SPD und CDU, stoppen Sie diesen Schwimmbadabriss!

Pressemitteilung von Gemeingut in BürgerInnenhand

Berlin, den 30.6.2026: Gemeingut in BürgerInnenhand ruft die SPD und CDU in Berlin auf, den Schwimmbadabriss im SEZ sofort und ohne Ausnahmen zu stoppen. Solange keine städtebauliche Konzeption vorliegt, muss ein Moratorium gelten. Dazu Carl Waßmuth, Sprecher von Gemeingut in BürgerInnenhand:

„SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach lässt sich für seinen Wahlkampf vor dem SEZ interviewen. Gleichzeitig lässt sein Parteigenosse Christian Gaebler das SEZ samt Schwimmbad abreißen. Alles nur Fensterreden? Wenn Krach in der SPD etwas zu sagen hat, muss er jetzt ein Moratorium sicherstellen. Wenn SPD und CDU von unbezahlbaren Betriebskosten für ein Schwimmbad sprechen, bedeutet das: In ihren Augen sind wir Menschen vor Ort es nicht wert, ein öffentliches Schwimmbad nutzen zu dürfen.“

Gemeingut in BürgerInnenhand stellt fest:

Carl Waßmuth von Gemeingut in BürgerInnenhand ergänzt:

„Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Ploß (CDU), fordert eine bundesweite Freibad-Offensive aus den Geldern der Infrastruktur-Milliarden, Freibäder würden zur Grundausstattung von Familien gehören. Kai Wegner könnte sofort in die Schwimmbad-Offensive einsteigen und den SEZ-Abriss per Machtwort stoppen. Warum macht er es nicht? Interessieren ihn die Menschen hier nicht?“

Gemeingut setzt sich gegen den Abriss des SEZ ein. Dazu werden Aktionen und Veranstaltungen organisiert sowie Infomaterial erstellt. Gemeingut organisierte bereits sieben Runde Tische zum SEZ, leider stellten sich die maßgeblichen Entscheidungsträger bisher dem Dialog nicht. Per Anwalt wurde gemeinsam mit den NaturFreunden Berlin ein Baustopp durchgesetzt. In zwei Petitionen werden Unterschriften gesammelt

www.gemeingut.org/petition-sez-denkmalschutz/

www.gemeingut.org/petition-rettet-das-sez/

FOTO: Rolf Zöllner

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