Gemeingut in BürgerInnenhand hat die Architektin Gisela Otto gebeten, einen früheren Entwurf zur Randbebauung der Langenbeckstraße zu konkretisieren.
Hintergrund sind folgende Umstände:
- Der aktuelle Bebauungsplan 2-43 bedarf der Überarbeitung. In diesem Zuge kann die Nachbarschaft des SEZ mit einbezogen werden.
- Friedrichshain gehört mit 14.240 Einwohner:innen pro Quadratkilometer (EW/km²) schon jetzt zu am dichtest besiedelten Wohnviertel Berlins, deutlich mehr etwa als Spandau mit 5.300 EW/km² oder 1.765 in Treptow-Köpenick.
- Hinter dem SEZ stehen zahlreiche wertvolle fast 50 Jahre alte Bäume, die überaus erhaltenswert sind. Bisherige Konzepte für Wohnungsbau und SEZ-(Teil)-Erhalt opfern diese Bäume für Neubau.
Im Ergebnis zeigt Gisela Otto, dass entlang der Langenbeckstraße 142 Wohnungen und 1.500 Quadratmeter Gewerbe entstehen könnten. Das SEZ wird dabei erhalten und seine Architektur respektiert. Notwendige Eingriffe sind die Drehung des bestehenden Sportplatzes um 90 Grad sowie der Abriss des kleinen Verwaltungsgebäudes (Brückenbau). Der alte Baumbestand hinter dem SEZ bleibt erhalten.
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