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Schu­le mit beschränk­ter Haf­tung

27 März 2018

congerdesign/ 1570 images, pixabay.com/gemeingut.org, CC0 Public Domain

von Carl Waß­muth

Die Plä­ne zum Schul­bau in Ber­lin kann  man als for­mel­le Pri­va­ti­sie­rung bezeich­nen. Wer Pri­va­ti­sie­rung gene­rell ablehnt, wird ab die­sem Punkt auch das Vor­ha­ben des Senats ableh­nen. Gleich­zei­tig hat das Vor­ha­ben jedoch vie­le Facet­ten und Aspek­te, der eine so pau­scha­le Behand­lung nicht gerecht wird. Natür­lich sind es vor allem die Befür­wor­te­rin­nen und Befür­wor­ter, die eine Dif­fe­ren­zie­rung ein­for­dern – und die am Ende des Dif­fe­ren­zie­rungs­pro­zes­ses ger­ne ein „ist viel­leicht nicht so toll, aber auch nicht ganz schlimm“ bilan­zie­ren wür­den. Aber auch aus Sicht der Kri­ti­ke­rin­nen und Kri­ti­ker sind die Details inter­es­sant.  Das zeigt Kat­rin Kusche in ihrem Bei­trag „Schu­le mit beschränk­ter Haf­tung“ auf, der bei Busi­ness Crime Con­trol erschien. Kusches Blick ent­geht dabei weder die mili­ta­ris­ti­sche Spra­che („Schul­bau­of­fen­si­ve“, „Task-Force“, „stra­te­gi­sche und ope­ra­ti­ve Plä­ne“) noch die aus­schließ­lich fis­kal­po­li­ti­sche Moti­va­ti­on der Umge­hung der Schul­den­brem­se.  Sie spießt die dür­re Basis der Zah­len und Kon­zep­te des Senats auf kon­tras­tiert sie mit den Zah­len zur lang­jäh­ri­gen Pra­xis des Kaputt­spa­rens von  Schu­len und Bau­äm­ter. Der Arti­kel wird  ange­rei­chert um zwan­zig Quel­len­an­ga­ben mit  wei­ter­füh­ren­den links. Der Bei­trag ist allen zu emp­feh­len, die sich die Schul­bau­plä­ne noch ein­mal im Gesamt­kon­text vor Augen füh­ren möch­ten. Hier geht es zu dem Arti­kel:

Schu­le mit beschränk­ter Haf­tung,  erschie­nen in der Vier­tel­jah­res­zeit­schrift BIG Busi­ness Crime – Theo­rie, Pra­xis und Kri­tik der kri­mi­ni­el­len Öko­no­mie

Kat­rin Kusche ist frei­be­ruf­li­che Jour­na­lis­tin und Redak­teu­rin (www.wortformer.de). Sie arbei­tet unter ande­rem für die kul­tur- und wirt­schafts­po­li­ti­sche Zwei­wo­chen­schrift Ossietz­ky.

Ein Kommentar »

  • Fuhry Edgar sagt:

    Gibt’s auch in Öster­reich ähn­li­che Initia­ti­ven?

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