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Brief an den Senat: Erneu­te Bit­te um Beant­wor­tung unse­rer Fra­gen

10 April 2018

Bild: Frank C. Mül­ler, Baden-Baden, CC 2.5

Vie­le Men­schen haben dem Ber­li­ner Senat Fra­gen zum Schul­bau gestellt. Teil­wei­se erfolg­ten die­se Fra­gen über GiB, so wie in unse­rem Schrei­ben vom ver­gan­ge­nen Okto­ber. Teil­wei­se wur­den wir von Fra­ge­stel­le­rIn­nen in Kennt­nis gesetzt. Vie­le die­ser Fra­gen haben wir zum Jah­res­en­de doku­men­tiert und kom­men­tiert. All die­sen Fra­gen ist eines gemein­sam: Sie wur­den vom Senat nicht beant­wor­tet, kei­ne ein­zi­ge davon. Des­we­gen haben wir die Fra­gen noch ein­mal neu hin­ge­schickt. Nach­fol­gend doku­men­tie­ren wir die­sen Brief:

 


Der Regie­ren­de Bür­ger­meis­ter von Ber­lin
Senats­kanz­lei
Jüden­stra­ße 1
10178 Ber­lin

 

Ber­lin, den 29. März 2018

Schul­bau des Ber­li­ner Senats: Bit­te um Beant­wor­tung zuge­hö­ri­ger Fra­gen

Sehr geehr­ter Herr Mül­ler,
sehr geehr­te Frau Lomp­scher, sehr geehr­te Frau Schee­res, sehr geehr­ter Herr Dr. Beh­rendt, sehr geehr­ter Herr Dr. Kol­latz-Ahnen,

Bür­ge­rin­nen und Bür­ger Ber­lins haben Ihnen zum Schul­bau von Okto­ber bis Dezem­ber letz­ten Jah­res auf ver­schie­de­nen Wegen Fra­gen zukom­men las­sen. Teil­wei­se erfolg­ten die­se Fra­gen über uns, so wie in unse­rem Schrei­ben vom ver­gan­ge­nen Okto­ber. Teil­wei­se wur­den wir von Fra­ge­stel­lern in Kennt­nis gesetzt. Vie­le die­ser Fra­gen haben wir zum Jah­res­en­de auf unse­rer Inter­net­sei­te doku­men­tiert und kom­men­tiert (https://www.gemeingut.org/nix-drin-der-adventskalender-des-berliner-senats/).

All die­sen Fra­gen ist eines gemein­sam: Sie wur­den von Ihnen nicht beant­wor­tet, kei­ne ein­zi­ge davon. Wir fügen Ihnen die Fra­gen daher noch ein­mal bei, zusam­men mit einer Pres­se­schau. Die Bericht­erstat­tung zum The­ma belegt, dass ein erheb­li­ches Inter­es­se vor­liegt. Viel­leicht bewegt Sie das, Ihr bis­he­ri­ges Schwei­gen auf­zu­ge­ben. Wir wür­den uns sehr über eine offe­ne, den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern zuge­wand­te Kom­mu­ni­ka­ti­on Ihrer­seits freu­en.

 

Doro­thea Här­lin

Vor­stand Gemein­gut,
Ver­trau­ens­per­son der Volks­in­itia­ti­ve „Unse­re Schu­len“

Carl Waß­muth

Vor­stand Gemein­gut,
Ver­trau­ens­per­son der Volks­in­itia­ti­ve „Unse­re Schu­len“

 

Fra­gen­ka­ta­log Okto­ber bis Dezem­ber 2017

  • Ist es erfor­der­lich, für die Schul­bau­of­fen­si­ve die Ber­li­ner Lan­des­ver­fas­sung zu ändern?
  • Auch die Ber­li­ner Flug­ha­fen­ge­sell­schaft ist eine GmbH. Ist die FBB ein Vor­bild für bes­se­re öffent­li­che Steue­rung und mehr Kos­ten­ef­fi­zi­enz?
  • Wird die Mie­te der Bezir­ke umsatz­steu­er­pflich­tig sein müs­sen?
  • Wie wird ver­hin­dert, dass die Flä­che pro Schü­le­rin und Schü­ler schrumpft?
  • Wie wird ver­hin­dert, dass die HOWO­GE Öffent­lich-Pri­va­te Part­ner­schaf­ten (ÖPP) ein­geht?
  • Wie wird rechts­si­cher und dau­er­haft ver­hin­dert, dass Antei­le der HOWO­GE ver­kauft wer­den?
  • Wie kommt der Senat auf die Zahl von 86.000 zusätz­li­chen Schü­le­rIn­nen in 2025? Die offi­zi­el­le Bevöl­ke­rungs­pro­gno­se des Lan­des Ber­lin weist wesent­lich gerin­ge­re Wachs­tums­ra­ten aus – unter 50.000 Schü­le­rIn­nen.
  • Wie hoch wer­den die Kos­ten der Über­tra­gung des Erb­bau­rechts ein­ge­schätzt (Notar, Rechts­be­ra­tung, Ver­wal­tungs­auf­wand, Grund­er­werbs­steu­er, Ein­trä­ge beim Grund­buch­amt). Mehr­kos­ten muss ein Mehr­wert gegen­über­ste­hen, dass gebie­tet die Haus­halts­ord­nung. Eine gewal­ti­ge Trans­ak­ti­on hat auch gewal­ti­ge Trans­ak­ti­ons­kos­ten. Wie teu­er wer­den die gan­zen Trans­ak­tio­nen?
  • Wie soll den Bezir­ken die Abga­be des Erb­bau­rechts an die HOWO­GE ver­gü­tet wer­den? Nach Ver­kehrs­wert?
  • War­um wer­den immer noch Schu­len geschlos­sen, wenn wir doch drin­gend neue Schul­plät­ze brau­chen? Stich­wort Ger­hardt-Haupt­mann-Schu­le in Kreuz­berg
  • Wel­che zusätz­li­chen Risi­ken wer­den mit dem neu­en Modell ein­ge­gan­gen?
    Stich­wor­te Bau­kos­ten­ex­plo­sio­nen, Insol­venz­ge­fahr bei der HOWO­GE
  • Sol­len Ber­li­ner Schu­len in einen Infra­struk­tur­fonds von pri­va­ten Anle­gern ein­ge­glie­dert wer­den?
  • Wie viel län­ger wird Schul­bau bei der HOWO­GE dau­ern? Stich­wor­te Vor­stand beset­zen, neue Räu­me mie­ten, eini­ge hun­dert Stel­len aus­schrei­ben und beset­zen, Grund­buch­ein­trä­ge ändern, Ver­trä­ge mit dem Land und den Bezir­ken, Rechts­be­ra­tung, Kre­dit­wür­dig­keit der HOWO­GE neu bewer­ten las­sen
  • Die aktu­el­le Regie­rung ver­fügt nicht über eine ver­fas­sungs­än­dern­de Mehr­heit. Wer­den mit der „Schul­bau­of­fen­si­ve“ Struk­tu­ren geplant, die spä­te­ren Regie­run­gen leicht Pri­va­ti­sie­run­gen ermög­li­chen?
  • Kann die HOWO­GE nicht einen wach­sen­den Ein­fluss auf zen­tra­le Ent­schei­dun­gen des Schul­baus neh­men? Oder anders her­um gefragt: Wenn nicht, war­um dann wird eine for­mel­le Pri­va­ti­sie­rung über­haupt unter­nom­men?
  • Was will der Senat mit der HOWO­GE ver­ein­ba­ren: Vor­aus­set­zun­gen für einen Heim­fall oder für einen Zeit­ab­lauf des Erb­bau­rechts?
  • Woher soll das Geld für die Kre­dit­rück­zah­lung der HOWO­GE kom­men – von den Mie­tern?
  • Kann bzw. soll die HOWO­GE einen 1,5 Mrd.-Euro-Kredit inner­halb von zehn Jah­ren til­gen? Oder wird die Kre­dit­lauf­zeit län­ger sein? Oder wird gar nicht getilgt?
  • Die Schul-GmbH soll eige­ne Kre­di­te auf­neh­men, aber wel­che Sicher­hei­ten hin­ter­legt sie dafür bei den Ban­ken?
  • Wie hoch wer­den die Mehr­kos­ten sein? Stich­wor­te: Zins­un­ter­schied, akku­mu­liert über die Lauf­zeit des Kre­dits
  • War­um beginnt der Senat nicht ein­fach mit dem Bau und der Sanie­rung, mit öffent­li­chem Geld und in öffent­li­cher Regie? Schnell und ohne den schäd­li­chen Umweg über eine Pri­va­ti­sie­rung? War­um nicht die Schul­sa­nie­run­gen sofort star­ten, statt jetzt jah­re­lang eine GmbH auf­zu­bau­en – als Par­al­lel­struk­tur zu den Bezir­ken und mit all den Pri­va­ti­sie­rungs­fol­gen? War­um nicht den Schul­bau öffent­lich und aus­rei­chend finan­zie­ren, statt teu­rer Kapi­tal­markt­kre­di­te im Rah­men einer GmbH zu täti­gen, statt Schu­len oder Miet­ver­trä­ge als Kre­dit­si­cher­hei­ten an Ban­ken zu ver­pfän­den? War­um nicht das Per­so­nal in der öffent­li­chen Hand aus­bau­en und bes­ser ent­loh­nen, statt der Schul-GmbH zu erlau­ben, der Bau­ver­wal­tung die Fach­kräf­ten abzu­wer­ben? War­um nicht die Betei­li­gung von Schul­lei­tun­gen, Leh­re­rIn­nen, Eltern, Schü­le­rIn­nen und Bür­ge­rIn­nen stär­ken, statt Betei­li­gung und Trans­pa­renz durch das Betriebs- und Geschäfts­ge­heim­nis­sen einer GmbH zu ver­un­mög­li­chen? War­um Schu­le nicht öffent­lich und demo­kra­tisch ver­wal­ten und statt­des­sen Schu­len zu einem Finanz­pro­dukt machen mit Erb­bau­ver­trä­gen und Ähn­li­chem? War­um nicht die dezen­tra­len Struk­tu­ren aus­bau­en, statt nun auch den Schul­bau als Groß­pro­jekt à la BER anzu­le­gen? War­um nicht alle Schul­grund­stü­cke im Eigen­tum der Bezir­ke belas­sen, statt die Bezir­ke zu Mie­tern ihrer (unse­rer!) Schu­len zu machen? War­um nicht den Schul­bau in eige­ner Regie und mit regio­na­lem Hand­werk und Gewer­be durch­füh­ren, statt Groß­ver­trä­gen mit Bau­kon­zer­nen abzu­schlie­ßen und damit Kos­ten­ex­plo­sio­nen und Lohn­dum­ping in Kauf zu neh­men? War­um nicht alle der­zeit unge­nutz­ten Schul­grund­stü­cke und -gebäu­de erhal­ten und wie­der für den Schul­be­trieb nut­zen, statt sie abzu­rei­ßen oder zu ver­kau­fen? War­um nicht die Ber­li­ner Schu­len im öffent­li­chen Eigen­tum mit öffent­li­chen Gel­dern sanie­ren und aus­bau­en – schnell, sicher, güns­tig und demo­kra­tisch?
  • Zuletzt eine emi­nent wich­ti­ge Fra­ge: Soll­te eine spä­te­re Regie­rung zu dem Schluss kom­men, dass die­se GmbH-Lösung ein Feh­ler war, so wie es bei den Ber­li­ner Was­ser­be­trie­ben, unter wel­chen Bedin­gun­gen wäre eine Rück­ab­wick­lung mög­lich und zu wel­chen unge­fähr abseh­ba­ren Kos­ten?

Pres­se­schau Novem­ber 2017 bis März 2018

21. März. „Zen­tra­le Geschäfts­stel­le Schul­bau wird jetzt in Span­dau geplant“, über­schreibt Mar­tin Kles­mann sei­nen Bei­trag in der Ber­li­ner Zei­tung. Nach Recher­chen des Blat­tes soll nach dem Wech­sel der Neu­köll­ner Bezirks­bür­ger­meis­te­rin Fran­zis­ka Gif­fey die Geschäfts­stel­le nun nicht mehr in Neu­kölln, son­dern in Span­dau ange­sie­delt wer­den. Dar­über hin­aus berich­tet das Blatt über neue Kri­tik am Howo­ge-Kon­zept.

20. März. Ralf Wurz­ba­cher hat für die jun­ge Welt Andre­as Kel­ler zu den Ansät­zen des Koali­ti­ons­ver­tra­ges zur Bil­dungs­po­li­tik inter­viewt („Klei­ne Schrit­te in die rich­ti­ge Rich­tung“). Andre­as Kel­ler ist stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der Gewerk­schaft Erzie­hung und Wis­sen­schaft (GEW) und Lei­ter des Vor­stands­be­reichs Hoch­schu­le und For­schung. Wurz­ba­cher wirft im Inter­view auch fol­gen­de Fra­ge auf: „Es gibt Befürch­tun­gen, die durch die ange­kün­dig­te Locke­rung des Koope­ra­ti­ons­ver­bots frei­wer­den­den Bun­des­mit­tel könn­ten die Pri­va­ti­sie­rung des Schul­baus vor­an­trei­ben, etwa über öffent­lich-pri­va­te Part­ner­schaf­ten, ÖPP. Ist die GEW in Habacht­stel­lung?“

15. März. Im tip-ber­lin erschien ein Inter­view von Fabi­an Stam­men und Erik Hei­er mit Carl Waß­muth zur Kri­tik an den Pri­va­ti­sie­rungs­plä­nen des Senats im Rah­men der Schul­bau­of­fen­si­ve. Außer­dem wird die Volks­in­itia­ti­ve „Unse­re Schu­len“ vor­ge­stellt. Lei­der ver­wen­den die Autoren in der Über­schrift nicht den kor­rek­ten Begriff, son­dern schrei­ben “Volks­be­geh­ren“ statt „Volks­in­itia­ti­ve“ („Stadt­po­li­tik. Volks­be­geh­ren gegen Bil­dungs­pri­va­ti­sie­rung“).

13. März. Die Pan­kower All­ge­mei­ne Zei­tung weist auf das Soli-Kon­zert am 14. März im JUP hin: Lena Sto­ehr­fak­tor & Wuns­tra: Soli-Kon­zert für „Unse­re Schu­len.

10. März. In der Abend­schau des rbb um 19.30 Uhr lief der Bei­trag „Angst vor Pri­va­ti­sie­rung – Howo­ge will Schu­len bau­en“ (lei­der nur sie­ben Tage im Archiv nach­hör­bar!), in dem Jörn Kers­ten die Plä­ne des Senats zur Schul­bau­of­fen­si­ve vor­stellt – soweit bekannt. Dar­über hin­aus wer­den die Beden­ken von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand the­ma­ti­siert und die Volks­in­itia­ti­ve „Unse­re Schu­len“ vor­ge­stellt. Es gibt Bil­der und Stim­men von den all­sonn­abend­li­chen Unter­schrif­ten­sam­mel­ak­ti­vi­tä­ten in der Markt­hal­le Neun sowie O-Töne von Finanz­se­na­tor Kol­latz-Ahnen und GiB-Vor­stand Carl Waß­muth.

10. März. In der Ber­li­ner Mor­gen­post berich­tet Joa­chim Fah­run, der Bezirks­vor­stand des Deut­schen Gewerk­schafts­bun­des (DGB) stel­le sich hin­ter die Schul­bau­plä­ne des Senats durch die Howo­ge, denn er sehe Pro­ble­me bei der Finan­zie­rung der Schul­bau­of­fen­si­ve. Für den Ber­li­ner Schul­tisch und des­sen Beden­ken am Vor­ha­ben wird Sas­kia Schä­fer zitiert. Der Arti­kel ist unter der Über­schrift DGB stellt sich hin­ter Schul­bau durch Howo­ge“erschie­nen. Lei­der nicht erwähnt wird im Bei­trag, dass die am stärks­ten betrof­fe­ne Ein­zel­ge­werk­schaft, die GEW, die­sen DGB-Beschluss im Vor­feld abge­lehnt hat. Ein sol­ches Über­ge­hen der betrof­fe­nen Gewerk­schaft ist im DGB unge­wöhn­lich und soll­te eigent­lich in Form eines Son­der­vo­tums mit kom­mu­ni­ziert wer­den. War­um wur­de das nicht gemacht? Inter­es­sant eben­falls: Im Ver­gleich zum letz­ten Herbst sind die Anga­ben der Ber­li­ner Finanz­ver­wal­tung zu den zu erwar­ten­den Zins­kos­ten bereits um ein Drit­tel gestie­gen – von 0,2 Pro­zent auf 0,3 Pro­zent. Das hört sich wenig an, aber 0,3 Pro­zent mehr an Zin­sen auf einen 1,2 Mil­li­ar­den-Euro-Kre­dit mit einer Lauf­zeit von 20 Jah­ren, das sind schon allein 72 Mil­lio­nen Euro. Für das Geld kann man drei bis vier Schu­len bau­en.

8. März. Ber­li­ner Zei­tung: Kai Schlie­ter und Mar­tin Kles­mann beleuch­ten unter der Über­schrift „Exklu­si­ve Stu­die. Die gehei­men Ber­li­ner Schul­bau-Risi­ken“ in einem detail­rei­chen Arti­kel die aktu­el­len Plä­ne des Senats im Rah­men der Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve und die Beden­ken gegen­über die­sen Plä­nen.

6. März. Joa­chim Fah­run von der Ber­li­ner Mor­gen­post schreibt in einem Kom­men­tar über den Schul­bau in Ber­lin und die geplan­te Initia­ti­ve des Senats. Tenor: Was die Regie­rung macht, ist rich­tig! Und Pri­va­ti­sie­rung ist das Gan­ze auf kei­nen Fall. Das ist nicht beson­ders fun­diert und auch nicht unbe­dingt einer der glaub­wür­digs­ten oder elo­quen­tes­ten Bei­trä­ge zum The­ma. Die Replik von Carl Wass­muth (Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand) erfolg­te prompt.

I. Quar­tal 2018. In der Vier­tel­jah­res­zeit­schrift BIG Busi­ness Crime – Theo­rie, Pra­xis und Kri­tik der kri­mi­ni­el­len Öko­no­mie – erschien von Kat­rin Kusche der Bei­trag „Schu­le mit beschränk­ter Haf­tung. Der Sün­den­fall der Schul­pri­va­ti­sie­rung in Ber­lin“.

26. Febru­ar. Stim­men zur Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve zitiert Robert Kla­ges im Tages­spie­gel Leute/Lichtenberg.

26. Febru­ar. Län­der­re­port Deutsch­land­funk Kul­tur: „Sanie­rungs­stau an Ber­li­ner Schu­len. Es stinkt ein­fach aus den Roh­ren“ – ein Bei­trag von Clau­dia van Laak

21. Febru­ar. Micha­el Sprin­ger geht für die Pan­kower All­ge­mei­ne Zei­tung Fra­gen rund um die Schul­bau­of­fen­si­ve nach. Wo bleibt zum Bei­spiel die Nach­hal­tig­keit bei den geplan­ten Vor­ha­ben? Und wie geht man im Land Bran­den­burg die Sache mit dem Schul­neu­bau an? Als Bei­spiel bringt er Hohen Neu­en­dorf in sei­nem Arit­kel: „Schul­bau: Nach­hal­tig­keits-Tricks statt Finanztricks!“.

21. Febru­ar. Susan­ne Vieth-Ent­us berich­tet im Tages­spie­gel zu den aktu­el­len Ent­wick­lun­gen unter der Über­schrift „Ber­lins Bezir­ke sol­len künf­tig Schu­len mie­ten“. Die Jour­na­lis­tin beleuch­tet die Rol­le der Ber­li­ner Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft Howo­ge beim Schul­bau. Die CDU spricht von „Kne­bel­ver­trä­gen“.

21. Febru­ar. In der Ber­li­ner Zei­tung fasst Mar­tin Kles­mann die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen zusam­men. Der Bei­trag ist über­schrie­ben mit: „Ris­kan­te Ent­schei­dung: Howo­ge über­nimmt den Bau von Schu­len nun doch selbst“.

17. Febru­ar. WDR 5 bringt einen Mit­schnitt vom 14. Poli­ti­schen Ascher­mitt­woch (Ber­li­ner Tem­po­drom, 14. Febru­ar). Am Ende sei­nes Auf­tritts war Max Uthoff für die Volks­in­itia­ti­ve „Unse­re Schu­len“

13. Febru­ar. Inter­view von Radio Dreyeck­land mit Carl Waß­muth von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand zur dro­hen­den Schul­pri­va­ti­sie­rung in Ber­lin. Link zum Inter­view (Län­ge: 20:47 Min.), Link zur Web­site des Radi­os.

5. Febru­ar. Wer­ner Rüge­mer bringt für die Aus­ga­be 01/2018 von ver.di-publik das Ber­li­ner Schul­pri­va­ti­sie­rungs­de­sas­ter auf den Punkt. Sein Bei­trag trägt den Titel: „Und noch eine Schul-GmbH“.

3. Febru­ar. „Pri­vat oder staat­lich? – Wie sol­len die Ber­li­ner Schu­len saniert wer­den?“, Radi­ode­bat­te am 3.2.2018 im Kul­tur­ra­dio rbb (17:04, Zeit­punkt, Län­ge: 56:49 Min.). Es dis­ku­tie­ren: Klaus Fei­ler, Staats­se­kre­tär Senats­ver­wal­tung für Finan­zen, Doro­thea Här­lin, Gemein­gut in BürgerInnenhand/Berliner Schul­tisch, Prof. Dr. Robert Knap­pe, Hoch­schu­le für Wirt­schaft und Recht Ber­lin (HWR Ber­lin).

28. Janu­ar. „Pri­vat oder staat­lich? – Wie sol­len die Ber­li­ner Schu­len saniert wer­den?“, Sofie Czil­wik berich­tet, u.a. mit O-Tönen von Doro­thea Här­lin (Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand), Finanz­se­na­tor Mat­thi­as Kol­latz-Ahnen und Buch­au­tor Patrick Schrei­ner. Sen­dung vom 28.1.2018 auf Kul­tur­ra­dio rbb (17:04, Zeit­punk­te, Län­ge: 6:31 Min.)

5. Janu­ar. Am 5. Janu­ar leg­te die jun­ge Welt zum The­ma nach und ver­öf­fent­lich­te ein Inter­view mit Her­bert Storn, einem der Podi­ums­teil­neh­mer unse­rer Pres­se­kon­fe­renz. Das Inter­view führ­te Jana Frie­ling­haus. Titel: „Das Pri­vat­recht ver­hin­dert Demo­kra­tie“.

4. Janu­ar. Mit dem Start der Volks­in­itia­ti­ve „Unse­re Schu­len“ schaff­te es GiB auf die Sei­te 1 der jun­gen Welt. Unter dem Titel „Kein Zucker für Spe­ku­lan­ten“ berich­te­ten Jana Frie­ling­haus und Marc Beben­roth über die Akti­vi­tä­ten von GiB gegen die Über­tra­gung von Schul­im­mo­bi­li­en in das Pri­vat­recht.

4. Janu­ar. Die Schlag­zei­le im neu­en deutsch­land lau­te­te:Kri­tik an ‚stil­ler Pri­va­ti­sie­rung‘. Eine Volks­in­itia­ti­ve will gegen die Schul­bau­of­fen­si­ve des Senats mobil machen“. Jérô­me Lom­bard zitier­te in sei­nem Arti­kel auch die Reak­ti­on des Finanz­se­na­tors Mat­thi­as Kol­latz-Ahnen (SPD) auf die Volks­in­itia­ti­ve „Unse­re Schu­len“. Nun ja, „still“ hat­ten wir die Pri­va­ti­sie­rung nicht genannt …

3. Janu­ar. Ralf Schön­ball berich­te­te in sei­nem Arti­kel im Tages­spie­gel aus­führ­lich über die Pres­se­kon­fe­renz und ging auf die Refe­ra­te der Podi­ums­teil­neh­me­rIn­nen Doro­thea Här­lin, Her­bert Storn, Wer­ner Rüge­mer sowie Carl Waß­muth ein. Etwas irre­füh­rend war lei­der die Über­schrift des Bei­trags: „Neue Volks­in­itia­ti­ve will Plan zur Schul­sa­nie­rung kip­pen“. Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand ist aus­drück­lich für eine Sanie­rung der Schu­len, aller­dings nicht unter dem Dach einer GmbH.

3. Janu­ar. Die Lese­rIn­nen der Ber­li­ner Zei­tung infor­mier­te Mar­tin Kles­mann nicht nur über die von GiB befürch­te­ten Fol­gen der Schul-GmbH, son­dern auch über das von GiB nun genutz­te Instru­ment einer Volks­in­itia­ti­ve. Etwas irre­füh­rend aller­dings auch hier die Über­schrift: „Neue Volks­in­itia­ti­ve will Schul­bau-Plä­ne des Senats ver­hin­dern“.

3. Janu­ar. Für den Ber­li­ner Kurier berich­te­te gleich­falls Mar­tin Kles­mann. Die Schlag­zei­le dort: „‘Unse­re Schu­le‘. Volks­in­itia­ti­ve will Pri­va­ti­sie­rung der Schu­len ver­hin­dern“.

3. Janu­ar. Sechs Kom­men­ta­re gab es zu Kirs­ten Buch­manns Online-Bei­trag auf www.rbb24.de, der auch im Radio­sen­der 88,8 gebracht wur­de: „Unter­schrif­ten­samm­lung gestar­tet. Ber­li­ner Initia­ti­ve will geplan­te Schul­bau-GmbH ver­hin­dern“.

24. Novem­ber 2017. Die taz beri­chet über Kri­tik an Ber­li­ner „Schul­pri­va­ti­sie­rung“. Der Arti­kel ent­hält auch ein län­ge­res Inter­view mit Carl Waß­muth von GiB.

19. Novem­ber 2017. Rubi­kon ver­öf­fent­licht den Bei­trag „Schul­klau­of­fen­si­ve. Ber­lin macht sei­ne maro­den Bil­dungs­an­stal­ten flott. Und fer­tig zum Aus­ver­kauf! Die Lin­ke mischt ger­ne mit.“, Autor: Ralf Wurz­ba­cher.

18. Novem­ber 2017. Her­bert Storn von der GEW Frank­furt a.M. und Mit­glied der AG Bil­dung von GiB ver­fasst einen Gast­bei­trag für das Inter­net­por­tal Rubi­kon: „Die Schu­len wer­den pri­va­ti­siert. Der sträf­li­chen Ver­nach­läs­si­gung der Infra­struk­tur darf weder mit Pri­va­ti­sie­rung noch Schat­ten­haus­hal­ten begeg­net wer­den.“

14. Novem­ber 2017. Ralf Wurz­ba­cher im Gespräch mit Moritz Witt­ler in der jun­gen Welt: „Gera­de­wegs in die Fal­le der Neo­li­be­ra­len. Auch Poli­ti­ker von Die Lin­ke wol­len den Schul­bau an eine GmbH aus­la­gern“.

14. Novem­ber 2017.Der Weg zur Pri­va­ti­sie­rung. Die SPD will in Ber­lin mehr Schu­len hoch­zie­hen. Das Geld dafür soll eine GmbH über die Auf­nah­me von Kre­di­ten her­an­schaf­fen“; in der jun­gen Welt berich­tet Ralf Wurz­ba­cher über die Eini­gung des Ber­li­ner Senats mit dem Rat der Bezirks­bür­ger­meis­ter.

8. Novem­ber 2017. Ralf Wurz­ba­cher stellt in der jun­gen Welt die aktu­el­len Senats­plä­ne vor. Sein Arti­kel trägt die Über­schrift „Schu­len für Spe­ku­lan­ten“.

8. Novem­ber 2017. Auch in der Ber­li­ner Mor­gen­post ist die soge­nann­te Schul­bau­of­fen­si­ve The­ma. Flo­ren­ti­ne Anders berich­tet: „Bezir­ke wol­len Schu­len schnel­ler sanie­ren“.

6. Novem­ber 2017. „Ber­lins maro­de Schu­len. Schul­bau­er ver­zwei­felt gesucht“ bie­tet Stoff für einen neu­en Bei­trag im Tages­spie­gel, ver­fasst von Ralf Schön­ball und Susan­ne Vieth-Ent­us.

4. Novem­ber 2017. Auf einer Dop­pel­sei­te der Wochen­end­aus­ga­be der Ber­li­ner Zei­tung brei­ten Fre­de­rik Bom­bosch, Gabrie­la Kel­ler, Mar­tin Kles­mann und Kai Schlie­ter ihre aus­führ­li­chen Recher­chen zur Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve aus: „Maro­de Schu­len in Ber­lin. Das dubio­se Mil­li­ar­den­ver­spre­chen“.

4. Novem­ber 2017. In der Ber­li­ner Mor­gen­post legt Flo­ren­ti­ne Anders in ihrem Bei­trag „Drin­gen­de Sanie­run­gen: FDP legt Kon­zept für Tur­bo-Schul­bau in Ber­lin vor“ die unter­schied­li­chen Posi­tio­nen von Senat, FDP sowie Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand dar.

4. Novem­ber 2017. Der Haupt­stadt­sen­der TV-Ber­lin bringt eine gut zehn­mi­nü­ti­ge „Nah­auf­nah­me“ unter dem Titel: „Sor­ge vor Pri­va­ti­sie­rung der Ber­li­ner Schu­len

4. Novem­ber 2017. Im neu­en deutsch­land erör­tert Mar­tin Krö­ger die „Kri­tik am Kon­zept für Schul­bau“.

4. Novem­ber 2017. Die jun­ge Welt titelt: „Lek­ti­on vom Klas­sen­feind: Hin­ter der ‚Schul­bau­of­fen­si­ve‘ für Ber­lin ver­steckt sich ein Mas­ter­plan zur Pri­va­ti­sie­rung. Links­par­tei macht mit. Ver­ei­ne star­ten Kam­pa­gne dage­gen“. Ein Bei­trag von Ralf Wurz­ba­cher.

4. Novem­ber 2017. Ralf Schön­ball legt im Tages­spie­gel nach: „Pri­va­ti­sie­rung der Schu­len. Ber­lin geht mit Schat­ten­haus­halt ins Risi­ko“.

3. Novem­ber 2017. Ralf Schön­ball berich­tet im Tages­spie­gel über die Plä­ne des Senats und stellt die Posi­tio­nen der FDP sowie der Pri­va­ti­sie­rungs­geg­ner von GiB vor: „Ber­li­ner Schul­bau: Pri­va­ti­sie­rungs­of­fen­si­ve des Senats im Visier“.

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