Gemeingut in BürgerInnenhand sieht im Kurswechsel von Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) und Bausenator Christian Gaebler zum SEZ einen nachhaltigen Erfolg engagierter Bürgerinnen und Bürger. Dazu Carl Waßmuth, Sprecher von Gemeingut in BürgerInnenhand:
„Hinter den verquasten Aussagen von WBM und Gaebler steckt das Eingeständnis, dass ihr Versuch, das SEZ vor der Wahl abzureißen, gescheitert ist. Tausende Bürgerinnen und Bürger haben das mit ihrem Engagement verhindert – durch Demos, Kundgebungen, Schreiben, Anrufe und phantasievolle Aktionen. Es war ein riesiger Kraftaufwand, aber wir haben es geschafft.“
Gemeingut fordert, die Menschen in die weiteren Planungen zum SEZ einzubeziehen. Dazu lädt die Initiative schon jetzt zum nächsten Runden Tisch SEZ nach der Wahl ein. Carl Waßmuth weiter:
„Wir haben sieben Runde Tische ausgerichtet, aber die Vertreter des Senats haben alle unsere Einladungen ausgeschlagen. Mit genau dieser Verweigerung sind sie jetzt krachend gescheitert. Nun wird neu gewählt. Wir erwarten von der künftigen Landesregierung, dass Schluss ist mit paternalistischer Bevormundung. Über die Zukunft des SEZ müssen die Menschen mitentscheiden, die betroffen sind. Wir erwarten, dass die Gewinner der Wahl am achten Runden Tisch teilnehmen.“
Der nächste Runde Tisch findet am 28.9. um 19 Uhr statt. Ort: Stadtwerkstatt, Karl-Liebknechtstr. 11.
Gemeingut hatte in den vergangenen Tagen dazu aufgerufen, maßgeblichen SPD-Vertretern zu schreiben und zu fordern, dass vor der Wahl keine Fakten mehr geschaffen werden. Dem Apell waren Hunderte gefolgt. Gestern wurde bekannt, dass die WBM ihre Ausschreibung zum Totalabriss gestoppt hat und vorerst keine entsprechenden Aufträge vergibt.