Krankenhausreform in Dänemark: Die unendliche Geschichte der Superkrankenhäuser

Immer wieder wird Dänemark mit seiner geringen Krankenhausdichte als Vorzeigebeispiel für eine effiziente Gesundheitsversorgung herangezogen. Ein näherer Blick zeigt, dass die Krankenhauskonzentration die Gesundheitsversorgung spürbar verschlechtert und kolossale Mehrkosten verursacht hat. Denn während unzählige Krankenhäuser geschlossen wurden, verschleppt sich der Neubau versprochener Zentralkrankenhäuser.

Krankenhaus in Eckernförde erhalten: Bürgerbegehren am 6. November 2022

In Schleswig-Holsteins größtem Kreis droht der Verlust der wohnortnahen stationären Grund- und Regelversorgung, inklusive Zentraler Notaufnahme und Geburtshilfe. Die Initiative „JA! im Land“ erwirkte einen kreisweiten Bürgerentscheid zur Verhinderung dieser politischen Fehlentscheidung. In diesem Beitrag informieren die Initiatoren des Bürgerentscheids über die Situation vor Ort.

Krankenhausschließungen heißen jetzt „Umwandlung“

Mit einer neuen Veröffentlichung drängt sich die private Stiftung Münch in die aktuelle Debatte um die Krankenhausreform. Laut dem Papier der Stiftung Münch sollen „ambulante Kliniken, „Überwachungskliniken“ oder Medizinische Versorgungszentren (MVZ) die Krankenhäuser der Allgemeinversorgung ablösen. Die Vorschläge gewährleisten keine ärztliche Verfügbarkeit rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche, und sie bieten keine stationäre Notfallversorgung – analysiert das Bündnis Klinikrettung in seiner Presemitteilung.

Umstrukturierung ist Schließung: Menschen aus Passauer Landkreis überreichen die Unterschriften

Der Sozialverband VdK Bayern und das Bündnis Klinikrettung übergaben heute 6.540 Unterschriften für den Erhalt der Landkreiskrankenhäuser im Landkreis Passau. Es geht um den Erhalt des Drei-Standorte-Konzepts mit den Kliniken in Vilshofen, Rotthalmünster und Wegscheid. Die Unterschriften überreichte Helmut Dendl, VdK Vorsitzender OV Vilshofen, an Johannes Schätzl, MdB aus dem Landkreis Passau.

Skandalöse Wohnungsrückkäufe in Berlin

Die öffentliche Hand hat eine Verantwortung im Bereich des Wohnens. Ein wichtiges Instrument dazu sind Wohnungen in öffentlichem Eigentum, die bedürftigen Mieterinnen und Mietern kostengünstig bereitgestellt werden. In Berlin kauft der Senat in der laufenden Legislaturperiode vormals privatisierte Wohnungen zurück. In diesem Beitrag nimmt der Autor Carl Waßmuth die Rückkäufe unter die Lupe und bewertet sie kritisch.

Kann ein MVZ ein geschlossenes Krankenhaus ersetzen?

Häufig wird bei Krankenhausschließungen Ersatz in Form eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) versprochen. Doch kann ein solches überhaupt die Funktion einer regionalen medizinischen Grundversorgung erfüllen? Der Artikel widmet sich der Entstehung und Entwicklung von MVZ, ihrer rechtlichen Grundlagen, und ihrer Rolle in der Gesundheitsversorgung.

Selbstkostendeckung rettet die Krankenhäuser vor Inflation, steigenden Energiepreisen und Personalnot

Angesichts der hohen Inflation und Energiepreise fordert das Bündnis Klinikrettung in seiner Pressemitteilung neben einem Inflationsausgleich für Krankenhäuser vor allem die Einführung der Selbstkostendeckung. Andernfalls droht ein Kollaps der Krankenhäuser mit vielen Insolvenzen. Die Selbskostendeckung würde sowohl die Kosten im Krankenhausbereich senken als auch die Engpässe beim Personal mildern.

GiB-Infobrief „Zum Zähneausbeißen: Treffen mit dem Staatssekretär“

Im neuen Infobrief geht es um das Treffen mit dem Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Edgar Franke. VertreterInnen vom Bündnis Klinikrettung sprachen mit ihm über das Selbstkostenprinzip zur Rettung der Krankenhäuser. Leider will Franke weiterhin an den Fallpauschalen festhalten, obwohl sie die Krankenhäuser in die Insolvenz treiben. Außerdem enthält der Infobrief dieses Mal eine etwas längere Presseschau zu den Themen, mit denen sich GiB befasst.