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Privatisierung der Krankenhäuser in Dresden gestoppt

2 Februar 2012

Gemeingut in BürgerInnenhand gratuliert den Dresdner Linksbündnis und die BürgerInnen Dresdens, die sich am 29.1.2012 erfolgreich gegen die Privatisierung zweier Krankenhäuser gewehrt haben.

„Es war ein satter Erfolg für das Linksbündnis am vergangenen Wochenende: 134.521 Wählerinnen und Wähler stimmten in der sächsischen Landeshauptstadt dafür, dass die kommunalen Krankenhäuser in Dresden-Friedrichstadt und in der Dresdner Neustadt weiterhin im städtischen Besitz bleiben. Das waren 84 Prozent der abgegebenen Stimmen und damit eine überwältigende Mehrheit. Demgegenüber folgten der Idee zur Privatisierung über den Zwischenschritt der Umwandlung in eine gemeinnützige GmbH und Fusionierung – wie sie von CDU, FDP, Bürgerfraktion und Grünen favorisiert wurden – nur 16 Prozent der Wählerinnen und Wähler.“ – schreibt der Beitragautor im Blog links-sachsen.de.

Und dazu ein interessantes Detail: Die Verbündeten CDU und FDP haben beide die Fusion und die Umwandlung in die gemeinnützige GmbH gefordert, allerdings mit unterschiedlichen Vorstellungen, was damit bezweckt werden soll: eine vollständige Privatisierung oder „nur“ eine Gründung einer GmbH. Mehr dazu lest hier.

 

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