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Unter­schrei­ben für eine Anhö­rung zum Schul­bau

15 Februar 2018

Logo Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” © GiB e.V.

Noch bis zum 30. Juni!

Jetzt beim Sam­meln und Aus­le­gen von Unter­schrif­ten­lis­ten hel­fen!

In Ber­lin droht mit der soge­nann­ten Schul­bau­of­fen­si­ve eine mas­si­ve Schul­pri­va­ti­sie­rung. 29 Schul­neu­bau­vor­ha­ben und 10 Groß­sa­nie­run­gen sol­len an die Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft Howo­ge GmbH über­tra­gen wer­den. Die Howo­ge befin­det sich zwar in Lan­des­ei­gen­tum, unter­liegt als GmbH aber dem Pri­vat­recht. Die betrof­fe­nen Schul­ge­bäu­de und die Grund­stü­cke gehen für min­des­tens 30 Jah­re ins Eigen­tum der GmbH über — die for­mel­le Pri­va­ti­sie­rung die­ser Schu­len. Die Bezir­ke wer­den zu Mie­tern ihrer Schu­len. Mit der Über­tra­gung von Schu­len an die Howo­ge GmbH wer­den wei­te­ren Pri­va­ti­sie­rungs­for­men Tür und Tor geöff­net.

Wir wol­len genau wis­sen, was da vor sich gehen soll! Der Senat mau­ert und beant­wor­tet kei­ne Fra­gen. Mit der Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” wol­len wir des­we­gen eine öffent­li­che Anhö­rung zum Schul­bau erzwin­gen.

Ach­tung! Online-Unter­schrei­ben geht lei­der nicht, das lässt das Ber­li­ner Abstim­mungs­ge­setz nicht zu!

Wir brau­chen daher noch drin­gend Hel­fe­rin­nen und Hel­fer, die uns beim Sam­meln und Aus­le­gen von Unter­schrif­ten hel­fen. Sonst bekom­men wir die not­wen­di­gen 20.000 gül­ti­gen Unter­schrif­ten nicht zusam­men! Hier kann man Lis­ten zum Aus­dru­cken her­un­ter­la­den. Ab zehn Stück sen­den wir die Lis­ten auch ger­ne per Post zu, ein­fach schrei­ben an info@gemeingut.org.

Sam­meln hel­fen bedeu­tet nicht unbe­dingt, sich an U-Bahn-Ein­gän­ge zu stel­len und wild­frem­de Leu­te anzu­spre­chen. Das ist wirk­lich nicht jeder­mans Sache. Aber sam­meln Sie doch in Ihrem unmit­tel­ba­ren Umfeld  — auf Ihrer Arbeit, in der Kita, beim Schul­fest. Und legen Sie Lis­ten aus: in den Läden in Ihrem Kiez, beim Kin­der­arzt, beim Arzt …

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen rund um die Volks­in­itia­ti­ve fin­den Sie auf der Sei­te des Ber­li­ner Schul­tischs und hier auf der Info-Sei­te rund um die rund um die Volks­in­itia­ti­ve

2 Kommentare »

  • Peter Johann sagt:

    … noch­mal lie­be Lin­ke: Ich brau­che kei­ne soge­nann­te LIN­KE, die die Poli­tik einer CDU/FDP macht, — dann wäh­le ich gleich das Ori­gi­nal statt der Kopie !!!

    Also, nach nach dem Ver­kauf der Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft GSW unter einem damals rot-roten Senat jetzt bit­te nicht auch noch die Schu­len !!!

  • Monika Kremmer sagt:

    Selbst­ver­ständ­lich muss der Schul­bau von staat­li­cher Sei­te getra­gen, d. h. bezahlt, vor­an­ge­trie­ben und
    kon­trol­liert wer­den. Das Kon­zept der Schul­den­brem­se wird von vie­len bedeu­ten­den Öko­no­men in der Welt
    ad absur­dum geführt und die vie­len desas­trö­sen Bei­spie­le der PPP spre­chen eine kla­re Spra­che. Die Lin­ke
    soll­te bei einem sol­chen deal nicht mit­ma­chen!

    M. Krem­mer

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