Was berich­ten die Medi­en?

Pres­se-/Me­di­en­schau (Aus­wahl!)

2. Dezem­ber.Hand­werks­be­trie­be gehen bei der Schul­bau­of­fen­si­ve leer aus” lau­tet die Über­schrift in der Ber­li­ner Mor­gen­post zu einem Bei­trag von Isa­bell Jür­gens. In dem Arti­kel beri­chet sie, dass der regio­na­le Mit­tel­stand die Anfor­de­run­gen nicht erfül­len kön­ne und der Senats­bau­ver­wal­tung daher auf Gene­ral­un­ter­neh­mer set­ze. Man­ja Schrei­ner, Haupt­ge­schäfts­füh­re­rin der Fach­ge­mein­schaft Bau (FG Bau), habe im Inter­view mit der Ber­li­ner Mor­gen­post gewarnt, dass mitt­le­re und klei­ne Betrie­be mit bis zu 50 Mit­ar­bei­tern kaum eine Chan­cehät­ten, vom Auf­trags­ku­chen ein ordent­li­ches Stück abzu­be­kom­men. Die Behör­de von Stadt­ent­wick­lungs­se­na­to­rin Kat­rin Lomp­scher (Lin­ke) weist die Vor­wür­fe zurück: „Bei der Schul­bau­of­fen­si­ve haben sich bei Typen­bau­ten Gene­ral­un­ter­neh­mer (GU)-Vergaben bewährt, da sie eine schnel­le Umset­zung der Neu­bau­maß­nah­men garan­tie­ren“, schreibt die Ber­li­ner Mor­gen­post.

28./29./30. Novem­ber. Ver­schie­de­ne Medi­en grei­fen die dpa-Mel­dung auf, dass die Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­le” mit ihrer Beschwer­de vor dem Ver­fas­sungs­ge­richts­hof des Lan­des geschei­tert ist bzw. berich­ten zum Teil auch von der Ple­nar­sit­zung am 29. Novem­ber, bei der die Abge­ord­ne­ten dem Senat grü­nes Licht für den Rah­men­ver­trag mit der Howo­ge GmbH geben. Die Volks­in­itia­ti­ve hat­te beim Lan­des­ver­fas­sungs­ge­richt bean­tragt, per einst­wei­li­ger Ver­fü­gung  eine Fort­set­zung der Anhö­rung im Abge­ord­ne­ten­haus zu errei­chen, da ihr ein Ent­wurf des Rah­men­ver­tra­ges erst in den Abend­stun­den vor dem Anhö­rungs­tag (7. Novem­ber 2018) zur Ver­fü­gung gestellt wor­den war. Die Ver­fas­sungs­rich­ter lehn­ten das ab. Es berich­ten: Ber­li­ner Zei­tung, Ber­li­ner Mor­gen­postrbb24. Wei­te­re Berich­te erfolg­ten nach der Annah­me des Ent­schlie­ßungs­an­tra­ges  zur Ein­bin­dung der Howo­ge GmbH in die soge­nann­te Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve durch das Par­la­ment in fol­gen­den Medi­en: Mär­ki­sche Oder­zei­tungRTL, neu­es deutsch­land.  Umfas­sen­der berich­te­te Mar­tin Kles­mann in der Ber­li­ner Zei­tung zum wei­te­ren Pro­ze­de­re und zum noch vor­han­de­nen Klä­rungs­be­darf bei den Bezir­ken. Aus dem Abge­ord­ne­ten­haus berich­te­te auch Dorit Knie­ling für rbb24 in einem gut drei­mi­nü­ti­gen Bei­tag, der in der “rbb-Abend­schau” gesen­det wur­de (nur begrenz­te Zeit im Archiv abruf­bar).

27. Novem­ber. Die Ber­li­ner Grü­nen votier­ten am ver­gan­ge­nen Sonn­abend auf ihrer Lan­des­de­le­gier­ten­kon­fe­renz gegen einen kre­dit­fi­nan­zier­ten Schul­bau. Der beschlos­se­ne Leit­an­trag ent­hält unter ande­rem die Pas­sa­ge, dass die Grü­nen “Schul­bau und Schul­sa­nie­rung aus Haus­halts­mit­teln finan­zie­ren” wol­len. Der Beschluss steht damit dem Vor­ha­ben der Ber­li­ner rot-rot-grü­nen Regie­rungs­ko­ali­ti­on, einen Teil der Schul­bau­ten kre­dit­fi­nan­ziert über die Howo­ge Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft mbH zu rea­li­sie­ren, dia­me­tral ent­ge­gen. Das berich­tet Ralf Wurz­ba­cher in der jun­gen Welt. Den­noch sieht Ste­fa­nie Rem­lin­ger für den Senat kei­nen Ände­rungs­be­darf: “Die in der Koali­ti­on getrof­fe­nen Ver­ein­ba­run­gen wer­den wegen des weit fort­ge­schrit­te­nen Pro­zes­ses durch uns nicht mehr in Fra­ge gestellt”, zitiert die jun­ge Welt die Vize­vor­sit­zen­de und Haus­halts­spre­che­rin der Grü­nen-Frak­ti­on. Carl Waß­muth kon­sta­tiert feh­len­de Legi­ti­ma­ti­on durch die Basis für ein sol­ches Vor­ge­hen grü­ner Regie­rungs­ver­tre­te­rIn­nen. Am 26. Novem­ber hat die Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” nun das Lan­des­ver­fas­sungs­ge­richt ange­ru­fen, um die Unter­zeich­nung des Rah­men­ver­trags zwi­schen Senat und Howo­ge höchst­rich­ter­lich zu stop­pen. Hier geht es zum voll­stän­di­gen jW-Bei­trag mit dem Titel “Beschluss für die Bio­ton­ne”.

22. Novem­ber.Aus­ver­kauf um jeden Preis. Ber­li­ner Grü­ne rücken von ‘Schul­bau­of­fen­si­ve’ ab. Gut­ach­ter spre­chen von Pri­va­ti­sie­rung, Senat drückt aufs Tem­po” lau­tet die Schlag­zei­le auf Sei­te 4 in der jun­gen Welt. Ralf Wurz­ba­cher berich­tet davon, wie der Wider­stand gegen die Pri­va­ti­sie­rung im Rah­men der soge­nann­ten Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve wir­ke: “Mit Bünd­nis 90/Die Grü­nen rückt erst­mals eine der drei Regie­rungs­par­tei­en von einer zen­tra­len Ziel­stel­lung ab.” Den­noch wol­le der Senat bis jetzt nicht von der Howo­ge Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft mbH als Part­ne­rin abrü­cken. Wurz­ba­cher zitiert eine Spre­che­rin des Finanz­se­na­tors, die den Pri­va­ti­sie­rungs­vor­wurf mit einem Lachen abtut. Carl Waß­muth von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand beklagt im Arti­kel: “Die Eile des Gan­zen” sei ein »Skan­dal ohne­glei­chen und ein Angriff auf die Demo­kra­tie.”

21. Novem­ber. “Erst­mals rückt eine der drei Ber­li­ner Lan­des­re­gie­rungs­par­tei­en von den koali­ti­ons­in­tern aus­ge­han­del­ten Schul­bau-Plä­nen ab. Die Grü­nen wol­len das größ­te Inves­ti­ti­ons­pro­jekt in die­ser Wahl­pe­ri­ode nun doch ger­ne kom­plett aus Haus­halts­mit­teln finan­zie­ren.” berich­tet Mar­tin Kles­mann in der Ber­li­ner Zei­tung. “ ‘Unser Ziel ist es, Schul­bau und Schul­sa­nie­rung aus Haus­halts­mit­teln zu finan­zie­ren’, heißt es in dem vom Grü­nen-Lan­des­vor­stand ein­ge­brach­ten Leit­an­trag …” Pikant: Die Lan­des­de­le­gier­ten­kon­fe­renz, auf der die­ser Antrag zur Abstim­mung steht, ist am 24. Novem­ber; die Haupt­aus­schuss­sit­zung, auf der die Wei­chen für den Rah­men­ver­trag mit der Howo­ge Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft mbH abge­stimmt wer­den soll, hin­ge­gen am 21. Novem­ber. Fin­det die Abstim­mung am 21. Novem­ber wirk­lich statt,  dürf­te es inter­es­sant wer­den, wie die grü­nen Haupt­aus­schuss­mit­glie­der abstim­men. Der Arti­kel ist erschie­nen unter der Über­schrift: “Lan­des­mit­tel statt Howo­ge-Kre­dit. Grü­ne wol­len Schul­bau-Plä­ne ändern”. Gleich­falls lesens­wert ist der eben­falls am 21. Novem­ber erschie­ne­ne Kom­men­tar dazu von Mar­tin Kles­mann: “Kom­men­tar zum Ber­li­ner Schul­bau. Zu viel Heim­lich­keit in der Lan­des­re­gie­rung”. Dort geht Kles­mann auch auf den dubio­sen Umstand ein, dass Finanz­se­na­tor Kol­latz zwei Gut­ach­ten erst drei Arbeits­ta­ge nach der Anhö­rung der Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” dem Par­la­ment zur Kennt­nis gege­ben hat.

20. Novem­ber. Unter der Über­schrift “Volks­in­itia­ti­ve warnt vor Schul­pri­va­ti­sie­rung” berich­tet  rbb24, dass sich die Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” durch zwei Gut­ach­ten, die der Finanz­se­na­tor zum Ein­be­zog der Howo­ge in die soge­nann­te Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve in ihrer Pri­va­ti­sie­rungs­kri­tik bestä­tigt sieht. Laut rbb24 for­mu­lie­ren die Gut­ach­ter das aller­dings zurück­hal­ten­der, wäh­rend die Finanz­ver­wal­tung die Kri­tik der Volks­in­itia­ti­ve laut dem Sen­der zurück­wei­se.

12. Novem­ber. Ralf Wurz­ba­cher im Gespräch mit Carl Waß­muth von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­ne­hand. Die jun­ge Welt ver­öf­fent­licht ein aus­führ­li­ches Inter­view, in dem es um die Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve und die Anhö­rung am 7. Novem­ber vor dem Haupt­aus­schuss und dem Aus­schuss für Bil­dung, Jugend und Fami­lie geht. Über­schrie­ben ist das Inter­view mit “Miet­wu­cher mit Unter­stüt­zung des Senats”.

7. Novem­ber. Meh­re­re Medi­en berich­ten von der Anhö­rung der Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len ” im Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­haus: Aus­führ­lich beleuch­tet Mar­tin Kles­mann für die Lese­rIn­nen der Ber­li­ner Zei­tung Stim­mung und Argu­men­te der Anhö­rung in sei­nem Bei­trag “Ärger um Ber­li­ner ‘Schul­bau­of­fen­si­ve’. Volks­in­itia­ti­ve sorgt für Tumult im Par­la­ment”. Susan­ne Vieth-Ent­us schreibt im Tages­spie­gel: “Die Anhö­rung der Volks­in­itia­ti­ve […] geriet am Mitt­woch zu einem lei­den­schaft­li­chen Schlag­ab­tausch” und über­schrieb ihren Bei­trag mit “Anhö­rung im Abge­ord­ne­ten­haus Ber­lin. Das Gespenst der Schul­bau-Pri­va­ti­sie­rung”. Auf der Basis einer dpa-Mel­dung berich­te­ten auch RTL (“Schul­bau-Volks­in­itia­ti­ve wird im Abge­ord­ne­ten­haus ange­hört” und Süd­deut­sche Zei­tung (Abge­ord­ne­ten­haus — Ber­lin. Volks­in­itia­ti­ve zu Schu­len blitzt im Par­la­ment ab”) und die Welt (“Schul­bau-Volks­in­itia­ti­ve wird im Abge­ord­ne­ten­haus ange­hört”. Die taz bringt einen Bei­trag mit dem Titel: “Initia­ti­ve Unse­re Schu­len. Volks­in­itia­ti­ve fin­det kein Gehör”. Eben­falls berich­te­ten rbb24 (“Ber­lin und sei­ne “Groß­scha­dens­fäl­le” und die rbb-Abend­schau (30-Sekun­den-Mel­dung, nur begrenz­te Zeit im Archiv auf­ruf­bar).

6. Novem­ber. Auch die Ber­li­ner Mor­gen­post berich­tet: “Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve wird teu­rer als erwar­tet”. Laut Reto Klar ver­sucht der Senat abzu­wie­geln. Klar erwähnt in sei­nem Bei­trag auch kurz die am 7. Novem­ber statt­fin­den­de Anhö­rung der Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len”. Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand als Trä­ge­rin der Volks­in­itia­ti­ve hat­te die Kos­ten­ex­plo­si­on im Zuge der Recher­chen für die Anhö­rung auf­ge­deckt und publik gemacht und wird dar­auf wäh­rend der Anhö­rung ein­ge­hen.

6. Novem­ber. “Was Sanie­rung und Neu­bau der Ber­li­ner Schu­len kos­ten, steht noch lan­ge nicht fest. Sicher ist nur: Die bis­he­ri­gen Zah­len waren unrea­lis­tisch nied­rig.” schreibt Susan­ne Vieth-Ent­us im Tages­spie­gel. In ihren Bei­trag “5,5 Mil­li­ar­den Euro rei­chen nicht” geht sie auf die Kos­ten­ent­wick­lung, die Erklä­rungs­ver­su­che von Senat und Howo­ge ein sowie auf die kri­ti­schen Stim­men: die Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” sowie die CDU, die bereits vor einem Jahr ein alter­na­ti­ves Sprin­ter­pa­ket geschnürt hat­te, um den Ber­li­ner Schul­bau zu beschleu­ni­gen.

5. Novem­ber. Die CDU hat die Kos­ten­stei­ge­run­gen bei der soge­nann­ten Schul­bau­of­fen­si­ve, über die die Ber­li­ner Zei­tung am Vor­tag berich­te­te,  am heu­ti­gen Mon­tag kri­ti­siert. Mar­tin Kles­mann zitiert in sei­nem Bei­trag CDU-Frak­ti­ons­vi­ze Mario Cza­ja wie folgt: „Schnel­ler als erwar­tet zeigt sich nun, dass das nicht funk­tio­niert, dass Ver­fah­ren ver­zö­gert und Bau­vor­ha­ben immer teu­rer wer­den.” Die SPD glaubt hin­ge­gen nach wie vor, alles unter Kon­trol­le zu haben. Senat und Howo­ge haben ihren Rah­men­ver­trag über ihre Koope­ra­ti­on der­weil vor­an­ge­trie­ben, der nun per Senats­be­schluss in Kraft tre­ten soll., ohne Zustim­mung des Par­la­ments. (Titel des Arti­kels: “Schul­bau-Ver­zö­ge­run­gen. Oppo­si­ti­on ver­är­gert über Kos­ten­stei­ge­rung”)

5. Novem­ber. Die Fuchs­berg­schu­le in Bies­dorf-Süd ist gera­de fer­tig und doch schon wie­der zu klein. Clau­dia van Laak berich­tet im Deutsch­land­funk von der soge­nann­ten Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve. (“Schul­neu­bau­ten in Ber­lin. Der Sanie­rungs­stau bei Schu­len rächt sich”)

4. Novem­ber. Mar­tin Kles­mann gibt für die Ber­li­ner Zei­tung einen ers­ten Aus­blick, auf das, was die Ver­trau­ens­leu­te der Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” bei der Anhö­rung am 7.11.2018 unter ande­rem auf­de­cken wer­den: eine uner­hör­te Kos­ten­ex­plo­si­on. Kles­mann schreibt unter ande­rem: “Inner­halb weni­ger Mona­te sind die geplan­ten Kos­ten für die mil­li­ar­den­schwe­re „Schul­bau­of­fen­si­ve“ des Ber­li­ner Senats außer Kon­trol­le gera­ten. Vor allem die lan­des­ei­ge­ne Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft Howo­ge benö­tigt nach der­zei­ti­gem Pla­nungs­stand gut 40 Pro­zent mehr Geld als ursprüng­lich geplant.” […] Wei­ter berich­tet Kles­mann: “Carl Waß­muth von der Volks­in­itia­ti­ve ‘Unse­re Schu­len’ sieht ‘immense Kos­ten­ri­si­ken durch die Ein­bin­dung der Howo­ge’. Er und sei­ne Mit­strei­ter haben die Kos­ten­stei­ge­run­gen genau berech­net. Die Volks­in­itia­ti­ve, die am Mitt­woch eine Son­der­sit­zung im Abge­ord­ne­ten­haus zum The­ma erwirkt hat, wer­de die Zah­len dort ‘haar­klein prä­sen­tie­ren’“, kün­dig­te Waß­muth an.” Online trägt der Arti­kel die Über­schrift: “Finanz­de­ba­kel beim Schul­neu­bau Kos­ten für die Schul­bau­of­fen­si­ve explo­die­ren”.

4. Novem­ber. Auch der Ber­li­ner Kurier bringt einen Bei­trag von Mar­tin Kles­mann zur Kos­ten­stei­ge­rung im Ber­li­ner Schul­bau: “Preis­ex­plo­si­on. Schul­bau­ten kos­ten hal­be Mil­li­ar­de mehr”.

2. Novem­ber. Auf der Web­site www.haufe.de geht Chris­ti­an Hun­zi­ker der Fra­ge nach, war­um sich ein Woh­nungs­bau­un­ter­neh­men wie die Howo­ge plötz­lich dem Schul­bau wid­met und bringt in sei­nem Arti­kel ähn­lich gela­ger­te Bei­spie­le aus dem Bun­des­ge­biet. Der Bei­trag “Wenn Woh­nungs­un­ter­neh­men Schu­len bau­en” wird ergänzt durch ein Inter­view, dass Hun­zi­ker mit der Howo­ge-Geschäfts­füh­re­rin Ste­fa­nie Frensch geführt hat, die die Mit­ar­bei­te­rIn­nen der Howo­ge als “Erfül­lungs­ge­hil­fen des Lan­des Ber­lin und als Stüt­ze der Senats­ver­wal­tung für Stadt­ent­wick­lung und Bau­en sowie der Bezir­ke” sieht.

31. Okto­ber.Rot-Rot-Grün betreibt Pri­va­ti­sie­rung der Ber­li­ner Schu­len” lau­tet die Über­schrift eines Arti­kels auf den Nach­denk­sei­ten. Tobi­as Rie­gel erör­tert die ver­schie­de­nen Facet­ten der mil­li­ar­den­schwe­ren “Schul­bau­of­fen­si­ve”, die der rot-rot-grü­ne Senat Ber­lins als gro­ßen Wurf ange­kün­digt. Und er geht auch auf die Beden­ken der Kri­ti­ker ein.

8. Okto­ber. Im Tages­spie­gel erschien der Bei­trag „Ost­kreuz: Ber­lin baut kei­ne Schu­le — um Geld für den Schul­bau zu bekom­men“. Schon der Titel weist auf eine absur­de Situa­ti­on hin: Der Ber­li­ner Senat will am Ost­kreuz angeb­lich eine Schu­le bau­en, ver­kauft das Grund­stück aber an die Inves­to­rIn­nen, die dort Woh­nun­gen und Geschäf­te hin­stel­len wol­len. Die Schu­le soll des­we­gen irgend­wo weit weg ent­ste­hen – wo es noch ein lan­des­ei­ge­nes Grund­stück gibt. Auch die jet­zi­gen Anwoh­ne­rIn­nen müs­sen umge­sie­delt wer­den – für neue Woh­nun­gen in einer höhe­ren Preis­klas­se und für eine Tou­ris­ten­at­trak­ti­on.
29. Sep­tem­ber. In der Zwei­wo­chen­schrift Ossietz­ky erschien der Bei­trag von Her­bert Storn „Pri­va­ti­sie­rungs­feh­ler nicht wie­der­ho­len!“. Dar­in setzt sich der Autor mit der Argu­men­ta­ti­on aus­ein­an­der, die auch die Lin­ke für den Schul­bau in Ber­lin über­nom­men hat: Die Schul­den­brem­se wird man nicht so schnell los, also lasst sie uns für not­wen­di­ge Inves­ti­tio­nen umge­hen. Her­bert Storn kom­men­tiert die­se Stra­te­gie wir folgt: „Es ist fatal, wenn durch die Ein­schät­zung, dass die­ser ideo­lo­gi­sche Kampf und auch der um ein alter­na­ti­ves Steu­er­kon­zept in abseh­ba­rer Zeit nicht gewon­nen wer­den kön­ne, »aus Not­wehr« das Hin­ter­tür­chen gewählt wird, das zu Schat­ten­haus­hal­ten mit über­teu­er­ten Kre­di­ten für die nächs­ten 30 Jah­re und einem Trans­pa­renz- und Demo­kra­tie­ab­bau führt.“

26. Sep­tem­ber. Focus online infor­mier­te am spä­ten Nach­mit­tag des 26. Sep­tem­ber, dass die Howo­ge GmbH künf­tig gro­ße Sanie­rungs- und einen Teil der Neu­bau­maß­nah­men beim Inves­ti­ti­ons­pro­gramm zur Schul­bau­of­fen­si­ve über­neh­me. „Eine ent­spre­chen­de Vor­la­ge von Finanz­se­na­tor Dr. Mat­thi­as Kol­latz hat der Senat heu­te – nach Stel­lung­nah­me durch den Rat der Bür­ger­meis­ter – beschlos­sen”, weiß das Por­tal zu berich­ten. Auf der Sei­te des Regie­ren­den Bür­ger­meis­ters fin­det sich eine ent­spre­chen­de Pres­se­mit­tei­lung, die auf eine Beschluss­fas­sung des Senats am 25. Sep­tem­ber abhebt. Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand ist empört, dass der Senat sechs Wochen vor der Anhö­rung der Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” ver­sucht, Fak­ten zu schaf­fen und hat dazu eine Pres­se­mit­tei­lung her­aus­ge­ge­ben.

24. Sep­tem­ber.Umfra­ge zu Schu­len — Leh­rer kla­gen über Schim­mel und kaput­te Fens­ter” ist ein Bei­trag im Spie­gel online über­schrie­ben. Dar­in berich­tet Armin Him­mel­rath über die Ergeb­nis­se der am Mon­tag, den 24. Sep­tem­ber, von der Gewerk­schaft Erzie­hung und Wis­sen­schaft (GEW) vor­ge­stell­ten Stu­die “Bil­dung. Wei­ter den­ken! lern­TRÄU­ME gestal­ten. Gebäu­de­qua­li­tät von Bil­dungs­ein­rich­tun­gen”. Dafür hat­te die Gewerk­schaft mehr als 2700 Lehr­kräf­te zu den Unter­richts­ge­bäu­den und zur Aus­stat­tung mit digi­ta­len Gerä­ten befragt. Zu den wich­tigs­ten Ergeb­nis­sen schreibt der Spie­gel unter ande­rem: “Bes­se­re hygie­ni­sche Bedin­gun­gen an den Schu­len for­dern 70 Pro­zent der befrag­ten Lehr­kräf­te. Elf Pro­zent beklag­ten zudem unzu­rei­chen­de sani­tä­re Anla­gen, kaput­te Fens­ter, undich­te Dächer, Schim­mel- und Schad­stoff­be­las­tun­gen, alte Strom- und Was­ser­lei­tun­gen sowie reno­vie­rungs­be­dürf­te Böden und Wän­de. Als not­wen­di­ge Ver­bes­se­run­gen wur­den zudem zusätz­li­che Funk­ti­ons­räu­me genannt, zum Bei­spiel für Fach­un­ter­richt oder Eltern­ge­sprä­che sowie Rück­zugs­räu­me für Leh­rer und Schü­ler.”

19. Sep­tem­ber. Span­daus Bezirks­el­tern­aus­schuss und Bezirks­schü­ler­aus­schuss rufen für den 25. Sep­tem­ber zu einer Demo auf und möch­ten damit auf Miss­stän­de an Schu­len hin­wei­sen. Das berich­tet Jes­si­ca Hanack in der Ber­li­ner Mor­gen­post im Arti­kel “Wei­te­re Demons­tra­ti­on für bes­se­re Schul­bil­dung geplant”. Um den Schul­bau in Span­dau vor­an­zu­trei­ben, möch­te der Bezirk die kom­plet­ten Pla­nun­gen für Sanie­rung und Umbau des Carl-Fried­rich-von-Sie­mens-Gym­na­si­ums inklu­si­ve neu­er Sport­hal­le wie­der selbst über­neh­men, statt die­se beim Senat zu über­las­sen. Als Grund dafür gibt der Bezirk laut Zei­tung an: “Auf Lan­des­ebe­ne sei die Schu­le auf der Prio­ri­tä­ten­lis­te weit hin­ten, sagt Bezirks­bür­ger­meis­ter und Schul­stadt­rat Hel­mut Klee­bank (SPD). Dadurch wäre mit der Sanie­rung erst in eini­gen Jah­ren zu rech­nen.” Im Arti­kel wird auch über den Stand der Pla­nun­gen für ande­re Neu­bau­schu­len in Span­dau berich­tet.

12. Sep­tem­ber. Julia Boving berich­tet den Lese­rIn­nen des neu­en deu­sch­lands von der GiB-Pres­se­kon­fe­renz. Dort hat Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand die fünf Ver­trau­ens­per­so­nen der Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” vor­ge­stellt, deren ers­te Erklä­rung gegen­über dem Abge­ord­ne­ten­haus erläu­tert sowie ein Mora­to­ri­um für alle Pri­va­ti­sie­rungs­plä­ne im Rah­men der Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve gefor­dert.  Außer­dem hat GiB noch­mals die Aus­schüs­se benannt, in denen die Volks­in­itia­ti­ve ange­hört wer­den möch­te (Arti­kel: “Schul­bau­kri­ti­ker lüf­ten Par­la­ment aus”).

10. Sep­tem­ber. David Böcking hat viel Lesens­wer­tes zum The­ma Inge­nieurs­man­gel zusam­men­ge­tra­gen und geht auch auf den dua­len Aus­bil­dungs­gang für Bau­in­ge­nieu­re an der Hoch­schu­le für Wirt­schaft und Recht in Ber­lin ein. Eine Gra­fik zeigt den Abbau von Stel­len im öffent­li­chen Dienst im Bereich Bauen/Planen im Ver­hält­nis zur sons­ti­gen Stel­len­en­t­wick­lung. Zita­te und Quel­len im Arti­kel bele­gen, dass es am Geld beim Bau nicht man­gelt, son­dern am Per­so­nal, das es ver­pla­nen und ver­bau­en kann. (Spie­gel: “Inge­nieur­man­gel im öffent­li­chen Dienst. Die Leu­te hau­en ab”).

Sep­tem­ber. In  der Zeit­schrift Mie­te­recho beschreibt Ger­lin­de Scher­mer, Ver­trau­ens­per­son der Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len”, im Bei­trag “Kein Pri­vat­recht in der Daseins­vor­so­ge” ein Pro­blem, das im Zusam­men­hang mit der Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve lei­der noch sehr wenig Beach­tung in der öffent­li­chen Debat­te fand: die Trans­pa­renz der Howo­ge. Die Befür­wor­te­rIn­nen der Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve beteu­ern, dass es kein Pro­blem sei, dass die Howo­ge ein pri­vat­recht­li­ches Unter­neh­men ist. Es sei schließ­lich ein lan­des­ei­ge­nes Unter­neh­men und zwar zu 100 Pro­zent. Ver­schwie­gen wird aber, dass Unter­neh­men in Pri­vat­recht — ob lan­des­ei­ge­ne oder pri­va­te — vor dem Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz gleich sind und sich auf den Schutz der Betriebs- und Geschäfts­ge­heim­nis­se beru­fen kön­nen. So auch die Howo­ge GmbH. Sie kann “zulas­ten der Bevöl­ke­rung und ohne öffent­li­che Kon­trol­le lang­fris­ti­ge Ver­trä­ge mit pri­va­ten Bau­kon­zer­nen abschlie­ßen. Und sind die Ver­trä­ge erst ein­mal unter­schrie­ben, dann darf die Ber­li­ner Bevöl­ke­rung nur eines: bezah­len.”

28. August. Jana Frie­ling­haus skiz­ziert in der jun­gen Welt den Ver­lauf der von der Rosa-Luxem­burg-Stif­tung (RLS) am Vor­abend ver­an­stal­te­ten zwei­stün­di­gen Dis­kus­si­on um Schul­den­brem­se und ver­meint­li­che Pri­va­ti­sie­rungs­zwän­ge im Rah­men der Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve. Grund­la­ge der Dis­kus­si­on bil­de­te ein Ende Juli ver­öf­fent­lich­ten Posi­ti­ons­pa­piers eines Arbeits­krei­ses der RLS, das von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand scharf kri­ti­siert wird. Fri­ling­haus’ Arti­kel trägt die Über­schrift “Anders pri­va­ti­sie­ren mit links”.

August. Am 27. August star­te­te die Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve mit einer “sym­bo­li­schen Grund­stein­le­gung” für eine Schu­le in Mahls­dorf. Drei zustän­di­ge Sena­to­rIn­nen erschie­nen und mach­ten deut­lich: Die Kri­tik soll ver­stum­men, wir bau­en los. Nun deck­te Inge­borg Ditt­mann in der Zei­tung “jot.w.d.” aus Mahls­dorf (9/2018 — Aus­ga­be 265, nur Druck­aus­ga­be) in dem Bei­trag “Die ‘Lego-Schu­le’ aus Holz” auf, dass es an die­ser Stel­le in der Ver­gan­gen­heit für genau die­se Schu­le schon zwei­mal ein Start­schuss gege­ben wur­de. Am 17. Juli 2001 und am 21. Juli 2016 gab es jeweils einen ers­ten Spa­ten­stich. Und jetzt, nicht mal 17 Jah­re spä­ter, gibt es die Grund­stein­le­gung! In der PR-Show vom 27. August kün­dig­ten die Poli­ti­ke­rIn­nen an, die Schu­le für das Schul­jar 2019/20 fer­tig­zu­stel­len.

27./28. August. Zahl­rei­che Medi­en berich­ten über die Gund­stein­le­gung für die neue Sekun­dar­schu­le in Mahls­dorf, die vom Senat als Start der Schul­bau­of­fen­si­ve bezeich­net wird, obwohl die Pla­nun­gen auf die rot-schwar­ze Vor­gän­ger­ko­ali­ti­on nach zähem Rin­gen der Mahl­dor­fer Bür­ge­rIn­nen mit Unter­stüt­zung des Mahls­dorfs CDU-Abge­ord­ne­ter Mario Cza­ja zurück­ge­hen. Der Neu­bau kos­tet ins­ge­samt 34,8 Mil­lio­nen Euro und bie­tet Platz für rund 550 Schü­ler. Das Gebäu­de setzt sich aus zahl­rei­chen con­tai­ner­ar­ti­gen Holz-Modu­len zusam­men, gan­ze Räu­me wer­den vor­ge­fer­tigt ange­lie­fert und ver­baut. Zum Schul­jahr 2019/20 soll der Unter­richt an der Schu­le begin­nen. Der Arti­kel “Ber­lin legt ers­ten Grund­stein der ‘Schul­bau­of­fen­si­ve’ ” geht auf Kri­tik am Howo­ge-Kon­zept ein, wobei die neue Sekun­dar­schu­le in Mahls­dorf nicht über die Howo­ge abge­wi­ckelt wird. rbb24 bringt in sei­nem Bei­trag auch eine O-Ton von Carl Waß­muth (GiB). Der Film­bei­trag steht zeit­lich nur befris­tet zum Nach­hö­ren im Archiv (1 Woche).

25. August. Im offe­nen Kanal Kai­sers­lau­tern sprach Geno­ve­va Bran­den­bur­ger in der Sen­dung gesell­schafts­ba­ro­me­ter  mit Ger­lin­de Scher­mer unter ande­rem über die Pro­ble­me, die sich aus der in Ber­lin geplan­ten Pri­va­ti­sie­rung von Schul­bau, -sanie­rung, -grund­stü­cken und -gebäu­den im Zusam­men­hang mit dem Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz erge­ben.  Hier geht es zum nach­seh­bar­ren und nach­hör­ba­ren Bei­trag “Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­set­ze! Was nun, was tun?”.

22. August. In der Ber­li­ner Zei­tung ist zu lesen, dass in Mahls­dorf das ers­te Neu­bau­pro­jekt des mil­li­ar­den­schwe­ren Ber­li­ner Schul­bau- und Sanie­rungs­pro­gramms ent­steht in Mahls­dorf. Die inte­grier­te Sekun­dar­schu­le soll stol­ze 34,8 Mil­lio­nen Euro kos­ten und Platz für 550 Schü­ler bie­ten. Das Gebäu­de wird in vor­ge­fer­tig­ter Schnell­bau­wei­se gebaut.

18. August.Ber­li­ner Sport­bund warnt vor Ver­drän­gung” schreibt Susan­ne Vieth-Ent­us über die “Neben­wir­kun­gen” der Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve. Der Lan­des­sport­bund habe sich mit einem Appell an alle sei­ne Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen und an die Ber­li­ner Sport­ver­ei­ne gewandt, um sie auf das Risi­ko hin­zu­wei­sen, dass der Bestand an unge­deck­ten Sport­an­la­gen von neu­en tem­po­rä­ren oder dau­er­haf­ten Schul­ge­bäu­den bedroht ist. Die vie­ler­orts geplan­ten Typen­sport­hal­len sei­en für Sport­ver­ei­ne, die ihre Sport­art im Frei­en aus­üben, kei­ne Lösung.

15. August. Meh­re­re Medi­en berich­ten über den Inves­ti­ti­ons­stau an Schu­len, unter ande­rem das Han­dels­blatt. Nach den Som­mer­fe­ri­en müs­sen so vie­le Kin­der wie nie in repa­ra­tur­be­dürf­ti­gen Schu­len ler­nen. Trotz Schul­bau­of­fen­si­ven nimmt der Inves­ti­ti­ons­stau zu (Mar­tin Grei­ve und Dona­ta Rie­del: “Inves­ti­ti­ons­stau macht deut­sche Schu­len maro­de”).

14. August. Finanz­se­na­tor Kol­latz schließt nun nicht mehr aus, dass das Schul­bau­pro­gramm noch mal deut­lich teu­rer wer­den kann. Das berich­tet Mar­tin Kles­mann in der Ber­li­ner Zei­tung in sei­nem Bei­trag “Sanie­rung, Neu­bau Schul­bau­pro­gramm könn­te deut­lich teu­rer wer­den als geplant”.

10. August: Ralf Wurz­ba­cher inter­viewt für die jun­ge Welt Carl Waß­muth von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand (GiB) zu den Chan­cen, die sich mit der Zulas­sung der Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” und der dar­aus sich eröff­ne­ten Anhö­rung im Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­haus erge­ben (Titel des Bei­trags: “»Senat hat Chan­ce, rie­si­gen Feh­ler zu erken­nen«. Gegen Über­tra­gung von Schu­len in pri­vat­recht­li­che Gesell­schaft: Ber­li­ner Initia­ti­ve geht in die nächs­te Run­de. Ein Gespräch mit Carl Waß­muth”)

9. August: In der Ber­li­ner Woche ist zu lesen, wann und wie das Pri­mo-Levi-Gym­na­si­um in Wei­ßen­see mit der Sanie­rung der Gebäu­de zu rech­nen hat und wie die Abwick­lung über die Howo­ge lau­fen soll (“Howo­ge leis­tet Amts­hil­fe”, “Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft soll Gebäu­de des Pri­mo-Levi-Gym­na­si­ums sanie­ren”). Der  Bei­trag stammt von Bernd Wäh­ner.

8. August:Schul­in­itia­ti­ve nimmt ers­te Hür­de” berich­tet Maria Jor­dan im neu­en deutsch­land über das Prü­fungs­er­geb­nis des Prä­si­den­ten des Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­hau­ses, der die Recht­mä­ßig­keit der Volks­in­itia­ti­ve fest­ge­stellt hat. Im Arti­kel wird fälsch­li­cher­wei­se berich­tet, dass sich das Vor­ha­ben gegen die Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve rich­te. Bes­ser Bescheid weiß da der Tages­spie­gel. Er weiß, dass die Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” die Schul­pri­va­ti­sie­rung ver­hin­dern will. Ulrich Zawat­ka-Ger­lach berich­tet dar­über in sei­nem Bei­trag “Par­la­ment muss sich mit Initia­ti­ve zu Schul­bau­ten befas­sen”.

7. August: Zwi­schen­er­folg für Gemein­gut in Bür­ge­rin­nen­hand (GiB) und alle Unter­stüt­ze­rIn­nen: “Ber­li­ner Volks­in­itia­ti­ve ‘Unse­re Schu­le’ ist recht­lich zuläs­sig”, berich­tet der rbb unter Beru­fung auf das Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­haus. Auch das Maga­zin Focus hat die Pres­se­mel­dung des Abge­ord­ne­ten­hau­ses zur Aner­ken­nung der Volks­in­itia­ti­ve auf­ge­grif­fen und die Druck­sa­che des Abge­ord­ne­ten­hau­ses dazu ver­linkt. Die jun­ge Welt mel­det am Abend des Tages: “Volks­in­itia­ti­ve gegen Schul­bau-GmbH rech­tens”. B.Z. berich­tet im Live­ti­cker: “Kri­tik an Sschul­bua: Initia­ti­ve hat Erfolg”.

24./25. Juli:  In der Frank­fur­ter Rund­schau, der Ber­li­ner Zei­tung und dem Köl­ner Stadt­an­zei­ger (Dumont-Grup­pe) erscheint ein weit­ge­hend iden­ti­scher Kom­men­tar von Mar­kus Sie­vers zur Schul­den­brem­se (Titel des Bei­trags in der Ber­li­ner Zei­tung: “Zwei­fel an Erfolgs­mo­dell Schul­den­brem­se ist vor allem Inves­ti­ti­ons­brem­se”). Den Hin­ter­grund der Mel­dung bil­det das Stand­punkt­pa­pier “Zukunfts­vi­sio­nen ermög­li­chen – Spiel­räu­me der Schul­den­brem­se in den Bun­des­län­dern nut­zen” einer Grup­pe von Öko­no­men, Gewerk­schaf­tern und Poli­ti­kern, die sich auf die Sei­te des Ber­li­ner Senats schla­gen und die Pri­va­ti­sie­rungs­plä­ne im Rah­men der soge­nann­ten Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve zu stüt­zen suchen  — und dies wäh­rend GiB die Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­le” zur Aner­ken­nung ange­mel­dt hat. Am 7. August ver­öf­fent­licht GiB auf sei­ner Web­site einen Kom­men­tar von Uli Scholz und Her­bert Storn zu dem Stand­punkt­pa­pier.

19. Juli. Für die soge­nann­te Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve müs­se die Lan­des­ver­fas­sung nicht geän­dert wer­den, berich­tet das neue deutsch­land. Das gehe aus der Ant­wort des Senats auf eine Schrift­li­che Anfra­ge des Abge­ord­ne­ten Micha­el Efler (Die Lin­ke) her­vor (Arti­kel “Schul­bau­of­fen­si­ve ist ver­fas­sungs­kon­form” von Jérô­me Lom­bard).

18. Juli. Laut Andre­as Otto (Bau­ex­per­te von Bünd­nis 90/Die Grü­nen) ist jede sechs­te Stel­le bei den Ber­li­ner Hoch­bau­äm­tern  unbe­setzt, berich­tet Ste­fan Alber­ti in der taz. Ange­sichts der geplan­ten soge­nann­ten Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve feh­le zusätz­li­ches Per­so­nal. Fatal sei auch, dass BIM und Howo­ge zu bes­se­ren Kon­di­tio­nen Per­so­nal anheu­ern kön­nen als die Bezir­ke (Arti­kel: “Groß­pro­jekt in Gefahr”).

17. Juli. »Aus­kunfts­rech­te gin­gen künf­tig ver­lo­ren« — ein Inter­view von Git­ta Düper­thal (Jun­ge Welt) mit Lau­ra Valen­tu­ke­vici­u­te über die Kri­tik von GiB an der Ber­li­ner »Schul­bau­of­fen­si­ve« und über die Über­ga­be von gut 30.000 Unter­schrif­ten an den Prä­si­den­ten des Abge­ord­ne­ten­hau­ses von Ber­lin.

12. Juli. Kai Schlie­ter inter­viewt für die Ber­li­ner Zei­tung Andy Hehm­ke, Schul­stadt­rat von Fried­richs­hain-Kreuz­berg, zur The­ma­tik Howo­ge und Schul­bau­of­fen­si­ve. Hehm­ke gibt zu, dass noch gar nicht klar ist, ob mit dem Howo­ge-Modell die Schul­den­brem­se umgan­gen wird, den­noch hält er die­sen Weg für rich­tig, um sich im Bedarfs­fall den Weg zu Kre­di­ten offen­zu­hal­ten. Zwi­schen den Zei­len kann man lesen, wel­cher Druck vom Senat auf die Bezir­ke aus­ge­übt wird: Schul­bau über Howo­ge, oder die Schu­le wird nicht gebaut. (“Schul­stadt­rat Andy Hehm­ke zur Schul­bau-Offen­si­ve: ‘Hier sind kei­ne bösen Mäch­te am Werk‘”)

10. Juli. Klaus-Die­ter Mül­ler, Prä­si­dent der Fach­ge­mein­schaft Bau Ber­lin-Bran­den­burg, äußert sich im neu­en deutsch­land zum gegen­wär­ti­gen Bau­boom und sei­nen Fol­gen. Schlep­pend sei die Auf­trags­ver­ga­be im ers­ten Halb­jahr aller­dings noch im öffent­li­chen Bereich gewe­sen. Für das vom Regie­ren­den Bür­ger­meis­ter Micha­el Mül­ler (SPD) aus­ge­ru­fe­ne Jahr­zehnt der Inves­ti­tio­nen sei die Ver­wal­tung offen­sicht­lich noch ganz stark in der Pla­nungs­pha­se. “Es gibt nie­man­den im Senat, der uns sagen kann, wann was pas­siert”, beklagt der Ver­bands­chef. Am Ende hät­ten klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men das Nach­se­hen, weil bei einem Auf­tags­peak eher Gene­ral­un­ter­neh­mer und Groß­un­ter­neh­men zum Zuge kom­men. Die vom Senat geplan­te Aus­la­ge­rung von Tei­len des Schul­neu­baus an die lan­des­ei­ge­ne Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft HOWO­GE nennt Mül­ler eine “Umge­hungs­kon­struk­ti­on”, um Ver­ga­be­re­geln des Lan­des nicht ein­hal­ten zu müs­sen. Ein Vor­ge­hen, gegen das auch die die Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” kämpft. Nico­las Šus­tr, Autor des Arti­kels, zitiert Lau­ra Valen­tu­ke­vici­u­te von GiB zum Anlie­gen der Volks­in­itia­ti­ve. Titel des Arti­kels: “Jahr­zehnt der Inves­ti­tio­nen muss mal begin­nen”.

6. Juli. Mehr als unglück­lich ver­kn­püft die jun­ge Welt die Sanie­rungs­sor­gen der Schmid-Ober­schu­le Span­dau mit der Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len”. Gera­de die von der Volks­in­itia­ti­ve kri­ti­sier­te Umstruk­tu­rie­rung und Pri­va­ti­sie­rung von Schul­ge­bäu­den, -grund­stü­cken und Schul­bau führt seit fast zwei Jah­ren zu mas­si­ven Ver­zö­ge­run­gen. Die Volks­in­itia­ti­ve hat hin­ge­gen zahl­rei­che Vor­schlä­ge gemacht, wie Schul­bau ohne Pri­va­ti­sie­rung schnel­ler, demo­kra­ti­scher und kos­ten­güns­ti­ger bewäl­tigt wer­den kann. Es könn­te sofort los­ge­hen, wenn denn die Bezir­ke und der Senat es woll­ten. Titel des Bei­trags: “Eine Bruch­bu­de, genannt Schu­le”.

3. Juli.Volks­in­itia­ti­ve ‘Unse­re Schu­len’. Ver­ein GiB will Pri­va­ti­sie­run­gen ver­hin­dern”: In der Ber­li­ner Zei­tung berich­tet Kai Schlie­ter über den erfolg­rei­chen Abschluss der Unter­schrif­ten­samm­lung im Rah­men der Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len”. In den letz­ten Tagen traf die Post kilo­wei­se im GiB-Büro ein. Im sei­nem Arti­kel geht Schlie­ter detail­liert auf die Kri­tik­punk­te und die For­de­run­gen von GiB bezie­hungs­wei­se der Volks­in­itia­ti­ve ein.

3. Juli. Die Ber­li­ner Abend­schau des rbb bringt eine kur­ze Film­se­quenz von der Über­ga­be der Unter­schrif­ten der Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” am 3. Juli im Abge­ord­ne­ten­haus (ab Min. 20:42, nur sie­ben Tage im Archiv unter https://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/archiv.html).

1. Juli. Schlech­te Nach­rich­ten von der Klau­sur­ta­gung des Senats: “Die Infor­ma­ti­on, dass es auch bei der Schul­as­nie­rung und -erwei­te­rung lang­sa­mer vor­an­geht als geplant, ver­bes­ser­te die Stim­mung in der Klau­sur­ta­gung nicht”, heißt es im  Bei­trag von Ulrich Zawat­ka-Ger­lach: “Was das (Nicht-)Ergebnis der Senats­klau­sur bedeu­tet”. Dass es auch mit den bis­he­ri­gen Kos­ten­schät­zun­gen Pro­ble­me gibt, ist einem wei­te­ren Tages­spie­gel-Arti­kel “Inten­si­ve Bera­tun­gen — ohne Beschlüs­se” zu entneh­men.

30. Juni. “Ren­di­te­jä­ger stop­pen” ist ein Arti­kel von Mag­da von Gar­rel und Diet­rich Antel­mann in Ossietz­ky (Heft 13/2018) über­schrie­ben. Der Bei­trag befasst sich mit der Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve und ihren  ÖPP-Ele­men­ten (online ab 9. Juli im Archiv von www.ossietzky.net).

30. Juni. Laut Ber­li­ner Mor­gen­post steht der Fahr­plan für den Bau neu­er Schu­len. Aller­dings sei der Ver­trag mit der Howo­ge noch nicht unter­zeich­net, die der­weil aber schon nach einem Gene­ral­pla­ner Aus­schau hal­te und in in Vor­leis­tung gehe. Die Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft Howo­ge soll 30 Ober­schu­len bau­en und zehn Groß­sa­nie­run­gen betreu­en. Der Autor des Berich­tes erwähnt in sei­nem Bericht kurz, dass eine Bür­ger­initia­ti­ve gegen das GmbH-Modell mobil mache, nennt aber den Namen von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand nicht, geht auch nicht auf die lau­fen­de Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” ein, son­dern zitiert zur Pri­va­ti­sie­rungs­kri­tik aus­schlie­lich die Howo­ge-Che­fin.

28. Juni. Anna Klöp­per führ­te für die taz ein Inter­view mit der Grü­nen-Poli­ti­ke­rin Ste­fa­nie Rem­lin­ger zum Schul­bau in Ber­lin. Rem­lin­ger beharrt dar­auf, es gebe kein Pri­va­ti­sie­rungs­ri­si­ko (Die Sor­ge ist hypo­the­tisch“).

27. Juni. Die jun­ge Welt berich­tet über die noch bis zum 30. Juni lau­fen­de Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand. “Pri­va­ti­sie­rung durch die Hin­ter­tür” lau­tet die Über­schrift des Arti­kels von Car­me­la Negre­te.

22. Juni. Die Ber­li­ner Zei­tung schreibt: Ers­tens:  Mit der Howo­ge dau­ert es län­ger. Zwei­tens:  Es ist eine öffent­lich-pri­va­te Part­ner­schaft, also eine Pri­va­ti­sie­rung, davon gehen die Befür­wor­ter intern selbst aus. Drit­tens: Und sie wis­sen (eben­falls intern) auch, dass die Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve unter Ein­be­zie­hung der Howo­ge teu­rer wird und die bekann­ten Nach­tei­le von ÖPP hat (Arti­kel von Kai Schlieter/Martin Kles­mann: “Sanie­rung des Scha­dow-Gym­na­si­ums. Wie der Senat bei sei­ner Schul­bau­of­fen­si­ve ver­sagt”).

22. Juni. Der von Revo­lu­ti­on orga­ni­sier­te Schü­ler­streik am 21. Juni wen­de­te sich unter ande­rem gegen die Schul­pri­va­ti­sie­rung. Flo­ri­an Brand beri­chet im neu­en deutsch­land unter fol­gen­der Über­schrift: “Schul­bau mobi­li­siert Schü­ler”, wobei der Anrei­ßer  “Hun­der­te demons­trier­ten gegen eine angeb­li­che Pri­va­ti­sie­rung durch den Senat” zeigt, dass der Autor offen­bar kei­ne Pri­va­ti­sie­rungs­ge­fahr sieht.

21. Juni. Zwar blei­ben wach­sen die Schü­ler­zah­len in Ber­lin wei­ter an, aber die neu­es­te Pro­gno­se geht davon aus, dass die Schü­ler­zah­len nicht in dem Maße wach­sen, wie bis­her vom Senat ange­nom­men. Dar­über sowie über Hel­lers­dor­fer Schu­len, an denen es bereits jetzt eng ist, berich­tet die Ber­li­ner Zei­tung: “Neue Schät­zung. Schü­ler­prg­no­se nach unten kor­ri­giert”.

18. Juni. Die Ber­li­ner Zei­tung greift erneut das The­ma Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve auf. Niko­laus Ber­nau for­mu­liert unter ande­rem: “Um das Ver­sa­gen im Schul­bau zu kor­ri­gie­ren, soll die Ver­fas­sung min­des­tens gebeugt wer­den. Der gute Zweck macht das offen­bar juris­tisch, poli­tisch und mora­lisch bis weit in die Oppo­si­ti­on hin­ein akzep­ta­bel. Wer ist schon gegen gute Schu­len? Was aber unter­bleibt, ist eine Ana­ly­se der Ursa­chen des Schul­bau­de­sas­ters und eine Selbst­kri­tik.” Hier der Link zum kom­plet­ten Arti­kel mit dem Titel: “Schul­bau in Ber­lin — Klas­sen­zim­mer für Kin­der dür­fen nicht bil­lig und banal sein”.

18. Juni. Anna Klöp­per von der taz berich­tet über unse­re Unter­schrif­ten­samm­lung: „Initia­ti­ve will Anhö­rung erzwin­gen“.  Dabei zitiert sie Rechts­an­walt Ben­no Rein­hardt, der dar­auf hin­weist, dass die Howo­ge eine GmbH ist und daher Auf­sichts­rat und Vor­stand nur dem Unter­neh­men ver­pflich­tet sind. In einem wei­te­ren Bei­trag schil­dert Anna Klöp­per, wie Bezirks­bür­ger­meis­ter Hel­mut Klee­bank (SPD) die Teil­nah­me von  Medi­en­ver­tre­te­rin­nen an einem Rund­gang durch Car­lo-Schmid-Ober­schu­le unter­sagt. Klee­bank meint, die aktu­ell zu besich­ti­gen­den Schä­den im Schul­ge­bäu­de hät­ten „fast nichts“ mit der mil­li­ar­den­schwe­ren Schul­bau­of­fen­si­ve zu tun, die an die­sem Mor­gen The­ma sein soll. Klöp­per nennt das die „Span­dau­er Schul­bau­de­fen­si­ve“.

16. Juni. In der Ber­li­ner Zei­tung infor­miert heu­te Kai Schlie­ter, wie der Ber­li­ner Senat bei sei­nem größ­ten Infra­struk­tur­pro­jekt, der “Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve” (BSO), immer wei­ter in Bedräng­nis gerät.
Nach Infor­ma­tio­nen der Ber­li­ner Zei­tung prü­fe die Ber­li­ner Archi­tek­ten­kam­mer, ob die Aus­schrei­bun­gen im Rah­men der BSO rechts­kon­form sind. Dabei geht es dar­um, ob das Gebot der Mit­tel­stands­freund­lich­keit ver­letzt wer­de, weil sich die Aus­schrei­bung bis­lang nur an Gene­ral­pla­ner rich­te. Micha­el Macken­rodt, Vor­stand der Archi­tek­ten­kam­mer, sag­te gegen­über der Ber­li­ner Zei­tung, dass der jet­zi­ge Aus­schrei­bungs­ent­wurf “95 Pro­zent der Ber­li­ner Archi­tek­ten aus­schlie­ße”. Die Typen­bau­ten wer­den vor allem durch die Howo­ge GmbH dik­tiert, sind also eine der nega­ti­ven Fol­gen der geplan­ten Schul­pri­va­ti­sie­rung. Erneut ver­weist der Bei­trag auf die Pikan­te­rie, dass sich der Finanz­se­na­tor Kol­latz-Ahnen zur BSO von Bern­ward Kul­le bera­ten ließ. Er war Vor­stand des Bau­rie­sen Hoch­tief und Pri­va­ti­sie­rungs­lob­by­ist.  Der Arti­kel ist über­schrie­ben mit: “ ‘Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve’ — Senat plant Bil­lig­bau­ten in Serie”.

16. Juni. Der Lan­des­rech­nungs­hof hat sich jetzt auch erst­mals zur Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve posi­tio­niert, berich­tet Joa­chim Fah­run für die Ber­li­ner Mor­gen­post: “Kri­tisch äußer­te sich der Rech­nungs­hof auch zur Poli­tik des rot-rot-grü­nen Senats, staat­li­che Auf­ga­ben in Betei­li­gungs­un­ter­neh­men aus­zu­la­gern. […] Auch die Über­tra­gung grö­ße­rer Schul­bau­vor­ha­ben an die Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft Howo­ge sehen die Prü­fer skep­tisch. Sol­che Kon­struk­tio­nen führ­ten zu einem Ver­lust von Trans­pa­renz und Kon­troll­rech­ten des Par­la­ments. Zudem dür­fe eine Aus­la­ge­rung nicht zu einer ‘Flucht aus dem Bud­get’ füh­ren, indem die Lan­des­un­ter­neh­men Kre­di­te auf­neh­men, um die für das Land selbst gel­ten­de Schul­den­brem­se zu umge­hen.” (Titel des Arti­kels: “Rech­nungs­hof rügt. Bezir­ke kon­trol­lie­ren Stand­si­cher­heit ihrer Gebäu­de nicht”)

15. Juni. Kai Schlie­ter belegt in der Ber­li­ner Zei­tung haar­klein anhand bis­her unver­öf­fent­lich­ter Doku­men­te, die sich die Zei­tung mit­tels Akten­ein­sicht in der Senats­ver­wal­tung für Finan­zen ver­schaff­te, dass im Rah­men der Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve (BSO) nicht nur eine for­mel­le Pri­va­ti­sie­rung geplant ist, son­dern auch eine öffent­lich-pri­va­te Part­ner­schaft, und zwar von Anfang an! Auch die pro­ble­ma­ti­sche Rol­le der Bera­ter wird erwähnt und dass Finanz­se­na­tor Kol­latz-Ahnen bei Pri­ce­wa­ter­house­Coo­pers und Howo­ge-Che­fin Ste­fa­nie Frensch bei Ernst & Young gear­bei­tet haben. Dar­über hin­aus wird auf die Kri­tik von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand an den Pri­va­ti­sie­rungs­as­pek­ten der BSO ein­ge­gan­gen. Titel des Bei­trags: “Öffent­lich-pri­va­te Part­ner­schaf­ten. Der gro­ße Bluff der Ber­li­ner ‘Schul­bau­of­fen­si­ve’ “.

14. Juni. Boris Buch­holz berich­tet im Bezirks-News­let­ter Ste­glitz-Zehlen­dorf des Tages­spie­gel von Bau­stopps bei Schu­len und ande­ren öffent­li­chen Gebäu­den, weil Elek­tro­in­ge­nieu­re feh­len. Sein Fazit: “Kol­laps im Hoch­bau­amt.” Beson­ders pikant: Der Stel­len­man­gel ist offen­bar selbst ver­schul­det, denn das Geld ist da. Trotz­dem wird ein Hoch­bau­in­ge­nieur im Bezirk nach der Ent­gelt­grup­pe 11 TV-L aus­ge­schrie­ben. War­um das so ist, konn­te bis­her auch der Per­so­nal­rats­vor­sit­zen­de nicht her­aus­be­kom­men.

8. Juni. Neu­es von der Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve: Die Archi­tek­ten­kam­mer kün­digt eine recht­li­che Prü­fung an, schreibt Susan­ne Vieth-Ent­us im Tages­spie­gel. Nach­dem vor weni­gen Tagen die Ver­teue­rung eines der gro­ßen Sanie­rungs­pro­jek­te bekannt gewor­den war, schlägt jetzt die Ber­li­ner Archi­tek­ten­kam­mer Alarm. Grund ist die Aus­lo­bung der ers­ten Typen­wett­be­wer­be. Titel des Arti­kels: “Archi­tek­ten rügen Senat: Mas­si­ve Kri­tik am Wett­be­werbs­ver­fah­ren”.

6. Juni. Am Bei­spiel der Span­dau­er Car­lo-Schmid-Schu­le berich­tet Susan­ne Vieth-Ent­us für den Tages­spie­gel, wie wenig belast­bar die bis­he­ri­gen Kos­ten­schät­zun­gen für die Schul­bau­sa­nie­run­gen sei­en. Im vor­lie­gen­den Fall rech­net die Howo­ge statt mit bis­her geschätz­ten 12,7 Mil­lio­nen mit 28 bis 35 Mil­lio­nen Euro. Ein Fass ohne Boden …: “Kos­ten für Schul­sa­nie­rung explo­die­ren”. GiB warnt seit Mona­ten vor einem neu­en “BER”.

4. Juni.Sozia­le Infra­struk­tur gefähr­det. Ber­lin soll wach­sen – aber das Bau-Per­so­nal wächst nicht mit” schreibt Julia Backes in der B.Z. Flo­ri­an Schmidt (Grü­ne), Stadt­rat in Fried­richs­hain-Kreuz­berg, for­dert mehr und bes­ser bezahl­te Stel­len im Hoch- und Tief­bau. 

3. Juni. Mar­tin Kles­mann berich­tet in der Ber­li­ner Zei­tung von den Sor­gen der Ber­li­ner Künst­ler. Sie fürch­ten, dass bei der geplan­ten Schul­bau­of­fen­si­ve Kunst am Bau nicht mehr die übli­che Rol­le spie­len wird, um Zeit zu spa­ren. Titel des Arti­kels: “Groß­pro­jekt Ber­li­ner Künst­ler wol­len Schu­len ver­schö­nern”.

31. Mai. Small Talk mit Carl Waß­muth von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand zum The­ma Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve unter dem Titel: “Enges Kor­sett aus Gleich­gül­tig­keit und Ver­wer­tungs­druck”.  Das Gespräch führ­te Phil­ip Idel für jung­le world.

26. Mai. Auf den Nach­denk­sei­ten erläu­tern Mag­da von Gar­rel und Diet­rich Antel­mann die Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve und deren Fol­gen. Titel des Bei­trags: “Wofür steht BSO?

24. Mai. “Neu­kölln wird Schnitt­stel­le beim Schul­bau”, das berich­tet Susan­ne Vieth-Ent­us im Tages­spie­gel. Nach­dem sich auch Pan­kow ange­bo­ten hat­te, die zen­tra­le Geschäfts­stel­le für den Schul­bau der Bezir­ke zu über­neh­men, hat sich der Rat der Bezirks­bür­ger­meis­ter auf sei­ner Sit­zung am 24. Mai für Neu­kölln ent­schie­den.

11. Mai.  Ralf Wurz­ba­cher hat für Rubi­kon die Ber­li­ner Schul­pri­va­ti­sie­rung in ihrer bun­des­wei­ten Bedeu­tung aus­ge­mes­sen: Umge­hung der Schul­den­brem­se, Bei­spiel Ham­burg, eine Mes­se namens “Schul­bau”, der Kon­zep­ti­on der Pri­va­ti­sie­rung des Schul­baus von Pri­ce­wa­ter­house Coo­pers bis hin zur För­de­rung von ÖPP im Schul­bau durch die Bun­des­re­gie­rung. Titel des Bei­trags: “Der gro­ße Schul­raub”.

7. Mai. In der Ber­li­ner Mor­gen­post schreibt Andre­as Abel über die Per­so­nal­pro­ble­me im Schul­bau: “Schul­neu­bau wegen Inge­nieurs­man­gel in Gefahr”. Seit etli­chen Mona­ten weist Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand auf die­ses Pro­blem hin. Im Hoch­bau­be­reich ist laut Senat fast jede fünf­te Stel­le nicht besetzt. Haupt­grund sei die schlech­te Bezah­lung. Ein wei­te­rer Bei­trag  von Andre­as Abel erschien eben­falls am 7. Mai in der Ber­li­ner Mor­gen­post unter dem Titel: “Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve droht Ver­zug — man­gels Per­so­nal”.

5. Mai. Über die Schul­ka­pa­zi­tä­ten und künf­ti­ge Pla­nun­gen in Ber­lin-Karls­horst berich­tet das Ber­li­ner Abend­blatt: “Mehr Schul­plät­ze im Karls­hors­ter Kiez”.

4. Mai. Aus der zen­tra­len Geschäfts­stel­le der Bezir­ke für den Schul­bau, sie soll­te zunächst in Neu­kölln, dann in Span­dau ange­sie­delt sein, wird es vor­erst nichts, berich­tet Susan­ne Vieth-Ent­us im Tages­spie­gel und nennt par­tei­po­li­ti­sches Geran­gel als Grund dafür: “CDU blo­ckiert Zen­tral­stel­le für den Schul­bau”.

3. Mai. In der Lich­ten­ber­ger Aus­ga­be der Ber­li­ner Woche berich­tet Berit Mül­ler über die geplan­ten Schul­bau­ak­ti­vi­tä­ten in Lich­ten­berg: “Über 230 Mil­lio­nen Euro für neue Schu­len und Ergän­zungs­bau­ten”. Lei­der geht sie nicht auf kri­ti­sche Stim­men ein.

30. April. Inter­view mit Carl Waß­muth zur Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” im rbb-Info­ra­dio. Titel: “Run­der Tisch zur Schul­bau­of­fen­si­ve des Senats” (nur 7 Tage nach­hör­bar im rbb-Archiv).

27. April. Clau­dia van Laak besuch­te das Scha­dow-Gym­na­si­um in Ber­lin-Zehlen­dorf und sprach mit dem dor­ti­gen Schul­lei­ter.  Van Laak berich­tet auch über den Schul­bau­fahr­plan des Ber­li­ner Senats und sen­det  O-Töne von Bil­dungs­se­na­to­rin San­dra Schee­res, Finanz­se­na­tor Mat­thi­as Kol­latz-Ahnen sowie vom Schul­lei­ter des Scha­dow-Gym­na­si­ums, der unter ande­rem moniert, dass für vie­le Schu­len als Bau­be­ginn “vor­aus­sicht­lich 2022” ange­ge­ben wer­de. Der Bei­trag erschien im Deutsch­land­funk unter dem Titel “Senat legt Fahr­plan für Schul­sa­nie­rung vor”.

25. April. “Howo­ge und Bezirk bau­en Schu­len” berich­tet das Ber­li­ner Abend­blatt unkri­tisch, obwohl es sich beim Schul­bau­fahr­plan ja momen­tan noch nicht um eine beschlos­se­ne Vor­la­ge han­delt. Kat­ja Reich­gardt berich­tet, als sei alles bereits beschlos­se­ne Sache.

24. April. Auf www.detail.de wird ange­kün­digt: 1. Schul­bau-Salon und -Mes­se für den Bil­dungs­bau in Ber­lin. Ter­min: 12./13. Sep­tem­ber 2018.

24. April. Mit zwei Bei­trä­gen wid­met sich die Ber­li­ner Zei­tung dem neu­en Schul­bau­fahr­plan des Ber­li­ner Senats: In der Mel­dung “ ‘Groß­scha­dens­fall’: Ers­ter Über­blick über Schul­sa­nie­run­gen” sowie in Mar­tin Kles­manns Arti­kel “ ‘Groß­scha­dens­fäl­le’: Die­se 750 Schu­len wer­den saniert oder neu gebaut”.

24. April. Unter der Über­schrift “Hier wer­den in Ber­lin Schu­len gebaut und saniert” berich­tet Gud­run Mall­witz in der Ber­li­ner Mor­gen­post über das neu­es­te Daten­sam­mel­werk des Ber­li­ner Senats: den “Schul­bau­fahr­plan”. Kri­ti­sche Stim­men zitiert die Autorin auch, unter ande­rem den CDU-Abge­ord­ne­ten Mario Cza­ja. Ein wei­te­rer Bei­trag von Gud­run Mall­witz erschien am 25. April: “Neue Schu­len — wann und wo”.

24. April. Syl­via Vogt gibt den Tages­spie­gel-Lese­rIn­nen einen Über­blick über den 740 Sei­ten umfas­sen­den “Schul­bau­fahr­plan” des Ber­li­ner Senats (“So will Ber­lin sei­ne maro­den Schu­len sanie­ren”).

24. April. Ste­fan Alber­ti berich­tet für die taz vom “Schul­bau­fahr­plan” (Lan­ge Lis­te für die Trans­pa­renz”).

24. April. Auch der Ber­li­ner Kurier bringt eine dpa-Mel­dung zum “Schul­bau­fahr­plan” unter dem Titel “60 völ­lig neue Schu­len Für 5,5 Mil­li­ar­den: Die­se 750 Schu­len in Ber­lin wer­den saniert” .

24. April. Für die B.Z. fragt Hild­burg Bruns im Gegen­satz zu ande­ren Blät­tern, wo die Schü­le­rIn­nen wäh­rend der Sanie­rungs­pha­sen unter­ge­bracht wer­den und titelt: “Geplan­te Sanie­run­gen. Bezir­ke wol­len Schü­ler in die­ser Fabrik par­ken”.

24. April. Im rbb bericht­etHol­ger Han­sen: Schul­sa­nie­run­gen erst­mals im kom­plet­ten Über­blick Ber­lin und sei­ne “Groß­scha­dens­fäl­le’ ”. Aller­dings soll das Daten­ma­te­ri­al noch unvoll­stän­dig sein, laut Senat haben noch nicht alle Bezir­ke ihre Zah­len gelie­fert.

23. April. Im neu­en deutsch­land ist zu lesen, wer Zwei­fel an der Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve hat und war­um: “Bund der Steu­er­zah­ler zwei­felt an Inves­ti­ti­ons­pro­gramm”.

23. April. Auch die taz greift die dpa-Mel­dung auf: Steu­er­zah­ler­bund. Pes­si­mis­mus ist ange­bracht”.

23. April. Eben­so gibt es eine Mel­dung in der Ber­li­ner Zei­tung, die vom Pes­si­mis­mus des Steu­er­zah­ler­bun­des hin­sicht­lich des Fort­schritts beim Ber­li­ner Schul­neu­bau- und -sanie­rungs­pro­gramm berich­tet:  “Bund der Steu­er­zah­ler: Ver­zö­ge­rung bei Inves­ti­ti­ons­pro­gramm”.

22. April. Die Ber­li­ner Mor­gen­post bringt eine aus­führ­li­che dpa-Mel­dung mit der Kri­tik des Steu­er­bun­des an der Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve: “Steu­er­zah­ler­bund sieht Inves­ti­ti­ons­pro­gram­me skep­tisch”.

18. April. Susan­ne Vieth-Ent­us berich­tet für die Pots­da­mer Neu­es­ten Nach­rich­ten über das aktu­el­le Kon­zept des Senats für die Schul­bau­of­fen­si­ve. Sie erwähnt  in ihrem Bei­trag Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft baut für 1,5 Mil­li­ar­den Euro Schu­len” auch kri­ti­sche Stim­men: die Rech­nungs­hö­fe von Bund und Län­dern, Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand sowie die Schul­bau­ex­per­ten der CDU, Mario Cza­ja.

18. April. Im Tages­spie­gel lis­tet Syl­via Vogt in ihrem Bei­trag “Wo Schu­len neu gebaut wer­den — und von wem” auf, an wel­chen Orten die HOWO­GE laut vor­läu­fi­gem Senats­kon­zept beim Bau­en zum Zuge kom­men soll. Eine wei­te­re Lis­te ent­hält die Über­sicht der Schu­len, die von der Senats­ver­wal­tung gebaut wer­den sol­len.

18. April. Mar­tin Krö­ger stellt den Lese­rIn­nen des neu­en deutsch­lands in einem kur­zen Bei­trag (HOWO­GE soll 29 neue Schu­len bau­en”) die Rah­men­da­ten der am 17. April vom Finanz­se­na­tor Mat­thi­as Kol­latz-Ahnen gebil­lig­ten Vor­la­ge zur soge­nann­ten Schul­bau­initia­ti­ve vor und zitiert sowohl den Finanz­se­na­tor als auch die Geschäfts­füh­re­rin der HOWO­GE. Kurz erwähnt wird auch die Kri­tik am Kon­zept, die vom Steu­er­zah­ler­bund sowie von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand kommt.

18. April. Unkri­tisch sieht Isa­bell  Jür­gens für die Mor­gen­post das Senats­kon­zept für die soge­nann­te Schul­bau­of­fen­si­ve und berich­tet: “So will Ber­lin neue Schu­len bau­en in neu­er Part­ner­schaft”.

17. April. Mar­tin Kles­mann und Kai Schlie­ter von der Ber­li­ner Zei­tung berich­ten umfang­reich und kri­tisch zu dem neu vor­ge­stell­ten Kon­zept zur Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve. Der Arti­kel “ ‘Schul­bau-Offen­si­ve’ Howo­ge soll 29 Schu­len selbst bau­en” ver­deut­licht auch, wie weit­rei­chend das Kon­zept in bis­he­ri­ge Eigen­tums­rech­te ein­greift.

17. April. Anna Klöp­per fasst in ihrem Bei­trag “Gro­ßes ABC mit Howo­ge”  für die taz-Lese­rIn­nen die vor­läu­fi­ge Senats­vor­la­ge zur Schul­bau­of­fen­si­ve zusam­men und nennt die geplan­ten Stand­or­te, an denen die Howo­ge bau­en soll.

17. April. “Jetzt wird ran­ge­klotzt!” — so beginnt Hild­burg Bruns ihren B.Z.-Arti­kel “Der Senat plant 60 neue Schu­len, 29 soll die HOWO­GE bau­en”.  Lei­der steht im Bei­trag nicht, dass frü­hes­tens 2020 mit dem ers­ten Spa­ten­stich zu rech­nen ist, wenn die Rea­li­sie­rung über die HOWO­GE GmbH erfolgt. Hier bekommt “ran­klot­zen” eine neue Bedeu­tung.

16. April. Auch wenn die Arti­kel­über­schrift “Ber­li­ner LIN­KE will das Öffent­li­che stär­ken” im neu­en deutsch­land es nicht ver­mu­ten lässt: Der Bei­trag von Mar­tin Krö­ger zeigt die inner­par­tei­li­che Kon­tro­ver­se der Ber­li­ner Lin­ken zum The­ma Schul­bau­of­fen­si­ve auf und lässt auch die Wider­sprü­che zwi­schen von der Par­tei prak­ti­zier­ter Poli­tik und einer abs­trakt gefor­der­ten Ver­an­ke­rung einer Pri­va­ti­sie­rungs­brem­se in der Ber­li­ner Ver­fas­sung auf­schei­nen.

14. April. In der Ber­li­ner Woche ist ein Inter­view von Alla Schis­sel mit Doro­thea Här­lin zur Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” abge­druckt. Es erklärt unter dem Titel “Wenn das Pri­vat­recht in den Schu­len regiert, ist Bil­dung zweit­ran­gig” kurz und ver­ständ­lich, was durch die Pri­va­ti­sie­rung der Schul­ge­bäu­de und -grund­stü­cke droht.

14. April. Ralf Wurz­ba­cher the­ma­ti­siert in sei­nem Bei­trag “Kei­ne Büh­ne für Kri­tik an Ren­di­te­jä­gern” für die jun­ge Welt die Wider­sprü­che inner­halb der Lin­ken: Auf dem Par­tei­tag der Ber­li­ner Lin­ken wird  die “Rück­erobe­rung des Öffent­li­chen” The­ma sein. Die Plä­ne zur Schul­pri­va­ti­sie­rung in Ber­lin wei­sen aber in eine ande­re Rich­tung.

14. April. Sabi­ne Bei­kler berich­tet für den Tages­spie­gel unter der Über­schrift “Soli­da­risch mit Mie­tern, Erzie­hern und Feu­er­wehr­leu­ten” über den Par­tei­tag der Ber­li­ner Lin­ken, auf dem auch meh­re­re Anträ­ge zur Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve debat­tiert und abge­stim­nmt wur­den. Immer­hin konn­ten die Neu­köll­ner Lin­ken in Sachen Trans­pa­renz punk­ten.

April 2018. In der Aus­ga­be 1 des sechs­ten Jahr­gangs der ver.di-Zeitschrift Die Quer­köp­pe, einem ePa­per der Senio­rin­nen und Senio­ren im Fach­be­reich 8 Medi­en, Kunst und Indus­trie ― Lan­des­be­zirk Ber­lin-Bran­den­burg, berich­tet Mag­da von Gar­rel in ihrem Bei­trag “Droht die Pri­va­ti­sie­rung öffent­li­cher Schu­len?” über die Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve und ihre Fol­gen.

12. April. Das neue deutsch­land mel­det, dass Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand Finanz­se­na­tor Klaus Fei­ler die Unter­schrif­ten einer der Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len’ ” vor­ge­schal­te­ten Peti­ti­on gegen die Ber­li­ner Schul­pri­va­ti­sie­rung über­reicht hat.

10. April. Die Ber­li­ner Mor­gen­post hat offen­bar der­zeit den bes­ten Draht zum Senat. Gudrun Mall­witz kann vor­ab über eini­ge Details einen neu­en Kon­zepts berich­ten. So soll es nun doch Erb­bau geben, der (stets nicht-öffent­lich tagen­de!) Betei­li­gungs­aus­schuss soll die par­la­men­ta­ri­sche Kon­trol­le erset­zen und “natür­lich” sol­len die Bezir­ke nicht schlech­ter gestellt wer­den. Fragt sich nur wie… Mehr dazu soll es in einer Woche geben, so steht es in “Howo­ge soll neue Schu­len bau­en und sie ver­mie­ten”

10. April. Unter dem Titel “Der gro­ße Coup” berich­tet Mag­da von Gar­rel  im Online-Maga­zin Rubi­kon detail­liert über den aktu­ells­ten Stand der Ber­li­ner Schul­pri­va­ti­sie­rungs­plä­ne.

9. April. Weni­ge Tage vor ihrem Lan­des­par­tei­tag will die Lin­ke Kri­ti­ke­rIn­nen offen­bar beru­hi­gen: Sie will mit einer gesetz­li­chen Pri­va­ti­sie­rungs­brem­se errei­chen, dass vor jeder Ver­äu­ße­rung von Lan­des­be­sitz oder auch von Unter­neh­mens­tei­len die Zustim­mung des Par­la­ments ein­ge­holt wer­den muss. Das wird Pri­va­ti­sie­run­gen nicht ver­hin­dern. Für die Ber­li­ner Mor­gen­post berich­tet Gud­run Mall­witz unter dem Titel “Lin­ke wol­len Pri­va­ti­sie­run­gen ver­hin­dern”. Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand wird mit sei­ner Kri­tik an der for­mel­len Pri­va­ti­sie­rung zitiert, es wird aus­drück­lich auf die Volks­in­itia­ti­ve und die Unter­schrif­ten­samm­lung hin­ge­wie­sen.

 6. April. Für die Ber­li­ner Mor­gen­post greift Andre­as Abel die The­ma­tik des Tages­spie­gels (s.u.) auf unter der Über­schrift: “Bezir­ke geben Mil­lio­nen für Schul­sa­nie­run­gen nicht aus”. Abel berich­tet: Die Behör­den kön­nen fast 9,7 Mil­lio­nen Euro nicht ver­bau­en. Davon pro­fi­tiert Char­lot­ten­burg-Wil­mers­dorf. Dort wur­de mehr Geld aus­ge­ge­ben.

4. April. Die Zit­ty berich­tet über die “Ber­li­ner Dau­er-Ärger­nis­se”. Auf Platz 2: die maro­den Schu­len. Ohne Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand nament­lich zu nen­nen, wird aber die Kri­tik des Ver­eins kurz erwähnt. Ein Bei­trag von Julia Lorenz, Cle­mens Nie­den­thal, Fried­helm Tei­cke, Mar­tin Schwarz­beck, Jacek Sla­ski, Lina Lux und Erik Hei­er.

3. April. Susan­ne Vieth-Ent­us berich­tet im Tages­spie­gel, wel­che Sum­men die Ber­li­ner Bezir­ke im Bereich Schul­bau/-sanie­rung 2018 nicht ver­bau­en konn­ten: Mil­lio­nen­sum­men für Ber­li­ner Schul­bau ver­puf­fen. Die Zah­len zei­gen, dass es drin­gend gebo­ten wäre, das Per­so­nal in den Bau­äm­tern der Stadt­be­zir­ke auf­zu­sto­cken. Außer­dem dort auch ver­linkt: Die Ant­wort des Senats auf die schrift­li­che Anfra­ge des Abge­ord­ne­ten Mario Cza­ja zum The­ma Schul­sa­nie­run­gen (Druck­sa­che 18/13677).

27. März. Für die Lese­rIn­nen des neu­en deutsch­lands fasst Mar­tin Krö­ger bereits Bekann­tes über die Schul­bau­of­fen­si­ve des Senats zusam­men. Titel: “Schul­bau wird neu orga­ni­siert”.

21. März. “Zen­tra­le Geschäfts­stel­le Schul­bau wird jetzt in Span­dau geplant”, über­schreibt Mar­tin Kles­mann sei­nen Bei­trag in der Ber­li­ner Zei­tung. Nach Recher­chen des Blat­tes soll nach dem Wech­sel der Neu­köll­ner Bezirks­bür­ger­meis­te­rin Fran­zis­ka Gif­fey die Geschäfts­stel­le nun nicht mehr in Neu­kölln, son­dern in Span­dau ange­sie­delt wer­den. Dar­über hin­aus berich­tet das Blatt über neue Kri­tik am Howo­ge-Kon­zept.

20. März. Ralf Wurz­ba­cher hat für die jun­ge Welt Andre­as Kel­ler zu den Ansät­zen des Koali­ti­ons­ver­tra­ges zur Bil­dungs­po­li­tik inter­viewt (“Klei­ne Schrit­te in die rich­ti­ge Rich­tung”). Andre­as Kel­ler ist stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der Gewerk­schaft Erzie­hung und Wis­sen­schaft (GEW) und Lei­ter des Vor­stands­be­reichs Hoch­schu­le und For­schung. Wurz­ba­cher wirft im Inter­view auch fol­gen­de Fra­ge auf: “Es gibt Befürch­tun­gen, die durch die ange­kün­dig­te Locke­rung des Koope­ra­ti­ons­ver­bots frei­wer­den­den Bun­des­mit­tel könn­ten die Pri­va­ti­sie­rung des Schul­baus vor­an­trei­ben, etwa über öffent­lich-pri­va­te Part­ner­schaf­ten, ÖPP. Ist die GEW in Habacht­stel­lung?”

15. März. Im tip-ber­lin erschien ein Inter­view von Fabi­an Stam­men und Erik Hei­er mit Carl Waß­muth zur Kri­tik an den Pri­va­ti­sie­rungs­plä­nen des Senats im Rah­men der Schul­bau­of­fen­si­ve. Außer­dem wird die Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” vor­ge­stellt. Lei­der ver­wen­den die Autoren in der Über­schrift nicht den kor­rek­ten Begriff, son­dern schreiben“Volksbegehren” statt “Volks­in­itia­ti­ve” (“Stadt­po­li­tik. Volks­be­geh­ren gegen Bil­dungs­pri­va­ti­sie­rung”).

13. März. Die Pan­kower All­ge­mei­ne Zei­tung weist auf das Soli-Kon­zert am 14. März im JUP hin: Lena Sto­ehr­fak­tor & Wuns­tra: Soli-Kon­zert für “Unse­re Schu­len.

10. März. In der Abend­schau des rbb um 19.30 Uhr lief der Bei­trag “Angst vor Pri­va­ti­sie­rung — Howo­ge will Schu­len bau­en” (lei­der nur sie­ben Tage im Archiv nach­hör­bar!), in dem Jörn Kers­ten die Plä­ne des Senats zur Schul­bau­of­fen­si­ve vor­stellt — soweit bekannt. Dar­über hin­aus wer­den die Beden­ken von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand the­ma­ti­siert und die Volks­in­itia­ti­ve “Unse­re Schu­len” vor­ge­stellt. Es gibt Bil­der und Stim­men von den all­sonn­abend­li­chen Unter­schrif­ten­sam­mel­ak­ti­vi­tä­ten in der Markt­hal­le Neun sowie O-Töne von Finanz­se­na­tor Kol­latz-Ahnen und GiB-Vor­stand Carl Waß­muth.

10. März. In der Ber­li­ner Mor­gen­post berich­tet Joa­chim Fah­run, der Bezirks­vor­stand des Deut­schen Gewerk­schafts­bun­des (DGB) stel­le sich hin­ter die Schul­bau­plä­ne des Senats durch die Howo­ge, denn er sehe Pro­ble­me bei der Finan­zie­rung der Schul­bau­of­fen­si­ve. Für den Ber­li­ner Schul­tisch und des­sen Beden­ken am Vor­ha­ben wird Sas­kia Schä­fer zitiert. Der Arti­kel ist unter der Über­schrift DGB stellt sich hin­ter Schul­bau durch Howo­ge” erschie­nen. Lei­der nicht erwähnt wird im Bei­trag, dass die am stärks­ten betrof­fe­ne Ein­zel­ge­werk­schaft, die GEW, die­sen DGB-Beschlus im Vor­feld abge­lehnt hat. Ein sol­ches Über­ge­hen der betrof­fe­nen Gewerk­schaft ist im DGB unge­wöhn­lich und soll­te eigent­lich in Form eines Son­der­vo­tums mit kom­mu­ni­ziert wer­den. War­um wur­de das nicht gemacht? Inter­es­sant eben­falls: Im Ver­gleich zum letz­ten Herbst sind die Anga­ben der Ber­li­ner Finanz­ver­wal­tung zu den zu erwar­ten­den Zins­kos­ten bereits um ein Drit­tel gestie­gen — von 0,2 Pro­zent auf 0,3 Pro­zent. Das hört sich wenig an, aber 0,3 Pro­zent mehr an Zin­sen auf einen 1,2 Mil­li­ar­den-Euro-Kre­dit mit einer Lauf­zeit von 20 Jah­ren, das sind schon allein 72 Mil­lio­nen Euro. Für das Geld kann man drei bis vier Schu­len bau­en.

8. März. Ber­li­ner Zei­tung: Kai Schlie­ter und Mar­tin Kles­mann beleuch­ten unter der Über­schrift “Exklu­si­ve Stu­die. Die gehei­men Ber­li­ner Schul­bau-Risi­ken” in einem detail­rei­chen Arti­kel die aktu­el­len Plä­ne des Senats im Rah­men der Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve und die Beden­ken gegen­über die­sen Plä­nen.

8. März. Chris­ti­an Höni­cke und Ralf Schön­ball berich­ten von Ide­en, wie an bestehen­den Schul­stand­or­te zum Bei­spiel durch Dach­aus­bau­ten Kapa­zi­tä­ten erhöht wer­den kön­nen: “Klas­sen­zim­mer im Schul-Pent­house?”.

6. März. Joa­chim Fah­run von der Ber­li­ner Mor­gen­post schreibt in einem Kom­men­tar über den Schul­bau in Ber­lin und die geplan­te Initia­ti­ve des Senats. Tenor: Was die Regie­rung macht, ist rich­tig! Und Pri­va­ti­sie­rung ist das Gan­ze auf kei­nen Fall. Das ist nicht beson­ders fun­diert und auch nicht unbe­dingt einer der glaub­wür­digs­ten oder elo­quen­tes­ten Bei­trä­ge zum The­ma. Die Replik von Carl Wass­muth (Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand) erfolg­te prompt.

I. Quar­tal 2018. In der Vier­tel­jah­res­zeit­schrift BIG Busi­ness Crime — Theo­rie, Pra­xis und Kri­tik der kri­mi­ni­el­len Öko­no­mie — erschien von Kat­rin Kusche der Bei­trag “Schu­le mit beschränk­ter Haf­tung. Der Sün­den­fall der Schul­pri­va­ti­sie­rung in Ber­lin”.

26. Febru­ar. Stim­men zur Ber­li­ner Schul­bau­off­fen­si­ve zitiert Robert Kla­ges im Tages­spie­gel Leute/Lichtenberg.

26. Febru­ar. Län­der­re­port Deutsch­land­funk Kul­tur: “Sanie­rungs­stau an Ber­li­ner Schu­len. Es stinkt ein­fach aus den Roh­ren” — ein Bei­trag von Clau­dia van Laak

21. Febru­ar. Micha­el Sprin­ger geht für die Pan­kower All­ge­mei­ne Zei­tung Fra­gen rund um die Schul­bau­of­fen­si­ve nach. Wo bleibt zum Bei­spiel die Nach­hal­tig­keit bei den geplan­ten Vor­ha­ben? Und wie geht man im Land Bran­den­burg die Sache mit dem Schul­neu­bau an? Als Bei­spiel bringt er Hohen Neu­en­dorf in sei­nem Arit­kel: “Schul­bau: Nach­hal­tig­keits-Tricks statt Finanzr­ricks!”.

21. Febru­ar. Susan­ne Vieth-Ent­us berich­tet im Tages­spie­gel zu den aktu­el­len Ent­wick­lun­gen unter der Über­schrift „Ber­lins Bezir­ke sol­len künf­tig Schu­len mie­ten“. Die Jour­na­lis­tin beleuch­tet die Rol­le der Ber­li­ner Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft Howo­ge beim Schul­bau. Die CDU spricht von „Kne­bel­ver­trä­gen“.

21. Febru­ar. In der Ber­li­ner Zei­tung fasst Mar­tin Kles­mann die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen zusam­men. Der Bei­trag ist über­schrie­ben mit: „Ris­kan­te Ent­schei­dung: Howo­ge über­nimmt den Bau von Schu­len nun doch selbst”.

17. Febru­ar. WDR 5 bringt einen Mit­schnitt vom 14. Poli­ti­schen Ascher­mitt­woch (Ber­li­ner Tem­po­drom, 14. Febru­ar). Am Ende sei­nes Auf­tritts war Max Uthoff für die Volks­in­itia­ti­ve „Unse­re Schu­len“ (Ach­tung, nur sie­ben Tage online nach­hör­bar.)

13. Febru­ar. Inter­view von Radio Dreyeck­land mit Carl Waß­muth von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand zur dro­hen­den Schul­pri­va­ti­sie­rung in Ber­lin. Link zum Inter­view (Län­ge: 20:47 Min.), Link zur Web­site des Radi­os.

5. Febru­ar. Wer­ner Rüge­mer bringt für die Aus­ga­be 01/2018 von ver.di-publik das Ber­li­ner Schul­pri­va­ti­sie­rungs­de­sas­ter auf den Punkt. Sein Bei­trag trägt den Titel: “Und noch eine Schul-GmbH”.

3. Febru­ar. „Pri­vat oder staat­lich? – Wie sol­len die Ber­li­ner Schu­len saniert wer­den?“, Radi­ode­bat­te am 3.2.2018  im Kul­tur­ra­dio rbb (17:04, Zeit­punkt, Län­ge: 56:49 Min.). Es dis­ku­tie­ren: Klaus Fei­ler, Staats­se­kre­tär Senats­ver­wal­tung für Finan­zen, Doro­thea Här­lin, Gemein­gut in BürgerInnenhand/Berliner Schul­tisch, Prof. Dr. Robert Knap­pe, Hoch­schu­le für Wirt­schaft und Recht Ber­lin (HWR Ber­lin).

28. Janu­ar.

11. Janu­ar. Die taz macht sich lus­tig über Men­schen, die sich mit ple­bis­zi­tä­ren Mit­teln im demo­kra­ti­schen Raum enga­gie­ren. Dabei bringt sie auch die ver­schie­de­nen Mit­tel – Volks­ent­scheid, Volks­be­geh­ren, Volks­in­itia­ti­ve – durch­ein­an­der. Erik Peter und Anna Klöp­per zeich­nen dafür unter dem Titel „Ber­lin begehrt“ ver­ant­wort­lich.

5. Janu­ar. Am 5. Janu­ar leg­te die jun­ge Welt zum The­ma nach und ver­öf­fent­lich­te ein Inter­view mit Her­bert Storn, einem der Podi­ums­teil­neh­mer unse­rer Pres­se­kon­fe­renz. Das Inter­view führ­te Jana Frie­ling­haus. Titel: „Das Pri­vat­recht ver­hin­dert Demo­kra­tie“.

4. Janu­ar. Mit dem Start der Volks­in­itia­ti­ve „Unse­re Schu­len“ schaff­te es GiB auf die Sei­te 1 der jun­gen Welt. Unter dem Titel „Kein Zucker für Spe­ku­lan­ten“ berich­te­ten  Jana Frie­ling­haus und Marc Beben­roth über die Akti­vi­tä­ten von GiB gegen die Über­tra­gung von Schul­im­mo­bi­li­en in das Pri­vat­recht.

4. Janu­ar. Die Schlag­zei­le im neu­en deutsch­land lau­te­te:Kri­tik an ‚stil­ler Pri­va­ti­sie­rung‘. Eine Volks­in­itia­ti­ve will gegen die Schul­bau­of­fen­si­ve des Senats mobil machen“. Jérô­me Lom­bard zitier­te in sei­nem Arti­kel auch die Reak­ti­on des Finanz­se­na­tors Mat­thi­as Kol­latz-Ahnen (SPD) auf die Volks­in­itia­ti­ve „Unse­re Schu­len“. Nun ja, „still“ hat­ten wir die Pri­va­ti­sie­rung nicht genannt …

3. Janu­ar. Ralf Schön­ball berich­te­te in sei­nem Arti­kel im Tages­spie­gel aus­führ­lich über die Pres­se­kon­fe­renz und ging auf die Refe­ra­te der Podi­ums­teil­neh­me­rIn­nen Doro­thea Här­lin, Her­bert Storn, Wer­ner Rüge­mer sowie Carl Waß­muth ein. Etwas irre­füh­rend war lei­der die Über­schrift des Bei­trags: „Neue Volks­in­itia­ti­ve will Plan zur Schul­sa­nie­rung kip­pen“. Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand ist aus­drück­lich für eine Sanie­rung der Schu­len, aller­dings nicht unter dem Dach einer GmbH.

3. Janu­ar. Die Lese­rIn­nen der Ber­li­ner Zei­tung infor­mier­te Mar­tin Kles­mann nicht nur über die von GiB befürch­te­ten Fol­gen der Schul-GmbH, son­dern auch über das von GiB nun genutz­te Instru­ment einer Volks­in­itia­ti­ve. Etwas irre­füh­rend aller­dings auch hier die Über­schrift: „Neue Volks­in­itia­ti­ve will Schul­bau-Plä­ne des Senats ver­hin­dern“.

3. Janu­ar. Für den Ber­li­ner Kurier berich­te­te gleich­falls Mar­tin Kles­mann. Die Schlag­zei­le dort: „‘Unse­re Schu­le‘. Volks­in­itia­ti­ve will Pri­va­ti­sie­rung der Schu­len ver­hin­dern“.

3. Janu­ar. Sechs Kom­men­ta­re gab es zu  Kirs­ten Buch­manns Online-Bei­trag auf www.rbb24.de, der auch im Radio­sen­der 88,8 gebracht wur­de: „Unter­schrif­ten­samm­lung gestar­tet. Ber­li­ner Initia­ti­ve will geplan­te Schul­bau-GmbH ver­hin­dern“.

24. Novem­ber 2017. Die taz beri­chet über Kri­tik an Ber­li­ner „Schul­pri­va­ti­sie­rung“. Der Arti­kel ent­hält auch ein län­ge­res Inter­view mit Carl Waß­muth von GiB.

19. Novem­ber 2017. Rubi­kon ver­öf­fent­licht den Bei­trag „Schul­klau­of­fen­si­ve. Ber­lin macht sei­ne maro­den Bil­dungs­an­stal­ten flott. Und fer­tig zum Aus­ver­kauf! Die Lin­ke mischt ger­ne mit.“, Autor: Ralf Wurz­ba­cher.

18. Novem­ber 2017. Her­bert Storn von der GEW Frank­furt a.M. und Mit­glied der AG Bil­dung von GiB ver­fasst einen Gast­bei­trag für das Inter­net­por­tal Rubi­kon: „Die Schu­len wer­den pri­va­ti­siert. Der sträf­li­chen Ver­nach­läs­si­gung der Infra­struk­tur darf weder mit Pri­va­ti­sie­rung noch Schat­ten­haus­hal­ten begeg­net wer­den.“

14. Novem­ber 2017. Ralf Wurz­ba­cher im Gespräch mit Moritz Witt­ler in der jun­gen Welt: „Gera­de­wegs in die Fal­le der Neo­li­be­ra­len. Auch Poli­ti­ker von Die Lin­ke wol­len den Schul­bau an eine GmbH aus­la­gern“.

14. Novem­ber 2017.Der Weg zur Pri­va­ti­sie­rung. Die SPD will in Ber­lin mehr Schu­len hoch­zie­hen. Das Geld dafür soll eine GmbH über die Auf­nah­me von Kre­di­ten her­an­schaf­fen“; in der jun­gen Welt berich­tet Ralf Wurz­ba­cher über die Eini­gung des Ber­li­ner Senats mit dem Rat der Bezirks­bür­ger­meis­ter.

8. Novem­ber 2017. Ralf Wurz­ba­cher stellt in der jun­gen Welt die aktu­el­len Senats­plä­ne vor. Sein Arti­kel trägt die Über­schrift „Schu­len für Spe­ku­lan­ten“.

8. Novem­ber 2017. Auch in der Ber­li­ner Mor­gen­post ist die soge­nann­te Schul­bau­of­fen­si­ve The­ma. Flo­ren­ti­ne Anders berich­tet: „Bezir­ke wol­len Schu­len schnel­ler sanie­ren“.

6. Novem­ber 2017. „Ber­lins maro­de Schu­len. Schul­bau­er ver­zwei­felt gesucht“ bie­tet Stoff für einen neu­en Bei­trag im Tages­spie­gel, ver­fasst von Ralf Schön­ball und Susan­ne Vieth-Ent­us.

4. Novem­ber 2017. Auf einer Dop­pel­sei­te der Wochen­end­aus­ga­be der Ber­li­ner Zei­tung brei­ten Fre­de­rik Bom­bosch, Gabrie­la Kel­ler, Mar­tin Kles­mann und Kai Schlie­ter ihre aus­führ­li­chen Recher­chen zur Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve aus: „Maro­de Schu­len in Ber­lin. Das dubio­se Mil­li­ar­den­ver­spre­chen“.

4. Novem­ber 2017. In der Ber­li­ner Mor­gen­post legt Flo­ren­ti­ne Anders in ihrem Bei­trag „Drin­gen­de Sanie­run­gen: FDP legt Kon­zept für Tur­bo-Schul­bau in Ber­lin vor“ die unter­schied­li­chen Posi­tio­nen von Senat, FDP sowie Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand dar.

4. Novem­ber 2017. Der Haupt­stadt­sen­der TV-Ber­lin bringt eine gut zehn­mi­nü­ti­ge „Nah­auf­nah­me“ unter dem Titel: „Sor­ge vor Pri­va­ti­sie­rung der Ber­li­ner Schu­len

4. Novem­ber 2017. Im neu­en deutsch­land erör­tert Mar­tin Krö­ger die „Kri­tik am Kon­zept für Schul­bau“.

4. Novem­ber 2017. Die jun­ge Welt titelt: „Lek­ti­on vom Klas­sen­feind: Hin­ter der ‚Schul­bau­of­fen­si­ve‘ für Ber­lin ver­steckt sich ein Mas­ter­plan zur Pri­va­ti­sie­rung. Links­par­tei macht mit. Ver­ei­ne star­ten Kam­pa­gne dage­gen“. Ein Bei­trag von Ralf Wurz­ba­cher.

4. Novem­ber 2017.  Ralf Schön­ball legt im Tages­spie­gel nach: „Pri­va­ti­sie­rung der Schu­len. Ber­lin geht mit Schat­ten­haus­halt ins Risi­ko“.

3. Novem­ber 2017. Ralf Schön­ball berich­tet im Tages­spie­gel über die Plä­ne des Senats und stellt die Posi­tio­nen der FDP sowie der Pri­va­ti­sie­rungs­geg­ner von GiB vor: „Ber­li­ner Schul­bau: Pri­va­ti­sie­rungs­of­fen­si­ve des Senats im Visier“.

 

 

 

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