Home » Wer, wenn nicht wir? — Aktiv wer­den gegen Schul­pri­va­ti­sie­rung

Wer, wenn nicht wir? — Aktiv wer­den gegen Schul­pri­va­ti­sie­rung

 Start: am 29. 11. 2017 um 19:00 Uhr  
 Ende: am 29. 11. 2017 um 21:30 Uhr

Wer, wenn nicht wir?

Ein­la­dung zu einem Tref­fen gegen die Pri­va­ti­sie­rung von Schu­len

Mitt­woch, 29.11.17, im Regen­bo­gen­ki­no,  Lau­sit­zer Stra­ße 22,  10999 Ber­lin-Kreuz­berg

 

Hal­lo in die Run­de,

der Ber­li­ner Senat plant die Pri­va­ti­sie­rung von Schu­len, doch von Aus­maß und Ein­zel­hei­ten ist nur wenig bekannt. Alle Par­tei­en der rot-rot-grü­nen Koali­ti­on beto­nen immer wie­der: “Das ist kei­ne Pri­va­ti­sie­rung und auch kei­ne Öffent­lich-Pri­va­te Part­ner­schaft (ÖPP).”

Doch nach allem, was GiB (Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand) her­aus­be­kom­men konn­te, ist es eine Über­füh­rung von Schu­len und Grund­stü­cken aus der Hand der Bezir­ke in eine pri­vat­recht­lich orga­ni­sier­te Toch­ter­ge­sell­schaft der Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft HOWO­GE. Und das nennt man bekannt­lich Pri­va­ti­sie­rung. Auch ÖPP wür­de erheb­lich beför­dert. Dar­über dürf­te die HOWO­GE künf­tig allei­ne ent­schei­den.

Es gibt im Par­la­ment kei­ne Oppo­si­ti­on gegen die­sen Pri­va­ti­sie­rungs­wahn­sinn, im Gegen­teil, der FDP geht schon jetzt die Pri­va­ti­sie­rung nicht weit genug. Und das Schlimms­te: Gegen einen spä­te­ren Kom­plett­ver­kauf gibt es kei­nen Schutz. Wenn eine spä­te­re CDU-Regie­rung Schu­len im Paket ver­kau­fen will, fin­det sie das durch die „R2G“ schon per­fekt vor­be­rei­tet.

Also, wer kann das noch stop­pen, wenn nicht wir!

Wir laden Euch des­halb zu einem Tref­fen ein, bei dem wir gemein­sam bespre­chen wol­len, wie wir das The­ma mehr in die Öffent­lich­keit brin­gen kön­nen.

Vor cir­ca zwei Jah­ren haben wir vom Ber­li­ner Was­ser­tisch schon ein­mal eine Initia­ti­ve gegen Public Pri­va­te Part­nership (PPP) in Ber­lin gestar­tet, die ist dann spä­ter in den Schat­ten des Volks­ent­scheids “Ret­tet den Volks­ent­scheid” gera­ten. An den dama­li­gen guten Start wol­len wir anknüp­fen, denn die Bil­dung ist ein Gemein­gut und muss in öffent­li­cher Hand blei­ben. Dar­in sind wir uns sicher alle einig.

Wir freu­en uns auf Euch

Doro­thea und Carl

 


 Regen­bo­gen­ki­no
 Lau­sit­zer Str. 22
 Ber­lin

Keine Kommentare zugelassen.