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Zum Tag der Daseins­vor­sor­ge: Hein­rich-Böll-Stif­tung und GiB ver­öf­fent­li­chen neue Stu­die “Öffent­li­che Infra­struk­tu­ren zwi­schen Daseins­vor­sor­ge und Finanz­märk­ten”

22 Juni 2017

Bild: Uns­plash. Public Domain.

Pres­se­mit­tei­lung von Hein­rich-Böll-Stif­tung und GiB

Hein­rich-Böll-Stif­tung und GiB ver­öf­fent­li­chen eine neue Stu­die unter dem Titel „Gemein­wohl als Zukunfts­auf­ga­be – Öffent­li­che Infra­struk­tu­ren zwi­schen Daseins­vor­sor­ge und Finanz­märk­ten“. Die Ana­ly­se zeigt: Hoch­wer­ti­ge Anla­gen in Deutsch­land ver­fal­len, neue wer­den nur zöger­lich gebaut. Viel­fach steht die Schul­den­brem­se im Weg. «Öffent­lich-pri­va­te Part­ner­schaf­ten» (ÖPPs) als ver­meint­li­cher Aus­weg für not­wen­di­ge Inves­ti­tio­nen bedeu­ten aber einen Ver­lust an Demo­kra­tie und füh­ren zu noch höhe­ren Kos­ten. Die Stu­die macht daher Vor­schlä­ge, wie die Daseins­vor­sor­ge demo­kra­ti­siert und zukunfts­fest gemacht wer­den kann.

Carl Waß­muth, Infra­struk­tur­ex­per­te von GiB zur Stu­die: „Mor­gen, am 23. Juni, ist der Tag der Daseins­vor­sor­ge in Deutsch­land. Der Trend der Poli­tik in der Daseins­vor­sor­ge ist bedenk­lich: Erst ver­fal­len las­sen, dann pri­va­ti­sie­ren. Wir wol­len mit unse­rer Stu­die auf­zei­gen, wel­che Mecha­nis­men dem zugrun­de lie­gen – und was getan wer­den kann, um der Ero­si­on der Daseins­vor­sor­ge Ein­halt zu gebie­ten.“

Bar­ba­ra Unmü­ßig, Vor­stand der Hein­rich-Böll-Stif­tung sag­te: „Die Fokus­sie­rung auf öffent­lich-pri­va­te Part­ner­schaf­ten (ÖPP) für Inves­ti­tio­nen in öffent­li­che Infra­struk­tur hat oft fata­le Fol­gen: Pri­va­ti­sie­rung von Dienst­leis­tun­gen wie Ener­gie, Was­ser und Trans­port oder gera­de auch in sozia­len Berei­chen wie Bil­dung und Gesund­heit füh­ren gleich­zei­tig zu Preis­ex­plo­sio­nen für die Kund/innen und zu Lohn­ab­stür­zen für die Beschäf­tig­ten. Auch finanz- und haus­halts­po­li­tisch machen sie kei­nen Sinn – die Aus­zah­lung von üppi­gen Zins­mar­gen an pri­va­te Inves­to­ren kom­men den Steu­er­zah­ler deut­lich teu­rer als eine direk­te Inves­ti­ti­on des Staa­tes.“

Die Stu­die ist als Down­load erhält­lich unter: https://www.gemeingut.org/wp-content/uploads/2017/06/Endf-Gemeinwohl-als-Zukunftsaufgabe_Web.pdf

Gemein­wohl als Zukunfts­auf­ga­be – Öffent­li­che Infra­struk­tu­ren zwi­schen Daseins­vor­sor­ge und Finanz­märk­ten“.

144 Sei­ten, 7 Tabel­len, 25 far­bi­ge Abbil­dun­gen, ISBN 978–3-86928–163-6

Die Stu­die wur­de ver­fasst von Jana Mat­tert, Lau­ra Valen­tu­ke­vici­u­te und Carl Waß­muth.

https://www.gemeingut.org/gib-veroeffentlich-neue-studie-gemeinwohl-als-zukunftsaufgabe/

Außer­dem zum The­ma:

https://www.boell.de/de/2017/06/22/gemeinwohl-als-zukunftsaufgabe-ueber-nachhaltige-investitionspolitik-deutschland-afrika

Pres­se­kon­takt Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand (GiB):

Carl Waß­muth, Tel. 0179–7724334, Carl.Wassmuth@Gemeingut.org
Lau­ra Valen­tu­ke­vici­u­te, 0176–23320373, Laura.Valentukeviciute@Gemeingut.org
Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand (GiB) e.V. Wei­den­weg 37, 10249 Ber­lin

Pres­se­kon­takt Hein­rich-Böll-Stif­tung:

Micha­el Alva­rez Kal­ver­kamp, Pres­se­spre­cher, E-Mail alvarez@boell.de , +49-(0)30–28534-202 | 0160 365 77 22

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