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GiB-Info­brief: Anhö­rung zur Schul­pri­va­ti­sie­rung in Ber­lin

24 August 2018

Wir haben es geschafft: Unse­re Volks­in­itia­ti­ve in Ber­lin wur­de vom Par­la­ments­prä­si­den­ten des Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­hau­ses für zuläs­sig erklärt. 28.070 Unter­schrif­ten waren gül­tig! Das sind vier­zig Pro­zent mehr als erfor­der­lich – ein kla­res Zei­chen, dass vie­le Men­schen möch­ten, dass über die Pri­va­ti­sie­rungs­plä­ne der Lan­des­re­gie­rung öffent­lich dis­ku­tiert wird.

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Lie­be Freun­din­nen und Freun­de der Gemein­gü­ter,

jetzt müs­sen wir nach dem Ber­li­ner Abstim­mungs­ge­setz inner­halb von vier Mona­ten in den zustän­di­gen Aus­schüs­sen des Par­la­ments ange­hört wer­den. Anschlie­ßend muss sich das Ple­num des Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­hau­ses noch ein­mal mit dem The­ma befas­sen. Direk­te Demo­kra­tie ist mög­lich!

Wir hof­fen, dass es uns in der Anhö­rung gelingt, glaub­haft dar­zu­le­gen, dass der Teil der soge­nann­ten Schul­bau­of­fen­si­ve, der zu einer Pri­va­ti­sie­rung führt, erheb­li­che Nach­tei­le und Risi­ken ent­hält. Dazu wol­len wir in den nächs­ten Wochen detail­liert erar­bei­ten, wie genau die­se Pri­va­ti­sie­rung den Schul­bau ver­zö­gert und ver­teu­ert. Wir wol­len auch zei­gen, wie im Zuge der for­mel­len Pri­va­ti­sie­rung und der dafür vor­ge­se­he­nen kom­ple­xen Ver­trags­wer­ke die Demo­kra­tie gefähr­det oder sogar geschä­digt wird.

Bei allem wol­len wir nicht nur meckern: So wie in Stutt­gart mit K21 eine güns­ti­ge­re, risi­ko­är­me­re und leis­tungs­stär­ke­re Alter­na­ti­ve zum Tief­bahn­hof S21 erar­bei­tet wur­de, so pla­nen auch wir, ein ein­fach und schnell umsetz­ba­res Maß­nah­men­pa­ket vor­zu­stel­len, das beweist, dass die Umwand­lung von Schu­le und Schul­bau in Finanz­pro­duk­te alles ande­re als alter­na­tiv­los ist.

Die angeb­li­che Alter­na­tiv­lo­sig­keit scheint über­haupt eines der wich­tigs­ten Argu­men­te der Befür­wor­ter neu­er Pri­va­ti­sie­rungs­for­men wie der soge­nann­ten öffent­lich-öffent­li­chen Part­ner­schaf­ten (ÖÖP) zu sein. ÖÖPs sol­len dem­nach zwar ähn­lich struk­tu­riert sein wie ÖPPs (öffent­lich-pri­va­te Part­ner­schaf­ten), im Unter­schied zu ÖPPs sol­len sie aber harm­los sein und damit prä­de­sti­niert zur Umge­hung der Schul­den­brem­se. Gera­de erst haben Mit­glie­der eines Arbeits­krei­ses der Rosa-Luxem­burg-Stif­tung eine sol­che Ver­tei­di­gung von ÖÖP her­aus­ge­ge­ben (sie­he Pres­se­schau). Die meis­ten Risi­ken sind iden­tisch, die weni­gen Risi­ken, die gerin­ger sind, wer­den durch ande­re, neue Risi­ken auf­ge­wo­gen. Wie wir in unse­rer Erwi­de­rung dar­stel­len, han­delt es sich um eine Umbe­nen­nung ohne rele­van­te Ver­än­de­rung der Inhal­te. Wir sind gespannt, ob die­se Argu­men­te auch im direk­ten Streit­ge­spräch (am 27.8.2018 in Ber­lin) das anwe­sen­de Publi­kum über­zeu­gen. Es soll eine Video­auf­zeich­nung geben, wir wer­den Sie wei­ter infor­mie­ren!

Mit herz­li­chen Grü­ßen

 

Carl Waß­muth

für das Team von GiB

 

P.S.: Auf unse­rer Inter­net­sei­te fin­den Sie Ter­min­hin­wei­se zur Kon­fe­renz “Kom­mu­nen und Demo­kra­tie” in zehn Tagen in Erfurt, zu Vor­be­rei­tungs­tref­fen zur Anhö­rung in Ber­lin sowie aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen zum Streit­ge­spräch am 27.8.2018 in Ber­lin.

 

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PRES­SE­SCHAU (Aus­wahl!)

Zur Schul­bau­pri­va­ti­sie­rung in Ber­lin erschie­nen in den letz­ten fünf Wochen u. a. fol­gen­de Bei­trä­ge:

7. August. Uli Scholz und Her­bert Storn (bei­de in der GEW aktiv) ent­kräf­ten in einem Blog­bei­trag auf der GiB-Sei­te ein Papier der Grup­pe “Alter­na­ti­ve Wirt­schafts­po­li­tik” der der Rosa-Luxem­burg-Stif­tung.

8. August.Ber­li­ner Sport­bund warnt vor Ver­drän­gung” schreibt Susan­ne Vieth-Ent­us im Tages­spie­gel über die “Neben­wir­kun­gen” der Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve. Der Lan­des­sport­bund habe sich mit einem Appell an alle sei­ne Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen und an die Ber­li­ner Sport­ver­ei­ne gewandt, um sie auf das Risi­ko hin­zu­wei­sen, dass der Bestand an unge­deck­ten Sport­an­la­gen von neu­en tem­po­rä­ren oder dau­er­haf­ten Schul­ge­bäu­den bedroht ist. Die vie­ler­orts geplan­ten Typen­sport­hal­len sei­en für Sport­ver­ei­ne, die ihre Sport­art im Frei­en aus­üben, kei­ne Lösung.

15. August. Meh­re­re Medi­en berich­ten über den Inves­ti­ti­ons­stau an Schu­len, unter ande­rem das Han­dels­blatt. Nach den Som­mer­fe­ri­en müs­sen so vie­le Kin­der wie nie in repa­ra­tur­be­dürf­ti­gen Schu­len ler­nen. Trotz Schul­bau­of­fen­si­ven nimmt der Inves­ti­ti­ons­stau zu (Mar­tin Grei­ve und Dona­ta Rie­del: “Inves­ti­ti­ons­stau macht deut­sche Schu­len maro­de”).

14. August. Finanz­se­na­tor Kol­latz schließt nun nicht mehr aus, dass das Schul­bau­pro­gramm noch mal deut­lich teu­rer wer­den kann. Das berich­tet Mar­tin Kles­mann in der Ber­li­ner Zei­tung in sei­nem Bei­trag “Sanie­rung, Neu­bau Schul­bau­pro­gramm könn­te deut­lich teu­rer wer­den als geplant”.

10. August: Ralf Wurz­ba­cher inter­viewt für die jun­ge Welt Carl Waß­muth von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand (GiB) zu den Chan­cen, die sich mit der Zulas­sung der Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” und der dar­aus sich eröff­ne­ten Anhö­rung im Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­haus erge­ben (Titel des Bei­trags: “»Senat hat Chan­ce, rie­si­gen Feh­ler zu erken­nen«. Gegen Über­tra­gung von Schu­len in pri­vat­recht­li­che Gesell­schaft: Ber­li­ner Initia­ti­ve geht in die nächs­te Run­de. Ein Gespräch mit Carl Waß­muth”)

9. August: In der Ber­li­ner Woche ist zu lesen, wann und wie das Pri­mo-Levi-Gym­na­si­um in Wei­ßen­see mit der Sanie­rung der Gebäu­de zu rech­nen hat und wie die Abwick­lung über die Howo­ge lau­fen soll (“Howo­ge leis­tet Amts­hil­fe”, “Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft soll Gebäu­de des Pri­mo-Levi-Gym­na­si­ums sanie­ren”). Der  Bei­trag stammt von Bernd Wäh­ner.

8. August:Schul­in­itia­ti­ve nimmt ers­te Hür­de” berich­tet Maria Jor­dan im neu­en deutsch­land über das Prü­fungs­er­geb­nis des Prä­si­den­ten des Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­hau­ses, der die Recht­mä­ßig­keit der von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand (GiB)initiierten Volks­in­itia­ti­ve „Unse­re Schu­len“ fest­ge­stellt hat. Im Arti­kel wird fälsch­li­cher­wei­se berich­tet, dass sich das Vor­ha­ben gegen die Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve rich­te. Bes­ser Bescheid weiß da der Tages­spie­gel. Er weiß, dass die Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” die Schul­pri­va­ti­sie­rung ver­hin­dern will. Ulrich Zawat­ka-Ger­lach berich­tet dar­über in sei­nem Bei­trag “Par­la­ment muss sich mit Initia­ti­ve zu Schul­bau­ten befas­sen”.

7. August: Zwi­schen­er­folg für Gemein­gut in Bür­ge­rin­nen­hand (GiB) und alle Unter­stüt­ze­rIn­nen: “Ber­li­ner Volks­in­itia­ti­ve ‘Unse­re Schu­le’ ist recht­lich zuläs­sig”, berich­tet der rbb unter Beru­fung auf das Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­haus. Auch das Maga­zin Focus hat die Pres­se­mel­dung des Abge­ord­ne­ten­hau­ses zur Aner­ken­nung der Volks­in­itia­ti­ve auf­ge­grif­fen und die Druck­sa­che des Abge­ord­ne­ten­hau­ses dazu ver­linkt. Die jun­ge Welt mel­det am Abend des Tages: “Volks­in­itia­ti­ve gegen Schul­bau-GmbH rech­tens”. B.Z. berich­tet im Live­ti­cker: “Kri­tik an Schul­bau: Initia­ti­ve hat Erfolg”.

24./25. Juli: In der Frank­fur­ter Rund­schau, der Ber­li­ner Zei­tung und dem Köl­ner Stadt­an­zei­ger (Dumont-Grup­pe) erscheint ein weit­ge­hend iden­ti­scher Kom­men­tar von Mar­kus Sie­vers zur Schul­den­brem­se (Titel des Bei­trags in der Ber­li­ner Zei­tung: “Zwei­fel an Erfolgs­mo­dell Schul­den­brem­se ist vor allem Inves­ti­ti­ons­brem­se”). Den Hin­ter­grund der Mel­dung bil­det das Stand­punkt­pa­pier “Zukunfts­vi­sio­nen ermög­li­chen – Spiel­räu­me der Schul­den­brem­se in den Bun­des­län­dern nut­zen” (sie­he oben).

19. Juli. Für die soge­nann­te Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve müs­se die Lan­des­ver­fas­sung nicht geän­dert wer­den, berich­tet das neue deutsch­land. Das gehe aus der Ant­wort des Senats auf eine Schrift­li­che Anfra­ge des Abge­ord­ne­ten Micha­el Efler (Die Lin­ke) her­vor (Arti­kel “Schul­bau­of­fen­si­ve ist ver­fas­sungs­kon­form” von Jérô­me Lom­bard).

18. Juli. Laut Andre­as Otto (Bau­ex­per­te von Bünd­nis 90/Die Grü­nen) ist jede sechs­te Stel­le bei den Ber­li­ner Hoch­bau­äm­tern unbe­setzt, berich­tet Ste­fan Alber­ti in der taz. Ange­sichts der geplan­ten soge­nann­ten Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve feh­le zusätz­li­ches Per­so­nal. Fatal sei auch, dass BIM und Howo­ge zu bes­se­ren Kon­di­tio­nen Per­so­nal anheu­ern kön­nen als die Bezir­ke (Arti­kel: “Groß­pro­jekt in Gefahr”).

17. Juli.Aus­kunfts­rech­te gin­gen künf­tig ver­lo­ren“ — ein Inter­view von Git­ta Düper­thal (junge Welt) mit Lau­ra Valen­tu­ke­vici­u­te über die Kri­tik von GiB an der Ber­li­ner „Schul­bau­of­fen­si­ve“ und über die Über­ga­be von gut 30.000 Unter­schrif­ten an den Prä­si­den­ten des Abge­ord­ne­ten­hau­ses von Ber­lin.

12. Juli. Kai Schlie­ter inter­viewt für die Ber­li­ner Zei­tung Andy Hehm­ke, Schul­stadt­rat von Fried­richs­hain-Kreuz­berg, zur The­ma­tik Howo­ge und Schul­bau­of­fen­si­ve. Hehm­ke gibt zu, dass noch gar nicht klar ist, ob mit dem Howo­ge-Modell die Schul­den­brem­se umgan­gen wird, den­noch hält er die­sen Weg für rich­tig, um sich im Bedarfs­fall den Weg zu Kre­di­ten offen­zu­hal­ten. Zwi­schen den Zei­len kann man lesen, wel­cher Druck vom Senat auf die Bezir­ke aus­ge­übt wird: Schul­bau über Howo­ge, oder die Schu­le wird nicht gebaut. (“Schul­stadt­rat Andy Hehm­ke zur Schul­bau-Offen­si­ve: ‘Hier sind kei­ne bösen Mäch­te am Werk‘”)

10. Juli. Klaus-Die­ter Mül­ler, Prä­si­dent der Fach­ge­mein­schaft Bau Ber­lin-Bran­den­burg, äußert sich im neu­en deutsch­land zum gegen­wär­ti­gen Bau­boom und sei­nen Fol­gen. Schlep­pend sei die Auf­trags­ver­ga­be im ers­ten Halb­jahr aller­dings noch im öffent­li­chen Bereich gewe­sen. Für das vom Regie­ren­den Bür­ger­meis­ter Micha­el Mül­ler (SPD) aus­ge­ru­fe­ne Jahr­zehnt der Inves­ti­tio­nen sei die Ver­wal­tung offen­sicht­lich noch ganz stark in der Pla­nungs­pha­se. “Es gibt nie­man­den im Senat, der uns sagen kann, wann was pas­siert”, beklagt der Ver­bands­chef. Am Ende hät­ten klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men das Nach­se­hen, weil bei einem Auf­trags­peak eher Gene­ral­un­ter­neh­mer und Groß­un­ter­neh­men zum Zuge kom­men. Die vom Senat geplan­te Aus­la­ge­rung von Tei­len des Schul­neu­baus an die lan­des­ei­ge­ne Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft Howo­ge nennt Mül­ler eine “Umge­hungs­kon­struk­ti­on”, um Ver­ga­be­re­geln des Lan­des nicht ein­hal­ten zu müs­sen. Ein Vor­ge­hen, gegen das auch die die Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” kämpft. Nico­las Šus­tr, Autor des Arti­kels, zitiert Lau­ra Valen­tu­ke­vici­u­te von GiB zum Anlie­gen der Volks­in­itia­ti­ve. Titel des Arti­kels: “Jahr­zehnt der Inves­ti­tio­nen muss mal begin­nen”.

6. Juli. Mehr als unglück­lich ver­knüpft die jun­ge Welt die Sanie­rungs­sor­gen der Schmid-Ober­schu­le Span­dau mit der Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len”. Gera­de die von der Volks­in­itia­ti­ve kri­ti­sier­te Umstruk­tu­rie­rung und Pri­va­ti­sie­rung von Schul­ge­bäu­den, -grund­stü­cken und Schul­bau führt seit fast zwei Jah­ren zu mas­si­ven Ver­zö­ge­run­gen. Die Volks­in­itia­ti­ve hat hin­ge­gen zahl­rei­che Vor­schlä­ge gemacht, wie Schul­bau ohne Pri­va­ti­sie­rung schnel­ler, demo­kra­ti­scher und kos­ten­güns­ti­ger bewäl­tigt wer­den kann. Es könn­te sofort los­ge­hen, wenn denn die Bezir­ke und der Senat es woll­ten. Titel des Bei­trags: “Eine Bruch­bu­de, genannt Schu­le”.

 

GiB ver­öf­fent­lich­te fol­gen­de Pres­se­mit­tei­lung zum The­ma Schul­pri­va­ti­sie­rung:

7. August. Volks­in­itia­ti­ve „Unse­re Schu­len” zuläs­sig. Ber­li­ner Senat muss sich der Kri­tik an der Schul­pri­va­ti­sie­rung stel­len

 

Zu ÖPP gene­rell war ins­be­son­de­re inter­es­sant:

18. August. In Genua star­ben min­des­tens 43 Men­schen beim Ein­sturz einer Auto­bahn­brü­cke. Die Auto­bahn wur­de pri­vat betrie­ben.  Die Dis­kus­si­on über die Ursa­chen des Unglücks in Genua facht das The­ma Auto­bahn­pri­va­ti­sie­rung auch in Deutsch­land neu an. „Der Staat darf die Ver­ant­wor­tung für Auto­bah­nen nicht abge­ben, damit so ein schreck­li­ches Unglück hier nie pas­sie­ren kann”, sag­te Carl Waß­muth von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­ne­hand (GiB) gegen­über der taz, für die Lin Hier­se im Arti­kel „Sicher­heits­ri­si­ko Pri­va­ti­sie­rung“ berich­tet. Gerd Lott­sie­pen, ver­kehrs­po­li­ti­scher Spre­cher des Ver­kehrs­club Deutsch­land, sag­te der taz, das Unglück in Genua lie­fe­re im deut­schen Kon­text ein zusätz­li­ches Argu­ment dage­gen, Auto­bah­nen pri­vat betrei­ben zu las­sen. „Der Druck auf pri­va­te Betrei­ber ist groß, weil sie immer auch eine Ren­di­te erwirt­schaf­ten müs­sen“, erklär­te er. Aspek­te der Daseins­vor­sor­ge, des Umwelt­schut­zes und der Ver­kehrs­si­cher­heit trä­ten dabei in den Hin­ter­grund. Der Staat müs­se kei­ne Gewin­ne machen. „Das Unglück bestä­tigt unse­re For­de­rung, dass Stra­ßen­in­fra­struk­tur eine staat­li­che Auf­ga­be ist, die nicht aus­ge­la­gert wer­den soll­te“, so Lott­sie­pen wei­ter.

8. August. Ein Autoren­kol­lek­tiv hat für die Zeit recher­chiert, wie Toll Collect dem Staat jah­re­lang zu viel in Rech­nung gestellt hat und wie der Staat dar­auf (nicht) reagiert: „Ein Kar­tell gegen die Steu­er­zah­ler“).

9. August. Die ARD ver­öf­fent­licht in dem NDR-Fern­seh­ma­ga­zin Pan­ora­ma zum glei­chen The­ma die Sen­dung „Wie Toll Collect mit  Steu­er­geld umgeht“.

 

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