Aktion zum Tag der Daseinsvorsorge, Berlin, Foto: Heike Stiehler

Tag der Daseinsvorsorge: Gute Daseinsvorsorge braucht das Land

Pressemitteilung von Gemeingut in BürgerInnenhand e. V.:

Berlin, den 23. Juni 2021: Anlässlich des heutigen Tages der Daseinsvorsorge organisierte Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) e. V. eine Aktion, um mehr Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der Daseinsvorsorge zu lenken. Es geht um die Güter und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs, die für ein Leben in Würde oder sogar für das Überleben der Menschen nötig sind. Die Aktiven verteilten am Bahnhof Friedrichstraße die gerade erschienene taz-Beilage gegen die Privatisierung der S-Bahn in Berlin sowie weiteres Material und luden die PassantInnen ein, selber Plakate zum Thema Daseinsvorsorge zu erstellen.

Carl Waßmuth, Vorstandsmitglied von Gemeingut in BürgerInnenhand:

„Wasser, Bildung, Mobilität, Energie, Gesundheitsversorgung, Wohnen und vieles mehr müssen demokratisch kontrolliert und für alle Menschen zugänglich und bezahlbar sein. Leider ist das vielfach nicht der Fall. In Köln soll der Energieproduzent und Netzbetreiber Rheinenergie verkauft werden. In Berlin beabsichtigen die Regierungsparteien die S-Bahn und den Schulbau zu privatisieren, dabei geht es um Milliarden-Projekte, die vom Umfang her Vorhaben wie den BER und Stuttgart 21 in den Schatten stellen. Bundesweit verschwinden viele Kliniken, vor allem öffentliche, und die privaten Konzerne breiten sich mit ihren zweifelhaften Konzepten für Gesundheitsversorgung aus. Privatisierungen sind teuer, intransparent und undemokratisch – das zeigen alle bisherigen Fälle. Wir fordern von den PolitikerInnen ein Umsteuern.“

Laura Valentukeviciute, Sprecherin von Gemeingut in BürgerInnenhand:

„Eine stabile Gesellschaft braucht eine gut ausfinanzierte und qualitativ hochwertige Daseinsvorsorge. Die Krise hat uns diese Notwendigkeit vor Augen geführt und zugleich deutlich gemacht: Das Geld dafür ist da. Die PolitikerInnen, die an den Dienstleistungen der Daseinsvorsorge sparen oder diese privatisieren, gefährden die Sicherheit, das Wohlbefinden und sogar das Leben von Menschen.“

Pressekontakt:
Laura Valentukeviciute, Tel. 0176-233 203 73, laura.valentukeviciute@gemeingut.org
Carl Waßmuth, Tel. 0179-7724334, carl.wassmuth@gemeingut.org

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