Patinnen und Paten

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Sven Giegold (MdEP, Bündnis 90/Die Grünen): “Als GiB gegründet wurde, habe ich mich sehr gefreut. Es gibt viele gute Initiativen vor Ort zum Stopp von Privatisierungen, Neugründungen von Genossenschaften, um neue Gemeingütern zu schaffen oder auch die Förderung der Demokratisierung im öffentlichen Dienst. Wenn diese Initiativen in Zukunft Unterstützung bekommen durch ein europäisches oder deutsches Netzwerk, dann kann das nur gut sein für die Demokratie vor Ort und auch für die sozialen und ökologischen Ziele, die wir verfolgen.”

Michael Groß

Michael Groß, (MdB, wohnungs- und baupolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion der SPD-Bundestagsfraktion): “Ich bin froh und dankbar, dass sich Bürger und Bürgerinnen dafür engagieren, dass öffentliche Infrastruktur in öffentlicher Hand verbleibt. Demokratische Kontrolle ist das höchste Gut und wirtschaftliche Rendite nicht die Lösung aller Probleme.”

Anton Hofreiter

Anton Hofreiter (MdB, Vorsitzender der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen): “Eine der wesentlichen Fragen zur zukünftigen Gestalt unserer Gesellschaft ist, wie wir unsere Gemeingüter bewirtschaften. Eine Privatisierung verschärft die soziale Ungerechtigkeit, gefährdet Natur und Umwelt und riskiert volkswirtschaftliche Einbußen. Gemeingüter in öffentlicher Hand oder bürgerlicher Selbstverwaltung sind also schlichtweg eine Frage der Nachhaltigkeit.”

Sabine Leidig

Sabine Leidig (MdB, Sprecherin für Bahnpolitik Die LINKE): “Öffentliches Eigentum ist das Fundament auf dem die Wirtschaft sozial und ökologisch umgebaut werden kann. Wir können uns zum Beispiel nur dann vom klimaschädlichen Auto- und Flugverkehr verabschieden, wenn wir gut funktionierende öffentliche Verkehrsmittel haben. Die Arbeit gegen Privatisierung ist ein wichtiger Beitrag für klimagerechtes Wirtschaften in der Zukunft. Deshalb unterstütze ich Gemeingut in BürgerInnenhand von Anfang an.“

Ive Hauswald

Ive Hauswald (Hamburg): “Politiker erweisen sich zu oft (und zunehmend immer mehr) als Dienstleister der Konzerne. Geht es um das Gemeinwohl, müssen die Bürger sich also auf sich selbst besinnen und der Konzernmacht Bürgermacht entgegensetzen. Darum: Gemeingut in BürgerInnenhand!”

Markus Henn, Bild. WEED e.V.

Markus Henn (WEED e. V.): “Mir ist die Arbeit von GiB etwas wert, weil eine gerechte Gesellschaft Gemeingüter braucht und weil der Einsatz für sie politisch organisiert werden muss.”

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Peter A. & Monika M. Lefrank (Fürther Wasserbündnis): “Wir freuen uns dass es GiB gibt, weil wir Mitglieder des Fürther Wasserbündnisses sind, das die Privatisierung des städtischen Abwasserbetriebs mit dem Bürgerbegehren „Hände weg vom Abwasser“ erfolgreich verhindert hat. Darüber hinaus ist uns damit gelungen, auch andere wichtige Güter der Daseinsvorsorge wie Wasser- und Energieversorgung oder Bildung, Verkehrswesen und Gesundheitsvorsorge in die öffentliche Diskussion zu bringen. Unsere Bürgerinnen und Bürger sind sensibilisiert und engagieren sich dafür, dass diese Güter möglichst allen Menschen in Fürth in gleichem Umfang zur Verfügung stehen, weil sie verstanden haben, dass die Privatisierung dieser Bereiche immer darauf hinausläuft, dass nicht mehr die Sache, sondern der Profit der Eigentümer im Zentrum steht. Deswegen unterstützen wir GiB.”

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Henning Ludwig, (attac München): “Ich halte es für absolut widersinnig, wenn der Staat, anstelle genügend Steuern oder Vermögensabgaben einzuziehen, erst eine Schuldenbremse einführt und dann, weil er seine öffentlichen Aufgaben nicht mehr finanzieren kann, auf private Finanzierungsmodelle ausweicht – um am Ende doch draufzuzahlen. Diese Lebenslüge zu entlarven und für eine öffentliche, demokratisch organisierte Daseinsvorsorge zu kämpfen, das tut GiB. Und das ist mir etwas wert.”

Werner Rügemer. Bild: Sven Teschke, Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Werner Rügemer (Publizist, Lehrbeauftragter, Berater): “Die öffentlichen Güter sichern, zurückholen und demokratisch neu gestalten – das halte ich für eine elementare Aufgabe, um das Leben der Bürger sozial und sicher gestalten zu können. Die Mehrheit der Bevölkerung unterstützt das, aber noch nicht aktiv genug. Da ist GiB an der richtigen Stelle!”

Anne Schulze-Allen

Anne Schulze-Allen (attac Dortmund): “Ich finde die Arbeit von GIB wichtig, weil es nach meiner Kenntnis die einzige Organisation ist, die sich vorrangig und konsequent mit der Privatisierungsform ‘PPP’ auseinandersetzt.”

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Eva Stilz (attac): “Als Attac-Mitglied habe ich kein Vertrauen mehr in die demokratische Kontrolle von Privatunternehmen und Konzernen. Deshalb ist es mir wichtig, dass unsere Grundversorgung in öffentlicher Hand bleibt. Es hat sich in der Vergangenheit immer wieder herausgestellt, dass in privater Hand sowohl die Preise in die Höhe geschnellt sind, als auch die Gehälter und Arbeitsbedingungen der MitarbeiterInnen sich verschlechtert haben.”

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Herbert Storn (GEW Bezirk Frankfurt): „Über die Enteignung der Gemeingüter durch Privatisierung wird auch die Demokratie schrittweise abgeschafft, denn am Ende gibt es nichts mehr öffentlich zu entscheiden. Deshalb: Gemeingut in BürgerInnenhand! Damit nicht der konzentrierte Kapitalbesitz und seine Renditelogik das Leben der Menschen bestimmt.“

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Dr. Axel Troost, MdB (stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE): „Wir brauchen professionelles und langfristig angelegtes Engagement für unsere Gemeingüter. Aus Finanznot und dem Druck der Schuldenbremse drohen gerade die Kommunen auf Öffentlich Private Partnerschaften und ähnliche Varianten hereinzufallen. Das ist langfristig teurer und riskant und entzieht unsere Daseinsvorsorge immer weiter der öffentlichen Kontrolle. Um privaten Gewinninteressen etwas entgegenzusetzen unterstütze ich Gemeingut in BürgerInnenhand.”

Bernd Willenberg

Dr. Bernd Willenberg: “Ich habe mich lange mit dem Gedanken getragen, Gemeingut in BürgerInnenhand zu unterstützen. Ausschlag gab die Verfassungsänderung und die Leugnung der Möglichkeit von Investitionen aus Privathand und das kleine Büchlein des amerikanischen Historikers Timothy Snyder ‘Über Tyrannei-Zwanzig Lektionen für den Widerstand’ und sein Aufruf zum Engagement, unsere Zivilgesellschaft zu unterstützen.”

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Münzhandlung Jörg Zimmermann: “Ökonomisch betrachtet ist das, was uns als öffentlich-private Partnerschaften verkauft wird, vollkommener Unsinn und eine schlimme Vergeudung von Steuergeld. Als Politiker kann man eigentlich nur dafür stimmen, wenn man bestochen wurde oder ökonomisch inkompetent ist oder einem das Gemeinwohl deutlich weniger wichtig ist als die kurzfristige Bilanz für die nächste Wahl. Gut, dass sich GiB dagegen wehrt!”

Attac München

Attac Osnabrück

Christoph Bautz (Gründer von Campact)

Stefan Bielkin, Hamburg

Genoveva Brandenburger (attac-Rat, Mehr Demokratie e. V.)

Dr. Annette Carl

Clivia Conrad (Bundesfachgruppenleiterin Wasserwirtschaft, ver.di)

Armin Duttine (Leiter des EU-Büros beim ver.di Bundesvorstand, Berlin)

Dr. Ulrike Faber

Sven Giegold (MdEP, Bündnis 90/Die Grünen)

Michael Groß (MdB, SPD)

Ive Dietrich Hauswald, Hamburg

Dorothea Härlin (Berliner Wassertisch)

Markus Henn (WEED e.V.)

Martin Hoffmann

Dr. Anton Hofreiter (MdB, Verkehrspolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen)

Dr. Constanze Jacobowski

Marguerite Keck

Dr. Ulrike Kölver (Berliner Wassertisch)

Dirk Kramm (attac Berlin)

Frank Kuschel (MdL in Thüringen, kommunalpolitischer Sprecher Die LINKE)

Sabine Leidig (MdB, Sprecherin für Bahnpolitik Die LINKE)

Henning Ludwig (attac München)

Alfred Luggenhölscher (Architekt / Stadtplaner)

Klaus Prätor, Berlin

Dr. Werner Rügemer (Publizist, Lehrbeauftragter, Berater)

Nermin Safi-Schöppe (per pedes e. V., „Bahn für Alle“ Berlin-Brandenburg)

Gerlinde Schermer (Berliner Wassertisch)

Christoph Schmid Reinery

Anne Schulze-Allen (attac Dortmund)

Bärbel Schwarz-Köppl

Karin Seiffert, Berlin

Eva Stilz (attac)

Herbert Storn (GEW Bezirk Frankfurt)

Jürgen Stratmann

Dr. Axel Troost (stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE)

Laura Valentukeviciute

Michael Veh, Wilhelmshaven

Carl Waßmuth

Jörg Zimmermann

Vielen Dank allen GründungspatInnen für ihren besonderen Einsatz!