Pressemitteilung von Gemeingut in BürgerInnenhand
Berlin, den 6.8.2026: Gemeingut in BürgerInnenhand gratuliert Matthias Lilienthal und der Volksbühne zur Eröffnung des Volksbads. Gleichzeitig warnt der Verein dringend: Seit zwei Tagen stehen Abrissbagger vorm SEZ und bereiten die Zerstörung des dortigen Schwimmbads vor. Dazu Carl Waßmuth, Sprecher von Gemeingut in BürgerInnenhand:
„Die Volksbad-Initiative von Lilienthal ist wunderbar! Das ist Gesellschaftskritik mit echtem Mehrwert fürs hitzegeplagte Berlin. Ganz anders die SPD und Senator Christian Gaebler: Der lässt gerade die Abrissbagger vorm SEZ auffahren. Wo ist Steffen Krach? Die Stelle vorm SEZ, wo er sich für den Wahlkampf interviewen ließ, ist jetzt schon weggebaggert! Ist Krach nur der nice guy auf Plakaten, der alten Zirkeln der SPD den Machterhalt sichern soll? Dann sollte er wissen: Wer abreißt, wird abgewählt!“
Gemeingut fordert SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach auf, ein sofortiges Moratorium durchzusetzen. Er muss mit Christian Gaebler öffentlich erklären, dass die WBM angewiesen wurde, jegliche Abrissarbeiten am SEZ zu stoppen, bis die neue Landesregierung im Amt ist. Carl Waßmuth weiter:
„Die ersten kostenlosen Eintrittskarten fürs Volksbad waren innerhalb von Minuten weg. Wer keine Karte bekommen hat – auf zum nächsten Wahlkampfstand der SPD, macht eurem Ärger dort Luft! Verschont auch die CDU nicht, diese Parteien zerstören gerade die soziale Infrastruktur der Stadt!“
Gemeingut setzt sich gegen den Abriss des SEZ ein. Dazu werden Aktionen und Veranstaltungen organisiert sowie Infomaterialien verteilt. Gemeingut organisierte bereits sieben Runde Tische zum SEZ, leider stellten sich die maßgeblichen Entscheidungsträger bisher dem Dialog nicht. Per Anwalt wurde gemeinsam mit den NaturFreunden Berlin ein Baustopp durchgesetzt. In zwei Petitionen werden Unterschriften gesammelt:
www.gemeingut.org/petition-sez-denkmalschutz/
www.gemeingut.org/petition-rettet-das-sez/
FOTO: Carl Waßmuth