Was berich­ten die Medi­en?

Pres­se-/Me­di­en­schau (Aus­wahl!)

15. August. Meh­re­re Medi­en berich­ten über den Inves­ti­ti­ons­stau an Schu­len, unter ande­rem das Han­dels­blatt. Nach den Som­mer­fe­ri­en müs­sen so vie­le Kin­der wie nie in repa­ra­tur­be­dürf­ti­gen Schu­len ler­nen. Trotz Schul­bau­of­fen­si­ven nimmt der Inves­ti­ti­ons­stau zu (Mar­tin Grei­ve und Dona­ta Rie­del: “Inves­ti­ti­ons­stau macht deut­sche Schu­len maro­de”).

14. August. Finanz­se­na­tor Kol­latz schließt nun nicht mehr aus, dass das Schul­bau­pro­gramm noch mal deut­lich teu­rer wer­den kann. Das berich­tet Mar­tin Kles­mann in der Ber­li­ner Zei­tung in sei­nem Bei­trag “Sanie­rung, Neu­bau Schul­bau­pro­gramm könn­te deut­lich teu­rer wer­den als geplant”.

10. August: Ralf Wurz­ba­cher inter­viewt für die jun­ge Welt Carl Waß­muth von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand (GiB) zu den Chan­cen, die sich mit der Zulas­sung der Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” und der dar­aus sich eröff­ne­ten Anhö­rung im Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­haus erge­ben (Titel des Bei­trags: “»Senat hat Chan­ce, rie­si­gen Feh­ler zu erken­nen«. Gegen Über­tra­gung von Schu­len in pri­vat­recht­li­che Gesell­schaft: Ber­li­ner Initia­ti­ve geht in die nächs­te Run­de. Ein Gespräch mit Carl Waß­muth”)

8. August:Schul­in­itia­ti­ve nimmt ers­te Hür­de” berich­tet Maria Jor­dan im neu­en deutsch­land über das Prü­fungs­er­geb­nis des Prä­si­den­ten des Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­hau­ses, der die Recht­mä­ßig­keit der Volks­in­itia­ti­ve fest­ge­stellt hat. Im Arti­kel wird fälsch­li­cher­wei­se berich­tet, dass sich das Vor­ha­ben gegen die Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve rich­te. Bes­ser Bescheid weiß da der Tages­spie­gel. Er weiß, dass die Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” die Schul­pri­va­ti­sie­rung ver­hin­dern will. Ulrich Zawat­ka-Ger­lach berich­tet dar­über in sei­nem Bei­trag “Par­la­ment muss sich mit Initia­ti­ve zu Schul­bau­ten befas­sen”.

7. August: Zwi­schen­er­folg für Gemein­gut in Bür­ge­rin­nen­hand (GiB) und alle Unter­stüt­ze­rIn­nen: “Ber­li­ner Volks­in­itia­ti­ve ‘Unse­re Schu­le’ ist recht­lich zuläs­sig”, berich­tet der rbb unter Beru­fung auf das Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­haus. Auch das Maga­zin Focus hat die Pres­se­mel­dung des Abge­ord­ne­ten­hau­ses zur Aner­ken­nung der Volks­in­itia­ti­ve auf­ge­grif­fen und die Druck­sa­che des Abge­ord­ne­ten­hau­ses dazu ver­linkt. Die jun­ge Welt mel­det am Abend des Tages: “Volks­in­itia­ti­ve gegen Schul­bau-GmbH rech­tens”. B.Z. berich­tet im Live­ti­cker: “Kri­tik an Sschul­bua: Initia­ti­ve hat Erfolg”.

24./25. Juli:  In der Frank­fur­ter Rund­schau, der Ber­li­ner Zei­tung und dem Köl­ner Stadt­an­zei­ger (Dumont-Grup­pe) erscheint ein weit­ge­hend iden­ti­scher Kom­men­tar von Mar­kus Sie­vers zur Schul­den­brem­se (Titel des Bei­trags in der Ber­li­ner Zei­tung: “Zwei­fel an Erfolgs­mo­dell Schul­den­brem­se ist vor allem Inves­ti­ti­ons­brem­se”). Den Hin­ter­grund der Mel­dung bil­det das Stand­punkt­pa­pier “Zukunfts­vi­sio­nen ermög­li­chen – Spiel­räu­me der Schul­den­brem­se in den Bun­des­län­dern nut­zen” einer Grup­pe von Öko­no­men, Gewerk­schaf­tern und Poli­ti­kern, die sich auf die Sei­te des Ber­li­ner Senats schla­gen und die Pri­va­ti­sie­rungs­plä­ne im Rah­men der soge­nann­ten Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve zu stüt­zen suchen  — und dies wäh­rend GiB die Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­le” zur Aner­ken­nung ange­mel­dt hat. Am 7. August ver­öf­fent­licht GiB auf sei­ner Web­site einen Kom­men­tar von Uli Scholz und Her­bert Storn zu dem Stand­punkt­pa­pier.

19. Juli. Für die soge­nann­te Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve müs­se die Lan­des­ver­fas­sung nicht geän­dert wer­den, berich­tet das neue deutsch­land. Das gehe aus der Ant­wort des Senats auf eine Schrift­li­che Anfra­ge des Abge­ord­ne­ten Micha­el Efler (Die Lin­ke) her­vor (Arti­kel “Schul­bau­of­fen­si­ve ist ver­fas­sungs­kon­form” von Jérô­me Lom­bard).

18. Juli. Laut Andre­as Otto (Bau­ex­per­te von Bünd­nis 90/Die Grü­nen) ist jede sechs­te Stel­le bei den Ber­li­ner Hoch­bau­äm­tern  unbe­setzt, berich­tet Ste­fan Alber­ti in der taz. Ange­sichts der geplan­ten soge­nann­ten Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve feh­le zusätz­li­ches Per­so­nal. Fatal sei auch, dass BIM und Howo­ge zu bes­se­ren Kon­di­tio­nen Per­so­nal anheu­ern kön­nen als die Bezir­ke (Arti­kel: “Groß­pro­jekt in Gefahr”).

17. Juli. »Aus­kunfts­rech­te gin­gen künf­tig ver­lo­ren« — ein Inter­view von Git­ta Düper­thal (Jun­ge Welt) mit Lau­ra Valen­tu­ke­vici­u­te über die Kri­tik von GiB an der Ber­li­ner »Schul­bau­of­fen­si­ve« und über die Über­ga­be von gut 30.000 Unter­schrif­ten an den Prä­si­den­ten des Abge­ord­ne­ten­hau­ses von Ber­lin.

12. Juli. Kai Schlie­ter inter­viewt für die Ber­li­ner Zei­tung Andy Hehm­ke, Schul­stadt­rat von Fried­richs­hain-Kreuz­berg, zur The­ma­tik Howo­ge und Schul­bau­of­fen­si­ve. Hehm­ke gibt zu, dass noch gar nicht klar ist, ob mit dem Howo­ge-Modell die Schul­den­brem­se umgan­gen wird, den­noch hält er die­sen Weg für rich­tig, um sich im Bedarfs­fall den Weg zu Kre­di­ten offen­zu­hal­ten. Zwi­schen den Zei­len kann man lesen, wel­cher Druck vom Senat auf die Bezir­ke aus­ge­übt wird: Schul­bau über Howo­ge, oder die Schu­le wird nicht gebaut. (“Schul­stadt­rat Andy Hehm­ke zur Schul­bau-Offen­si­ve: ‘Hier sind kei­ne bösen Mäch­te am Werk‘”)

10. Juli. Klaus-Die­ter Mül­ler, Prä­si­dent der Fach­ge­mein­schaft Bau Ber­lin-Bran­den­burg, äußert sich im neu­en deutsch­land zum gegen­wär­ti­gen Bau­boom und sei­nen Fol­gen. Schlep­pend sei die Auf­trags­ver­ga­be im ers­ten Halb­jahr aller­dings noch im öffent­li­chen Bereich gewe­sen. Für das vom Regie­ren­den Bür­ger­meis­ter Micha­el Mül­ler (SPD) aus­ge­ru­fe­ne Jahr­zehnt der Inves­ti­tio­nen sei die Ver­wal­tung offen­sicht­lich noch ganz stark in der Pla­nungs­pha­se. “Es gibt nie­man­den im Senat, der uns sagen kann, wann was pas­siert”, beklagt der Ver­bands­chef. Am Ende hät­ten klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men das Nach­se­hen, weil bei einem Auf­tags­peak eher Gene­ral­un­ter­neh­mer und Groß­un­ter­neh­men zum Zuge kom­men. Die vom Senat geplan­te Aus­la­ge­rung von Tei­len des Schul­neu­baus an die lan­des­ei­ge­ne Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft HOWO­GE nennt Mül­ler eine “Umge­hungs­kon­struk­ti­on”, um Ver­ga­be­re­geln des Lan­des nicht ein­hal­ten zu müs­sen. Ein Vor­ge­hen, gegen das auch die die Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” kämpft. Nico­las Šus­tr, Autor des Arti­kels, zitiert Lau­ra Valen­tu­ke­vici­u­te von GiB zum Anlie­gen der Volks­in­itia­ti­ve. Titel des Arti­kels: “Jahr­zehnt der Inves­ti­tio­nen muss mal begin­nen”.

6. Juli. Mehr als unglück­lich ver­kn­püft die jun­ge Welt die Sanie­rungs­sor­gen der Schmid-Ober­schu­le Span­dau mit der Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len”. Gera­de die von der Volks­in­itia­ti­ve kri­ti­sier­te Umstruk­tu­rie­rung und Pri­va­ti­sie­rung von Schul­ge­bäu­den, -grund­stü­cken und Schul­bau führt seit fast zwei Jah­ren zu mas­si­ven Ver­zö­ge­run­gen. Die Volks­in­itia­ti­ve hat hin­ge­gen zahl­rei­che Vor­schlä­ge gemacht, wie Schul­bau ohne Pri­va­ti­sie­rung schnel­ler, demo­kra­ti­scher und kos­ten­güns­ti­ger bewäl­tigt wer­den kann. Es könn­te sofort los­ge­hen, wenn denn die Bezir­ke und der Senat es woll­ten. Titel des Bei­trags: “Eine Bruch­bu­de, genannt Schu­le”.

3. Juli.Volks­in­itia­ti­ve ‘Unse­re Schu­len’. Ver­ein GiB will Pri­va­ti­sie­run­gen ver­hin­dern”: In der Ber­li­ner Zei­tung berich­tet Kai Schlie­ter über den erfolg­rei­chen Abschluss der Unter­schrif­ten­samm­lung im Rah­men der Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len”. In den letz­ten Tagen traf die Post kilo­wei­se im GiB-Büro ein. Im sei­nem Arti­kel geht Schlie­ter detail­liert auf die Kri­tik­punk­te und die For­de­run­gen von GiB bezie­hungs­wei­se der Volks­in­itia­ti­ve ein.

3. Juli. Die Ber­li­ner Abend­schau des rbb bringt eine kur­ze Film­se­quenz von der Über­ga­be der Unter­schrif­ten der Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” am 3. Juli im Abge­ord­ne­ten­haus (ab Min. 20:42, nur sie­ben Tage im Archiv unter https://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/archiv.html).

1. Juli. Schlech­te Nach­rich­ten von der Klau­sur­ta­gung des Senats: “Die Infor­ma­ti­on, dass es auch bei der Schul­as­nie­rung und -erwei­te­rung lang­sa­mer vor­an­geht als geplant, ver­bes­ser­te die Stim­mung in der Klau­sur­ta­gung nicht”, heißt es im  Bei­trag von Ulrich Zawat­ka-Ger­lach: “Was das (Nicht-)Ergebnis der Senats­klau­sur bedeu­tet”. Dass es auch mit den bis­he­ri­gen Kos­ten­schät­zun­gen Pro­ble­me gibt, ist einem wei­te­ren Tages­spie­gel-Arti­kel “Inten­si­ve Bera­tun­gen — ohne Beschlüs­se” zu entneh­men.

30. Juni. “Ren­di­te­jä­ger stop­pen” ist ein Arti­kel von Mag­da von Gar­rel und Diet­rich Antel­mann in Ossietz­ky (Heft 13/2018) über­schrie­ben. Der Bei­trag befasst sich mit der Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve und ihren  ÖPP-Ele­men­ten (online ab 9. Juli im Archiv von www.ossietzky.net).

30. Juni. Laut Ber­li­ner Mor­gen­post steht der Fahr­plan für den Bau neu­er Schu­len. Aller­dings sei der Ver­trag mit der Howo­ge noch nicht unter­zeich­net, die der­weil aber schon nach einem Gene­ral­pla­ner Aus­schau hal­te und in in Vor­leis­tung gehe. Die Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft Howo­ge soll 30 Ober­schu­len bau­en und zehn Groß­sa­nie­run­gen betreu­en. Der Autor des Berich­tes erwähnt in sei­nem Bericht kurz, dass eine Bür­ger­initia­ti­ve gegen das GmbH-Modell mobil mache, nennt aber den Namen von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand nicht, geht auch nicht auf die lau­fen­de Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” ein, son­dern zitiert zur Pri­va­ti­sie­rungs­kri­tik aus­schlie­lich die Howo­ge-Che­fin.

28. Juni. Anna Klöp­per führ­te für die taz ein Inter­view mit der Grü­nen-Poli­ti­ke­rin Ste­fa­nie Rem­lin­ger zum Schul­bau in Ber­lin. Rem­lin­ger beharrt dar­auf, es gebe kein Pri­va­ti­sie­rungs­ri­si­ko (Die Sor­ge ist hypo­the­tisch“).

27. Juni. Die jun­ge Welt berich­tet über die noch bis zum 30. Juni lau­fen­de Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand. “Pri­va­ti­sie­rung durch die Hin­ter­tür” lau­tet die Über­schrift des Arti­kels von Car­me­la Negre­te.

22. Juni. Die Ber­li­ner Zei­tung schreibt: Ers­tens:  Mit der Howo­ge dau­ert es län­ger. Zwei­tens:  Es ist eine öffent­lich-pri­va­te Part­ner­schaft, also eine Pri­va­ti­sie­rung, davon gehen die Befür­wor­ter intern selbst aus. Drit­tens: Und sie wis­sen (eben­falls intern) auch, dass die Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve unter Ein­be­zie­hung der Howo­ge teu­rer wird und die bekann­ten Nach­tei­le von ÖPP hat (Arti­kel von Kai Schlieter/Martin Kles­mann: “Sanie­rung des Scha­dow-Gym­na­si­ums. Wie der Senat bei sei­ner Schul­bau­of­fen­si­ve ver­sagt”).

22. Juni. Der von Revo­lu­ti­on orga­ni­sier­te Schü­ler­streik am 21. Juni wen­de­te sich unter ande­rem gegen die Schul­pri­va­ti­sie­rung. Flo­ri­an Brand beri­chet im neu­en deutsch­land unter fol­gen­der Über­schrift: “Schul­bau mobi­li­siert Schü­ler”, wobei der Anrei­ßer  “Hun­der­te demons­trier­ten gegen eine angeb­li­che Pri­va­ti­sie­rung durch den Senat” zeigt, dass der Autor offen­bar kei­ne Pri­va­ti­sie­rungs­ge­fahr sieht.

21. Juni. Zwar blei­ben wach­sen die Schü­ler­zah­len in Ber­lin wei­ter an, aber die neu­es­te Pro­gno­se geht davon aus, dass die Schü­ler­zah­len nicht in dem Maße wach­sen, wie bis­her vom Senat ange­nom­men. Dar­über sowie über Hel­lers­dor­fer Schu­len, an denen es bereits jetzt eng ist, berich­tet die Ber­li­ner Zei­tung: “Neue Schät­zung. Schü­ler­prg­no­se nach unten kor­ri­giert”.

18. Juni. Die Ber­li­ner Zei­tung greift erneut das The­ma Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve auf. Niko­laus Ber­nau for­mu­liert unter ande­rem: “Um das Ver­sa­gen im Schul­bau zu kor­ri­gie­ren, soll die Ver­fas­sung min­des­tens gebeugt wer­den. Der gute Zweck macht das offen­bar juris­tisch, poli­tisch und mora­lisch bis weit in die Oppo­si­ti­on hin­ein akzep­ta­bel. Wer ist schon gegen gute Schu­len? Was aber unter­bleibt, ist eine Ana­ly­se der Ursa­chen des Schul­bau­de­sas­ters und eine Selbst­kri­tik.” Hier der Link zum kom­plet­ten Arti­kel mit dem Titel: “Schul­bau in Ber­lin — Klas­sen­zim­mer für Kin­der dür­fen nicht bil­lig und banal sein”.

18. Juni. Anna Klöp­per von der taz berich­tet über unse­re Unter­schrif­ten­samm­lung: „Initia­ti­ve will Anhö­rung erzwin­gen“.  Dabei zitiert sie Rechts­an­walt Ben­no Rein­hardt, der dar­auf hin­weist, dass die Howo­ge eine GmbH ist und daher Auf­sichts­rat und Vor­stand nur dem Unter­neh­men ver­pflich­tet sind. In einem wei­te­ren Bei­trag schil­dert Anna Klöp­per, wie Bezirks­bür­ger­meis­ter Hel­mut Klee­bank (SPD) die Teil­nah­me von  Medi­en­ver­tre­te­rin­nen an einem Rund­gang durch Car­lo-Schmid-Ober­schu­le unter­sagt. Klee­bank meint, die aktu­ell zu besich­ti­gen­den Schä­den im Schul­ge­bäu­de hät­ten „fast nichts“ mit der mil­li­ar­den­schwe­ren Schul­bau­of­fen­si­ve zu tun, die an die­sem Mor­gen The­ma sein soll. Klöp­per nennt das die „Span­dau­er Schul­bau­de­fen­si­ve“.

16. Juni. In der Ber­li­ner Zei­tung infor­miert heu­te Kai Schlie­ter, wie der Ber­li­ner Senat bei sei­nem größ­ten Infra­struk­tur­pro­jekt, der “Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve” (BSO), immer wei­ter in Bedräng­nis gerät.
Nach Infor­ma­tio­nen der Ber­li­ner Zei­tung prü­fe die Ber­li­ner Archi­tek­ten­kam­mer, ob die Aus­schrei­bun­gen im Rah­men der BSO rechts­kon­form sind. Dabei geht es dar­um, ob das Gebot der Mit­tel­stands­freund­lich­keit ver­letzt wer­de, weil sich die Aus­schrei­bung bis­lang nur an Gene­ral­pla­ner rich­te. Micha­el Macken­rodt, Vor­stand der Archi­tek­ten­kam­mer, sag­te gegen­über der Ber­li­ner Zei­tung, dass der jet­zi­ge Aus­schrei­bungs­ent­wurf “95 Pro­zent der Ber­li­ner Archi­tek­ten aus­schlie­ße”. Die Typen­bau­ten wer­den vor allem durch die Howo­ge GmbH dik­tiert, sind also eine der nega­ti­ven Fol­gen der geplan­ten Schul­pri­va­ti­sie­rung. Erneut ver­weist der Bei­trag auf die Pikan­te­rie, dass sich der Finanz­se­na­tor Kol­latz-Ahnen zur BSO von Bern­ward Kul­le bera­ten ließ. Er war Vor­stand des Bau­rie­sen Hoch­tief und Pri­va­ti­sie­rungs­lob­by­ist.  Der Arti­kel ist über­schrie­ben mit: “‘Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve’ — Senat plant Bil­lig­bau­ten in Serie”.

16. Juni. Der Lan­des­rech­nungs­hof hat sich jetzt auch erst­mals zur Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve posi­tio­niert, berich­tet Joa­chim Fah­run für die Ber­li­ner Mor­gen­post: “Kri­tisch äußer­te sich der Rech­nungs­hof auch zur Poli­tik des rot-rot-grü­nen Senats, staat­li­che Auf­ga­ben in Betei­li­gungs­un­ter­neh­men aus­zu­la­gern. […] Auch die Über­tra­gung grö­ße­rer Schul­bau­vor­ha­ben an die Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft Howo­ge sehen die Prü­fer skep­tisch. Sol­che Kon­struk­tio­nen führ­ten zu einem Ver­lust von Trans­pa­renz und Kon­troll­rech­ten des Par­la­ments. Zudem dür­fe eine Aus­la­ge­rung nicht zu einer ‘Flucht aus dem Bud­get’ füh­ren, indem die Lan­des­un­ter­neh­men Kre­di­te auf­neh­men, um die für das Land selbst gel­ten­de Schul­den­brem­se zu umge­hen.” (Titel des Arti­kels: “Rech­nungs­hof rügt. Bezir­ke kon­trol­lie­ren Stand­si­cher­heit ihrer Gebäu­de nicht”)

15. Juni. Kai Schlie­ter belegt in der Ber­li­ner Zei­tung haar­klein anhand bis­her unver­öf­fent­lich­ter Doku­men­te, die sich die Zei­tung mit­tels Akten­ein­sicht in der Senats­ver­wal­tung für Finan­zen ver­schaff­te, dass im Rah­men der Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve (BSO) nicht nur eine for­mel­le Pri­va­ti­sie­rung geplant ist, son­dern auch eine öffent­lich-pri­va­te Part­ner­schaft, und zwar von Anfang an! Auch die pro­ble­ma­ti­sche Rol­le der Bera­ter wird erwähnt und dass Finanz­se­na­tor Kol­latz-Ahnen bei Pri­ce­wa­ter­house­Co­o­pers und Howo­ge-Che­fin Ste­fa­nie Frensch bei Ernst & Young gear­bei­tet haben. Dar­über hin­aus wird auf die Kri­tik von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand an den Pri­va­ti­sie­rungs­as­pek­ten der BSO ein­ge­gan­gen. Titel des Bei­trags: “Öffent­lich-pri­va­te Part­ner­schaf­ten. Der gro­ße Bluff der Ber­li­ner ‘Schul­bau­of­fen­si­ve’”.

14. Juni. Boris Buch­holz berich­tet im Bezirks-News­let­ter Ste­glitz-Zehlen­dorf des Tages­spie­gel von Bau­stopps bei Schu­len und ande­ren öffent­li­chen Gebäu­den, weil Elek­tro­in­ge­nieu­re feh­len. Sein Fazit: “Kol­laps im Hoch­bau­amt.” Beson­ders pikant: Der Stel­len­man­gel ist offen­bar selbst ver­schul­det, denn das Geld ist da. Trotz­dem wird ein Hoch­bau­in­ge­nieur im Bezirk nach der Ent­gelt­grup­pe 11 TV-L aus­ge­schrie­ben. War­um das so ist, konn­te bis­her auch der Per­so­nal­rats­vor­sit­zen­de nicht her­aus­be­kom­men.

8. Juni. Neu­es von der Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve: Die Archi­tek­ten­kam­mer kün­digt eine recht­li­che Prü­fung an, schreibt Susan­ne Vieth-Ent­us im Tages­spie­gel. Nach­dem vor weni­gen Tagen die Ver­teue­rung eines der gro­ßen Sanie­rungs­pro­jek­te bekannt gewor­den war, schlägt jetzt die Ber­li­ner Archi­tek­ten­kam­mer Alarm. Grund ist die Aus­lo­bung der ers­ten Typen­wett­be­wer­be. Titel des Arti­kels: “Archi­tek­ten rügen Senat: Mas­si­ve Kri­tik am Wett­be­werbs­ver­fah­ren”.

6. Juni. Am Bei­spiel der Span­dau­er Car­lo-Schmid-Schu­le berich­tet Susan­ne Vieth-Ent­us für den Tages­spie­gel, wie wenig belast­bar die bis­he­ri­gen Kos­ten­schät­zun­gen für die Schul­bau­sa­nie­run­gen sei­en. Im vor­lie­gen­den Fall rech­net die Howo­ge statt mit bis­her geschätz­ten 12,7 Mil­lio­nen mit 28 bis 35 Mil­lio­nen Euro. Ein Fass ohne Boden …: “Kos­ten für Schul­sa­nie­rung explo­die­ren”. GiB warnt seit Mona­ten vor einem neu­en “BER”.

4. Juni.Sozia­le Infra­struk­tur gefähr­det. Ber­lin soll wach­sen – aber das Bau-Per­so­nal wächst nicht mit” schreibt Julia Backes in der B.Z. Flo­ri­an Schmidt (Grü­ne), Stadt­rat in Fried­richs­hain-Kreuz­berg, for­dert mehr und bes­ser bezahl­te Stel­len im Hoch- und Tief­bau. 

3. Juni. Mar­tin Kles­mann berich­tet in der Ber­li­ner Zei­tung von den Sor­gen der Ber­li­ner Künst­ler. Sie fürch­ten, dass bei der geplan­ten Schul­bau­of­fen­si­ve Kunst am Bau nicht mehr die übli­che Rol­le spie­len wird, um Zeit zu spa­ren. Titel des Arti­kels: “Groß­pro­jekt Ber­li­ner Künst­ler wol­len Schu­len ver­schö­nern”.

31. Mai. Small Talk mit Carl Waß­muth von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand zum The­ma Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve unter dem Titel: “Enges Kor­sett aus Gleich­gül­tig­keit und Ver­wer­tungs­druck”.  Das Gespräch führ­te Phi­lip Idel für jung­le world.

26. Mai. Auf den Nach­denk­sei­ten erläu­tern Mag­da von Gar­rel und Diet­rich Antel­mann die Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve und deren Fol­gen. Titel des Bei­trags: “Wofür steht BSO?

24. Mai. “Neu­kölln wird Schnitt­stel­le beim Schul­bau”, das berich­tet Susan­ne Vieth-Ent­us im Tages­spie­gel. Nach­dem sich auch Pan­kow ange­bo­ten hat­te, die zen­tra­le Geschäfts­stel­le für den Schul­bau der Bezir­ke zu über­neh­men, hat sich der Rat der Bezirks­bür­ger­meis­ter auf sei­ner Sit­zung am 24. Mai für Neu­kölln ent­schie­den.

11. Mai.  Ralf Wurz­ba­cher hat für Rubi­kon die Ber­li­ner Schul­pri­va­ti­sie­rung in ihrer bun­des­wei­ten Bedeu­tung aus­ge­mes­sen: Umge­hung der Schul­den­brem­se, Bei­spiel Ham­burg, eine Mes­se namens “Schul­bau”, der Kon­zep­ti­on der Pri­va­ti­sie­rung des Schul­baus von Pri­ce­wa­ter­hou­se Coo­pers bis hin zur För­de­rung von ÖPP im Schul­bau durch die Bun­des­re­gie­rung. Titel des Bei­trags: “Der gro­ße Schul­raub”.

7. Mai. In der Ber­li­ner Mor­gen­post schreibt Andre­as Abel über die Per­so­nal­pro­ble­me im Schul­bau: “Schul­neu­bau wegen Inge­nieurs­man­gel in Gefahr”. Seit etli­chen Mona­ten weist Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand auf die­ses Pro­blem hin. Im Hoch­bau­be­reich ist laut Senat fast jede fünf­te Stel­le nicht besetzt. Haupt­grund sei die schlech­te Bezah­lung. Ein wei­te­rer Bei­trag  von Andre­as Abel erschien eben­falls am 7. Mai in der Ber­li­ner Mor­gen­post unter dem Titel: “Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve droht Ver­zug — man­gels Per­so­nal”.

5. Mai. Über die Schul­ka­pa­zi­tä­ten und künf­ti­ge Pla­nun­gen in Ber­lin-Karls­horst berich­tet das Ber­li­ner Abend­blatt: “Mehr Schul­plät­ze im Karls­hors­ter Kiez”.

4. Mai. Aus der zen­tra­len Geschäfts­stel­le der Bezir­ke für den Schul­bau, sie soll­te zunächst in Neu­kölln, dann in Span­dau ange­sie­delt sein, wird es vor­erst nichts, berich­tet Susan­ne Vieth-Ent­us im Tages­spie­gel und nennt par­tei­po­li­ti­sches Geran­gel als Grund dafür: “CDU blo­ckiert Zen­tral­stel­le für den Schul­bau”.

3. Mai. In der Lich­ten­ber­ger Aus­ga­be der Ber­li­ner Woche berich­tet Berit Mül­ler über die geplan­ten Schul­bau­ak­ti­vi­tä­ten in Lich­ten­berg: “Über 230 Mil­lio­nen Euro für neue Schu­len und Ergän­zungs­bau­ten”. Lei­der geht sie nicht auf kri­ti­sche Stim­men ein.

30. April. Inter­view mit Carl Waß­muth zur Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” im rbb-Info­ra­dio. Titel: “Run­der Tisch zur Schul­bau­of­fen­si­ve des Senats” (nur 7 Tage nach­hör­bar im rbb-Archiv).

27. April. Clau­dia van Laak besuch­te das Scha­dow-Gym­na­si­um in Ber­lin-Zehlen­dorf und sprach mit dem dor­ti­gen Schul­lei­ter.  Van Laak berich­tet auch über den Schul­bau­fahr­plan des Ber­li­ner Senats und sen­det  O-Töne von Bil­dungs­se­na­to­rin San­dra Schee­res, Finanz­se­na­tor Mat­thi­as Kol­latz-Ahnen sowie vom Schul­lei­ter des Scha­dow-Gym­na­si­ums, der unter ande­rem moniert, dass für vie­le Schu­len als Bau­be­ginn “vor­aus­sicht­lich 2022” ange­ge­ben wer­de. Der Bei­trag erschien im Deutsch­land­funk unter dem Titel “Senat legt Fahr­plan für Schul­sa­nie­rung vor”.

25. April. “Howo­ge und Bezirk bau­en Schu­len” berich­tet das Ber­li­ner Abend­blatt unkri­tisch, obwohl es sich beim Schul­bau­fahr­plan ja momen­tan noch nicht um eine beschlos­se­ne Vor­la­ge han­delt. Kat­ja Reich­gardt berich­tet, als sei alles bereits beschlos­se­ne Sache.

24. April. Auf www.detail.de wird ange­kün­digt: 1. Schul­bau-Salon und -Mes­se für den Bil­dungs­bau in Ber­lin. Ter­min: 12./13. Sep­tem­ber 2018.

24. April. Mit zwei Bei­trä­gen wid­met sich die Ber­li­ner Zei­tung dem neu­en Schul­bau­fahr­plan des Ber­li­ner Senats: In der Mel­dung “‘Groß­scha­dens­fall’: Ers­ter Über­blick über Schul­sa­nie­run­gen” sowie in Mar­tin Kles­manns Arti­kel “‘Groß­scha­dens­fäl­le’: Die­se 750 Schu­len wer­den saniert oder neu gebaut”.

24. April. Unter der Über­schrift “Hier wer­den in Ber­lin Schu­len gebaut und saniert” berich­tet Gud­run Mall­witz in der Ber­li­ner Mor­gen­post über das neu­es­te Daten­sam­mel­werk des Ber­li­ner Senats: den “Schul­bau­fahr­plan”. Kri­ti­sche Stim­men zitiert die Auto­rin auch, unter ande­rem den CDU-Abge­ord­ne­ten Mario Cza­ja. Ein wei­te­rer Bei­trag von Gud­run Mall­witz erschien am 25. April: “Neue Schu­len — wann und wo”.

24. April. Syl­via Vogt gibt den Tages­spie­gel-Lese­rIn­nen einen Über­blick über den 740 Sei­ten umfas­sen­den “Schul­bau­fahr­plan” des Ber­li­ner Senats (“So will Ber­lin sei­ne maro­den Schu­len sanie­ren”).

24. April. Ste­fan Alber­ti berich­tet für die taz vom “Schul­bau­fahr­plan” (Lan­ge Lis­te für die Trans­pa­renz”).

24. April. Auch der Ber­li­ner Kurier bringt eine dpa-Mel­dung zum “Schul­bau­fahr­plan” unter dem Titel “60 völ­lig neue Schu­len Für 5,5 Mil­li­ar­den: Die­se 750 Schu­len in Ber­lin wer­den saniert” .

24. April. Für die B.Z. fragt Hild­burg Bruns im Gegen­satz zu ande­ren Blät­tern, wo die Schü­le­rIn­nen wäh­rend der Sanie­rungs­pha­sen unter­ge­bracht wer­den und titelt: “Geplan­te Sanie­run­gen. Bezir­ke wol­len Schü­ler in die­ser Fabrik par­ken”.

24. April. Im rbb bericht­etHol­ger Han­sen: Schul­sa­nie­run­gen erst­mals im kom­plet­ten Über­blick Ber­lin und sei­ne “Groß­scha­dens­fäl­le’”. Aller­dings soll das Daten­ma­te­ri­al noch unvoll­stän­dig sein, laut Senat haben noch nicht alle Bezir­ke ihre Zah­len gelie­fert.

23. April. Im neu­en deutsch­land ist zu lesen, wer Zwei­fel an der Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve hat und war­um: “Bund der Steu­er­zah­ler zwei­felt an Inves­ti­ti­ons­pro­gramm”.

23. April. Auch die taz greift die dpa-Mel­dung auf: Steu­er­zah­ler­bund. Pes­si­mis­mus ist ange­bracht”.

23. April. Eben­so gibt es eine Mel­dung in der Ber­li­ner Zei­tung, die vom Pes­si­mis­mus des Steu­er­zah­ler­bun­des hin­sicht­lich des Fort­schritts beim Ber­li­ner Schul­neu­bau- und -sanie­rungs­pro­gramm berich­tet:  “Bund der Steu­er­zah­ler: Ver­zö­ge­rung bei Inves­ti­ti­ons­pro­gramm”.

22. April. Die Ber­li­ner Mor­gen­post bringt eine aus­führ­li­che dpa-Mel­dung mit der Kri­tik des Steu­er­bun­des an der Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve: “Steu­er­zah­ler­bund sieht Inves­ti­ti­ons­pro­gram­me skep­tisch”.

18. April. Susan­ne Vieth-Ent­us berich­tet für die Pots­da­mer Neu­es­ten Nach­rich­ten über das aktu­el­le Kon­zept des Senats für die Schul­bau­of­fen­si­ve. Sie erwähnt  in ihrem Bei­trag Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft baut für 1,5 Mil­li­ar­den Euro Schu­len” auch kri­ti­sche Stim­men: die Rech­nungs­hö­fe von Bund und Län­dern, Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand sowie die Schul­bau­ex­per­ten der CDU, Mario Cza­ja.

18. April. Im Tages­spie­gel lis­tet Syl­via Vogt in ihrem Bei­trag “Wo Schu­len neu gebaut wer­den — und von wem” auf, an wel­chen Orten die HOWO­GE laut vor­läu­fi­gem Senats­kon­zept beim Bau­en zum Zuge kom­men soll. Eine wei­te­re Lis­te ent­hält die Über­sicht der Schu­len, die von der Senats­ver­wal­tung gebaut wer­den sol­len.

18. April. Mar­tin Krö­ger stellt den Lese­rIn­nen des neu­en deutsch­lands in einem kur­zen Bei­trag (HOWO­GE soll 29 neue Schu­len bau­en”) die Rah­men­da­ten der am 17. April vom Finanz­se­na­tor Mat­thi­as Kol­latz-Ahnen gebil­lig­ten Vor­la­ge zur soge­nann­ten Schul­bau­initia­ti­ve vor und zitiert sowohl den Finanz­se­na­tor als auch die Geschäfts­füh­re­rin der HOWO­GE. Kurz erwähnt wird auch die Kri­tik am Kon­zept, die vom Steu­er­zah­ler­bund sowie von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand kommt.

18. April. Unkri­tisch sieht Isa­bell  Jür­gens für die Mor­gen­post das Senats­kon­zept für die soge­nann­te Schul­bau­of­fen­si­ve und berich­tet: “So will Ber­lin neue Schu­len bau­en in neu­er Part­ner­schaft”.

17. April. Mar­tin Kles­mann und Kai Schlie­ter von der Ber­li­ner Zei­tung berich­ten umfang­reich und kri­tisch zu dem neu vor­ge­stell­ten Kon­zept zur Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve. Der Arti­kel “‘Schul­bau-Offen­si­ve’ Howo­ge soll 29 Schu­len selbst bau­en” ver­deut­licht auch, wie weit­rei­chend das Kon­zept in bis­he­ri­ge Eigen­tums­rech­te ein­greift.

17. April. Anna Klöp­per fasst in ihrem Bei­trag “Gro­ßes ABC mit Howo­ge”  für die taz-Lese­rIn­nen die vor­läu­fi­ge Senats­vor­la­ge zur Schul­bau­of­fen­si­ve zusam­men und nennt die geplan­ten Stand­or­te, an denen die Howo­ge bau­en soll.

17. April. “Jetzt wird ran­ge­klotzt!” — so beginnt Hild­burg Bruns ihren B.Z.-Arti­kel “Der Senat plant 60 neue Schu­len, 29 soll die HOWO­GE bau­en”.  Lei­der steht im Bei­trag nicht, dass frü­hes­tens 2020 mit dem ers­ten Spa­ten­stich zu rech­nen ist, wenn die Rea­li­sie­rung über die HOWO­GE GmbH erfolgt. Hier bekommt “ran­klot­zen” eine neue Bedeu­tung.

16. April. Auch wenn die Arti­kel­über­schrift “Ber­li­ner LIN­KE will das Öffent­li­che stär­ken” im neu­en deutsch­land es nicht ver­mu­ten lässt: Der Bei­trag von Mar­tin Krö­ger zeigt die inner­par­tei­li­che Kon­tro­ver­se der Ber­li­ner Lin­ken zum The­ma Schul­bau­of­fen­si­ve auf und lässt auch die Wider­sprü­che zwi­schen von der Par­tei prak­ti­zier­ter Poli­tik und einer abs­trakt gefor­der­ten Ver­an­ke­rung einer Pri­va­ti­sie­rungs­brem­se in der Ber­li­ner Ver­fas­sung auf­schei­nen.

14. April. In der Ber­li­ner Woche ist ein Inter­view von Alla Schis­sel mit Doro­thea Här­lin zur Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” abge­druckt. Es erklärt unter dem Titel “Wenn das Pri­vat­recht in den Schu­len regiert, ist Bil­dung zweit­ran­gig” kurz und ver­ständ­lich, was durch die Pri­va­ti­sie­rung der Schul­ge­bäu­de und -grund­stü­cke droht.

14. April. Ralf Wurz­ba­cher the­ma­ti­siert in sei­nem Bei­trag “Kei­ne Büh­ne für Kri­tik an Ren­di­te­jä­gern” für die jun­ge Welt die Wider­sprü­che inner­halb der Lin­ken: Auf dem Par­tei­tag der Ber­li­ner Lin­ken wird  die “Rück­erobe­rung des Öffent­li­chen” The­ma sein. Die Plä­ne zur Schul­pri­va­ti­sie­rung in Ber­lin wei­sen aber in eine ande­re Rich­tung.

14. April. Sabi­ne Bei­kler berich­tet für den Tages­spie­gel unter der Über­schrift “Soli­da­risch mit Mie­tern, Erzie­hern und Feu­er­wehr­leu­ten” über den Par­tei­tag der Ber­li­ner Lin­ken, auf dem auch meh­re­re Anträ­ge zur Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve debat­tiert und abge­stim­nmt wur­den. Immer­hin konn­ten die Neu­köll­ner Lin­ken in Sachen Trans­pa­renz punk­ten.

April 2018. In der Aus­ga­be 1 des sechs­ten Jahr­gangs der ver.di-Zeitschrift Die Quer­köp­pe, einem ePa­per der Senio­rin­nen und Senio­ren im Fach­be­reich 8 Medi­en, Kunst und Indus­trie ― Lan­des­be­zirk Ber­lin-Bran­den­burg, berich­tet Mag­da von Gar­rel in ihrem Bei­trag “Droht die Pri­va­ti­sie­rung öffent­li­cher Schu­len?” über die Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve und ihre Fol­gen.

12. April. Das neue deutsch­land mel­det, dass Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand Finanz­se­na­tor Klaus Fei­ler die Unter­schrif­ten einer der Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len’” vor­ge­schal­te­ten Peti­ti­on gegen die Ber­li­ner Schul­pri­va­ti­sie­rung über­reicht hat.

10. April. Die Ber­li­ner Mor­gen­post hat offen­bar der­zeit den bes­ten Draht zum Senat. Gudrun Mall­witz kann vor­ab über eini­ge Details einen neu­en Kon­zepts berich­ten. So soll es nun doch Erb­bau geben, der (stets nicht-öffent­lich tagen­de!) Betei­li­gungs­aus­schuss soll die par­la­men­ta­ri­sche Kon­trol­le erset­zen und “natür­lich” sol­len die Bezir­ke nicht schlech­ter gestellt wer­den. Fragt sich nur wie… Mehr dazu soll es in einer Woche geben, so steht es in “Howo­ge soll neue Schu­len bau­en und sie ver­mie­ten”

10. April. Unter dem Titel “Der gro­ße Coup” berich­tet Mag­da von Gar­rel  im Online-Maga­zin Rubi­kon detail­liert über den aktu­ells­ten Stand der Ber­li­ner Schul­pri­va­ti­sie­rungs­plä­ne.

9. April. Weni­ge Tage vor ihrem Lan­des­par­tei­tag will die Lin­ke Kri­ti­ke­rIn­nen offen­bar beru­hi­gen: Sie will mit einer gesetz­li­chen Pri­va­ti­sie­rungs­brem­se errei­chen, dass vor jeder Ver­äu­ße­rung von Lan­des­be­sitz oder auch von Unter­neh­mens­tei­len die Zustim­mung des Par­la­ments ein­ge­holt wer­den muss. Das wird Pri­va­ti­sie­run­gen nicht ver­hin­dern. Für die Ber­li­ner Mor­gen­post berich­tet Gud­run Mall­witz unter dem Titel “Lin­ke wol­len Pri­va­ti­sie­run­gen ver­hin­dern”. Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand wird mit sei­ner Kri­tik an der for­mel­len Pri­va­ti­sie­rung zitiert, es wird aus­drück­lich auf die Volks­in­itia­ti­ve und die Unter­schrif­ten­samm­lung hin­ge­wie­sen.

 6. April. Für die Ber­li­ner Mor­gen­post greift Andre­as Abel die The­ma­tik des Tages­spie­gels (s.u.) auf unter der Über­schrift: “Bezir­ke geben Mil­lio­nen für Schul­sa­nie­run­gen nicht aus”. Abel berich­tet: Die Behör­den kön­nen fast 9,7 Mil­lio­nen Euro nicht ver­bau­en. Davon pro­fi­tiert Char­lot­ten­burg-Wil­mers­dorf. Dort wur­de mehr Geld aus­ge­ge­ben.

4. April. Die Zit­ty berich­tet über die “Ber­li­ner Dau­er-Ärger­nis­se”. Auf Platz 2: die maro­den Schu­len. Ohne Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand nament­lich zu nen­nen, wird aber die Kri­tik des Ver­eins kurz erwähnt. Ein Bei­trag von Julia Lorenz, Cle­mens Nie­den­thal, Fried­helm Tei­cke, Mar­tin Schwarz­beck, Jacek Sla­ski, Lina Lux und Erik Hei­er.

3. April. Susan­ne Vieth-Ent­us berich­tet im Tages­spie­gel, wel­che Sum­men die Ber­li­ner Bezir­ke im Bereich Schul­bau/-sanie­rung 2018 nicht ver­bau­en konn­ten: Mil­lio­nen­sum­men für Ber­li­ner Schul­bau ver­puf­fen. Die Zah­len zei­gen, dass es drin­gend gebo­ten wäre, das Per­so­nal in den Bau­äm­tern der Stadt­be­zir­ke auf­zu­sto­cken. Außer­dem dort auch ver­linkt: Die Ant­wort des Senats auf die schrift­li­che Anfra­ge des Abge­ord­ne­ten Mario Cza­ja zum The­ma Schul­sa­nie­run­gen (Druck­sa­che 18/13677).

27. März. Für die Lese­rIn­nen des neu­en deutsch­lands fasst Mar­tin Krö­ger bereits Bekann­tes über die Schul­bau­of­fen­si­ve des Senats zusam­men. Titel: “Schul­bau wird neu orga­ni­siert”.

21. März. “Zen­tra­le Geschäfts­stel­le Schul­bau wird jetzt in Span­dau geplant”, über­schreibt Mar­tin Kles­mann sei­nen Bei­trag in der Ber­li­ner Zei­tung. Nach Recher­chen des Blat­tes soll nach dem Wech­sel der Neu­köll­ner Bezirks­bür­ger­meis­te­rin Fran­zis­ka Gif­fey die Geschäfts­stel­le nun nicht mehr in Neu­kölln, son­dern in Span­dau ange­sie­delt wer­den. Dar­über hin­aus berich­tet das Blatt über neue Kri­tik am Howo­ge-Kon­zept.

20. März. Ralf Wurz­ba­cher hat für die jun­ge Welt Andre­as Kel­ler zu den Ansät­zen des Koali­ti­ons­ver­tra­ges zur Bil­dungs­po­li­tik inter­viewt (“Klei­ne Schrit­te in die rich­ti­ge Rich­tung”). Andre­as Kel­ler ist stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der Gewerk­schaft Erzie­hung und Wis­sen­schaft (GEW) und Lei­ter des Vor­stands­be­reichs Hoch­schu­le und For­schung. Wurz­ba­cher wirft im Inter­view auch fol­gen­de Fra­ge auf: “Es gibt Befürch­tun­gen, die durch die ange­kün­dig­te Locke­rung des Koope­ra­ti­ons­ver­bots frei­wer­den­den Bun­des­mit­tel könn­ten die Pri­va­ti­sie­rung des Schul­baus vor­an­trei­ben, etwa über öffent­lich-pri­va­te Part­ner­schaf­ten, ÖPP. Ist die GEW in Habacht­stel­lung?”

15. März. Im tip-ber­lin erschien ein Inter­view von Fabi­an Stam­men und Erik Hei­er mit Carl Waß­muth zur Kri­tik an den Pri­va­ti­sie­rungs­plä­nen des Senats im Rah­men der Schul­bau­of­fen­si­ve. Außer­dem wird die Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” vor­ge­stellt. Lei­der ver­wen­den die Auto­ren in der Über­schrift nicht den kor­rek­ten Begriff, son­dern schreiben“Volksbegehren” statt “Volks­in­itia­ti­ve” (“Stadt­po­li­tik. Volks­be­geh­ren gegen Bil­dungs­pri­va­ti­sie­rung”).

13. März. Die Pan­kower All­ge­mei­ne Zei­tung weist auf das Soli-Kon­zert am 14. März im JUP hin: Lena Sto­ehr­fak­tor & Wuns­tra: Soli-Kon­zert für “Unse­re Schu­len.

10. März. In der Abend­schau des rbb um 19.30 Uhr lief der Bei­trag “Angst vor Pri­va­ti­sie­rung — Howo­ge will Schu­len bau­en” (lei­der nur sie­ben Tage im Archiv nach­hör­bar!), in dem Jörn Kers­ten die Plä­ne des Senats zur Schul­bau­of­fen­si­ve vor­stellt — soweit bekannt. Dar­über hin­aus wer­den die Beden­ken von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand the­ma­ti­siert und die Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” vor­ge­stellt. Es gibt Bil­der und Stim­men von den all­sonn­abend­li­chen Unter­schrif­ten­sam­mel­ak­ti­vi­tä­ten in der Markt­hal­le Neun sowie O-Töne von Finanz­se­na­tor Kol­latz-Ahnen und GiB-Vor­stand Carl Waß­muth.

10. März. In der Ber­li­ner Mor­gen­post berich­tet Joa­chim Fah­run, der Bezirks­vor­stand des Deut­schen Gewerk­schafts­bun­des (DGB) stel­le sich hin­ter die Schul­bau­plä­ne des Senats durch die Howo­ge, denn er sehe Pro­ble­me bei der Finan­zie­rung der Schul­bau­of­fen­si­ve. Für den Ber­li­ner Schul­tisch und des­sen Beden­ken am Vor­ha­ben wird Sas­kia Schä­fer zitiert. Der Arti­kel ist unter der Über­schrift DGB stellt sich hin­ter Schul­bau durch Howo­ge” erschie­nen. Lei­der nicht erwähnt wird im Bei­trag, dass die am stärks­ten betrof­fe­ne Ein­zel­ge­werk­schaft, die GEW, die­sen DGB-Beschlus im Vor­feld abge­lehnt hat. Ein sol­ches Über­ge­hen der betrof­fe­nen Gewerk­schaft ist im DGB unge­wöhn­lich und soll­te eigent­lich in Form eines Son­der­vo­tums mit kom­mu­ni­ziert wer­den. War­um wur­de das nicht gemacht? Inter­es­sant eben­falls: Im Ver­gleich zum letz­ten Herbst sind die Anga­ben der Ber­li­ner Finanz­ver­wal­tung zu den zu erwar­ten­den Zins­kos­ten bereits um ein Drit­tel gestie­gen — von 0,2 Pro­zent auf 0,3 Pro­zent. Das hört sich wenig an, aber 0,3 Pro­zent mehr an Zin­sen auf einen 1,2 Mil­li­ar­den-Euro-Kre­dit mit einer Lauf­zeit von 20 Jah­ren, das sind schon allein 72 Mil­lio­nen Euro. Für das Geld kann man drei bis vier Schu­len bau­en.

8. März. Ber­li­ner Zei­tung: Kai Schlie­ter und Mar­tin Kles­mann beleuch­ten unter der Über­schrift “Exklu­si­ve Stu­die. Die gehei­men Ber­li­ner Schul­bau-Risi­ken” in einem detail­rei­chen Arti­kel die aktu­el­len Plä­ne des Senats im Rah­men der Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve und die Beden­ken gegen­über die­sen Plä­nen.

8. März. Chris­ti­an Höni­cke und Ralf Schön­ball berich­ten von Ide­en, wie an bestehen­den Schul­stand­or­te zum Bei­spiel durch Dach­aus­bau­ten Kapa­zi­tä­ten erhöht wer­den kön­nen: “Klas­sen­zim­mer im Schul-Pent­house?”.

6. März. Joa­chim Fah­run von der Ber­li­ner Mor­gen­post schreibt in einem Kom­men­tar über den Schul­bau in Ber­lin und die geplan­te Initia­ti­ve des Senats. Tenor: Was die Regie­rung macht, ist rich­tig! Und Pri­va­ti­sie­rung ist das Gan­ze auf kei­nen Fall. Das ist nicht beson­ders fun­diert und auch nicht unbe­dingt einer der glaub­wür­digs­ten oder elo­quen­tes­ten Bei­trä­ge zum The­ma. Die Replik von Carl Was­s­muth (Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand) erfolg­te prompt.

I. Quar­tal 2018. In der Vier­tel­jah­res­zeit­schrift BIG Busi­ness Crime — Theo­rie, Pra­xis und Kri­tik der kri­mi­ni­el­len Öko­no­mie — erschien von Kat­rin Kusche der Bei­trag “Schu­le mit beschränk­ter Haf­tung. Der Sün­den­fall der Schul­pri­va­ti­sie­rung in Ber­lin”.

26. Febru­ar. Stim­men zur Ber­li­ner Schul­bau­off­fen­si­ve zitiert Robert Kla­ges im Tages­spie­gel Leute/Lichtenberg.

26. Febru­ar. Län­der­re­port Deutsch­land­funk Kul­tur: “Sanie­rungs­stau an Ber­li­ner Schu­len. Es stinkt ein­fach aus den Roh­ren” — ein Bei­trag von Clau­dia van Laak

21. Febru­ar. Micha­el Sprin­ger geht für die Pan­kower All­ge­mei­ne Zei­tung Fra­gen rund um die Schul­bau­of­fen­si­ve nach. Wo bleibt zum Bei­spiel die Nach­hal­tig­keit bei den geplan­ten Vor­ha­ben? Und wie geht man im Land Bran­den­burg die Sache mit dem Schul­neu­bau an? Als Bei­spiel bringt er Hohen Neu­en­dorf in sei­nem Arit­kel: “Schul­bau: Nach­hal­tig­keits-Tricks statt Finanz­rricks!”.

21. Febru­ar. Susan­ne Vieth-Ent­us berich­tet im Tages­spie­gel zu den aktu­el­len Ent­wick­lun­gen unter der Über­schrift „Ber­lins Bezir­ke sol­len künf­tig Schu­len mie­ten“. Die Jour­na­lis­tin beleuch­tet die Rol­le der Ber­li­ner Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft Howo­ge beim Schul­bau. Die CDU spricht von „Kne­bel­ver­trä­gen“.

21. Febru­ar. In der Ber­li­ner Zei­tung fasst Mar­tin Kles­mann die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen zusam­men. Der Bei­trag ist über­schrie­ben mit: „Ris­kan­te Ent­schei­dung: Howo­ge über­nimmt den Bau von Schu­len nun doch selbst”.

17. Febru­ar. WDR 5 bringt einen Mit­schnitt vom 14. Poli­ti­schen Ascher­mitt­woch (Ber­li­ner Tem­po­drom, 14. Febru­ar). Am Ende sei­nes Auf­tritts war Max Uthoff für die Volks­in­itia­ti­ve „Unse­re Schu­len“ (Ach­tung, nur sie­ben Tage online nach­hör­bar.)

13. Febru­ar. Inter­view von Radio Dreyeck­land mit Carl Waß­muth von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand zur dro­hen­den Schul­pri­va­ti­sie­rung in Ber­lin. Link zum Inter­view (Län­ge: 20:47 Min.), Link zur Web­site des Radi­os.

5. Febru­ar. Wer­ner Rüge­mer bringt für die Aus­ga­be 01/2018 von ver.di-publik das Ber­li­ner Schul­pri­va­ti­sie­rungs­de­sas­ter auf den Punkt. Sein Bei­trag trägt den Titel: “Und noch eine Schul-GmbH”.

3. Febru­ar. „Pri­vat oder staat­lich? – Wie sol­len die Ber­li­ner Schu­len saniert wer­den?“, Radi­ode­bat­te am 3.2.2018  im Kul­tur­ra­dio rbb (17:04, Zeit­punkt, Län­ge: 56:49 Min.). Es dis­ku­tie­ren: Klaus Fei­ler, Staats­se­kre­tär Senats­ver­wal­tung für Finan­zen, Doro­thea Här­lin, Gemein­gut in BürgerInnenhand/Berliner Schul­tisch, Prof. Dr. Robert Knap­pe, Hoch­schu­le für Wirt­schaft und Recht Ber­lin (HWR Ber­lin).

28. Janu­ar.

11. Janu­ar. Die taz macht sich lus­tig über Men­schen, die sich mit ple­bis­zi­tä­ren Mit­teln im demo­kra­ti­schen Raum enga­gie­ren. Dabei bringt sie auch die ver­schie­de­nen Mit­tel – Volks­ent­scheid, Volks­be­geh­ren, Volks­in­itia­ti­ve – durch­ein­an­der. Erik Peter und Anna Klöp­per zeich­nen dafür unter dem Titel „Ber­lin begehrt“ ver­ant­wort­lich.

5. Janu­ar. Am 5. Janu­ar leg­te die jun­ge Welt zum The­ma nach und ver­öf­fent­lich­te ein Inter­view mit Her­bert Storn, einem der Podi­ums­teil­neh­mer unse­rer Pres­se­kon­fe­renz. Das Inter­view führ­te Jana Frie­ling­haus. Titel: „Das Pri­vat­recht ver­hin­dert Demo­kra­tie“.

4. Janu­ar. Mit dem Start der Volks­in­itia­ti­ve „Unse­re Schu­len“ schaff­te es GiB auf die Sei­te 1 der jun­gen Welt. Unter dem Titel „Kein Zucker für Spe­ku­lan­ten“ berich­te­ten  Jana Frie­ling­haus und Marc Beben­roth über die Akti­vi­tä­ten von GiB gegen die Über­tra­gung von Schul­im­mo­bi­li­en in das Pri­vat­recht.

4. Janu­ar. Die Schlag­zei­le im neu­en deutsch­land lau­te­te:Kri­tik an ‚stil­ler Pri­va­ti­sie­rung‘. Eine Volks­in­itia­ti­ve will gegen die Schul­bau­of­fen­si­ve des Senats mobil machen“. Jérô­me Lom­bard zitier­te in sei­nem Arti­kel auch die Reak­ti­on des Finanz­se­na­tors Mat­thi­as Kol­latz-Ahnen (SPD) auf die Volks­in­itia­ti­ve „Unse­re Schu­len“. Nun ja, „still“ hat­ten wir die Pri­va­ti­sie­rung nicht genannt …

3. Janu­ar. Ralf Schön­ball berich­te­te in sei­nem Arti­kel im Tages­spie­gel aus­führ­lich über die Pres­se­kon­fe­renz und ging auf die Refe­ra­te der Podi­ums­teil­neh­me­rIn­nen Doro­thea Här­lin, Her­bert Storn, Wer­ner Rüge­mer sowie Carl Waß­muth ein. Etwas irre­füh­rend war lei­der die Über­schrift des Bei­trags: „Neue Volks­in­itia­ti­ve will Plan zur Schul­sa­nie­rung kip­pen“. Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand ist aus­drück­lich für eine Sanie­rung der Schu­len, aller­dings nicht unter dem Dach einer GmbH.

3. Janu­ar. Die Lese­rIn­nen der Ber­li­ner Zei­tung infor­mier­te Mar­tin Kles­mann nicht nur über die von GiB befürch­te­ten Fol­gen der Schul-GmbH, son­dern auch über das von GiB nun genutz­te Instru­ment einer Volks­in­itia­ti­ve. Etwas irre­füh­rend aller­dings auch hier die Über­schrift: „Neue Volks­in­itia­ti­ve will Schul­bau-Plä­ne des Senats ver­hin­dern“.

3. Janu­ar. Für den Ber­li­ner Kurier berich­te­te gleich­falls Mar­tin Kles­mann. Die Schlag­zei­le dort: „‘Unse­re Schu­le‘. Volks­in­itia­ti­ve will Pri­va­ti­sie­rung der Schu­len ver­hin­dern“.

3. Janu­ar. Sechs Kom­men­ta­re gab es zu  Kirs­ten Buch­manns Online-Bei­trag auf www.rbb24.de, der auch im Radio­sen­der 88,8 gebracht wur­de: „Unter­schrif­ten­samm­lung gestar­tet. Ber­li­ner Initia­ti­ve will geplan­te Schul­bau-GmbH ver­hin­dern“.

24. Novem­ber 2017. Die taz beri­chet über Kri­tik an Ber­li­ner „Schul­pri­va­ti­sie­rung“. Der Arti­kel ent­hält auch ein län­ge­res Inter­view mit Carl Waß­muth von GiB.

19. Novem­ber 2017. Rubi­kon ver­öf­fent­licht den Bei­trag „Schul­klau­of­fen­si­ve. Ber­lin macht sei­ne maro­den Bil­dungs­an­stal­ten flott. Und fer­tig zum Aus­ver­kauf! Die Lin­ke mischt ger­ne mit.“, Autor: Ralf Wurz­ba­cher.

18. Novem­ber 2017. Her­bert Storn von der GEW Frank­furt a.M. und Mit­glied der AG Bil­dung von GiB ver­fasst einen Gast­bei­trag für das Inter­net­por­tal Rubi­kon: „Die Schu­len wer­den pri­va­ti­siert. Der sträf­li­chen Ver­nach­läs­si­gung der Infra­struk­tur darf weder mit Pri­va­ti­sie­rung noch Schat­ten­haus­hal­ten begeg­net wer­den.“

14. Novem­ber 2017. Ralf Wurz­ba­cher im Gespräch mit Moritz Witt­ler in der jun­gen Welt: „Gera­de­wegs in die Fal­le der Neo­li­be­ra­len. Auch Poli­ti­ker von Die Lin­ke wol­len den Schul­bau an eine GmbH aus­la­gern“.

14. Novem­ber 2017.Der Weg zur Pri­va­ti­sie­rung. Die SPD will in Ber­lin mehr Schu­len hoch­zie­hen. Das Geld dafür soll eine GmbH über die Auf­nah­me von Kre­di­ten her­an­schaf­fen“; in der jun­gen Welt berich­tet Ralf Wurz­ba­cher über die Eini­gung des Ber­li­ner Senats mit dem Rat der Bezirks­bür­ger­meis­ter.

8. Novem­ber 2017. Ralf Wurz­ba­cher stellt in der jun­gen Welt die aktu­el­len Senats­plä­ne vor. Sein Arti­kel trägt die Über­schrift „Schu­len für Spe­ku­lan­ten“.

8. Novem­ber 2017. Auch in der Ber­li­ner Mor­gen­post ist die soge­nann­te Schul­bau­of­fen­si­ve The­ma. Flo­ren­ti­ne Anders berich­tet: „Bezir­ke wol­len Schu­len schnel­ler sanie­ren“.

6. Novem­ber 2017. „Ber­lins maro­de Schu­len. Schul­bau­er ver­zwei­felt gesucht“ bie­tet Stoff für einen neu­en Bei­trag im Tages­spie­gel, ver­fasst von Ralf Schön­ball und Susan­ne Vieth-Ent­us.

4. Novem­ber 2017. Auf einer Dop­pel­sei­te der Wochen­end­aus­ga­be der Ber­li­ner Zei­tung brei­ten Fre­de­rik Bom­bosch, Gabrie­la Kel­ler, Mar­tin Kles­mann und Kai Schlie­ter ihre aus­führ­li­chen Recher­chen zur Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve aus: „Maro­de Schu­len in Ber­lin. Das dubio­se Mil­li­ar­den­ver­spre­chen“.

4. Novem­ber 2017. In der Ber­li­ner Mor­gen­post legt Flo­ren­ti­ne Anders in ihrem Bei­trag „Drin­gen­de Sanie­run­gen: FDP legt Kon­zept für Tur­bo-Schul­bau in Ber­lin vor“ die unter­schied­li­chen Posi­tio­nen von Senat, FDP sowie Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand dar.

4. Novem­ber 2017. Der Haupt­stadt­sen­der TV-Ber­lin bringt eine gut zehn­mi­nü­ti­ge „Nah­auf­nah­me“ unter dem Titel: „Sor­ge vor Pri­va­ti­sie­rung der Ber­li­ner Schu­len

4. Novem­ber 2017. Im neu­en deutsch­land erör­tert Mar­tin Krö­ger die „Kri­tik am Kon­zept für Schul­bau“.

4. Novem­ber 2017. Die jun­ge Welt titelt: „Lek­ti­on vom Klas­sen­feind: Hin­ter der ‚Schul­bau­of­fen­si­ve‘ für Ber­lin ver­steckt sich ein Mas­ter­plan zur Pri­va­ti­sie­rung. Links­par­tei macht mit. Ver­ei­ne star­ten Kam­pa­gne dage­gen“. Ein Bei­trag von Ralf Wurz­ba­cher.

4. Novem­ber 2017.  Ralf Schön­ball legt im Tages­spie­gel nach: „Pri­va­ti­sie­rung der Schu­len. Ber­lin geht mit Schat­ten­haus­halt ins Risi­ko“.

3. Novem­ber 2017. Ralf Schön­ball berich­tet im Tages­spie­gel über die Plä­ne des Senats und stellt die Posi­tio­nen der FDP sowie der Pri­va­ti­sie­rungs­geg­ner von GiB vor: „Ber­li­ner Schul­bau: Pri­va­ti­sie­rungs­of­fen­si­ve des Senats im Visier“.

 

 

 

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