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Es geht wei­ter — am 13. Dezem­ber! Drit­tes Tref­fen gegen die Pri­va­ti­sie­rung von Schu­len

27 November 2017

25.11.17 — GiB-Pro­test gegen die beab­sich­tig­te Schul­pri­va­ti­sie­rung vor dem Lan­des­par­tei­tag der Par­tei Die Lin­ke in Ber­lin, Foto © Frank Wecker

Ein­la­dung zum drit­ten Tref­fen gegen die Pri­va­ti­sie­rung von Schu­len
Mitt­woch, 13.12.17, 19.30 Uhr, Ber­lin-Kreuz­berg

Lie­be Ber­li­ner und Ber­li­ne­rin­nen,
ein ers­tes Tref­fen gegen die Schul­pri­va­ti­sie­rung unter dem Mot­to „Wer, wenn nicht wir!“, fand am 29. Novem­ber im Regen­bo­gen­ki­no unter sehr leb­haf­ter Betei­li­gung statt. Es gab eine Men­ge guter Vor­schlä­ge, wie es uns gelin­gen kann, die dro­hen­de Pri­va­ti­sie­rung der Schu­len  so in die bis­her kaum infor­mier­te Öffent­lich­keit zu brin­gen, dass dar­aus eine Wel­le der Empö­rung in der Stadt ent­steht, wel­che die Plä­ne des Senats noch zum Stop­pen brin­gen kann.Wir haben uns am 6. Dezem­ber wie­der getrof­fen und sind einen Schritt wei­ter­ge­kom­men mit unse­ren Ide­en, aber noch lan­ge nicht fer­tig. Wir tref­fen uns des­halb wie­der am

Mitt­woch, den 13. Dezem­ber 2017, um 19.30 Uhr im  Nach­bar­schafts­treff der Wer­ner-Dütt­mann-Sied­lung, 10967 Ber­lin-Kreuz­berg, Urban­stra­ße 48 E (U-Bhf. Her­mann­platz oder M41, Grae­fe­st­ra­ße).

Aber eins ist auch klar: Wir müs­sen jetzt die Not­brem­se zie­hen, damit die Schul­pri­va­ti­sie­rung recht­zei­tig gestoppt wird, und dafür brau­chen wir noch vie­le Krea­ti­ve, Muti­ge, Wüten­de, Kurz­ent­schlos­se­ne, die mit­ma­chen.

Ver­brei­tet die­se Infor­ma­ti­on und ver­gesst nicht, wei­ter auf unse­re Peti­ti­on hin­zu­wei­sen und selbst zu unter­schrei­ben, falls ihr das noch nicht getan habt.

Wir freu­en uns auf euch

Doro­thea und Carl 

 

3 Kommentare »

  • joachim neu sagt:

    Ein­la­dung zur Dis­kus­si­on

    http://www.mez-berlin.de/mit-tempo-in-die-privatisierung.html

  • joachim neu sagt:

    https://www.gew-berlin.de/18899_19867.php

    Beschluß der GEW Ber­lin gegen Pri­va­ti­sie­rung
    Lan­des­de­le­gier­ten­ver­samm­lung 28./29. Novem­ber 2017

    Dring­lich­keits­an­trag
    Antragsteller*innen: Tho­mas Schmidt, Uli Scholz, Jörg Tetz­ner, Ste­phan Ber­ger, Susan­ne Reiß, Man­fred Trie­be;
    Vero­ni­que Le Metay­er, Hei­ke Rosen­mül­ler-Ficht­horst, Nor­bert Gund­a­cker

    Gegen die Aus­la­ge­rung von Inves­ti­tio­nen in Schat­ten­haus­hal­te – Ver­trä­ge offen­le­gen! – Kein ÖPP! Kei­ne Mehr­kos­ten durch pri­vat­recht­li­che Kre­di­te!

    Die GEW Ber­lin wen­det sich gegen jeg­li­che Aus­la­ge­rung von öffent­li­chen Inves­ti­tio­nen in Schat­ten­haus­hal­te, um die Schul­den­brem­se und den Euro­päi­schen Fis­kal­pakt zu umge­hen. Sie for­dert von den im Abge­ord­ne­ten­haus ver­tre­te­nen Par­tei­en eine Bun­des­rats­in­itia­ti­ve zur Aus­nah­me von Infra­struk­tur­in­ves­ti­tio­nen von der Schul­den­brem­se zu star­ten.
    Die GEW Ber­lin for­dert die Offen­le­gung aller Ver­trä­ge im Zusam­men­hang mit der geplan­ten Aus­la­ge­rung von Schul­bau und Schul­sa­nie­rung, ins­be­son­de­re was die Mehr­kos­ten gegen­über einer staat­li­chen Finan­zie­rung und die Gefahr von ÖPP
    (Öffent­lich-Pri­va­ten Part­ner­schaf­ten) betrifft. Mehr­kos­ten für Kre­di­te und ÖPP müs­sen unbe­dingt ver­hin­dert wer­den!
    Die GEW Ber­lin sieht in die­ser Aus­la­ge­rung eine Ver­schlech­te­rung der Betei­li­gungs­rech­te durch die Betrof­fe­nen.
    Die GEW Ber­lin sucht die Zusam­men­ar­beit mit der pri­va­ti­sie­rungs­kri­ti­schen Orga­ni­sa­ti­on GiB (Gemein­gut in Bürger*innenhand) und betei­ligt sich an einer geplan­ten Ver­an­stal­tung zu dem The­ma.
    Begrün­dung:
    Die Aus­la­ge­rung von Schul­bau­maß­nah­men und grö­ße­ren Schul­sa­nie­rungs­vor­ha­ben an die HOWO­GE Woh­nungs­bau­ge­sellschft mbH in der neu­er­dings geplan­ten Form des Erb­bau­rechts führt zu Mehr­kos­ten bei den Kre­di­ten von bis zu einer Mil­li­ar­de Euro. Die HOWO­GE ist eine GmbH und unter­liegt damit dem Pri­vat­recht mit Betriebs- und Geschäfts­ge­heim­nis. Die öffent­li­che Kon­trol­le ist damit nicht gege­ben. Eben­so­we­nig eine Mit­spra­che der Betrof­fe­nen. Gegen die HOWO­GE wur­de 2010 ermit­telt, da es Ver­stö­ße gegen das Wohn­recht-Gesetz und „Unre­gel­mä­ßig­kei­ten“ bei der Auf­trags­ver­ga­be an pri­va­te Fir­men gab. Die GmbH hat 621 Mit­ar­bei­ter, wie damit eine ein so gro­ßes Bau­pro­jekt orga­ni­siert wer­den soll, ist völ­lig unklar. Die HOWO­GE ist als Hol­ding orga­ni­siert, was die Betei­li­gung an

  • joachim neu sagt:

    ande­ren Unter­neh­men ermög­licht. Die HOWO­GE ver­fügt über meh­re­re Toch­ter­ge­sell­schaf­ten, eine zusam­men mit der GES­O­BAU. Die HOWO­GE Ser­vice-Gesell­schaft erbringt Dienst­leis­tun­gen für ande­re Immo­bi­li­en­un­ter­neh­men. Sie ist Mit­glied in Dach­ver­bän­den der Deut­schen Woh­nungs­wirt­schaft (z.B. GdW, BBU), in denen auch pri­va­te Immo­bi­li­en­fir­men ver­tre­ten sind. Es liegt also hier­mit eine Ver­stri­ckung mit der Pri­vat­wirt­schaft vor.
    Vor die­sem Hin­ter­grund ist ÖPP durch die Hin­ter­tür nicht unwahr­schein­lich. Die Rech­nungs­hö­fe haben ein­deu­tig nach­ge­wie­sen, dass ÖPP-Pro­jek­te die Gesell­schaft viel teu­rer kom­men – bei schlech­te­rer Qua­li­tät. Ein Bei­spiel hier­für ist der Bau der
    Ober­stu­fen- und Mit­tel­stu­fen­zen­tren in den 70er Jah­ren. Die­se wur­den nach einem ähn­li­chen Modell gebaut. Kei­nes davon ist mehr in Betrieb. Es gab Pfusch und Asbest wur­de ver­baut, obwohl damals die Gesund­heits­schäd­lich­keit bereits bekannt war.
    Auf­grund der guten Steu­er­ein­nah­men ist die­se gefähr­li­che Finan­zie­rungs­form auch nicht nötig. Staats­se­kre­tär Rack­les hat die Sanie­rungs­ge­sell­schaft im Febru­ar 2017 ledig­lich als Not­fall­op­ti­on genannt, wenn sich die­se Situa­ti­on ändern soll­te.

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