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Sam­me­lend­spurt gegen Schul­pri­va­ti­sie­rung

10 Juni 2018

Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer öffent­li­chen Schu­len,

unse­re Samm­lung gegen die Schul­pri­va­ti­sie­rung in Ber­lin läuft noch bis zum 30. Juni! Wir haben etwa 15.000 Unter­schrif­ten. Es wird rich­tig knapp! Denn in ver­gan­ge­nen Samm­lun­gen wur­den ca. 17 Pro­zent der Unter­schrif­ten als ungül­tig gewer­tet. Wir brau­chen also ca. 24.000 Unter­schrif­ten, um sicher zu sein, dass davon 20.000 gül­tig sind. Nur dann ist das Abge­ord­ne­ten­haus dazu ver­pflich­tet, unser Anlie­gen öffent­lich zu debat­tie­ren!
Die Ber­li­ner Regie­rung fürch­tet unse­re Initia­ti­ve. Daher hat sie has­tig eine eige­ne Anhö­rung auf die Tages­ord­nung gesetzt: am 21. Juni! Aller­dings sind dort kei­ne Kri­ti­ker als Sach­ver­stän­di­ge ein­ge­la­den. Helft mit, die­se Samm­lung zum Erfolg zu brin­gen! Nur dann wird es eine brei­te öffent­li­che Debat­te dar­über geben, ob Ber­lin wirk­lich eine wei­te­re Pri­va­ti­sie­rung braucht.

An alle die in Ber­lin  woh­nen:

Kann man jetzt „kurz vor Schluss“ noch hel­fen? Ja! Uns feh­len noch 9000 Unter­schrif­ten. Das ist viel, wenn es weni­ge machen müs­sen, aber wenig, wenn vie­le hel­fen. Der wich­tigs­te Ent­schluss ist dabei, sich über­haupt mit einem Klemm­brett in der Hand irgend­wo hin­zu­stel­len. Unse­re Erfah­rung ist: Wer das schafft, kommt auch mit Unter­schrif­ten wie­der nach Hau­se, meist mit 10 bis 30 Unter­schrif­ten pro Stun­de! Und wer gleich­zei­tig noch Unter­schrifts­lis­ten ver­teilt, erzielt noch weit höhe­re Zah­len!

Es ist übri­gens nicht nötig, sich mit den Details aus­zu­ken­nen. Es geht um unse­re Schu­len! Es geht dar­um, eine Pri­va­ti­sie­rung im Schul­bau zu ver­hin­dern! Die geplan­te Struk­tur mit einer GmbH ist die glei­che wie beim BER – es droht ein neu­es, unre­gier­ba­res Groß­pro­jekt! Wir wol­len eine öffent­li­che Anhö­rung, um all das ein­ge­hend zu dis­ku­tie­ren. Mit die­sen Aus­sa­gen kön­nen wir die noch feh­len­den 9000 Unter­schrif­ten bekom­men – wenn vie­le jetzt noch ein­mal mit einem Klemm­brett los­ge­hen und gleich­zei­tig Lis­ten ver­tei­len. Helft mit!

Vie­le Grü­ße: Carl Waß­muth
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Hier unse­re bes­ten Sam­mel­tipps:

1. Macht es euch leicht! Stellt euch nicht an die U-Bahn oder auf lau­te Plät­ze, geht dahin, wo die Men­schen ent­spannt sind. Das sind: Wochen­märk­te, Parks, abends vor den Frei­luft­ki­nos, Som­mer­fes­te, Demos. Hier ste­hen eini­ge gute Sam­mel­ter­mi­ne
2. Über­legt euch einen ers­ten Satz, mit dem ihr Leu­te ansprecht. Erprob­te Sät­ze sind:

  • Wir sam­meln Unter­schrif­ten für die Volks­in­itia­ti­ve <Unse­re Schu­len>.“
  • Wol­len Sie für eine öffent­li­che Anhö­rung unter­schrei­ben?“
  • Ber­li­ner Schu­len sol­len in eine GmbH ver­scho­ben wer­den. Wir sam­meln Unter­schrif­ten dage­gen.“
  • Ber­li­ner Schu­len sind maro­de. Es muss was pas­sie­ren! Wir sam­meln Unter­schrif­ten.“

3. Es geht nur um eine Anhö­rung! Man muss die Men­schen nicht über­zeu­gen, Pri­va­ti­sie­rungs­geg­ner zu wer­den. Es reicht, das Inter­es­se an einer öffent­li­chen Dis­kus­si­on zu wecken. Unse­re Erfah­rung ist: Schu­len fin­den vie­le wich­tig. Wer eine Minu­te Zeit hat unter­schreibt, damit das The­ma dis­ku­tiert wer­den kann.
4. Gebt jeder und jedem, der unter­schreibt, noch eine Lis­te mit. Wer unter­schreibt, will der Initia­ti­ve hel­fen! Jeden Tag lan­den Brie­fe von sol­chen Leu­ten bei uns im Kas­ten.
5. Nehmt zum Sam­meln zwei Klemm­bret­ter und genü­gend Kugel­schrei­ber mit! Oft blei­ben Paa­re ste­hen. Hat man zwei Bret­ter, unter­schrei­ben bei­de. Grup­pen kann man eines der Bret­ter geben, sie las­sen es dann krei­sen. Gleich­zei­tig kann man woan­ders Leu­te anspre­chen.

PS
Lei­tet die­se Infor­ma­tio­nen bit­te wei­ter! Je mehr beim Sam­meln mit­hel­fen, des­to eher schaf­fen wir es!

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