Pressemitteilung von Gemeingut in BürgerInnenhand
Gemeingut in BürgerInnenhand begrüßt, dass der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg von der Denkmalfachbehörde fordert, das SEZ als Denkmal anzuerkennen.
Dazu Carl Waßmuth, Sprecher von Gemeingut in BürgerInnenhand:
„Aktuell hat die Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) beantragt, den bis 30. September geltenden Baustopp aufzuheben. Sie will offenbar möglichst rasch ihre Rückbautätigkeiten fortsetzen. Das SEZ ist aber ein Denkmal, das ist in der Fachwelt völlig klar, auch international. Daran ändert rein juristisch auch der Erhaltungszustand nichts.“
Gemeingut fordert CDU und SPD auf, ein sofortiges Moratorium durchzusetzen. Bausenator Christian Gaebler sollte öffentlich erklären, dass die WBM angewiesen wurde, jegliche Abrissarbeiten und anderweitig bausubstanzschädigende Arbeiten am SEZ zu stoppen, mindestens bis die neue Landesregierung im Amt ist. Gemeingut hat gemeinsam mit den NaturFreunden Berlin eine umfangreiche Zusammenstellung aller Argumente vorgenommen, weswegen das SEZ ein Denkmal ist. Das Schreiben kann hier heruntergeladen werden.
Gemeingut setzt sich gegen den Abriss des SEZ ein. Dazu werden Aktionen und Veranstaltungen organisiert sowie Infomaterialien verteilt. Gemeingut organisierte bereits sieben Runde Tische zum SEZ, leider stellten sich die maßgeblichen Entscheidungsträger bisher dem Dialog nicht. Per Anwalt wurde gemeinsam mit den NaturFreunden Berlin ein Baustopp durchgesetzt. In zwei Petitionen werden Unterschriften gesammelt:
www.gemeingut.org/petition-sez-denkmalschutz/
www.gemeingut.org/petition-rettet-das-sez/
FOTO: Carl Waßmuth