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Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” ver­schafft sich zuneh­mend Gehör

14 März 2018

Carl Waß­muth in der rbb-Abend­schau am 10. März 2018

Von Kat­rin Kusche

Das Grund­rau­schen wird lau­ter. Da stimmt etwas nicht in Ber­lin mit der Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve.  Das ist inzwi­schen auch bei den Ber­li­ne­rin­nen und Ber­li­nern ange­kom­men, deren Stim­men die rbb-Abend­schau in der Markt­hal­le Neun in Kreuz­berg in der ver­gan­ge­nen Woche für ihren  am 10. März aus­ge­strahl­ten Bei­trag ein­ge­fan­gen hat (Titel: „Angst vor Pri­va­ti­sie­rung – HOWO­GE will Schu­len bau­en“;  lei­der nur sie­ben Tage im Archiv nach­hör­bar!).
Der Autor Jörn Kers­ten stellt in sei­nem Bei­trag die Volks­in­itia­ti­ve „Unse­re Schu­len“ vor und zeigt das Enga­ge­ment der Unter­schrif­ten­samm­le­rin­nen und Unter­schrif­ten­samm­ler.

Im Inter­view erläu­tert Carl Waß­muth, Vor­stand und Spre­cher von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand, die Zie­le, wel­che die Pri­va­ti­sie­rungs­kri­ti­ke­rIn­nen mit der Volks­in­itia­ti­ve ver­fol­gen: Zunächst ein­mal gehe es um Trans­pa­renz. Nach wie vor lie­gen die detail­lier­ten Plä­ne des Senats für die Schul­bau­of­fen­si­ve und vor allem für die vom Senat ange­streb­te Über­eig­nung von Schu­len und Bau­vor­ha­ben an die Howo­ge GmbH nicht auf dem Tisch, wäh­rend im stil­len Käm­mer­lein die Howo­ge GmbH schon über­all flei­ßig mit ein­be­zo­gen wird und der Senat ver­sucht, Pri­va­ti­sie­rungs­pflö­cke ein­zu­schla­gen. Carl Waß­muth gegen­über der rbb-Abend­schau: „Wir wol­len, dass öffent­lich gemacht wird und dass alle erfah­ren kön­nen im Abge­ord­ne­ten­haus von Ber­lin, was geplant ist zu den Schu­len. Und wir for­dern natür­lich ein, dass unse­re Schu­len öffent­lich blei­ben, dass schnel­ler und bes­ser gebaut wird, indem unse­re öffent­li­che Ver­wal­tung gestärkt wird.“

In sei­nem Bei­trag visua­li­siert Jörn Kers­ten die Plä­ne des Senats, soweit bekannt, und wirft vie­le der bis­her unbe­ant­wor­te­ten Fra­ge­stel­lun­gen auf, zum Bei­spiel: Wie hoch wird die Mie­te für die Bezir­ke sein, die künf­tig ihre Schu­len von der Howo­ge GmbH anmie­ten müs­sen , wenn das Modell rea­li­siert wird. Oder: Wann wird die Howo­ge in der Lage sein, Schu­len zu bau­en? Und was pas­siert, wenn die GmbH plei­te geht? Finanz­se­na­tor Kol­latz-Ahnen begrün­det im Bei­trag die geplan­te Ein­be­zie­hung der Howo­ge GmbH mit der Grö­ße des Gesamt­vor­ha­bens.

Lese­tipp:

Eine Aus­wahl von Medi­en­be­rich­ten zur Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” fin­det sich auf der Web­site von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand. Die Lis­te wird fort­lau­fend aktua­li­siert.

 

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