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Artikel aus der Kategorie: Kul­tur


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[4 Jul 2018 ]
Biblio­thek ohne Bücher. Die Biblio­thek von Aar­hus als Blau­pau­se für Ber­lins öffent­li­che Biblio­the­ken?

Pres­se­mit­tei­lung von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand (GiB):
Auf der von der Par­tei Die Lin­ke am 2. Juli im Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­haus ver­an­stal­te­ten 2. Fach­ta­gung zur Zukunft der Öffent­li­chen Biblio­the­ken in Ber­lin war von der umstrit­te­nen Pri­va­ti­sie­rung der Medi­en­aus­wahl und -beschaf­fung an der Zen­­tral- und Lan­des­bi­blio­thek Ber­lin (ZLB) nicht die Rede. Ledig­lich Jana Sep­pelt, zustän­di­ge Gewerk­schafts­se­kre­tä­rin von ver.di, wies in Ihrem Schluss­wort dar­auf hin. Gefei­ert wur­de dage­gen in bemer­kens­wer­ter Ein­hel­lig­keit das omi­nö­se Bei­spiel der Biblio­thek von Aar­hus in Däne­mark als Leit­stern für eine öffent­li­che Biblio­thek der Zukunft. Die wei­te­ren Vor­trä­ge zum the­ma­ti­schen Schwer­punkt der …

GiB-Infobrief, Infrastruktur, Kultur, PPP, Presseschau »

[8 Jun 2018 ]
GiB-Info­brief: “ÖPP-Ver­schleie­rung: Das Mie­ter-Ver­mie­ter-Modell”

Lie­be Freun­din­nen und Freun­de der Gemein­gü­ter,
die Schul­den­brem­se ist noch gar nicht Pflicht, schon zeigt sie ihre unheil­vol­le Wir­kung: In Ham­burg wur­de jetzt bekannt, dass wert­vol­le Kul­tur­ein­rich­tun­gen in eine GmbH über­führt wer­den sol­len. Damit kann Ham­burg wei­te­re rie­si­ge Schat­ten­haus­hal­te ein­rich­ten – die Kre­di­te der lan­des­ei­ge­nen GmbHs gel­ten als Schul­den der Pri­vat­wirt­schaft. Für die­sen Zweck sol­len das Schau­spiel­haus, das Muse­um für Ham­bur­gi­sche Geschich­te, das Tha­lia Thea­ter, das Kul­tur­zen­trum Kamp­na­gel und 19 wei­te­re Kul­tur­ge­bäu­de einem Mie­­ter-Ver­­­mie­­ter-Modell unter­wor­fen wer­den.
Weni­ger bekannt ist: Die Bezeich­nung Mie­­ter-Ver­­­mie­­ter-Modell ist nichts ande­res als eine Ver­brä­mung für öffen­t­­lich-pri­va­­te Part­ner­schaf­ten (ÖPP). …

Aktion, Allgemein, Bildung, Infrastruktur, Kultur »

[26 Mai 2018 ]
Ber­li­ner Öffent­li­che Biblio­thek — Quo Vadis?

Ort der Kul­tur und Bil­dung oder KLR-gesteu­er­­ter Betrieb?
Der Arbeits­kreis “Kri­ti­sche Biblio­thek” ist am 13. Juni 2018 mit einer Ver­an­stal­tung auf dem 107. Biblio­theks­tag in Ber­lin ver­tre­ten.
Die Lage der öffent­li­chen Biblio­the­ken in Ber­lin (Bezirks­bi­blio­the­ken
und ZLB = Zen­­tral- und Lan­des­bi­blio­thek Ber­lin) wird seit Jah­ren
bestimmt von den Zwän­gen der vom Senat ver­ord­ne­ten Kos­­ten-Leis­­tungs-Rrech­­nung (KLR), den restrik­ti­ven Mit­­­tel- und Per­so­nal­zu­wen­dun­gen, vor allem an die bezirk­li­chen Biblio­the­ken, den Pri­va­ti­sie­rungs­ten­den­zen beim Bestands­auf­bau und dem Man­gel an Biblio­theks­ent­wick­lungs­pla­nung und -för­der­pro­gram­men auf lan­des­po­li­ti­scher Ebe­ne.

Mit der Aus­la­ge­rung der Buch­be­schaf­fung an den Buch­han­dels­kon­zern Hugen­du­bel wur­de der Kern­be­reich der ZLB nun auch …

Allgemein, Kultur »

[2 Mrz 2018 ]
Die Pri­va­ti­sie­rung einer Metro­po­len­bi­blio­thek

Von Ulri­ke von Wie­sen­au
Die Zen­­tral- und Lan­des­bi­blio­thek Ber­lin (ZLB), die größ­te öffent­li­che Biblio­thek in Deutsch­land, soll nach den Plä­nen ihrer Füh­rungs­spit­ze, neu aus­ge­rich­tet wer­den. Nicht zuletzt die Biblio­the­ka­re mit ihrer Kern­kom­pe­tenz der Medi­en­be­schaf­fung ste­hen dabei im Fokus. Statt der Beschaf­fung und Aus­wahl von Medi­en sol­len sie ver­stärkt soge­nann­te “Zukunfts­auf­ga­ben” im Besu­cher­ser­vice oder bei der Durch­füh­rung von Events über­neh­men. Man stre­be ein »Höchst­maß an wirt­schaft­li­chem Ein­satz von Fremd­dienst­leis­tun­gen« an, so die Biblio­theks­lei­tung.
Pas­send zu die­sen Plä­nen hat der Vor­stand der ZLB im Sep­tem­ber 2017 dem Groß­buch­händ­ler Hugen­du­bel den Zuschlag erteilt, in den …

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[9 Nov 2017 ]
Was bedeu­tet unver­züg­lich?

Eine Betrach­tung zu Trans­pa­renz­ver­wei­ge­rung am 28. Jah­res­tag der Öff­nung der Ber­li­ner Mau­er.
Von Carl Waß­muth
28 Jah­re soll das schon her sein? Die Mau­er ist also schon so lan­ge wie­der weg, wie sie stand. Ihr plötz­li­cher Fall hing auch mit einer uner­war­te­ten Trans­pa­renz­ge­wäh­rung des dama­li­gen Mit­glieds des Zen­tral­ko­mi­tees zusam­men. Auf der legen­dä­ren (und live aus­ge­strahl­ten) Pres­se­kon­fe­renz  ant­wor­te­te Gün­ter Scha­bow­ski auf die Fra­ge „Wann tritt das [der Rei­se­ge­setz­ent­wurf [1]] in Kraft?“:
    „Das tritt nach mei­ner Kennt­nis … ist das sofort, unver­züg­lich.“
Die Men­schen ström­ten zu den Grenz­über­gän­gen, die Fol­gen sind bekannt. Wie aber steht …

Bildung, GG-Änderung, Kultur, PPP »

[31 Mai 2017 ]
Ver­schluß­sa­che Schul­pri­va­ti­sie­rung

Grund­ge­setz­än­de­run­gen könn­ten Schu­len sys­te­ma­tisch für pri­va­te Inves­to­ren öff­nen.
Am 1. Juni 2017 sol­len im Bun­des­tag die Vor­aus­set­zun­gen für eine der größ­ten und wahr­schein­lich fol­gen­reichs­ten Pri­va­ti­sie­run­gen der deut­schen Geschich­te geschaf­fen wer­den. Weit­ge­hend unbe­merkt von der brei­ten Öffent­lich­keit könn­ten nicht weni­ger als 13 Grund­ge­setz­än­de­run­gen beschlos­sen wer­den.

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[8 Mai 2017 ]
ÖPP gebaut"> Bund steu­ert um: Muse­um der Moder­ne wird nicht mit <span class=ÖPP gebaut" class="left" width="150px" height="150px" />

 Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand (GiB) e.V. ver­öf­fent­licht am 04.05.2017 eine neue Pres­se­mit­tei­lung.

Bund steu­ert um: Muse­um der Moder­ne wird nicht mit ÖPP gebaut. GiB: Öffen­t­­lich-pri­va­­ten Part­ner­schaf­ten sind teu­er und intrans­pa­rent.
Ber­lin, den 4.5.2017: Wie “Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand” (GiB) jetzt durch eine Stel­lung­nah­me aus dem Hau­se von Staats­mi­nis­te­rin Moni­ka Grüt­ters bestä­tigt wur­de, ist der Plan, das neue Muse­um der Moder­ne am Kul­tur­fo­rum mit pri­va­ten Inves­to­ren und Öffen­t­­lich-pri­va­­ten Part­ner­schaf­ten (ÖPP/ PPP) bau­en zu las­sen, end­gül­tig vom Tisch. GiB hat­te Anfang 2016 ein Bünd­nis gegen das geplan­te ÖPP-Vor­­ha­­ben orga­ni­siert. Akteu­re aus Poli­tik, Kul­tur, Gesell­schaft und Medi­en …

Allgemein, Bildung, GG-Änderung, Infrastruktur, Kultur, PPP »

[6 Mai 2017 ]
Geheim­sa­che Schul­pri­va­ti­sie­rung

Man­fred Kan­nen­berg vom Frei­bur­ger Insti­tut für sozia­le Gegen­warts­fra­gen im Gespräch mit Ulri­ke von Wie­sen­au von GiB
 
Man­fred Kan­nen­berg: Grund­ge­setz­än­de­run­gen, Auto­­bahn- und Schul­pri­va­ti­sie­rung – ein schwer durch­schau­ba­res Sze­na­rio steht da im poli­ti­schen Raum. Kön­nen Sie die Zusam­men­hän­ge kurz erläu­tern?
Ulri­ke von Wie­sen­au: Vor der Bun­des­tags­wahl im Sep­tem­ber steht Deutsch­land eine mas­si­ve Pri­va­ti­sie­rungs­of­fen­si­ve ins Haus. 13 Grund­ge­setz­än­de­run­gen sol­len in den nächs­ten Wochen im Eil­tem­po durch Bun­des­tag und Bun­des­rat gebracht wer­den, um die recht­li­che Grund­la­ge für die Pri­va­ti­sie­rung der Auto­bah­nen in Deutsch­land zu schaf­fen. Die Geset­zes­än­de­run­gen schmä­lern das Eigen­tum und die Rech­te der Län­der und …

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[10 Okt 2016 ]
Gemein­gut Stadt­grün in Gefahr durch die Grün Ber­lin GmbH?

Von Ange­li­ka Paul
In Ber­lin wird mit der lan­des­ei­ge­nen, pri­vat­recht­lich orga­ni­sier­ten Grün Ber­lin GmbH ein Kra­ke instal­liert, der  sei­ne Fang­ar­me um zahl­rei­che Ber­li­ner Grün­flä­chen aus­brei­tet. Häu­fig wer­den die­se bis­lang frei zugäng­li­chen und von den Bezir­ken ver­wal­te­ten Grün­an­la­gen ein­ge­zäunt, mit Par­köff­nungs­zei­ten ver­se­hen und kos­ten nun teil­wei­se Ein­tritt.
Zur Inter­na­tio­na­len Gar­ten­aus­stel­lung IGA Ber­lin 2017 wur­de eine eige­ne IGA Ber­lin 2017 GmbH gegrün­det, deren Geschäfts­füh­rer Chris­toph Schmidt auch die Grün Ber­lin GmbH lei­tet. Nach die­ser Gar­ten­schau sol­len alle Grün­flä­chen der Grün Ber­lin GmbH in eine bereits gegrün­de­te, pri­vat­recht­li­che Stif­tung, die Grün Ber­lin Stif­tung, mit dem­sel­ben …

Architektur, Artikel von Gemeingut in Bürgerhand, Kultur »

[13 Jun 2016 ]
PPP- Wahn der Bun­des­re­gie­rung und dem geplan­ten Muse­um der Moder­ne in Ber­lin"> PPP-Muse­um der Moder­ne Ber­lin? Inter­view mit Ger­lin­de Scher­mer zum <span class=PPP- Wahn der Bun­des­re­gie­rung und dem geplan­ten Muse­um der Moder­ne in Ber­lin" class="left" width="150px" height="150px" />

Neu­es Muse­um der Moder­ne, Ber­lin. Das nächs­te Groß­bau­pro­jekt, das auf die Haupt­stadt zukommt. Doch wie­der könn­te es als PPP-Desas­­ter enden. GiB-Kul­­tur­­re­­fe­­ren­­tin Ulri­ke von Wie­sen­au hat ein Gespräch mit der Öko­no­min und ehe­ma­li­gen SPD-Abge­­or­d­­ne­­ten Ger­lin­de Scher­mer zum PPP-Wahn
der Bun­des­re­gie­rung geführt.
Ulri­ke von Wie­sen­au: Frau Scher­mer, Sie sind eine der pro­fi­lier­tes­ten Kri­ti­ke­rin­nen von „Public-Pri­va­­te-Par­t­­nership“ (PPP), auch bekannt als soge­nann­te „Öffen­t­­lich-pri­va­­te Part­ner­schaf­ten“ (ÖPP). Kön­nen Sie die­ses Pri­va­­ti­­sie­­rungs-Modell weni­ger Ein­ge­weih­ten erläu­tern?
Ger­lin­der Scher­mer: Um das Sys­tem PPP bes­ser zu ver­ste­hen, lade ich Sie ein, mit mir auf einen Berg zu stei­gen. Von dort oben sieht man  …