tung von Ver­brau­che­rIn­nen­an­fra­gen zu öffent­li­chen Dienst­leis­tun­gen

b) Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung von Vor­trä­gen und Schu­lun­gen, ins­be­son­de­re zur öffent­li­chen Daseins­vor­sor­ge, zu öffent­li­chem Eigen­tum und zu öffent­li­chen Diens­ten, z.B. im Rah­men von Kon­gres­sen und Tagun­gen von NGOs, Gewerk­schaf­ten, Wirt­schaft und Poli­tik, bei den Wei­ter­bil­dungs­se­mi­na­ren für Jugend­li­che u.a.

c) Pla­nung und Durch­füh­rung von öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen sowie Her­aus­ga­be und Ver­brei­tung von Infor­ma­ti­ons­schrif­ten zur Anre­gung von bür­ger­schaft­li­chem Enga­ge­ment für öffent­li­che Diens­te und öffent­li­ches Eigen­tum, sowie Anre­gung zur mit­ge­stal­ten­den Teil­nah­me an Gre­mi­en von öffent­li­chen Diens­ten und öffent­li­chem Eigen­tum.

d) Die Zusam­men­ar­beit mit ande­ren gemein­nüt­zi­gen Kör­per­schaf­ten

§ 3 Selbst­lo­sig­keit

  1. Der Ver­ein ist selbst­los tätig und ver­folgt nicht in ers­ter Linie eigen­wirt­schaft­li­che Zwe­cke.
  1. Mit­tel des Ver­eins dür­fen nur für die sat­zungs­mä­ßi­gen Zwe­cke ver­wen­det wer­den. Die Mit­glie­der erhal­ten kei­ne Zuwen­dun­gen aus Mit­teln des Ver­eins.
  1. Der Ver­ein kann Spen­den­gel­der ein­neh­men und aus­ge­ben. Die Mit­tel des Ver­eins dür­fen nur für sat­zungs­ge­mä­ße Zwe­cke des Ver­eins ver­wen­det wer­den. Dem Ver­eins­ver­mö­gen wach­sen sol­che Spen­den und ande­re Zuwen­dun­gen Drit­ter unmit­tel­bar zu, die aus­drück­lich dazu bestimmt sind.
  1. Der Ver­ein finan­ziert sich fast aus­schließ­lich aus Spen­den, För­der­bei­trä­gen und Zuwen­dun­gen von Stif­tun­gen. Bei­trä­ge aus Maß­nah­men und Tätig­kei­ten in §2 wer­den vor­aus­sicht­lich ein Zehn­tel der Ein­nah­men nicht über­stei­gen.
  1. Ver­eins­mit­glie­der dür­fen nicht allein auf­grund ihrer Mit­glied­schaft finan­zi­el­le Ver­gü­tun­gen und Zuwen­dun­gen erhal­ten. Ver­eins­mit­glie­der dür­fen bei ihrem Aus­schei­den oder bei Auf­lö­sung oder Auf­he­bung des Ver­eins kei­ne Antei­le des Ver­eins­ver­mö­gens erhal­ten.
  1. Es darf kei­ne Per­son durch Aus­ga­ben, die dem Zweck des Ver­eins fremd sind, oder durch unver­hält­nis­mä­ßig hohe Ver­gü­tun­gen begüns­tigt wer­den.

§ 4 Mit­glie­der

  1. Der Ver­ein hat ordent­li­che Mit­glie­der und För­der­mit­glie­der. Mit­glie­der des Ver­eins kön­nen sowohl natür­li­che als auch juris­ti­sche Per­so­nen sein. Um den ver­wal­tungs­tech­ni­schen Auf­wand zu begren­zen, soll die Mit­glie­der­zahl des Ver­eins sie­ben nicht über­schrei­ten. (Wenn der vor­an­ge­gan­ge­ne Satz dem Ver­eins­ge­setz wider­spricht, wird er ersatz­los gestri­chen.)
  1. För­der­mit­glied kann wer­den, wer das 18. Lebens­jahr voll­endet hat, sich zum Ver­eins­zweck und zu den Grund­sät­zen von GiB bekennt und einen regel­mä­ßi­gen Bei­trag leis­tet. För­der­mit­glie­der haben das Recht, Vor­schlä­ge für die Arbeit des Ver­eins zu machen und ein­mal jähr­lich Infor­ma­tio­nen zu erhal­ten, ins­be­son­de­re über die Ver­wen­dung der För­der­bei­trä­ge.
  1. Ordent­li­ches Mit­glied kann wer­den, wer das 18. Lebens­jahr voll­endet hat, sich zur Sat­zung und den Grund­sät­zen von GiB bekennt und aktiv für die Zie­le von GiB ein­tritt. Ordent­li­che Mit­glie­der haben die vom Gesetz ein­ge­räum­ten Rech­te, u. a. das Stimm­recht in der Mit­glie­der­ver­samm­lung.
  1. Über die Auf­nah­me eines Mit­glieds ent­schei­det die Mit­glie­der­ver­samm­lung mit ein­fa­cher Mehr­heit. Die Ent­schei­dung muss nicht, aber kann begrün­det wer­den.
  1. Über der Bei­trags­hö­he und -fäl­lig­keit ent­schei­det die Mit­glie­der­ver­samm­lung mit ein­fa­cher Mehr­heit.
  1. Die Mit­glied­schaft wird nach Bestä­ti­gung der Auf­nah­me in der Mit­glie­der­ver­samm­lung und nach Aus­hän­di­gung die­ser Sat­zung und der zuge­hö­ri­gen Grund­sät­ze sowie deren Aner­ken­nung wirk­sam.

 

§ 5 Been­di­gung der Mit­glied­schaft

  1. Die Mit­glied­schaft endet durch Aus­tritt, Aus­schluss oder Tod.
  1. Der Aus­tritt ist zum Monats­en­de mög­lich. Er erfolgt durch schrift­li­che Erklä­rung gegen­über einem Vor­stands­mit­glied unter Ein­hal­tung einer Frist von vier Wochen.
  1. Ein ordent­li­ches Mit­glied oder För­der­mit­glied kann aus wich­ti­gem Grund aus dem Ver­ein aus­ge­schlos­sen wer­den. Als wich­ti­ger Grund gel­ten zum Bei­spiel öffent­li­che Hand­lun­gen oder Ver­laut­ba­run­gen, die im Wider­spruch zu den Grund­sät­zen von GiB ste­hen. Über den Aus­schluss von För­der­mit­glie­dern ent­schei­det der Vor­stand mit einer Mehr­heit von zwei Drit­teln der abge­ge­be­nen Stim­men. Dem Mit­glied muss vor der Beschluss­fas­sung Gele­gen­heit zur Stel­lung­nah­me gege­ben wer­den. Gegen den Aus­schlie­ßungs­be­schluss kann inner­halb einer Frist von vier Wochen nach Mit­tei­lung des Aus­schlus­ses Beru­fung ein­ge­legt wer­den, über wel­che die nächs­te Mit­glie­der­ver­samm­lung ent­schei­det. Eine Beru­fung hat jedoch kei­ne auf­schie­ben­de oder aus­set­zen­de Wir­kung hin­sicht­lich des Aus­schlus­ses, sie ermög­licht allein die rück­wir­ken­de Auf­he­bung durch die Mit­glie­der­ver­samm­lung.
  1. Über den Aus­schluss von ordent­li­chen Mit­glie­dern ent­schei­det die Mit­glie­der­ver­samm­lung mit einer Mehr­heit von drei Vier­teln. Es gilt § 5, Absatz 4, Satz 2 bis 4.

§ 6 Ver­hält­nis zu ande­ren Orga­ni­sa­tio­nen

  1. GiB ist Mit­glied des glo­ba­li­sie­rungs­krit­schen Netz­werks attac. Sie aner­kennt unter Wah­rung ihrer orga­ni­sa­to­ri­schen Selbst­stän­dig­keit das Selbst­ver­ständ­nis von attac (Stand Okto­ber 2001, über­ar­bei­tet im Okto­ber 2006)
  1. GiB kann sich an wei­te­ren Orga­ni­sa­tio­nen durch Mit­glied­schaft oder in ande­rer Wei­se betei­li­gen.
  1. Mit­glied bei GiB kön­nen ande­re juris­ti­sche Per­so­nen wer­den. Über die Auf­nah­me ent­schei­det die Mit­glie­der­ver­samm­lung mit ein­fa­cher Mehr­heit der anwe­sen­den Mit­glie­der
  1. GiB kann mit ande­ren Orga­ni­sa­tio­nen, die sich den glei­chen Wer­ten ver­pflich­tet füh­len, koope­rie­ren.

§ 7 Orga­ne des Ver­eins

Orga­ne des Ver­eins sind:

  1. die Mit­glie­der­ver­samm­lung,
  2. der Vor­stand,
  3. wei­te­re Orga­ne kön­nen von der Mit­glie­der­ver­samm­lung ein­ge­setzt wer­den.

§ 8 Die Mit­glie­der­ver­samm­lung

  1. Die Mit­glie­der tre­ten min­des­tens ein­mal jähr­lich zu einer Mit­glie­der­ver­samm­lung zusam­men. Die ordent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung wird vom Vor­stand ein­be­ru­fen und gelei­tet. Die Ein­be­ru­fung hat mit einer Frist von min­des­tens vier Wochen zu erfol­gen. Alle Mit­glie­der sind ein­zu­la­den. Die Ein­be­ru­fung erfolgt schrift­lich auf dem Post­weg. Eine außer­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung ist ein­zu­be­ru­fen, wenn eines der ordent­li­chen Mit­glie­der gegen­über dem Vor­stand schrift­lich und unter Anga­be des Grun­des die Ein­be­ru­fung ver­langt. Für die Ein­la­dung zur außer­or­dent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung ist eine Frist von wenigs­tens einer Woche ein­zu­hal­ten.
  1. Eine Ein­la­dung für ordent­li­che und außer­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen ist per E-mail mög­lich. In die­sem Fall muss der Erhalt und die Kennt­nis­nah­me der Ein­la­dung bei Gewähr­leis­tung der ent­spre­chen­den Frist von allen Mit­glie­dern bestä­tigt wer­den.
  1. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist das obers­te beschluss­fas­sen­de Ver­eins­or­gan. Sie besteht aus den ordent­li­chen Mit­glie­dern und ist beschluss­fä­hig, wenn wenigs­tens die Hälf­te der Mit­glie­der anwe­send ist. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist ins­be­son­de­re für fol­gen­de Auf­ga­ben zustän­dig:
  • die Wahl und Ent­las­tung des Ver­eins­vor­stands,
  • die Bestel­lung einer Kas­sen­prü­fe­rin oder eines Kas­sen­prü­fers, die weder dem Vor­stand ange­hö­ren noch Ange­stell­te des Ver­eins sein dür­fen,
  • Ände­run­gen der Ver­eins­sat­zung
  • Ände­run­gen des Ver­eins­zwecks und der Grund­sät­ze,
  • die Geneh­mi­gung der Jah­res­schluss­rech­nung und des Haus­halts,
  • die Fest­set­zung der Bei­trags­ord­nung
  • die Ent­ge­gen­nah­me der Berich­te über die Arbeit des Ver­eins.
  1. Der Vor­stand macht einen Vor­schlag für die Ver­samm­lungs­lei­tung. Auf Wunsch kann die Mit­glie­der­ver­samm­lung eine ande­re Per­son bestim­men.
  1. Über die Ergeb­nis­se der Ver­samm­lung ist ein schrift­li­ches Pro­to­koll zu füh­ren. Die Ver­samm­lungs­lei­tung bestimmt, wer das Pro­to­koll führt. Die­se Per­son muss kein Mit­glied sein. Zwei Ver­eins­mit­glie­der müs­sen das Pro­to­koll abzeich­nen.
  1. Die Ver­samm­lun­gen müs­sen nicht am Sitz des Ver­eins statt­fin­den. Auch ohne Ver­samm­lung sind Beschluss­fas­sun­gen zuläs­sig, wenn sie­ben Zehn­tel der stimm­be­rech­tig­ten Mit­glie­der dem Beschluss schrift­lich zustim­men.
  1. Auf der Mit­glie­der­ver­samm­lung berich­tet der Vor­stand über die Ver­mö­gens­la­ge des Ver­eins und über die Arbeit des Vor­stands.

§ 9 Beschluss­fas­sung in der Mit­glie­der­ver­samm­lung

  1. Stimm­be­rech­tigt in der Mit­glie­der­ver­samm­lung sind aus­schließ­lich die ordent­li­chen Mit­glie­der.
  1. In der Mit­glie­der­ver­samm­lung hat jedes ordent­li­che­Mit­glied eine Stim­me. Ein Mit­glied kann für die Ver­samm­lung ein ande­res Mit­glied schrift­lich zur Aus­übung des Stimm­rech­tes bevoll­mäch­ti­gen. Ein Mit­glied darf jedoch nicht mehr als ein wei­te­res ver­tre­ten.
  2. Die Art der Abstim­mung bestimmt die Ver­samm­lungs­lei­tung. Es muss geheim abge­stimmt wer­den, wenn ein anwe­sen­des Mit­glied dies bean­tragt.
  1. Ein Antrag ist ange­nom­men, wenn er mehr als die Hälf­te der bei Beschluss­fas­sung anwe­sen­den Stim­men auf sich ver­eint. Stimm­ent­hal­tun­gen gel­ten als abge­ge­be­ne Stim­men. Zur Ände­rung der Sat­zung sowie der Grund­sät­ze ist eine Mehr­heit von zwei Drit­teln der anwe­sen­den Stim­men erfor­der­lich, zur Ände­rung des Ver­eins­zwe­ckes, zum Aus­schluss eines Mit­glieds sowie zur Auf­lö­sung des Ver­eins eine Mehr­heit von drei Vier­teln der anwe­sen­den Stim­men. Anträ­ge zur Ände­rung der Sat­zung, zum Aus­schluss eines Mit­glieds oder zur Auf­lö­sung des Ver­eins müs­sen in der Ein­la­dung, mit einer Frist von wenigs­tens vier Wochen, zur Mit­glie­der­ver­samm­lung ange­kün­digt wer­den.
  1. Mit­glie­der sind nicht stimm­be­rech­tigt zu Per­so­nal­fra­gen, sofern sie selbst von der Fra­ge als Arbeit­neh­me­rin oder Arbeit­neh­mer oder als Bewer­be­rin oder Bewer­ber um eine Stel­le oder eine Hono­rar­tä­tig­keit für den Ver­ein betrof­fen sind. Unter Per­so­nal­fra­gen fal­len Anstel­lung, Auf­trags­ver­ga­be sowie Kün­di­gung einer Stel­le oder eines Hono­rar­ver­trags, Ent­schei­dun­gen zu Ände­run­gen von Bezü­gen, Hono­ra­ren, Auf­wands­ent­schä­di­gun­gen und geld­wer­ten Leis­tun­gen.
  1. Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen kön­nen auch fern­münd­lich als Tele­fon­kon­fe­renz abge­hal­ten wer­den. Die Beschlüs­se sind gül­tig, wenn das zuge­hö­ri­ge Pro­to­koll von allen Teil­neh­me­rIn­nen per Post oder per E-mail in sei­ner Rich­tig­keit bestä­tigt wur­de.

§ 10 Der Vor­stand

  1. Der Vor­stand besteht aus drei gleich­be­rech­tig­ten Mit­glie­dern, von denen eines für die Finan­zen zustän­dig ist. Jedes Vor­stands­mit­glied ist allein ver­tre­tungs­be­rech­tigt. Finan­zi­el­le Ver­fü­gun­gen ab einer Höhe von 500 Euro bedür­fen der schrift­li­chen Zustim­mung von zwei Vor­stands­mit­glie­dern.
  1. Der Vor­stand wird von der ordent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung mit ein­fa­cher Mehr­heit auf die Dau­er von bis zu zwei Jah­ren gewählt. Der Vor­stand bleibt bis zur Neu­wahl im Amt.
  1. Dem Vor­stand obliegt die Füh­rung der lau­fen­den Geschäf­te des Ver­eins. Er ver­tritt den Ver­ein nach außen und ist zwi­schen den Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen das höchs­te Beschluss­or­gan. Der Vor­stand ist dabei an Ent­schei­dun­gen der Mit­glie­der­ver­samm­lung gebun­den.
  1. Der Vor­stand kann für die Geschäf­te der lau­fen­den Ver­wal­tung eine Geschäfts­füh­re­rin bzw. einen Geschäfts­füh­rer bestel­len, die oder der auch Mit­glied des Ver­eins sein soll­te. Diese/r kann, wenn er/sie nicht Mit­glied des Ver­eins ist, an den Vor­stands­sit­zun­gen bera­tend teil­neh­men.
  1. Alter­na­tiv kön­nen ein oder meh­re­re Vor­stands­mit­glie­der die Füh­rung der Geschäf­te über­neh­men. Für die­se Tätig­keit kann ein­zel­nen Vor­stän­den oder allen eine Ver­gü­tung gezahlt wer­den, deren jewei­li­ge Höhe die Mit­glie­der­ver­samm­lung pro Geschäfts­jahr im vor­aus fest­legt.
  1. Der Vor­stand beschließt mit ein­fa­cher Mehr­heit. Die Beschlüs­se des Vor­stands wer­den in einem Pro­to­koll fest­ge­hal­ten, das den Mit­glie­dern inner­halb einer Woche nach Beschluß­fas­sung zuzu­stel­len ist. Alle Beschlüs­se des Vor­stan­des sind zu pro­to­kol­lie­ren.
  1. Vor­stands­be­schlüs­se kön­nen auch schrift­lich (inklu­si­ve E-Mail) oder fern­münd­lich gefasst wer­den – dann jedoch nur ein­stim­mig. Es gilt §10, Absatz 6, Satz 2.

§ 11 Unab­hän­gig­keit des Ver­eins

GiB ist von ande­ren Orga­ni­sa­tio­nen orga­ni­sa­to­risch und finan­zi­ell unab­hän­gig sowie par­tei­po­li­tisch neu­tral. Spen­den­wer­bung darf die­se Unab­hän­gig­keit nicht beein­träch­ti­gen und muss den Zie­len von GiB die­nen.

§ 12 Auf­lö­sung des Ver­eins

  1. Für den Beschluss, den Ver­ein auf­zu­lö­sen, ist eine 3/4-Mehr­heit der in der ordent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung anwe­sen­den Mit­glie­der erfor­der­lich. Der Antrag auf Auf­lö­sung des Ver­eins ist mit der Ein­la­dung zur Mit­glie­der­ver­samm­lung zuzu­stel­len.
  1. Der Ver­ein ist auch dann auf­zu­lö­sen, wenn er über einem Zeit­raum von drei Mona­ten weni­ger als vier Mit­glie­der hat.
  1. Bei Auf­lö­sung des Ver­eins oder bei Weg­fall steu­er­be­güns­tig­ter Zwe­cke fällt das Ver­mö­gen des Ver­eins an die gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­ti­on attac Trä­ger­ver­ein e.V., die es aus­schließ­lich und unmit­tel­bar für gemein­nüt­zi­ge Zwe­cke zu ver­wen­den hat.
  1. Beschlüs­se über die Ver­wen­dung des Ver­eins­ver­mö­gens nach der Auf­lö­sung bedür­fen der Abstim­mung mit dem zustän­di­gen Finanz­amt.
  1. Erfolgt die Auf­lö­sung des Ver­eins durch ande­re Grün­de als regu­lä­re Auf­lö­sung, gel­ten §12, Absatz 3 und 4 eben­falls.

§ 13 Grün­dungs­klau­sel

  1. Falls für die Aner­ken­nung der Gemein­nüt­zig­keit durch die ent­spre­chen­den Behör­den Ände­run­gen und Anpas­sun­gen der Sat­zung nötig wer­den, kann der Vor­stand die­se auch ohne Beschluss der Mit­glie­der­ver­samm­lung vor­neh­men. Der Vor­stand wird zur Vor­nah­me die­ser Hand­lun­gen aus­drück­lich ermäch­tigt.
  1. Die­se Sat­zungs­än­de­run­gen müs­sen allen Ver­eins­mit­glie­dern als­bald schrift­lich mit­ge­teilt wer­den.

§ 14 Sal­va­to­ri­sche Klau­sel

Soll­te eine oder meh­re­re Bestim­mun­gen die­ser Sat­zung ganz oder teil­wei­se rechts­un­wirk­sam oder undurch­führ­bar sein, so wird dadurch die Gül­tig­keit der ande­ren Bestim­mun­gen nicht berührt. An die Stel­le der unwirk­sa­men Bestim­mun­gen tritt rück­wir­kend eine dem bür­ger­li­chen Gesetz­buch ent­spre­chen­de Rege­lung, die dem Zweck der gewoll­ten Rege­lung ange­passt wer­den muss.

Ver­eins­mit­glie­der:

Geno­ve­va Bran­den­bur­ger

Jür­gen Schutte

Doro­thea Här­lin

Lau­ra Valen­tu­ke­vici­u­te

Dirk Kramm

Carl Fried­rich Waß­muth

Ger­lin­de Scher­mer

 

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