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Mit­strei­te­rIn­nen

Doro­thea Här­lin: “Ich bin seit über zehn Jah­ren auf loka­ler und glo­ba­ler Ebe­ne aktiv gegen die Pri­va­ti­sie­rung des Was­sers und des­halb seit 2006 Mit­be­grün­de­rin des Ber­li­ner Was­ser­tischs. Seit ich als Leh­re­rin pen­sio­niert bin, habe ich mehr Zeit und star­te­te des­halb mit ande­ren Atta­ci­es die Kam­pa­gne PPP-Irr­weg, die spä­ter zur Grün­dung von GiB führ­te. Am Bei­si­pi­el der Ber­li­ner Was­ser­be­trie­be las­sen sich exem­pla­risch die ver­hee­ren­den Fol­gen von PPP auf­zei­gen.”

 

Ger­lin­de Scher­mer: “PPP-Ver­trä­ge zwi­schen Staat und Pri­va­ten wer­den stets geheim vor­be­rei­tet und geschlos­sen, sichern Pri­va­ten dar­in  für 30 Jah­re Ren­di­ten für ihr ein­ge­setz­tes Kapi­tal in zwei­stel­li­ger Höhe und das in Berei­chen  die zuvor nicht dem ‘Wett­be­werb’ und der Ren­di­te­ma­xi­mie­rung unter­la­gen, z. B. Was­ser und Bil­dung. Öffent­li­che Kon­trol­le wird völ­lig aus­ge­he­belt, selbst Abge­ord­ne­te kön­nen nicht wirk­lich kon­trol­lie­ren. Des­halb arbei­te ich mit GIB für die Bewah­rung der Demo­kra­tie!”

Ulri­ke von Wie­sen­au, Foto: pri­vat

Ulri­ke von Wie­sen­au: “Gemein­gü­ter sind die Kron­gü­ter der Demo­kra­tie, sie sind Zivi­li­sa­ti­ons­merk­mal und Sym­bol des sozia­len Zusam­men­hal­tes einer Gesell­schaft. “Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand” ist ihr beru­fens­ter Anwalt. Als Demo­kra­tie-Exper­tin bei Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand sowie beim Insti­tut für sozia­le Gegen­warts­fra­gen und in der Pres­se­ar­beit für den Ber­li­ner Was­ser­tisch ver­su­che ich die The­ma­tik des Schut­zes der Gemein­gü­ter und der Demo­kra­tie in einen poli­tisch-phi­lo­so­phi­schen Kon­text zu stel­len. Zu einer am Gemein­wohl ori­en­tier­ten öffent­li­chen Ver­sor­gung lässt sich kei­ne ver­nünf­ti­ge Alter­na­ti­ve vor­stel­len, ein Ver­lust der Gemein­gü­ter bedeu­tet Iden­ti­täts­ver­lust und kommt die Gesell­schaft auf lan­ge Sicht teu­er zu ste­hen.”

 

Lau­ra Valen­tu­ke­vici­u­te: “Wir haben GiB gegrün­det mit dem Ziel, Akti­vi­tä­ten gegen Pri­va­ti­sie­rung zu ver­net­zen, und Men­schen, die sich für den Schutz unse­rer Gemein­gü­ter ein­set­zen, zusam­men zu brin­gen. Das macht viel Spaß, aber auch Arbeit, die rein ehren­amt­lich nicht zu bewäl­ti­gen ist. Des­we­gen hal­te ich die­se Fäden als haupt­amt­li­che Koor­di­na­to­rin zusam­men. Neben GiB bin ich im Ko-Kreis von attac und habe eine beson­de­re Vor­lie­be für lus­ti­ge Stra­ßen­ak­tio­nen.”

 

Ulri­ke von Wie­sen­au: “Gemein­gü­ter sind die Kron­gü­ter der Demo­kra­tie, sie sind Zivi­li­sa­ti­ons­merk­mal und Sym­bol des sozia­len Zusam­men­hal­tes einer Gesell­schaft. “Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand” ist ihr beru­fens­ter Anwalt. Als Demo­kra­tie-Exper­tin bei Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand sowie beim Insti­tut für sozia­le Gegen­warts­fra­gen und in der Pres­se­ar­beit für den Ber­li­ner Was­ser­tisch ver­su­che ich die The­ma­tik des Schut­zes der Gemein­gü­ter und der Demo­kra­tie in einen poli­tisch-phi­lo­so­phi­schen Kon­text zu stel­len. Zu einer am Gemein­wohl ori­en­tier­ten öffent­li­chen Ver­sor­gung lässt sich kei­ne ver­nünf­ti­ge Alter­na­ti­ve vor­stel­len, ein Ver­lust der Gemein­gü­ter bedeu­tet Iden­ti­täts­ver­lust und kommt die Gesell­schaft auf lan­ge Sicht teu­er zu ste­hen.”

 

Geno­ve­va Bran­den­bur­ger: “Als Eisen­bah­ne­rin habe ich mich im Bünd­nis Bahn für Alle enga­giert.  Für eine sozia­le, fried­li­che und frei­heit­li­che “Demo­kra­tie für Alle” sind Gemein­gü­ter in öffent­li­chem  Eigen­tum und in hun­dert­pro­zen­ti­gem Besitz zwin­gen­de Vor­aus­set­zung. Nur so kön­nen sich Mäd­chen, Jun­gen, Frau­en und Män­ner, mit all ihren unter­schied­li­chen Bedürf­nis­sen gut ent­wi­ckeln. Pri­va­ti­sie­rung unse­rer Gemein­gü­ter bedeu­tet unse­re Ent­eig­nung und wider­spricht dem Grund­ge­setz!”

 

 

Carl Waß­muth: “Pri­va­ti­sie­rung ist ein Loch in unse­rer Gesell­schaft , durch das Demo­kra­tie und unser sozia­ler Zusam­men­halt abflie­ßen. Um dem nicht taten­los zuzu­se­hen, habe ich Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand mit­be­grün­det. Seit­her habe ich zahl­rei­che Auf­ga­ben bei GiB über­nom­men. Zur­zeit lie­gen mei­ne Schwer­punk­te in der Pres­se­ar­beit und der Erar­bei­tung von Exper­ti­se in den Berei­chen Infra­struk­tur, Ver­kehr und Kri­tik an PPP.”

 

 

Judith Dell­heim: “Wis­sen­schaft­li­che For­schung zu PPP/Privatisierung und  klu­ge Argu­men­te dage­gen müs­sen auch und ins­be­son­de­re in der Rosa-Luxem­burg-Stif­tung sein, aber erst recht inter­es­sie­ren dort Erfah­run­gen aus der Orga­ni­sa­ti­on von Pro­test, Wider­stand und Alter­na­ti­ven. Das nicht ein­fach, um inter­es­san­te Ver­an­stal­tun­gen zur poli­ti­schen Bil­dung anzu­bie­ten, son­dern um zu hel­fen, dass poli­ti­sches Enga­ge­ment für eine Gesell­schaft der Frei­en und Glei­chen stär­ker wird. Die Mit­ar­beit bei GiB ist eine Mög­lich­keit dafür und sicher eine beson­ders gute.”

 

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