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MitstreiterInnen

Jana Mattert ist bei GiB hauptamtlich zuständig für Koordination, Büro, Buchhaltung und Fragen von Mitgliedern und FörderInnen. Sie ist Montags und  Mittwochs tagsüber und sowie Donnerstags ab 14:00 h zu erreichen unter 030-37300442 oder unter Jana.Mattert(at)Gemeingut.org.

 

Dorothea Härlin: „Ich bin seit über zehn Jahren auf lokaler und globaler Ebene aktiv gegen die Privatisierung des Wassers und deshalb seit 2006 Mitbegründerin des Berliner Wassertischs. Seit ich als Lehrerin pensioniert bin, habe ich mehr Zeit und startete deshalb mit anderen Attacies die Kampagne PPP-Irrweg, die später zur Gründung von GiB führte. Am Beisipiel der Berliner Wasserbetriebe lassen sich exemplarisch die verheerenden Folgen von PPP aufzeigen.“

 

Gerlinde Schermer: „PPP-Verträge zwischen Staat und Privaten werden stets geheim vorbereitet und geschlossen, sichern Privaten darin  für 30 Jahre Renditen für ihr eingesetztes Kapital in zweistelliger Höhe und das in Bereichen  die zuvor nicht dem ‚Wettbewerb‘ und der Renditemaximierung unterlagen, z. B. Wasser und Bildung. Öffentliche Kontrolle wird völlig ausgehebelt, selbst Abgeordnete können nicht wirklich kontrollieren. Deshalb arbeite ich mit GIB für die Bewahrung der Demokratie!“

 

Jürgen Schutte:Ich setze miJürgen 2010-2ch gegen Privatisierung öffentlicher Institutionen und Dienstleistungen ein, weil dadurch die Gemeingüter an das private Proftinteresse ausgeliefert werden. Unablässig verkünden die Anhänger der Öffentlich-Privaten Partnerschaft (ÖPP), die Durchführung öffentlicher Aufgaben durch private Konzerne sei effektiv und preiswert. Dabei beweist die Praxis das Gegenteil: PPP ist immer teurer und oft schlechter als konventionelle Erledigung. Wer Gemeingüter privatisiert, enteignet die Gesellschaft. Er nimmt ihr die Möglichkeit, die Daseinsvorsorge für alle zu gewährleisten. Das entwürdigt die Menschen; es gefährdet auch die Demokratie. Voraussetzung für diese ist ein vernünftig regulierter Markt. Und der ist nicht ohne eine starke öffentliche Hand zu haben.

 

Laura Valentukeviciute: „Wir haben GiB gegründet mit dem Ziel, Aktivitäten gegen Privatisierung zu vernetzen, und Menschen, die sich für den Schutz unserer Gemeingüter einsetzen, zusammen zu bringen. Das macht viel Spaß, aber auch Arbeit, die rein ehrenamtlich nicht zu bewältigen ist. Deswegen halte ich diese Fäden als hauptamtliche Koordinatorin zusammen. Neben GiB bin ich im Ko-Kreis von attac und habe eine besondere Vorliebe für lustige Straßenaktionen.“

 

Ulrike von Wiesenau, Foto: privat

Ulrike von Wiesenau: „Gemeingüter sind die Krongüter der Demokratie, sie sind Zivilisationsmerkmal und Symbol des sozialen Zusammenhaltes einer Gesellschaft. „Gemeingut in BürgerInnenhand“ ist ihr berufenster Anwalt. Als Demokratie-Expertin bei Gemeingut in BürgerInnenhand sowie beim Institut für soziale Gegenwartsfragen und in der Pressearbeit für den Berliner Wassertisch versuche ich die Thematik des Schutzes der Gemeingüter und der Demokratie in einen politisch-philosophischen Kontext zu stellen. Zu einer am Gemeinwohl orientierten öffentlichen Versorgung lässt sich keine vernünftige Alternative vorstellen, ein Verlust der Gemeingüter bedeutet Identitätsverlust und kommt die Gesellschaft auf lange Sicht teuer zu stehen.“

 

Elisabeth Voss: „Bei GiB engagiere ich mich, weil Solidarische Ökonomien und soziale Kämpfe für mich zusammen gehören. Als Betriebswirtin und Publizistin  setze ich mich für eine Wirtschaft ein, die dem Sozialforumsslogan „people before profits!“ folgt. Darum gehören Gemeingüter meines Erachtens in öffentliche Hand: Sie sollen allen nützen und demokratisch bewirtschaftet werden. Unter anderem habe ich den „Wegweiser Solidarische Ökonomie ¡Anders Wirtschaften ist  möglich!“ geschrieben.“

 

 

Carl Waßmuth: “Privatisierung ist ein Loch in unserer Gesellschaft , durch das Demokratie und unser sozialer Zusammenhalt abfließen. Um dem nicht tatenlos zuzusehen, habe ich Gemeingut in BürgerInnenhand mitbegründet. Seither habe ich zahlreiche Aufgaben bei GiB übernommen. Zurzeit liegen meine Schwerpunkte in der Pressearbeit und der Erarbeitung von Expertise in den Bereichen Infrastruktur, Verkehr und Kritik an PPP.“

 

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Genoveva Brandenburger: „Als Eisenbahnerin habe ich mich im Bündnis Bahn für Alle engagiert.  Für eine soziale, friedliche und freiheitliche „Demokratie für Alle“ sind Gemeingüter in öffentlichem  Eigentum und in hundertprozentigem Besitz zwingende Voraussetzung. Nur so können sich Mädchen, Jungen, Frauen und Männer, mit all ihren unterschiedlichen Bedürfnissen gut entwickeln. Privatisierung unserer Gemeingüter bedeutet unsere Enteignung und widerspricht dem Grundgesetz!“

 

Judith Dellheim: „Wissenschaftliche Forschung zu PPP/Privatisierung und kluge Argumente dagegen müssen auch und insbesondere in der Rosa-Luxemburg-Stiftung sein, aber erst recht interessieren dort Erfahrungen aus der Organisation von Protest, Widerstand und Alternativen. Das nicht einfach, um interessante Veranstaltungen zur politischen Bildung anzubieten, sondern um zu helfen, dass politisches Engagement für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen stärker wird. Die Mitarbeit bei GiB ist eine Möglichkeit dafür und sicher eine besonders gute.“

 

 

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