Pressemitteilung von Bahn für Alle/EINE S-Bahn für ALLE
Berlin, 13.08.2026: Mehr als sechs Jahre dauerte die Ausschreibung zweier Teilnetze der Berliner S-Bahn, Vorlaufzeit gar nicht mitgerechnet. Gut zwanzig Terminverschiebungen später gibt es jetzt zwar Verträge, aber vor allem viel Frust für Fahrgäste, Steuerzahler und S-Bahn-Beschäftigte.
Nichts davon hätte so passieren müssen und vor allem: Es sollte nie wieder ein neues S-Bahn-Roulette geben. Daher erscheint heute die Sonderzeitung „Berliner S-Bahn: Gemeingut statt Goldesel“. Herausgeber sind die Bündnisse Bahn für Alle und EINE S-Bahn für ALLE.
Dazu Sprecher Carl Waßmuth von Bahn für Alle:
„Bei unserer Podiumsdiskussion ‚Quo vadis S-Bahn Berlin und Brandenburg‘ im Juni haben wir erlebt, dass alle Podiumsgäste mit dem Verlauf der Ausschreibung unzufrieden waren. Generell waren den Gästen auch die Folgen wie etwa die Erhöhung der Kosten und die verspätete Lieferung neuer S-Bahn-Wagen bewusst. Mit unserer Sonderzeitung wollen wir einen Weg aus dem Dilemma eröffnen. Wir veröffentlichen darin einen Fahrplan zur Kommunalisierung.“
Die Zeitung enthält auch einen Unterschriftenaufruf. Die Bündnisse hoffen, dass möglichst viele Nutzer der S-Bahn den Aufruf „Kommunalisiert endlich die S-Bahn Berlin!“ online oder analog unterzeichnen, um nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus der neuen Regierung einen Arbeitsauftrag überbringen zu können. Die Zeitung kann gratis zum Verteilen bei Bahn für Alle bestellt werden (info@bahn-fuer-alle.de).
Die Sonderzeitung wird im Raum Berlin/Brandenburg außerdem verschiedenen Zeitungen beigelegt:
- 13. August 2026: Beilage im „Freitag“
- 14. August 2026: Beilage im „nd.DieWoche“
- 17. August 2026: Beilage in der „WochenTaz“
- 22. August 2026: Beilage in der „jungen Welt“
- Oktober/November 2026: Beilage im „Raben Ralf“
Link zur Unterschriftensammlung: https://bahn-fuer-alle.de/eine-s-bahn-fuer-alle/
Für Rückfragen: Carl Waßmuth, carl.wassmuth@bahn-fuer-alle.de
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Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) e. V. ist Trägerorganisation und Mitglied beider Bündnisse.
Die Zeitung wurde von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt und vom Bündnis Bahn für Alle finanziert.