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UNSER HAMBURG – UNSER NETZ. Endspurt bis Mittwoch, 22. Juni, 24 Uhr

8 Juni 2011

60.000+x von 75.000 eingegangene Unterschriften.

Es bleibt spannend – ganz sicher ;-)

Vom 2. bis 22. Juni findet ein wichtiges Projekt für die Energiewende in Hamburg statt, das die aktive Unterstützung vieler Menschen braucht. Das Bündnis UNSER HAMBURG – UNSER NETZ will mit einem Volksbegehren erreichen, dass die Hamburger Verteilnetze für Strom, Gas und Fernwärme künftig in Öffentlicher Hand und nicht mehr von den Energiekonzernen Vattenfall und E.on betrieben werden.

Um das Volksbegehren zu gewinnen, müssen in nur drei Wochen, vom 2. – 22. Juni, 75.000 HamburgerInnen unterschreiben – dafür sind Volksbegehren in Hamburg auch bindend. Mehr Info bei www.unser-netz-hamburg.de

UNSER HAMBURG – UNSER NETZ lädt zum Aktionsurlaub nach Hamburg ein: Du kommst einige oder mehr Tage ins Aktionscamp zum Unterschriftensammeln in Teams auf der Straße, Veranstaltungen und öffentlichen Plätzen, die Initiative organisiert Unterkunft, Verpflegung und Sammelaktionen und übernimmt Fahrtkosten. Mehr Informationen hier.

Wenn Du Zeit und Lust hast sowie konkrete Schritte für eine zügige und sozial gerechte Energiewende fördern möchtest, melde dich bitte bald zum Sammelurlaub an: michael.babiel@unser-netz-hamburg.de, 040-600 387-16.

2 Kommentare »

  • Stefan Wehmeier sagt:

    Bewusstsein

    …bedeutet zuallererst die Erkenntnis, dass – sowohl geistige als auch materielle – Armut kein natürlicher Zustand ist, sondern durch eine seit jeher fehlerhafte Geld- und Bodenordnung und der daraus resultierenden Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz – sowohl innerhalb der Nationalstaaten als auch zwischen den Staaten – erst erzeugt wird. Armut lässt sich prinzipbedingt nicht „bekämpfen“, solange ein fehlerhaftes Zwischentauschmittel mit parasitärer – der wesentlichen Tauschfunktion widersprechenden – Wertaufbewahrungsfunktion (Zinsgeld) verwendet wird und es ein privates Bodeneigentumsrecht gibt. Was punktuell an Armut „bekämpft“ werden mag, um das „soziale Gewissen“ von Spießbürgern in Zinsgewinner-Staaten zu beruhigen, entsteht an vielen anderen Stellen mit exponentiell steigender Tendenz wieder neu, mittlerweile auch innerhalb der Zinsgewinner-Staaten.

    Wer über kein Bewusstsein verfügt, glaubt an sinnlose „Millennium-Entwicklungsziele“ der UNO oder betreibt möglicherweise eine Modeerscheinung namens „Social Investment“, die der spießbürgerlichen Doppelmoral von Sparern, die sich für „große Investoren“ halten, durch eine „soziale Rendite“ mit „Social Performance Reporting“ die Krone aufsetzt.

    Der Sparer kann froh sein, wenn die Volkswirtschaft es ihm ermöglicht, seine Ersparnis auf unbegrenzte Zeit sicher zu erhalten, um sie zu einem späteren Zeitpunkt entweder verkonsumieren oder selbst in eigenes Sachkapital investieren zu können. Auf eine Liquiditätsverzichtsprämie (in Deutschland über 330 Mrd. Euro pro Jahr), die einen strukturellen Sachkapitalmangel bestehen lässt, damit zu einer Mindestverzinsung allen Sachkapitals (Verzinsung des unverschuldeten Sachkapitals: 120 Mrd. Euro pro Jahr), Überrationalisierung, „Freisetzung“ von Arbeitskräften, Vermassung und Eintönigkeit führt, hat er kein Anrecht, auch wenn er den Zins für eine „Belohnung für Konsumverzicht“ hält.

    Tatsächlich gibt es einen Zinsanteil, der als „Belohnung für Konsumverzicht“ anzusehen ist, wenn nach einem Krieg (umfassende Sachkapitalzerstörung) die Kreditnachfrage zur Finanzierung neuer Sachkapitalien deutlich größer ist als das Kreditangebot. Dann erhöht sich der Kapitalmarktzins um eine „Belohnung für Konsumverzicht“, weil in dieser Situation die Schaffung neuen Sachkapitals für die Volkswirtschaft wichtiger ist als der vorgezogene Konsum. Wird der Sachkapitalmangel kleiner, geht die „Belohnung für Konsumverzicht“ gegen Null, nicht jedoch die Liquiditätsverzichtsprämie (Urzins), die allein aus der Wertaufbewahrungs(un)funktion des herkömmlichen Geldes resultiert und unweigerlich zur nächsten Wirtschaftskrise (gegenwärtiger Ist-Zustand) und dann in den Staatsbankrott führt.

    Reichtum, Zivilisation, technologischer und kultureller Fortschritt entstehen aus einer funktionierenden Arbeitsteilung (freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus) und nicht aus der „Fähigkeit“, auf Kosten der Mehrarbeit anderer zu existieren. Dabei handelt es sich nicht um eine Frage der „Moral“, sondern des Bewusstseins. Ein Milliardär, der heute über ein Bewusstsein verfügte, würde die Hälfte seines Vermögens in die Verwirklichung der Natürlichen Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft) investieren und den „Rest“ in die erst dann wirtschaftlichen Technologien (Solarzellen, Brennstoffzellen, Elektroantriebe, Magnetschwebebahnen, etc.), die bereits zur Verfügung stehen. Zwar würde seine Rendite, wenn er selbst keine neuen Technologien beisteuert, mittel- bis langfristig gegen Null gehen, aber die kurzfristige Rendite, die er erzielen würde, wäre enorm – und die Lebensqualität, die er sich schaffen würde, wäre unbezahlbar.

    Um ein Bewusstsein zu erlangen, bedarf es der „Auferstehung von den Toten“. Als geistig Tote sind alle Existenzen zu bezeichnen, die vor lauter Vorurteilen nicht mehr denken können. Werden Sie lebendig.

  • roulette spielen sagt:

    Da frage ich mich beim Lesen von blog.gemeingut.org schon, ob man selbst doof war. Dankeschon fur Ihre Berichte

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