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Artikel aus der Kategorie: Gesund­heit

Zu weni­ge Bet­ten in den Kran­ken­häu­sern, schlech­te Arbeits­be­din­gun­gen des medi­zi­ni­schen Per­so­nals, lan­ge Schlan­gen beim Haus­arzt! Des­halb: medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung in die öffent­li­che Hand!


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[8 Nov 2018 ]
Pre­mie­re des Films “Der markt­ge­rech­te Pati­ent”

Pre­mie­re des Films “Der markt­ge­rech­te Pati­ent” von Les­lie Fran­ke und Her­do­lor Lorenz
“Krank aus der Kli­nik” – so oder ähn­lich lau­ten die Titel zahl­lo­ser alar­mie­ren­der Berich­te aus deut­schen Kran­ken­häu­sern. Erstaun­li­cher­wei­se fehlt dabei aber fast immer der Bezug auf die wesent­li­che Ursa­che die­ser Zustän­de: die seit 2003 ver­bind­li­che Ver­gü­tung der Kran­ken­häu­ser durch soge­nann­te Fall­pau­scha­len (eng­lisch: DRGs – Dia­gno­sis Rela­ted Groups). Nach ihr hat jede dia­gnos­ti­zier­ba­re Krank­heit einen fixen Preis. Wer mit mög­lichst gerin­gen Kos­ten den Pati­en­ten schnell abfer­tigt, macht Gewinn; wer sich auf die Pati­en­ten ein­lässt, macht Ver­lus­te.
Die Ein­füh­rung der Fall­pau­scha­len war …

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[10 Okt 2016 ]
Gemein­gut Stadt­grün in Gefahr durch die Grün Ber­lin GmbH?

Von Ange­li­ka Paul
In Ber­lin wird mit der lan­des­ei­ge­nen, pri­vat­recht­lich orga­ni­sier­ten Grün Ber­lin GmbH ein Kra­ke instal­liert, der  sei­ne Fang­ar­me um zahl­rei­che Ber­li­ner Grün­flä­chen aus­brei­tet. Häu­fig wer­den die­se bis­lang frei zugäng­li­chen und von den Bezir­ken ver­wal­te­ten Grün­an­la­gen ein­ge­zäunt, mit Par­köff­nungs­zei­ten ver­se­hen und kos­ten nun teil­wei­se Ein­tritt.
Zur Inter­na­tio­na­len Gar­ten­aus­stel­lung IGA Ber­lin 2017 wur­de eine eige­ne IGA Ber­lin 2017 GmbH gegrün­det, deren Geschäfts­füh­rer Chris­toph Schmidt auch die Grün Ber­lin GmbH lei­tet. Nach die­ser Gar­ten­schau sol­len alle Grün­flä­chen der Grün Ber­lin GmbH in eine bereits gegrün­de­te, pri­vat­recht­li­che Stif­tung, die Grün Ber­lin Stif­tung, mit dem­sel­ben …

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[14 Apr 2014 ]
Öffent­li­che Gesund­heits­leis­tun­gen und Bil­dung redu­zie­ren Ein­kom­mensun­gleich­hei­ten um bis zu 20 Pro­zent

 
Bericht und Pres­se­mit­tei­lung von Oxfam, vom 3.4.2014.
Öffent­li­che Dienst­leis­tun­gen wie gebüh­ren­freie Schu­len und Gesund­heits­für­sor­ge tra­gen wesent­lich dazu bei, sozia­le Ungleich­heit und Benach­tei­li­gung zu bekämp­fen. Sie kom­men jedem zugu­te, nüt­zen aber vor allem den Ärms­ten. Zu die­sem Schluss kommt der heu­te ver­öf­fent­lich­te Oxfam-Bericht “Working for the Many”, der sich u.a. auf Daten der OECD, der Welt­bank und des IWF stützt. Danach redu­zie­ren Inves­ti­tio­nen in öffent­li­che Gesun­d­heits- und Bil­dungs­sys­te­me Ein­kom­mensun­gleich­hei­ten um bis zu 20 Pro­zent.
“Durch­schnitt­lich sto­cken öffent­li­che Leis­tun­gen in den OECD-Län­­dern das Net­to­ein­kom­men der ärms­ten Bevöl­ke­rungs­schich­ten indi­rekt um bis zu 76 Pro­zent auf. …

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[7 Apr 2014 ]
Das Mani­fest “Gesund­heit und Sozia­le Sicher­heit ste­hen nicht zum Ver­kauf!”

Das euro­päi­sche Netz­werk gegen Pri­va­ti­sie­rung und Kom­mer­zia­li­sie­rung von Gesund­heit und sozia­ler Sicher­heit hat das Mani­fest “Gesund­heit und Sozia­le Sicher­heit ste­hen nicht zum Ver­kauf!” her­aus­ge­ge­ben. Das Mani­fest wur­de Mit­te März bei der Kon­fe­renz euro­päi­scher Basis­ge­werk­schaf­ten in Ber­lin vor­ge­stellt.
Das Mani­fest auf Fran­zö­sisch, Eng­lisch, Nie­der­län­disch und Deutsch ist hier zu fin­den: http://www.sante-solidarite.be/article/manifeste-du-reseau-europeen-contre-la-privatisation-et-la-commercialisation-de-la-sante-et
Mehr Infor­ma­tio­nen zu der Kon­fe­renz der euro­päi­schen Basis­ge­werk­schaf­ten befin­den sich auf SoZ unter: http://www.sozonline.de/2014/04/konferenz-europaischer-basisgewerkschaften-in-berlin/

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[14 Mai 2013 ]
Wenn Pro­fit­ma­xi­mie­rung krank macht: Gesund­heit ist (k)eine Ware

14.05.2013. Pres­se­mit­tei­lung von attac Deutsch­land
Betriebs­wirt­schaft­li­ches Den­ken im Gesund­heits­we­sen macht krank. Dies erle­ben immer mehr Men­schen in Deutsch­land am eige­nen Leib: Sei es der pri­vat kran­ken­ver­si­cher­te Rent­ner, der sei­ne Bei­trä­ge nicht mehr bezah­len kann, die chro­nisch kran­ke Ver­käu­fe­rin, die sich Monat für Monat die Medi­ka­men­ten­zu­zah­lun­gen vom Lebens­un­ter­halt abknap­sen muss, oder der Band­schei­ben­pa­ti­ent, der unnö­tig ope­riert wird, weil die Kli­nik das Geld braucht.
“Unser Gesund­heits­we­sen ist zum Spiel­feld für Glo­bal Play­er gewor­den, die nur ein Ziel ken­nen: Gewinn­ma­xi­mie­rung. Dem wer­den die Inter­es­sen der Pati­en­ten, der Ärz­te und aller ande­ren Beschäf­tig­ten unter­ge­ord­net”, sagt Man­fred …

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[3 Dez 2012 ]
Der häß­li­che All­tag der Pri­va­ti­sie­rung

03.12.12 von Jür­gen Schutte
“Steu­er­geld für Rhön-Kon­­zern” – die­se Schlag­zei­le sprang uns am vori­gen Don­ners­tag, dem 15. Novem­ber, auf der “Rhein-Main”-Seite der Frank­fur­ter Rund­schau ins Auge. Das “Land plant bis zu drei­zehn Mil­lio­nen Euro jähr­lich zur Ver­fü­gung zu stel­len” teilt uns die Zei­tung mit. Schon wie­der ist es einem Kon­zern geglückt, mit der Dro­hung des Arbeits­­platz-Abbaus die Poli­tik zu erpres­sen. Wie­der ein­mal müs­sen Steu­er­gel­der auf­ge­wen­det wer­den, um die Fol­gen einer Pri­va­ti­sie­rung aus­zu­glei­chen oder doch erträg­lich zu machen. Da ver­kauft ein Land wich­ti­ge Tei­le sei­ner der Daseins­vor­sor­ge die­nen­den Infra­struk­tur, weil es nach …

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[25 Okt 2012 ]
Stu­die bestä­tigt Attac-For­de­rung nach Aus für Pri­vat­kas­sen

25.10.2012. PM von Attac Deutsch­land. Das glo­ba­li­sie­rungs­kri­ti­sche Netz­werk Attac sieht sich durch die kürz­lich bekannt gewor­de­nen Ergeb­nis­se einer Umfra­ge des Wis­sen­schaft­li­chen Insti­tuts der AOK (Wido) in sei­ner For­de­rung nach Abschaf­fung der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­run­gen bestä­tigt. “Die Umfra­ge zeigt deut­lich, dass eine umfas­sen­de Gesund­heits­ver­sor­gung für alle Men­schen mit Pri­vat­kas­sen nicht zu machen ist”, sag­te Dr. med. Arndt Doh­men von der bun­des­wei­ten Attac-Arbeits­­grup­­pe Sozia­le Siche­rungs­sys­te­me. “Statt­des­sen brau­chen wir end­lich eine soli­da­ri­sche Bür­ger­ver­si­che­rung – ohne Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze, für alle Ein­kom­mens­ar­ten und mit pro­zen­tu­al gleich hohen Bei­trä­gen für alle!”
Der Wido-Stu­­die zu Fol­ge ist fast die Hälf­te …

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[16 Okt 2012 ]
Gesund­heit ist kei­ne Ware –Demo in War­schau

Peti­ti­on unter­schrei­ben: Men­schen­wür­di­ger und geset­zes­kon­for­mer Umgang mit Pfle­ge­be­dürf­ti­gen, Kran­ken und Pfle­ge­kräf­ten
15.10.2012. Labournet.de Ger­ma­ny, Nor­bert Kol­len­da. Unter der Losung “Gesund­heit ist kei­ne Ware” ver­sam­mel­ten sich am 5. Okto­ber 5–7.000 Teil­neh­mer im Zen­trum von War­schau und mar­schier­ten zum Sitz des Pre­mier­mi­nis­ters. Zu die­ser Demo hat­te die pol­ni­sche Gewerk­schaft der Kran­ken­schwes­tern und Heb­am­men (OZZ­PiP) auf­ge­ru­fen.
Sie erin­ner­ten damit an das vor 5 Jah­ren ent­stan­de­ne legen­dä­re „Wei­ße Städt­chen“ (sie­he http://de.labournet.tv/video/6386/weisses-staedtchen ). Die For­de­run­gen von damals wur­den nicht nur nicht erfüllt, son­dern durch die ver­stärk­te Kom­mer­zia­li­sie­rung im Gesund­heits­we­sen hat sich die Situa­ti­on für Pati­en­ten und Per­so­nal …

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[2 Jul 2012 ]
Damp: Soli­da­ri­tät mit Ent­las­se­nen

3500 demons­trie­ren in Kiel gegen Wild­west­me­tho­den des Kli­nik­be­trei­bers Heli­os
02.07.2012 JW. von Dani­el Behru­zi
Rund 3500 Men­schen haben am Sams­tag in Kiel für das Streik­recht und gegen die Kün­di­gung von 1000 Ser­vice­mit­ar­bei­tern bei den Damp-Kli­­ni­ken demons­triert. Mit den Mas­sen­ent­las­sun­gen ver­sucht das im März die­ses Jah­res vom Kli­nik­be­trei­ber Heli­os über­nom­me­ne Unter­neh­men, einen Arbeits­kampf der Gewerk­schaf­ten ver.di und NGG zu bre­chen. Der nach Kiel gereis­te ver.di-Bundesvorsitzende Frank Bsirs­ke sprach von einem »bei­spiel­lo­sen Vor­gang in der Geschich­te der Bun­des­re­pu­blik«. Soli­da­ri­tät erhiel­ten die Damp-Bele­g­­schaf­­ten von ande­ren Gewerk­schaf­tern und von Politikern.Bsirske kün­dig­te am Ran­de der Demons­tra­ti­on an, …

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[2 Feb 2012 ]
Pri­va­ti­sie­rung der Kran­ken­häu­ser in Dres­den gestoppt

Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand gra­tu­liert den Dresd­ner Links­bünd­nis und die Bür­ge­rIn­nen Dres­dens, die sich am 29.1.2012 erfolg­reich gegen die Pri­va­ti­sie­rung zwei­er Kran­ken­häu­ser gewehrt haben.
“Es war ein sat­ter Erfolg für das Links­bünd­nis am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de: 134.521 Wäh­le­rin­nen und Wäh­ler stimm­ten in der säch­si­schen Lan­des­haupt­stadt dafür, dass die kom­mu­na­len Kran­ken­häu­ser in Dres­­den-Frie­d­­rich­­stadt und in der Dresd­ner Neu­stadt wei­ter­hin im städ­ti­schen Besitz blei­ben. Das waren 84 Pro­zent der abge­ge­be­nen Stim­men und damit eine über­wäl­ti­gen­de Mehr­heit. Dem­ge­gen­über folg­ten der Idee zur Pri­va­ti­sie­rung über den Zwi­schen­schritt der Umwand­lung in eine gemein­nüt­zi­ge GmbH und Fusio­nie­rung – wie …