Gemeingut-Aktionsbrief: Kundgebung zum SEZ am 11. Mai: Damit sich was bewegt!

Liebe Freundinnen und Freunde des SEZ,

vor acht Wochen fand die Anhörung zum SEZ im Abgeordnetenhaus statt. Gestern war wieder eine Sitzung des Bauausschusses, das Thema SEZ wurde vertagt auf den Juni. Ursprünglich hätte das SEZ auf der Sitzung am 11. Mai behandelt werden sollen – zusammen mit einer Beratung der Internationalen Baustellung (IBA), die für 2034 geplant ist.

Wir fanden diese Kombination der Themen sehr, sehr spannend. Die IBA soll nämlich laut Senat die gewachsene und bestehende Stadt mit ihren Gebäuden und Infrastrukturen als Ausgangspunkt sehen. Ist das derselbe Senat, der das SEZ phantasielos zugunsten von Neubau abreißen lassen will?

„IBA Berlin 2034 weckt schlafende Riesen“, „Umbau von Bestand, Weiterbau von vorhandenen Infrastrukturen“ – das sind Schlagworte aus der Vorlage des Senats zur IBA 2034. Der Runde Tisch SEZ hat das auf seiner letzten Sitzung aufgegriffen und sagt: Richtig! Dafür eignet sich das SEZ als Modellprojekt.

Am 11. Mai wollen wir den Abgeordneten auf einer Kundgebung sagen, dass das SEZ eine Zukunft braucht – und dass die Zukunft das SEZ benötigt. Dort übergeben wir auch die mehr als 28.000 Unterschriften, die wir für den Erhalt des SEZ bisher gesammelt haben. Kommen Sie dazu! Die Kundgebung findet ab 8:45 Uhr vor dem Abgeordnetenhaus, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin, statt.

Acht Wochen waren Zeit genug für CDU und SPD, um zu überlegen, wie sie zum SEZ stehen, nachdem sie es nun vor der Wahl doch nicht abreißen dürfen. Verlangen wir jetzt lautstark ein Bekenntnis zum SEZ. Andernfalls gilt weiter: Wer abreißt, wird abgewählt.

Herzlich grüßen
für Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) e.V.

Carl Waßmuth, Clara Stattegger und Laura Valentukeviciute

 

PS: So können Sie in den nächsten Tagen aktiv werden:

1.  Zum 11. Mai wollen wir 30.000 Unterschriften für den Erhalt des SEZ schaffen. Unterschreiben Sie unsere Petition und sammeln Sie weitere Unterschriften:

2.  Schreiben Sie an die Spitzen von SPD und CDU und fordern Sie, dass das wiedereröffnete SEZ Modellprojekt der Internationalen Baustellung 2034 wird!

SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach: steffen.krach@spd.de, 030 4692-222

SPD-Fraktionsvorstand:
• Fraktionsvorsitzender Herr Raed Saleh, SPD, 030 36750081, raed.saleh@spd.parlament-berlin.de
• Herr Jörg Stroedter, SPD, 030 81490920, info@joerg-stroedter.de
• Frau Derya Çaglar, SPD, info@derya-caglar.de
• Frau Bettina König, SPD, info@bettina-koenig.de
• Frau Melanie Kühnemann-Grunow, SPD, melanie.kuehnemann@spd.parlament-berlin.de
• Herr Torsten Schneider, SPD, torsten.schneider@spd.parlament-berlin.de

Liste zum Kopieren in die Adressleiste von E-Mailprogrammen:
steffen.krach@spd.de; raed.saleh@spd.parlament-berlin.de; info@joerg-stroedter.de; info@derya-caglar.de; info@bettina-koenig.de; melanie.kuehnemann@spd.parlament-berlin.de;  torsten.schneider@spd.parlament-berlin.de

CDU-Spitzenkandidat Kai Wegner: Der-Regierende-Buergermeister@senatskanzlei.berlin.de, 030 3269040

CDU-Fraktionsvorstand:
• Fraktionsvorsitzender Herr Dirk Stettner, CDU, 030 220444490, info@dirk-stettner.de
• Herr Stephan Standfuß, CDU, 030 407 256 44, standfuss@cdu-fraktion.berlin.de
• Herr Frank Balzer, CDU, 030 40396303, info@frankbalzer.berlin 
• Herr Heiko Melzer, CDU, helfen@heiko-melzer.de 
• Herr Stephan Schmidt, CDU, buero@stephan-schmidt.berlin
• Herr Michael Dietmann, CDU, wahlkreis@michaeldietmann.de
• Frau Stefanie Bung, CDU, bung@cdu-fraktion.berlin.de
• Frau Katharina Senge, CDU, post@katharina-senge.de
• Herr Danny Freymark, CDU, buergerbuero@danny-freymark.de
• Herr Dr. Robbin Juhnke, CDU, juhnke@cdu-fraktion.berlin.de

Liste zum Kopieren in die Adressleiste von E-Mailprogrammen:
Der-Regierende-Buergermeister@senatskanzlei.berlin.de; standfuss@cdu-fraktion.berlin.de; info@dirk-stettner.de; info@frankbalzer.berlin; helfen@heiko-melzer.de;  buero@stephan-schmidt.berlin; wahlkreis@michaeldietmann.de; bung@cdu-fraktion.berlin.de; post@katharina-senge.de; buergerbuero@danny-freymark.de; juhnke@cdu-fraktion.berlin.de

 

Finanziell unterstützen

Gemeingut arbeitet fast vollständig spendenfinanziert. Mehr als 90 Prozent unserer Einnahmen verdanken wir Spenden und regelmäßigen Mitgliedsbeiträgen, die meisten davon unter 50 Euro. Die restlichen knapp zehn Prozent unserer Finanzierung stammen aus Förderungen, zum Beispiel von gemeinnützigen Stiftungen. So können wir politisch unabhängig agieren. Um unsere Arbeit langfristig finanzieren zu können, sind wir auf regelmäßige Spenden und Fördermitgliedschaften angewiesen.

Gemeingüter demokratisieren statt privatisieren! Wir setzen uns für die Gemeingüter ein. Unsere Daseinsvorsorge verfällt zunehmend – wir wollen, dass sie gestärkt und wiederaufgebaut wird. Deswegen engagieren wir uns in verschiedenen Kampagnen und Bündnissen gegen die Privatisierung und für die Demokratisierung öffentlicher Infrastrukturen und Einrichtungen.

Gemeingut in BürgerInnenhand
Weidenweg 37
10249 Berlin
Deutschland

Weiterleiten | Abmelden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert