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ÖÖP Schul­bau Ham­burg: klei­ner, teu­rer, intrans­pa­rent

7 November 2017

 

von Ulrich Scholz

Sechs Jah­re öffent­lich-öffent­li­che Part­ner­schaft im Schul­bau Ham­burg: klei­ner, teu­rer, intrans­pa­rent

  1. Orga­ni­sa­ti­on der Schu­len

Alle Ham­bur­ger Schu­len mit Aus­nah­me von 15 Berufs­schu­len wer­den von der SBH Schul­bau Ham­burg an den Senat ver­mie­tet. Das Son­der­ver­mö­gen SBH Schul­bau ist seit 2010 für das Faci­li­ty Manage­ment, die Sanie­rung und den Neu­bau der Schu­len ver­ant­wort­lich. Es befin­det sich zu 100 % in Lan­des­be­sitz, eben­so wie das Son­der­ver­mö­gen Schul­im­mo­bi­li­en Ham­burg, das für Sanie­rung und Neu­bau Kre­di­te am Markt auf­nimmt, die mit den Schu­len bzw. deren Grund­stü­cken besi­chert wer­den. Die durch­schnitt­li­chen Kre­dit­zin­sen für die­se Geschäf­te lagen 2015 (7,8 %) und 2016 (5,3 %)[1] um drei bis fünf Pro­zent­punk­te ober­halb der Kre­dit­zins­ra­ten ande­rer lan­des­ei­ge­ner Betrie­be wie etwa des Son­der­ver­mö­gens Stadt und Hafen in Ham­burg oder auch des Vivan­tes-Kon­zerns oder der Was­ser­be­trie­be in Ber­lin. Öffent­lich-öffent­li­che Part­ner­schaft ist beim schu­li­schen Bau­ern offen­bar ris­kan­ter und teu­rer als bei ande­ren Bau­vor­ha­ben.

Neben die­ser „öffent­lich-öffent­li­chen Part­ner­schaft“ (ÖÖP) unter­hält Ham­burg auch 15 berufs­bil­den­de Schu­len in einer öffent­lich-pri­va­ten Part­ner­schaft (ÖPP, Flä­chen­an­teil die­ser Schu­len 4,7 % der gesam­ten Ham­bur­ger Schul­flä­chen) mit der Fir­ma HEOS. „HEOS Berufs­schu­len Ham­burg GmbH & Co KG ist eine eigens für das ÖPP-Pro­jekt gegrün­de­te Pro­jekt­ge­sell­schaft der STRA­BAG Real Esta­te GmbH und der Otto Wulff Bau­un­ter­neh­mung GmbH. Alle bau­li­chen Leis­tun­gen wur­den einer Arbeits­ge­mein­schaft aus Ed. Züb­lin AG, Deutsch­lands füh­ren­der Hoch- und Inge­nieur­bau­ge­sell­schaft, und der tra­di­ti­ons­rei­chen Ham­bur­ger Otto Wulff Bau­un­ter­neh­mung GmbH über­tra­gen.“[2]

  1. Klei­ne­re Flä­chen bei grö­ße­rer Schü­ler­zahl

Seit 2012 ist in offi­zi­el­len Doku­men­ten des Ham­bur­ger Senats immer wie­der von „Opti­mie­rungs­po­ten­tia­len“ und „Flä­chen­op­ti­mie­run­gen“ die Rede. Das bedeu­tet, dass die Schu­len klei­ner wer­den. Damit will der Senat der Han­se­stadt „Bud­get­ent­las­tun­gen“ errei­chen, also an den Schu­len spa­ren. Für klei­ne­re Schu­len wird weni­ger Mie­te fäl­lig, da die­se ja nach Qua­drat­me­tern gezahlt wird. Die­ses Pro­gramm wur­de, sie­he unten, auch durch­ge­zo­gen, obwohl die Schü­ler­zah­len gestie­gen sind.

Staat­li­che all­ge­mein­bil­den­de Schu­len:

2010/11: 161.264 [3]

2016/17: 172.326 [4]

Zunah­me um 6,9 %

Berufs­bil­den­de Schu­len:

2010/11: 58117 [5]

2016/17: 51008 [6]

Abnah­me um 12,2 %

Zunah­me der Gesamt­schü­ler­zahl: 1,8 %

Der Ham­bur­ger Senat strebt seit 2012 trotz der stei­gen­den Schü­ler­zah­len eine Flä­chen­re­du­zie­rung der Schu­len um 10 % an[7]. Auf die­sem Weg sol­len die Bewirt­schaf­tungs­kos­ten ste­tig gesenkt wer­den.[8] Öffent­lich hat­te der Regie­ren­de Bür­ger­meis­ter der Frei­en und Han­se­stadt 2010 aber etwas ganz ande­res ange­kün­digt: „In schwa­chen Vier­teln müs­sen die Schu­len Paläs­te sein.“[9]

Redu­ziert wur­de die Gesamt­miet­flä­che der Schu­len von 2012 bis 2016 um 61533 m2, davon allein vom 01.01.2015 bis zum 24.05.2016 um 34793 m2. Damit sank die Gesamt­miet­flä­che der Schu­len von 2012 bis März 2016 um 2,4 %[10]. Da der Lan­des­be­trieb SBH Schul­bau Ham­burg allein 2015 und 2016 laut Jah­res­ab­schluss­be­richt 63288 m² abge­mie­tet hat,[11] ist das Tem­po der Schul­flä­chen­re­du­zie­rung offen­bar deut­lich gestei­gert wor­den. Den SBH-Anga­ben zufol­ge dürf­ten bis Ende 2016 ins­ge­samt 90.028 m2 Schul­flä­chen abge­mie­tet wor­den sein, also 3,5 % der Flä­chen. Den Anga­ben des Senats und der SBH Schul­bau zufol­ge sind also 2010 noch min­des­tens 11,6 m2 Schul­flä­che pro Schü­ler vor­ge­hal­ten wur­den, Ende 2016 aber nur noch 10,9 m2, eine Abnah­me pro Schü­ler um 0,7 m2 oder 6 %. Die­se Flä­chen­an­ga­ben stam­men aus den Bilan­zen des Schul­un­ter­neh­mens. In ihnen sind zumin­dest Flä­chen­an­tei­le von Schul­hö­fen nicht erfasst, sodass in der Öffent­lich­keit nicht sel­ten auch mit ande­re, höhe­ren, Zah­len ope­riert wird.

Inner­halb von vier Jah­ren ist in Ham­burg eine Flä­che aus der schu­li­schen Nut­zung her­aus­ge­fal­len, die etwa 1500 grö­ße­ren Unter­richts­räu­men (60 m2) ent­spricht. Trans­pa­rent erfolgt der Flä­chen­ab­bau nicht, unter ande­rem, weil der Ham­bur­ger Senat die Außen­flä­chen (Schul­hö­fe!) nicht als Bestand­teil des Mie­ter/­Ver­mie­ter-Modells ansieht und des­we­gen nicht sys­te­ma­tisch erfasst (Ant­wort des Ham­bur­ger Senats auf eine Anfra­ge der Links­par­tei 2016).[12] Die Erlö­se von Schul­flä­chen­ver­käu­fen gibt der Senat nur sum­ma­risch an, um Geschäfts­ge­heim­nis­se zu wah­ren.[13] Die Ham­bur­ger Lan­des­or­ga­ni­sa­ti­on der Bil­dungs­ge­werk­schaft GEW pro­gnos­ti­zier­te 2014, dass bis 2016 ins­ge­samt 300.000 m2 aus der schu­li­schen Nut­zung her­aus­fal­len wer­den[14]. Ver­mut­lich sind in die­ser Pro­gno­se auch die von den Schü­lern genutz­ten Außen­flä­chen ent­hal­ten, was bei bewe­gungs­freu­di­gen Men­schen wie Kin­dern und Jugend­li­chen ja auch Sinn macht.

Neben dem Flä­chen­ver­kauf dient auch die Ver­mie­tung der Finan­zie­rung von Kre­dit­zin­sen, kom­men­den Schul­bau­vor­ha­ben und der Unter­hal­tung der Ham­bur­ger Schu­len. 2016 gab es in 43 Schu­len Miet­ver­trä­ge mit Dritt­nut­zern, v.a. in sol­chen Schul­ge­bäu­den, die schon mit Blick auf die zeit­wei­se bzw. teil­wei­se Dop­pel­nut­zung gebaut wor­den sind.[15]

  1. Höhe­re Zins­be­las­tung

Der Ber­li­ner Senat plant nun, das Eigen­tum an vie­len Schul­grund­stü­cken an die HOWO­GE zu über­tra­gen, um spä­ter Bau­kre­di­te für den Neu­bau und gro­ße Sanie­rungs­vor­ha­ben mit Miet­ver­trä­gen oder Erb­bau­rech­ten besi­chern zu kön­nen. Dabei gerät die Fra­ge nach den Kre­dit­zin­sen in den Blick­punkt, denn inter­es­sant ist ja, um wie viel teu­rer die­se Art von Sale-And-Lea­se-Back das Land zu ste­hen kommt.

Das Son­der­ver­mö­gen Schul­im­mo­bi­li­en Ham­burg nimmt bei Kre­dit­in­sti­tu­ten Kre­di­te auf. Ande­re Ham­bur­gi­sche Lan­des­be­trie­be wie z.B. das Son­der­ver­mö­gen Schul­bau Ham­burg, der Lan­des­be­trieb Stra­ßen, Brü­cken und Gewäs­ser und der Lan­des­be­trieb Ver­kehr tun das nicht. Die­se Lan­des­be­trie­be wer­den als Teil des „Kon­zern Ham­burg“[16] ali­as „Kon­zern FHH“ (Freie und Han­se­stadt Ham­burg) betrach­tet und schei­nen kei­ne eige­ne Kre­dit­voll­macht zu haben.  Anders bei den Schul­im­mo­bi­li­en. Die Höhe der Zins­be­las­tung des Son­der­ver­mö­gens Schul­im­mo­bi­li­en kann mit dem eben­falls lan­des­ei­ge­nen Son­der­ver­mö­gen Stadt und Hafen Ham­burg ver­gli­chen wer­den:

Port­fo­lio­zin­sät­ze

Son­der­ver­mö­gen Schul­im­mo­bi­li­en Ham­burg Stadt und Hafen der Frei­en und Han­se­stadt Ham­burg Mehr­be­las­tung der SVH
2015 7,86 % 2,76 % 5,1 %
2016 5,29 % 2,48 % 2,8 %

 

Es ergibt sich eine deut­li­che Mehr­be­las­tung beim Schul­bau. Die ergibt sich auch, wenn man die Ham­bur­ger Schul­im­mo­bi­li­en mit lan­des­ei­ge­nen Unter­neh­men in Ber­lin ver­gleicht.

Vivan­tes Ber­li­ner Was­ser­be­trie­be
2015 3,83 % 3,41 %
2016 2,82 3,13 %

 

Der Durch­schnitt­szins­satz ver­än­dert sich von Jahr zu Jahr, weil Kre­di­te aus­lau­fen oder vor­zei­tig getilgt wer­den und neue Kre­di­te auf­ge­nom­men wer­den. Neu auf­ge­nom­me­ne Kre­di­te sind zur­zeit zins­güns­tig, sodass die Durch­schnitt­szins­sät­ze der Unter­neh­men in den ver­gan­ge­nen Jah­ren gesun­ken sind, weil sich immer mehr rela­tiv zins­güns­ti­ge Kre­di­te im gesam­ten Port­fo­lio befin­den und immer weni­ger alte Ver­trä­ge mit hohen Zin­sen.

Für den Schul­bau und die Sanie­rung von Schu­len ergibt sich dar­aus die Fra­ge, war­um die durch­schnitt­li­che Kre­dit­zins­ra­te beim Son­der­ver­mö­gen Schul­im­mo­bi­li­en Ham­burg zwar eben­falls gesun­ken, aber den­noch deut­lich höher ist als bei ande­ren lan­des­ei­ge­nen Gesell­schaf­ten. Denn eigent­lich müss­te sie nied­ri­ger sein, weil die­ses Unter­neh­men erst frü­hes­tens 2011 (damals noch unter dem Namen Son­der­ver­mö­gen Schul­bau Ham­burg SVH) Kre­di­te auf­neh­men konn­te, denn erst in die­sem Jahr ist es gegrün­det wor­den. Die mas­sen­haf­te Kre­dit­be­lei­hung der Schul­im­mo­bi­li­en kann erst 2012 begon­nen haben, da gab es aber schon die ers­ten Null-Zins-Papie­re (zwei­jäh­ri­ge Bun­des­an­lei­hen). Das heißt: Schon vom Start her hät­ten die Kre­dit­zin­sen für SVH his­to­risch nied­rig sein kön­nen, zumal ja klar war, dass der Senat das Unter­neh­men wegen der Schul­pflicht nicht in Kon­kurs gehen las­sen kann. War­um ist das Gegen­teil der Fall?

Ers­tens: Ganz genau lässt sich die Fra­ge nicht beant­wor­ten. Die Zins­sät­ze der aktu­ell auf­ge­nom­me­nen Kre­di­te müs­sen in den Jah­res­ab­schlüs­sen und Bilan­zen nicht ange­ge­ben wer­den. Außer­dem unter­lie­gen die Ver­trä­ge der lan­des­ei­ge­nen Unter­neh­men dem Geschäfts­ge­heim­nis. Das ist ja gera­de eine der gro­ßen Gefah­ren bei der Über­tra­gung von Lan­des­ei­gen­tum auf GmbHs.

Zwei­tens: Das Geschäfts­ri­si­ko ist das ent­schei­den­de Kri­te­ri­um für die Zins­ra­te. Den Bilan­zen zufol­ge sind Schul­bau und -sanie­rung bezüg­lich der Kos­ten ris­kan­ter sein als ande­re Bau­vor­ha­ben, und das drückt sich im höhe­ren Zins aus. Ein höhe­res Kos­ten­ri­si­ko im Schul­bau ist auch schlüs­sig mit noch erhal­te­nen Betei­li­gungs­rech­ten des Lan­des und evtl. auch schu­li­scher Gre­mi­en an der Pla­nung und Umset­zung der Bau­vor­ha­ben erklär­bar.

Fazit: Die Finan­zie­rung des Schul­baus über den Schat­ten­haus­halt einer lan­des­ei­ge­nen Gesell­schaft ist nicht nur mit der Ver­pfän­dung der betrof­fe­nen Schu­len ver­bun­den, son­dern den Ham­bur­ger Erfah­run­gen zufol­ge auch erheb­lich teu­rer, da die aus dem vom Lan­des­haus­halt zu zah­len­den Kre­dit­zin­sen sehr viel weni­ger vom Spe­zi­fi­kum des Schul­baus abhän­gen wür­den als die eines damit befass­ten Unter­neh­mens. Die Mehr­be­las­tung durch höhe­re Zin­sen ist zudem eine Pri­va­ti­sie­rung von Steu­er­geld, die zur Fol­ge hat, dass weni­ger Schu­len gebaut und saniert wer­den, als eigent­lich mög­lich wäre.

 

Anmer­kun­gen

[1] Jah­res­ab­schluss­be­richt des Son­der­ver­mö­gens Schul­im­mo­bi­li­en Ham­burg 2016: http://www.hamburg.de/contentblob/8856650/bd9568f91fffb3e6ed55cfb98362b869/data/jahresbaschluss-2016-sondervermoegen-schulimmobilien.pdf

[2] Pres­se­mit­tei­lung des Ham­bur­ge Senats vom 03.09.2012: http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/3584652/2012–09-03-fb-hibb/

[3] http://www.hamburg.de/contentblob/3384800/7800c0bf20170fcb42e83e6cf21647e7/data/zahl-klassen-schueler-2011–12-ex.pdf

[4] http://www.hamburg.de/contentblob/5323720/97e5b9e0c5f28c7767347b5947f04ce5/data/2015–16-hamburger-schulstatistik.pdf

[5] http://www.hamburg.de/contentblob/3384800/7800c0bf20170fcb42e83e6cf21647e7/data/zahl-klassen-schueler-2011–12-ex.pdf

[6] http://www.hamburg.de/contentblob/5323720/97e5b9e0c5f28c7767347b5947f04ce5/data/2015–16-hamburger-schulstatistik.pdf

[7] Mit­tei­lung des Senats an die Bür­ger­schaft am 18.09.2012: „Im Ver­gleich der Kenn­zah­len zwi­schen den Schul­stand­or­ten (Bench­mar­king) und unter Berück­sich­ti­gung der spe­zi­fi­schen Bedürf­nis­se jeder Schu­le wer­den mit Blick auf die bestehen­den Haus­halts­re­strik­tio­nen stand­ort­spe­zi­fi­sche Opti­mie­rungs­po­ten­zia­le zu prü­fen sein. Um im Ein­zel­fall Miet- und damit Bud­get­ent­las­tun­gen zu errei­chen, müs­sen Dienst­leis­ter und Mie­ter alle Mög­lich­kei­ten von Flä­chen­op­ti­mie­run­gen (Ziel­grö­ße Redu­zie­rung um 10 % der Gesamt­flä­chen unter Bei­be­hal­tung eines Flä­chen­puf­fer­vo­lu­mens von ca. 10 %) und der Sen­kung von Bewirt­schaf­tungs­kos­ten aus­schöp­fen.“

http://www.hamburg.de/contentblob/3709122/edd87f17561e42cd22d7fd058fa42161/data/download-drucksache-vmm.pdf

[8] „Dar­über hin­aus wird mit einer suk­zes­si­ven Redu­zie­rung der gesam­ten Schul­flä­chen (um 10 %) kal­ku­liert, da sich im Rah­men der Schul­ent­wick­lungs­pla­nung gezeigt hat, dass die Schul­ge­bäu­de vie­ler­orts über nicht unmit­tel­bar benö­tig­te Raum­re­ser­ven ver­fü­gen, die über die Ansät­ze des Mus­ter­flä­chen­pro­gramms hinausgehen.5) Bei­de Prä­mis­sen begrün­den jähr­lich sin­ken­den Ansät­ze für Bewirt­schaf­tung. 5) Um die Ziel­grö­ße von 10 % zur Redu­zie­rung zu errei­chen, wird ein Stan­dard­ver­fah­ren zur Iden­ti­fi­zie­rung von nicht benö­tig­ten Flä­chen ent­wi­ckelt, das auf jede Schu­le anzu­wen­den sein wird.“

http://www.hamburg.de/contentblob/3709122/edd87f17561e42cd22d7fd058fa42161/data/download-drucksache-vmm.pdf

[9] Olaf Scholz 2010, https://www.gew-hamburg.de/themen/arbeitsbedingungen/schulbau-in-hamburg-schulabbau

[10] http://www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/52632/das-musterfl%c3%a4chenprogramm-im-schulbau-und-seine-konsequenzen.pdf

[11] Der Lan­des­be­trieb SBH Schul­bau Ham­burg macht im Jah­res­ab­schluss­be­richt für 2016 fol­gen­de Anga­ben: „Im Jahr 2016 sind ins­ge­samt Schul­flä­chen von rd. 22.288 m² wegen der Auf­ga­be von Schul­nut­zun­gen abge­mie­tet wor­den (2015: 41.000 m²).“, http://www.hamburg.de/contentblob/8856680/90101ad35c1f5dc3d11bd8a2efa38ae3/data/jahresabschluss-2016-landesbetrieb-sbh-schulbau-schulbau-hamburg.pdf

[12] ebd.: „In den Mas­ter­plan­ge­sprä­chen wur­den weder bei Gebäu­den noch bei Frei­flä­chen kon­kre­te Flä­chen zu Ver­mie­tung oder Ver­äu­ße­rung benannt. Es wur­den mög­li­che Optio­nen dis­ku­tiert, die in jedem Ein­zel­fall erst in Zusam­men­hang mit einer im Rah­men­plan zeit­lich defi­nier­ten Über­pla­nung des Schul­stand­or­tes kon­kre­ti­siert wur­den oder wer­den. Frei­flä­chen sind zudem kei­ne rele­van­ten Miet­flä­chen im Rah­men des Ver­mie­ter-Mie­ter-Modells. Eine sys­te­ma­ti­sche Aus­wer­tung ist daher nicht mög­lich. Dar­über hin­aus exis­tiert kei­ne kon­kre­te Zuord­nung von Grund­stücks­flä­che zu abge­mie­te­ter Gebäu­de­flä­che. Eine Tei­lung von Flur­stü­cken erfolgt erst im Zusam­men­hang mit­an­ste­hen­der Ver­mark­tung.“

[13] „Im Übri­gen sieht der Senat zur Wah­rung der Betriebs- und Geschäfts­ge­heim­nis­se der Ver­trags­part­ner in stän­di­ger Pra­xis grund­sätz­lich davon ab, zu Kauf­prei­sen von ein­zel­nen Grund­stü­cken Stel­lung zu bezie­hen. Das Son­der­ver­mö­gen Schul­im­mo­bi­li­en hat im Zeit­raum 2012 bis 2015 Ein­zah­lun­gen aus der Abga­be von Sach­an­la­ge­ver­mö­gen in Höhe von ins­ge­samt 23 Mil­lio­nen Euro ver­bucht.“

[14] https://www.gew-hamburg.de/themen/arbeitsbedingungen/schulbau-in-hamburg-schulabbau

[15] http://www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/52632/das-musterfl%c3%a4chenprogramm-im-schulbau-und-seine-konsequenzen.pdf

[16] http://www.hamburg.de/contentblob/7200348/5ce7896185662f61689c1f04c30ba393/data/geschaeftsbericht-2015.pdf

2 Kommentare »

  • Gemeingut » Blog Archive » Nix drin – der Adventskalender des Berliner Senats sagt:

    […] die Staats­oper oder der Flug­ha­fen BER. Ent­spre­chend teu­er wer­den die Kre­dit­zin­sen aus­fal­len.  Ham­burg hat schon eine Schul-GmbH, dort muss­te man für die Kre­di­te 2015 noch 7,8 % Zin­sen bezah­len, und auch 2016 waren die Zin­sen […]

  • Gemeingut » Blog Archive » Blauer Brief gegen Schulprivatisierung #10 sagt:

    […] muss­ten gewahrt wer­den. Mehr zu die­sen Pro­ble­men fin­det sich im Arti­kel von Ulrich Scholz „ÖÖP Schul­bau Ham­burg: klei­ner, teu­rer, intrans­pa­rent“. Sol­che Fol­gen wol­len wir in Ber­lin nicht – egal, ob die Regie­rung das Vor­ha­ben nun ÖÖP […]

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