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Patinnen und Paten

Eva Stilz„Als Attac-Mitglied habe ich kein Vertrauen mehr in die demokratische Kontrolle von Privatunternehmen und Konzernen. Deshalb ist es mir wichtig, dass unsere Grundversorgung in öffentlicher Hand bleibt. Es hat sich in der Vergangenheit immer wieder herausgestellt, dass in privater Hand sowohl die Preise in die Höhe geschnellt sind, als auch die Gehälter und Arbeitsbedingungen der MitarbeiterInnen sich verschlechtert haben.“ Eva Stilz (attac)

Sven Giegold„Als GiB gegründet wurde, habe ich mich sehr gefreut. Es gibt viele gute Initiativen vor Ort zum Stopp von Privatisierungen, Neugründungen von Genossenschaften, um neue Gemeingütern zu schaffen oder auch die Förderung der Demokratisierung im öffentlichen Dienst. Wenn diese Initiativen in Zukunft Unterstützung bekommen durch ein europäisches oder deutsches Netzwerk, dann kann das nur gut sein für die Demokratie vor Ort und auch für die sozialen und ökologischen Ziele, die wir verfolgen.“ Sven Giegold (MdEP, Bündnis 90/Die Grünen)

Anne Schulze-Allen„Ich finde die Arbeit von GIB wichtig, weil es nach meiner Kenntnis die einzige Organisation ist, die sich vorrangig und konsequent mit der Privatisierungsform ‚PPP‘ auseinandersetzt.“
Anne Schulze-Allen (attac Dortmund)

Michael Groß„Ich bin froh und dankbar, dass sich Bürger und Bürgerinnen dafür engagieren, dass öffentliche Infrastruktur in öffentlicher Hand verbleibt. Demokratische Kontrolle ist das höchste Gut und wirtschaftliche Rendite nicht die Lösung aller Probleme.“
Michael Groß, (MdB, wohnungs- und baupolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion der SPD-Bundestagsfraktion)

„Ich halte es für aHenning_ludwigbsolut widersinnig, wenn der Staat, anstelle genügend Steuern oder Vermögensabgaben einzuziehen, erst eine Schuldenbremse einführt und dann, weil er seine öffentlichen Aufgaben nicht mehr finanzieren kann, auf private Finanzierungsmodelle ausweicht – um am Ende doch draufzuzahlen. Diese Lebenslüge zu entlarven und für eine öffentliche, demokratisch organisierte Daseinsvorsorge zu kämpfen, das tut GiB. Und das ist mir etwas wert.“ (Henning Ludwig, attac München)

„Wir freuen 2013-09-06 Moni & Lefuns dass es GiB gibt, weil wir Mitglieder des Fürther Wasserbündnisses sind, das die Privatisierung des städtischen Abwasserbetriebs mit dem Bürgerbegehren „Hände weg vom Abwasser“ erfolgreich verhindert hat. Darüber hinaus ist uns damit gelungen, auch andere wichtige Güter der Daseinsvorsorge wie Wasser- und Energieversorgung oder Bildung, Verkehrswesen und Gesundheitsvorsorge in die öffentliche Diskussion zu bringen. Unsere Bürgerinnen und Bürger sind sensibilisiert und engagieren sich dafür, dass diese Güter möglichst allen Menschen in Fürth in gleichem Umfang zur Verfügung stehen, weil sie verstanden haben, dass die Privatisierung dieser Bereiche immer darauf hinausläuft, dass nicht mehr die Sache, sondern der Profit der Eigentümer im Zentrum steht. Deswegen unterstützen wir GiB.“ Peter A. & Monika M. Lefrank (Fürther Wasserbündnis)

zimmermann_bild2_600„Ökonomisch betrachtet ist das, was uns als Öffentlich Private Partnerschaften verkauft wird, vollkommener Unsinn und eine schlimme Vergeudung von Steuergeld. Als Politiker kann man eigentlich nur dafür stimmen, wenn man bestochen wurde oder ökonomisch inkompetent ist oder einem das Gemeinwohl deutlich weniger wichtig ist als die kurzfristige Bilanz für die nächste Wahl. Gut, dass sich GiB dagegen wehrt!“ (Münzhandlung Jörg Zimmermann)

 

„Wir braucaxel-troost_01hen professionelles und langfristig angelegtes Engagement für unsere Gemeingüter. Aus Finanznot und dem Druck der Schuldenbremse drohen gerade die Kommunen auf Öffentlich Private Partnerschaften und ähnliche Varianten hereinzufallen. Das ist langfristig teurer und riskant und entzieht unsere Daseinsvorsorge immer weiter der öffentlichen Kontrolle. Um privaten Gewinninteressen etwas entgegenzusetzen unterstütze ich Gemeingut in BürgerInnenhand.“ (Dr. Axel Troost, MdB, stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE)

 

„Politiker erweisen sich zu oft (und zunehmend immer mehr) als Dienstleister der Konzerne. Geht es um das Gemeinwohl, müssen die Bürger sich also auf sich selbst besinnen und der Konzernmacht Bürgermacht entgegensetzen. Darum: Gemeingut in BürgerInnenhand!“ Ive Hauswald (Hamburg)

 

Anton Hofreiter „Eine der wesentlichen Fragen zur zukünftigen Gestalt unserer Gesellschaft ist, wie wir unsere Gemeingüter bewirtschaften. Eine Privatisierung verschärft die soziale Ungerechtigkeit, gefährdet Natur und Umwelt und riskiert volkswirtschaftliche Einbußen. Gemeingüter in öffentlicher Hand oder bürgerlicher Selbstverwaltung sind also schlichtweg eine Frage der Nachhaltigkeit.“ Anton Hofreiter (MdB, Vorsitzender der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen)

 

Werner Rügemer „Die öffentlichen Güter sichern, zurückholen und demokratisch neu gestalten – das halte ich für eine elementare Aufgabe, um das Leben der Bürger sozial und sicher gestalten zu können. Die Mehrheit der Bevölkerung unterstützt das, aber noch nicht aktiv genug. Da ist GiB an der richtigen Stelle!“
Werner Rügemer (Publizist, Lehrbeauftragter, Berater)

 

Angelika Paul „Ich freue mich, dass es Menschen gibt, die sich kreativ und engagiert für Gemeingüter in Bügerinnen- und Bürgerhand einsetzen.“
Angelika Paul (Berliner Wassertisch)

 

 

Markus Henn„Mir ist die Arbeit von GiB etwas wert, weil eine gerechte Gesellschaft Gemeingüter braucht und weil der Einsatz für sie politisch organisiert werden muss.“
Markus Henn (WEED e. V.)

 

Frank Kuschel„Es gibt nur eine überzeugende Antwort auf die Verwerfungen des jetzigen Wirtschafts- und Finanzsystems – die Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge, die das Leben der Menschen prägen, gehören in die öffentliche Hand. Die neoliberalen Privatisierungen der vergangenen Jahre müssen wieder rückgängig gemacht werden.“
Frank Kuschel (MdL in Thüringen, kommunalpolitischer Sprecher Die LINKE)

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Die komplette Liste der derzeitigen PatInnen von GiB:

Attac München

Attac Osnabrück

Christoph Bautz (Gründer von Campact)

Stefan Bielkin, Hamburg

Genoveva Brandenburger (attac-Rat, Mehr Demokratie e. V.)

Clivia Conrad (Bundesfachgruppenleiterin Wasserwirtschaft, ver.di)

Armin Duttine (Leiter des EU-Büros beim ver.di Bundesvorstand, Berlin)

Sven Giegold (MdEP, Bündnis 90/Die Grünen)

Michael Groß (MdB, Wohnungsbaupolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion)

Ive Dietrich Hauswald, Hamburg

Dorothea Härlin (Berliner Wassertisch)

Markus Henn (WEED e.V.)

Martin Hoffmann

Dr. Anton Hofreiter (MdB, Verkehrspolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen)

Dr. Constanze Jacobowski

Marguerite Keck

Dr. Ulrike Kölver (Berliner Wassertisch)

Dirk Kramm (attac Berlin)

Frank Kuschel (MdL in Thüringen, kommunalpolitischer Sprecher Die LINKE)

Sabine Leidig (MdB, Verkehrspolitische Sprecherin Die LINKE)#

Henning Ludwig (attac München)

Alfred Luggenhölscher (Architekt / Stadtplaner)

Angelika Paul (Berliner Wassertisch)

Klaus Prätor, Berlin

Dr. Werner Rügemer (Publizist, Lehrbeauftragter, Berater)

Nermin Safi-Schöppe (per pedes e. V., „Bahn für Alle“ Berlin-Brandenburg)

Gerlinde Schermer (Berliner Wassertisch)

Christoph Schmid Reinery

Anne Schulze-Allen (attac Dortmund)

Prof. Dr. Jürgen Schutte (attac-Berlin AG Argumente)

Karin Seiffert, Berlin

Eva Stilz (attac)

Jürgen Stratmann

Dr. Axel Troost (MdB, stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE)

Laura Valentukeviciute (attac)

Michael Veh, Wilhelmshaven

Carl Waßmuth (Bündnis „Bahn für Alle“, Pressesprecher ProBahn Berlin-Brandenburg)

Jörg Zimmermann

Vielen Dank allen GründungspatInnen für ihren besonderen Einsatz!

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