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Bür­ge­rIn­nen for­dern Minis­ter­prä­si­den­tIn­nen auf: Kei­ne Auto­bahn­pri­va­ti­sie­rung

16 Juni 2016
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Akti­on gegen die Auto­bahn­pri­va­ti­sie­rung vor der Bre­mer Lan­des­ver­tre­tung mit GiB und cam­pact

Bür­ge­rIn­nen for­dern Minis­ter­prä­si­den­tIn­nen auf: Kei­ne Auto­bahn­pri­va­ti­sie­rung

Stra­ßen­schred­der sym­bo­li­siert die Fol­gen einer Grund­ge­setz­än­de­rung für Fern­stra­ßen

Ber­lin, den 16.06.2016: Akti­ve von cam­pact und Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand haben mit einer Öffent­lich­keits­ak­ti­on vor der Bre­mer Lan­des­ver­tre­tung die Minis­ter­prä­si­den­ten der Bun­des­län­der auf­ge­for­dert, den Plä­nen der Bun­des­re­gie­rung eine Absa­ge zu ertei­len. In einen Schred­der wur­den bei jeder Ankunft eines Minis­ter­prä­si­den­ten Auto­bahn­stü­cke gescho­ben. Damit ver­bild­lich­ten die Akti­ven, dass die Pri­va­tise­rung der Infra­struk­tur erheb­lich scha­den wird.

Carl Waß­muth, Spre­cher von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand, warnt:

Die Minis­ter­prä­si­den­ten soll­ten sich nicht auf einen Deal ‚Geld gegen Zustim­mung zur Auto­bahn­pri­va­ti­sie­rung‘ ein­las­sen. Die Men­schen beob­ach­ten die Vor­gän­ge haar­ge­nau, und sie mer­ken, wenn ihre Inter­es­sen ver­hö­kert wer­den. Eine Auto­bahn­pri­va­ti­sie­rung ist die denk­bar schlech­tes­te Lösung für die Bun­des­fern­stra­ßen: Irre teu­er, öko­lo­gisch schäd­lich, beschäf­tig­ten­feind­lich und oben­drein wird die Ver­kehrs­in­fra­struk­tur mit­tel­fris­tig kaputt­ge­macht.“

Chris Meth­mann von der Bür­ger­be­we­gung cam­pact:

Im Schat­ten der Fuß­ball-Euro­pa­meis­ter­schaft eine Grund­ge­setz­än­de­rung durch­zu­drü­cken ist an sich schon frag­wür­dig. Noch schlim­mer ist aber : Eine Pri­va­ti­sie­rung wür­de Mil­li­ar­den Steu­er­gel­der an Ban­ken un Ver­si­che­run­gen umver­tei­len.”

 

Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand  ist Mit­be­grün­der der „Platt­form gegen eine Bun­des­fern­stra­ßen­ge­sell­schaft“. Die­se Platt­form klärt zu den zahl­rei­chen Risi­ken einer zen­tra­len Infra­struk­tur­ge­sell­schaft für Auto­bah­nen und Bun­des­stra­ßen auf. Ins­be­son­de­re warnt sie vor den Fol­gen für die Steu­er- und Gebüh­ren­zah­len­den, die Beschäf­tig­ten der Ver­wal­tun­gen in den Bun­des­län­dern sowie für Ver­kehrs­teil­neh­me­rIn­nen, Umwelt und Kli­ma.

Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen der Platt­form sind:

Attac Deutsch­land, Bahn­ex­per­ten­grup­pe „Bür­ger­bahn statt Bör­sen­bahn“ (BsB), Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand, Natur­freun­de Deutsch­land, Robin Wood, Ver­band der Stra­ßen­wär­ter VdS­tra, ver.di – Ver­ein­te Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft, Was­ser­tisch Ber­lin.

Die Web­adres­se der Platt­form lau­tet: www.keine-Fernstrassengesellschaft.de.

Bil­der von der Akti­on  vor der Bre­mer Lan­des­ver­tre­tung:

Bil­der von der Akti­on  vor dem Kanz­ler­amt:

Ein Kommentar »

  • klebefolie sagt:

    Sehr inter­es­san­ter Arti­kel. Hof­fe Sie ver­öf­fent­li­chen in regel­mä­ßi­gen Abstän­den sol­che Arti­kel dann haben Sie eine Stamm­le­se­rin gewon­nen. Vie­len dank für die Infor­ma­tio­nen.

    Gruß Anna

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