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Unter­schrif­ten­über­ga­be an den Ber­li­ner Senat: Pri­va­ti­sie­rung der Schu­len in Ber­lin stop­pen

11 April 2018

GiB-Akti­ve bei der Unter­schrif­ten­über­ga­be am 11.4.2018 an die Senats­ver­wal­tung für Finan­zen, Staats­se­kre­tär Klaus Fei­ler (links), © Foto: Kat­rin Kusche

Ber­li­ner Senat ver­stößt gegen aktu­el­le For­de­run­gen der Infor­ma­ti­ons­frei­heits­be­auf­trag­ten

Ber­lin, 11.04.2018:   Am heu­ti­gen Mitt­woch haben Akti­ve von GiB dem Staats­se­kre­tär der Senats­ver­wal­tung für Finan­zen, Klaus Fei­ler, 1.488 Unter­schrif­ten über­ge­ben. Bereits im Herbst 2017 initi­ier­te Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand eine Peti­ti­on an den Regie­ren­den Bür­ger­meis­ter Mül­ler sowie an die Sena­to­rIn­nen Kol­latz-Ahnen, Lomp­scher, Schee­res und Beh­rendt. Die Unter­stüt­ze­rIn­nen der Peti­ti­on for­dern neben dem Stopp der Pri­va­ti­sie­rung der Schu­len in Ber­lin:

  • Sofor­ti­ger Beginn der Pla­nung, des Baus und der Sanie­rung unse­rer Schu­len – in allen Bezir­ken!
  • Aus­wei­tung des qua­li­fi­zier­ten öffent­li­chen Per­so­nals in den Bau­äm­tern.
  • Kein zen­tra­li­sier­tes Cha­os wie am BER – statt­des­sen Trans­pa­renz und Mit­spra­che vor Ort

Da sich eine intrans­pa­ren­te Hal­tung seit Mona­ten zeigt, hat GiB die Peti­ti­on im Dezem­ber zuguns­ten der Samm­lung von nun rechts­ver­bind­li­chen Unter­schrif­ten ein­ge­stellt. seit Janu­ar 2018 sam­melt GiB Unter­schrif­ten im Rah­men der Volks­in­itia­ti­ve „Unse­re Schu­len“.

Der Senat muss offen­bar zur Trans­pa­renz gezwun­gen wer­den“,

bedau­ert Carl Waß­muth. Im Rah­men der Volks­in­itia­ti­ve müs­sen jetzt 20.000 gül­ti­ge Unter­schrif­ten gesam­melt wer­den, um von den betrof­fe­nen Aus­schüs­sen des Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­hau­ses gehört zu wer­den.

Staats­se­kre­tär Klaus Fei­ler sprach hin­sicht­lich der bei der Über­ga­be geäu­ßer­ten Sor­gen wegen eine for­mel­le Pri­va­ti­sie­rung von einer „Spitz­fin­dig­keit“. Die Volks­in­itia­ti­ve wür­de mit der Dis­kus­si­on über die Rechts­form den Schul­bau in Ber­lin auf­hal­ten.

Der Ber­li­ner Senat ver­stößt mit der soge­nann­ten Schul­bau­of­fen­si­ve, die öffent­li­che Auf­ga­be ins Pri­vat­recht aus­la­gert, sogar gegen aktu­el­le For­de­run­gen der Infor­ma­ti­ons­frei­heits­be­auf­trag­ten. Die Ber­li­ner Beauf­trag­te für Daten­schutz und Infor­ma­ti­ons­frei­heit übt in ihrem Jah­res­be­richt 2017 erneut hef­ti­ge Kri­tik am Senat, aber auch am Abge­ord­ne­ten­haus als Gesetz­ge­ber hin­sicht­lich der Absicht des Lan­des Ber­lin, öffent­li­che Auf­ga­ben wie zum Bei­spiel die Schul­sa­nie­run­gen auf juris­ti­sche Per­so­nen des Pri­vat­rechts zu über­tra­gen. Dazu Ger­lin­de Scher­mer von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand (GiB):

Das ist hoch bri­sant beson­ders vor dem aktu­el­len Hin­ter­grund der soge­nann­ten Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve, mit der der Ber­li­ner Finanz­se­na­tor Kol­latz-Ahnen unter ande­rem beab­sich­tigt, auf die öffent­li­chen Schul­grund­stü­cke über den Weg der Aus­la­ge­rung ins pri­va­te Recht bis zu 1,5 Mil­li­ar­den Euro Kre­di­te am Kapi­tal­markt auf­zu­neh­men, obwohl genü­gend Geld im Haus­halt vor­han­den ist.“

Die geplan­te Flucht ins Pri­vat­recht mit unse­ren öffent­li­chen Schu­len wird unter­nom­men, um sich ein Schlupf­loch für Ver­schul­dung außer­halb des im öffent­li­chen Haus­halt Sicht­ba­ren zu schaf­fen. Die Fol­gen der­ar­ti­ger Kon­struk­te wer­den bis­her nicht öffent­lich und erst Recht nicht im Par­la­ment dis­ku­tiert. Nun schlägt die Infor­ma­ti­ons­frei­heits­be­auf­trag­te Alarm. Sie for­dert vom Senat und Par­la­ment  die Erwei­te­rung des Anwen­dungs­be­rei­ches des Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­set­zes auf (mehr­heit­lich) lan­des­ei­ge­ne Unter­neh­men.

GiB, der Ber­li­ner Schul­tisch und die wei­te­ren Unter­stüt­ze­rIn­nen der Volks­in­itia­ti­ve sagen:
Wir wol­len kei­ne Ver­la­ge­rung öffent­li­cher Auf­ga­ben auf Pri­va­te, wir leh­nen eine Flucht ins Pri­vat­recht ab.

Wir zah­len genug Steu­ern — aus die­sen öffent­li­chen Mit­teln muss die Schul­sa­nie­rung finan­ziert wer­den“,

so Doro­thea Här­lin vom Ber­li­ner Schul­tisch.

Doch die For­de­rung der Infor­ma­ti­ons­frei­heits­be­auf­trag­ten tra­gen wir aus­drück­lich mit. Wir ver­lan­gen die Erwei­te­rung des Anwen­dungs­be­rei­ches des Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­set­zes auf (mehr­heit­lich) lan­des­ei­ge­ne Unter­neh­men.“

Carl Waß­muth, Spre­cher und Vor­stand von GiB for­dert:

Der Senat und das Abge­ord­ne­ten­haus müs­sen ein Gesetz ins Par­la­ment ein­brin­gen und eine öffent­li­che Debat­te dar­über füh­ren, bevor auch nur ein Schul­grund­stück auf eine pri­vat­recht­lich orga­ni­sier­tes Unter­neh­men über­tra­gen wird. Das gilt sowohl für die BIM und erst recht für die Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft HOWO­GE. Wir gehen davon aus, dass nach einer trans­pa­ren­ten Dis­kus­si­on klar wird, dass die Ber­li­ne­rIn­nen eine Pri­va­ti­sie­rung von Schul­ge­bäu­den und Schul­grund­stü­cken strikt ableh­nen.“

 

Bit­te beach­ten: Es wur­den kei­ne Unter­schrif­ten aus der Samm­lung der Volks­in­itia­ti­ve „Unser Schu­len“ über­ge­ben. Die­se Unter­schrif­ten­samm­lung für eine öffent­li­che Anhö­rung zum Schul­bau Ber­lin im Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­haus läuft noch bis zum 30. Juni.

 

Aus­zug Jah­res­be­richt 2017 der Ber­li­ner Beauf­trag­ten für Daten­schutz und Infor­ma­ti­ons­frei­heit


23.03.2018 — Jah­res­be­richt 2017 der Ber­li­ner Beauf­trag­ten für Daten­schutz und. Infor­ma­ti­ons­frei­heit zum 31. Dezem­ber 2017.

Sie­he Punkt 15.2 „Infor­ma­ti­ons­frei­heit in Ber­lin“, ab Sei­te 178–182

Zitat IF-Beauf­tra­ge:
„Die BIM ist nicht mit der Aus­übung hoheit­li­cher Befug­nis­se betraut. Viel­mehr ist sie nur für die Ver­mie­tung, Bewirt­schaf­tung, Opti­mie­rung und den Ver­kauf lan­des­ei­ge­ner Grund­stü­cke zustän­dig und wird inso­weit rein pri­vat­recht­lich tätig. An die­ser Rechts­la­ge ändert auch der Umstand nichts, dass es sich bei der BIM um ein lan­des­ei­ge­nes Unter­neh­men han­delt, denn das Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz trifft kei­ne Son­der­re­ge­lun­gen für lan­des­ei­ge­ne Unter­neh­men.
Die­se unter­fal­len selbst dann nicht die­sem Gesetz, wenn sie sich voll­stän­dig in der Hand des Lan­des Ber­lin befin­den und alle unter­neh­me­ri­schen Ent­schei­dun­gen gänz­lich vom Land Ber­lin getrof­fen wer­den.
Dabei han­delt es sich um eine gesetz­li­che Rege­lungs­lü­cke, die wir in der Ver­gan­gen­heit stets kri­ti­siert haben. (JB 2011, 13.3.)Siehe Inhalts­pro­to­koll 18. Sit­zung des Aus­schus­ses für Digi­ta­le Ver­wal­tung, Daten­schutz ind Inf.freiheit am 10.12.2012)
Aus­zug Stel­lung­nah­me Inter­na­tio­na­le Kon­fe­renz der Infor­ma­ti­ons­frei­heits­be­auf­trag­ten

Auch die Kon­fe­renz der Infor­ma­ti­ons­frei­heits­be­auf­rag­ten in Deutsch­land hat moniert, dass durch die Ver­la­ge­rung von öffent­li­chen Auf­ga­ben an Pri­va­te eine Flucht ins Pri­vat­recht statt­fin­det, die es zu ver­mei­den gilt. (Ent­schlie­ßung vom 17.6.2014 “Kei­ne Flucht vor der Infor­ma­ti­ons­frei­heit ins Pri­vat­recht” und inter­na­tio­nal wird auch moniert! Zusam­men­ar­beit von Staat und Pri­vat­wirt­schaft darf Infor­ma­ti­ons­frei­heit nicht gefähr­den.

Bonn/Berlin, 22.09.2017Ausgabe 16/2017h

Datum 22.09.2017

Auch wenn öffent­li­che Dienst­leis­tun­gen durch Unter­neh­men der Pri­vat­wirt­schaft erbracht wer­den, muss die Trans­pa­renz­pflicht des staat­li­chen Han­delns garan­tiert wer­den, for­dern die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer der Inter­na­tio­na­len Infor­ma­ti­ons­frei­heits­kon­fe­renz in Man­ches­ter. Die Infor­ma­ti­ons­frei­heits­be­auf­trag­te Andrea Voß­hoff unter­stützt die Ent­schlie­ßung.

Am 20. und 21. Sep­tem­ber fand die 10. Inter­na­tio­na­le Kon­fe­renz der Infor­ma­ti­ons­frei­heits­be­auf­trag­ten in Man­ches­ter (ICIC) statt. Die von der eng­li­schen und schot­ti­schen Infor­ma­ti­ons­frei­heits­be­auf­trag­ten orga­ni­sier­te Kon­fe­renz wid­me­te sich der Ten­denz zahl­rei­cher Ver­wal­tun­gen, staat­li­che und kom­mu­na­le Auf­ga­ben an pri­vat­wirt­schaft­li­che Unter­neh­men zu dele­gie­ren. Die Infor­ma­ti­ons­be­auf­trag­ten fürch­ten, dass dabei mit Steu­er­mit­teln finan­zier­tes staat­li­ches oder dem Staat zuzu­rech­nen­des Han­deln in eine intrans­pa­ren­te Grau­zo­ne gerät.

In ihrer Ent­schlie­ßung vom 21. Sep­tem­ber for­dert die des­halb, Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­set­ze wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, um auch bei der Ver­ga­be von öffent­li­chen Dienst­leis­tun­gen an Unter­neh­men der Pri­vat­wirt­schaft die staat­li­che Rechen­schafts­pflicht über öffent­li­che Mit­tel zu gewähr­leis­ten. Eine neue Arbeits­grup­pe soll Bei­spie­le für ange­mes­se­nen Infor­ma­ti­ons­zu­gang in die­sen Berei­chen zusam­men­tra­gen. Fer­ner hat sich die Kon­fe­renz für die För­de­rung inter­na­tio­na­ler Initia­ti­ven für eine trans­pa­ren­te Auf­trags­ver­ga­be aus­ge­spro­chen.

Hier­zu erklärt die Bun­des­be­auf­trag­te für den Daten­schutz und die Infor­ma­ti­ons­frei­heit, Andrea Voß­hoff: Die Trans­pa­renz staat­li­chen Han­delns muss auch dort gewähr­leis­tet sein, wo staat­li­che Auf­ga­ben an Pri­va­te dele­giert wer­den und auch da, wo Steu­er­mit­tel für staat­li­che Beschaf­fungs­vor­ha­ben ver­wen­det wer­den. Dies gilt über die Gren­zen Deutsch­lands und Euro­pas hin­aus. Des­halb begrü­ße und unter­stüt­ze ich die Ent­schlie­ßung der 10. Inter­na­tio­na­len Kon­fe­renz der Infor­ma­ti­ons­frei­heits­be­auf­trag­ten aus­drück­lich!

Die Ent­schlie­ßung der ICIC ist unter dem fol­gen­den Link abruf­bar:

https://icic2017open.files.wordpress.com/2017/09/icic-2017-resolution.pdf.

Über die Inter­na­tio­na­len Kon­fe­renz der Infor­ma­ti­ons­frei­heits­be­auf­trag­ten

Die  Kon­fe­renz der Infor­ma­ti­ons­frei­heits­be­auf­trag­ten aus Euro­pa, Nord- und Süd­ame­ri­ka, Afri­ka, Asi­en und Ozea­ni­en tagt in einem 2-Jah­restur­nus. Die berät über aktu­el­le Fra­gen der Infor­ma­ti­ons­frei­heit und erar­bei­tet Emp­feh­lun­gen für Par­la­men­te und Regie­run­gen zur Stär­kung und Fort­ent­wick­lung der Infor­ma­ti­ons­frei­heit. Gast­ge­be­rin­nen der dies­jäh­ri­gen Kon­fe­renz in Man­ches­ter waren Eliza­beth Den­ham, die vor kur­zem das Amt der ICO (UK-Infor­ma­ti­ons­frei­heits­be­auf­trag­ten) über­nom­men hat, und Mar­ga­ret Key­se, die kom­mis­sa­ri­sche schot­ti­sche Infor­ma­ti­on Com­mis­sio­ne­rin.

 

 

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Der Wort­laut der Peti­ti­on:

 

Sehr geehr­ter Herr Mül­ler,
sehr geehr­ter Herr Kol­latz-Ahnen, sehr geehr­te Frau Lomp­scher, sehr geehr­te Frau Schee­res, sehr geehr­ter Herr Beh­rendt,

stop­pen Sie die Pri­va­ti­sie­rung der Schu­len in Ber­lin!

Sie pla­nen, unse­re Schul­ge­bäu­de und Schul­grund­stü­cke einer pri­vat­recht­li­chen Gesell­schaft zu über­tra­gen. Die Bezir­ke müs­sen dann die Schu­len zurück­mie­ten. Wir sagen Nein! Wir wol­len nichts mie­ten, was uns schon gehört! Der Schul­bau darf nicht in eine pri­vat­recht­li­che GmbH über­führt wer­den. Schul­ge­bäu­de und Schul­grund­stü­cke müs­sen im Eigen­tum der Bezir­ke blei­ben!
Der Sanie­rungs­stau in Ber­lin ist enorm. Es muss schnell etwas pas­sie­ren. Jetzt soll nur noch die GmbH hel­fen? Das ist Unsinn! Sie selbst sagen, dass Sie auf kei­nen Fall eine Pri­va­ti­sie­rung wol­len. Aber Ihre Plä­ne sind die for­mel­le Pri­va­ti­sie­rung des Schul­baus und vie­ler Schul­grund­stü­cke. Und Ihre Plä­ne berei­ten auch die spä­te­re mate­ri­el­le Pri­va­ti­sie­rung umfas­send vor. Mit der Schul­den­brem­se kön­nen Sie die­sen Weg nicht begrün­den – dort steht nicht, dass pri­va­ti­siert wer­den muss. Wol­len Sie wirk­lich unse­re Schu­len in die Ver­kaufs­aus­la­ge legen, damit CDU, FDP oder wer auch immer sie jeder­zeit ver­kau­fen kön­nen?
Sanie­rung und Aus­bau kön­nen viel schnel­ler, effi­zi­en­ter und kos­ten­güns­ti­ger in der Regie der Bezir­ke erfol­gen. Das Geld ist da, um das
Per­so­nal in den Bau­äm­tern wie­der auf­zu­sto­cken und um die Auf­trä­ge an das regio­na­le Bau­ge­wer­be aus­zu­lo­ben.
Statt eines rie­si­gen Struk­turum­baus, der alles um wei­te­re Jah­re ver­zö­gert, for­dern wir:

·   Sofor­ti­ger Beginn der Pla­nung, des Baus und der Sanie­rung unse­rer Schu­len – in allen Bezir­ken!
·   Aus­wei­tung des qua­li­fi­zier­ten öffent­li­chen Per­so­nals in den Bau­äm­tern.
·   Kein zen­tra­li­sier­tes Cha­os wie am BER – statt­des­sen Trans­pa­renz und Mit­spra­che vor Ort!

Sehr geehr­ter Herr Regie­ren­der Bür­ger­meis­ter, sehr geehr­te Damen und Her­ren Sena­to­rin­nen und Sena­to­ren,

Sie haben die Ver­ant­wor­tung für die Schu­len in Ber­lin. Eine Aus­lie­fe­rung auch nur des kleins­ten Teils die­ser Schu­len an die Kapi­tal­märk­te ist völ­lig inak­zep­ta­bel. Ihre Ver­ant­wor­tung geht aber dar­über hin­aus: Sen­det Rot-Rot-Grün in Ber­lin das Signal aus, „in der Not pri­va­ti­sie­ren wir auch“, wür­den Sie den ande­ren Regie­rungs­ko­ali­tio­nen in Deutsch­land einen Frei­fahr­schein für die Pri­va­ti­sie­rung der Daseins­vor­sor­ge aus­stel­len. Ist Ihnen das gleich­gül­tig? Statt zu pri­va­ti­sie­ren – nut­zen Sie die Prä­si­dent­schaft im Bun­des­rat, um eine Reform der Schul­den­brem­se anzu­sto­ßen!

Wir for­dern Sie auf, den Pri­va­ti­sie­rungs­pro­zess von Schul­bau und Schu­len in Ber­lin sofort zu stop­pen!

 

4 Kommentare »

  • Eberhard Roloff sagt:

    Die Lage in Mar­zahn-Hel­lers­dorf ist so, daß durch die Zustän­di­gen im Bezirks­amt zwar die not­wen­di­gen Finan­zen für die Maß­nah­men in und an den Schul­ge­bäu­den und Anla­gen beim Senat ange­mel­det wur­den, aber die Kos­ten für die Ein­rich­tung von Ersatz­räu­men für den Unter­richt wäh­rend der Bau­maß­nah­men wur­den glatt ver­ges­sen!
    Pri­va­te bekom­men das bes­ser hin und sichern dabei gleich noch ihren Pro­fit.
    War­um also dage­gen sein?

  • Wibke Brenneke sagt:

    Die Schu­len gehö­ren uns und nicht den pro­fit­gie­ri­gen Unter­neh­men.

  • Wibke Brenneke sagt:

    Wer soll die Jah­res­mie­te von 95.000 € in 2019 zah­len?

  • Gemeingut » Blog Archive » GiB-Infobrief: Altes ÖPP in neuen Schläuchen sagt:

    […] April. „Unter­schrif­ten­über­ga­be an den Ber­li­ner Senat: Pri­va­ti­sie­rung der Schu­len in […]

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