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Offe­ner Brief an Harald Wolf

13 Dezember 2017

Offe­ner Brief an Harald Wolf, Foto: Fio­na Thie­de

Ges­tern soll­te eine Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung zum The­ma Schul­pri­va­ti­sie­rung statt­fin­den, auch wir hat­ten auf den Ter­min hin­ge­wie­sen. Wie sich nun her­aus­stell­te, ist die Dis­kus­si­on geplatzt, weil es eine kurz­fris­ti­ge Absa­ge von Harald Wolf (Die Lin­ke) gab. Bür­ge­rIn­nen, die vor ver­schlos­se­ner Tür stan­den, ver­fass­ten einen offe­nen Brief an den Ex-Sena­tor. Wir doku­men­tie­ren den Brief als Foto und unten im Text:

Ber­lin, 12.12.2017

An

Herrn Harald Wolf

Die Par­tei Die Lin­ke

Sehr geehr­ter Herr Wolf,

heu­te, am 12.12.2017 um 19:00 Uhr soll­te im Rigo­ro­so in der Schier­ker Str. 26 in 12051 Ber­lin eine Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung zum The­ma Schul­pri­va­ti­sie­rung mit Ihnen statt­fin­den. Lei­der stan­den wir vor ver­schlos­se­ner Tür und muss­ten erfah­ren, dass Sie kurz­fris­tig abge­sagt haben, ohne dass von Ihrer Par­tei eine Ersatz­per­son zur Ver­fü­gung gestellt wur­de.

Um nicht vor voll­ende­te Tat­sa­chen gestellt zu wer­den, bit­ten wir Sie drin­gend um die Beant­wor­tung fol­gen­der Fra­ge: Wann wer­den die ers­ten ver­bind­li­chen Beschlüs­se betref­fend der Grün­dung einer „Schul GmbH“ als Toch­ter der HOWO­GE gefasst?

Wir erwar­ten, dass die heu­te aus­ge­fal­le­ne Ver­an­stal­tung noch vor sol­chen Beschlüs­sen nach­ge­holt wird. Außer­dem for­dern wir Trans­pa­renz und die Mög­lich­keit einer Par­ti­zi­pa­ti­on der inter­es­sier­ten Öffent­lich­keit.

Wir dan­ken schon jetzt für Ihre zeit­na­he Ant­wort.

Mit freund­li­chen Grü­ßen

2 Kommentare »

  • Gemeingut » Blog Archive » Nix drin – der Adventskalender des Berliner Senats sagt:

    […] ab. Damit ent­zog auch er sich der Beant­wor­tung der wich­ti­gen Fra­ge. Wir doku­men­tie­ren die Fra­ge ent­täusch­ter Bür­ge­rIn­nen – uns hof­fen auf zügi­ge […]

  • Nero sagt:

    Wie­der ein­mal kneift DIE LIN­KE — wie in Thü­rin­gen (für eine kor­rum­pie­ren­de Zusa­ge von der Bun­des­re­gie­rung) oder wie in Bran­den­burg (wegen ihrer Unfä­hig­keit zu eige­nen Kon­zep­ten zu sozi­al­ver­träg­li­chem Rück­bau der Braun­koh­le).

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