Volksbegehren «Keine Privatisierung gegen den Bürgerwillen» in Hamburg geht in den Endspurt!

Bis zum 23.5.11 werden in Hamburg Unterschriften für das Volksbegehren «Keine Privatisierung gegen den Bürgerwillen» gesammelt. Auf der Webseite http://www.volksbegehren-hamburg.de/ kann jedeR sich inhaltlich, sowie über den Sammelstand informieren. Die Initiatoren wollen, ganz im Sinne der GiB-Ziele, dass „Senat und Bürgerschaft von der Verfassung verpflichtet werden, vor einer weiteren Privatisierung eines öffentlichen Unternehmens die Hamburger Wahlberechtigten um ihre Erlaubnis zu bitten, etwa bei den Wasserwerken, der Stadtreinigung, der Hochbahn, dem Hafen, dem UKE, dem Schauspielhaus oder der SAGA u.v.m.“ Denn, so führen sie weiter aus, „Hamburgs öffentliche Unternehmen dienen dem Gemeinwohl, der Daseinsvorsorge und der Infrastruktur; nicht dem Gewinnstreben privater …

Die Privatfirmen hatten nur den Gewinn im Auge

junge Welt, 3.5.2011/ Mathias Behnis Die Pariser Wasserbetriebe sind seit dem 1. Januar 2010 wieder in städtischem Besitz. Jetzt sinken die Preise. Gespräch mit Anne Le Strat Das Interview enstand im Rahmen der von Heidi Kosche für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen organisierte Tagung „Berlin – Paris: Wie weiter mit dem Wasser?“ am 18. April in der Heinrich-Böll-Stiftung. Seit fast anderthalb Jahren ist die Pariser Wasserwirtschaft wieder in städtischem Besitz. Warum – gab es Probleme mit den privaten Betreibern? Weiterlesen Das Interview enstand im Rahmen der von Heidi Kosche für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen organisierte Tagung „Berlin – Paris: …

Frontal 21 über PPP

In der Sendung vom Dienstag berichtet Frontal 21 vom ZDF über das vermeintlich preiswerte Stadtbad der Stadt Dorsten: http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/29/0,1872,8235005,00.html

PM: Protest gegen Lobbyistentagung zeigt: Wasser ist keine Ware, sondern Menschenrecht

* „Global Water Summit 2011“: Böcke veranstalten eine Gärtnertagung * [nggallery id=2] Berlin, den 18.04.2011: Mit phantasievollen Aktionen haben heute Wasser-AktivistInnen gegen den „Global Water Summit 2011“ im  Hotel Intercontinental in Berlin protestiert. Aufgerufen zu der Kundgebung hatte Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) gemeinsam mit den Filmern von „Water Makes Money“.  „Es ist schier unglaublich, dass man es wagt, gerade hier in Berlin unter dem Untertitel „Water Meets Money“ zu tagen. Im Februar erst haben über 666.000 BerlinerInnen gegen den Ausverkauf ihrer Wasserversorgung und für die Aufklärung zum Teilverkauf der Berliner Wasserbetriebe gestimmt. Das sind mehr, als die amtierende Berliner Regierung …

Thüringer Bau- und Verkehrsminister verstärkt den Druck auf die Kommunen, PPP-Verträge abzuschliessen

Minister Carius in seiner Pressemitteilung am 29.3.11: „Der Freistaat Thüringen richtet ein Kompetenzzentrum für Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) bei der Thüringer Aufbaubank (TAB) ein. Der Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr Christian Carius und die Vorstände der Thüringer Aufbaubank Matthias Wierlacher und Michael Schneider unterzeichneten heute in Erfurt eine entsprechende Vereinbarung. Das Zentrum wird vor allem die Thüringer Kommunen und Landkreise beraten.“ So verklärend wird verpackt, was andernorts schon zu höchst problematischen Verträgen geführt hat: Auch in Thüringen soll der Ausverkauf der öffentlichen Daseinsvorsorge an Privatfirmen vorangetrieben werden. Hier wird nach dem Vorbild anderer Bundesländer eine Task-Force gebildet, die die Kommunen …

Endlich Baustopp bei S21

Wie u. a. die Welt gestern berichtete, verhängt die Bahn endlich einen Baustopp für das Stuttgarter Bahnhofsprojekt! Ob das dem Projekt endlich das langersehnete endgültige Ende beschert? Wir bangen und hoffen…

Kommt der Volksentscheid über “S21″ nun?

Nachdem die Grünen, eine der Hauptgegner im sog. „Schlichtungsprozess“ gegen Stuttgart 21, die Landtagswahl in Baden-Württemberg gewonnen haben, stellt sich jetzt die Frage, ob sie an ihrer Ankündigung, die Bevölkerung über das Milliardenprojekt abstimmen zu lassen, folgen werden. Der Koalitionspartner in spe, die SPD, hat sich schon mal positioniert und würd eim Falle eines Volksentscheides für das umstritten Projekt werben. Denn, so Schmid, die Bevölkerung solle abwägen, dass bei einem Ausstieg, erhebliche Schadensersatzansprüche auf das Land zukämen.

Water makes money noch bis Di. 29.3. streambar

Wer den tollen Film gestern verpasst hat, kann ihn sich morgen (Do., 24.3.11) früh, 10:05 in arte nochmal angucken oder man kann man sich den Film noch 6 Tage lang streamen lassen: http://videos.arte.tv/de/videos/water_makes_money-3775756.html

arte sendet “Water makes money”

Was wir lange mit bangen Hoffnungen beobachteten, findet heute seinen freudigen Abschluß und zugleich Höhepunkt: arte wird um 20:15 den Dokumentarfilm „Water makes money“ senden (Wiederholung Do., 24.3. 10:05). Trotz des immensen Drucks in Frankreich, wo Veolia eine bisher nicht näher formulierte Klage gegen die Filmemacher vorbereitet und der versuchten Einflußnahme des Suez-„Patron“ Gérard Mestrallet, der sich bei ARTE- Präsidentin Véronique Cayla persönlich beschwert hatte, wird arte zum Weltwassertag diesen Beitrag zeigen. Das ist ein Sieg für freie Informationen gegen die Interessen der Konzerne! Eine ausführliche Betrachtung hierzu von Peter Kleinert in der NRhZ weiterlesen…

Dresden plant Klage gegen Privatisierer

(dapd/jw) Die Stadt Dresden will den Immobilienkonzern Gagfah wegen mutmaßlicher Vertragsverstöße verklagen. Das Unternehmen habe seine Verpflichtungen aus dem Privatisierungsvertrag mit der früheren städtischen Wohnungsbaugesellschaft (Woba) nicht eingehalten… Artikel in der jungen Welt