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Arti­kel von GIB

[12 Okt 2017 ]
Für die Schul­pri­va­ti­sie­rung die Ber­li­ner Lan­des­ver­fas­sung ändern?

Brief von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand an den Ber­li­ner Jus­tiz­se­na­tor:
Schul­bau und –Sanie­rung, Ver­schie­bung von Zustän­dig­kei­ten zwi­schen Bezir­ken und Land: Ist eine Ände­rung der Ber­li­ner Lan­des­ver­fas­sung erfor­der­lich? 
Sehr gehr­ter Herr Dr. Beh­rendt,
[…]
Für Schu­len bzw. Bil­dungs­bau­ten schlägt die Frat­z­­scher-Kom­­mis­­si­on Infra­struk­tur­ge­sell­schaf­ten auf Län­der­ebe­ne vor, für uns ein Grund, die Schul­re­form in Ber­lin auf­merk­sam zu ver­fol­gen. Bis­her lie­gen uns nur weni­ge Doku­men­te vor, aus denen die Kon­tur der „Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve“ abge­le­sen wer­den könn­te (alle bei­ge­fügt):

Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve – Pha­se I“, Druck­sa­che 18/0351, 12.5.2017
„Schul­bau und -sanie­rung in Ber­lin kurz-, mit­tel und lang­fris­tig (Pha­se I und Pha­se II) , …

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[4 Jul 2017 ]
SPD will es nicht gewe­sen sein"> Auto­bahn­pri­va­ti­sie­rung: Die <span class=SPD will es nicht gewe­sen sein" class="left" width="150px" height="150px" />

Von Carl Waß­muth
Vor einer Woche schrieb der haus­halts­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­­ti­on im Bun­des­tag, Johan­nes Kahrs in einem Gast­bei­trag zur Auto­bahn­pri­va­ti­sie­rung: „Nichts wird pri­va­ti­siert.“ Wer die Aus­ein­an­der­set­zung um den Ein­stieg pri­va­ter Inves­to­ren in den Auto­bahn­bau und –betrieb ver­folgt hat, müss­te sich ver­wun­dert die Augen rei­ben. SPD, CDU und CSU hat­ten das Grund­ge­setz geän­dert und so ermög­licht, dass der Auto­bahn­bau und –betrieb in ein pri­vat­recht­li­ches Unter­neh­men über­führt wird. Mit öffen­t­­lich-pri­va­­te Part­ner­schaf­ten (ÖPP) erhielt gleich­zei­tig erst­mals ein Finanz­pro­dukt Ver­fas­sungs­rang. Und nun soll das alles gar kei­ne Pri­va­ti­sie­rung gewe­sen sein? Kahrs geht sogar noch …

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[9 Mai 2017 ]
SPD ver­hin­dert die Pri­va­ti­sie­rung schon wie­der – nicht"> <span class=SPD ver­hin­dert die Pri­va­ti­sie­rung schon wie­der – nicht" class="left" width="150px" height="150px" />

Ein Kom­men­tar von Carl Waß­muth / GiB
Die Ber­li­ner Zei­tung hat einen Ände­rungs­ent­wurf zur Grund­ge­setz­än­de­rung zur Auto­bahn­re­form ver­öf­fent­licht. Klingt kom­pli­ziert und ist es auch. Aber mit etwas Geduld lässt sich das ver­ein­fa­chen. Und das geht so: Die Auto­bahn­ver­wal­tung soll pri­va­ti­siert wer­den, Bau und Betrieb wer­den geöff­net für pri­va­te Inves­to­ren. Pri­va­ti­sie­rung also? Nicht mit der SPD! – sag­te Frak­ti­ons­chef Tho­mas Opper­mann gegen­über der ARD-Sen­­dung Moni­tor. „Auch grund­ge­setz­lich?“ – frag­te das Team noch. Doch Opper­mann ent­schwand und sag­te nur noch über die Schul­ter: „Das klä­ren wir in der Bera­tung.“ Gut gebrüllt, Löwe. Die …

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[5 Mai 2017 ]
Han­dels­blatt “Kein pri­va­tes Kapi­tal für die Auto­bah­nen”: Ana­ly­se von Ger­lin­de Scher­mer

Ana­ly­se des Arti­kels im Han­dels­blatt “Kein pri­va­tes Kapi­tal für die Auto­bah­nen” (Erschie­nen am 4.5.2017, ver­fasst von Dani­el Dela­hes) von Ger­lin­de Scher­mer, SPD Bun­des­par­tei­tags­de­le­gier­te
Das Han­dels­blatt berich­tet die “Haus­halts­po­li­ti­ker” hät­ten sich “ver­stän­digt”. Wor­über? Über unse­re Geld­bör­se! Die Über­schrift “Kein pri­va­tes Kapi­tal für die Auto­bah­nen” ist durch den Text des Arti­kels nicht gedeckt. Es han­delt sich um eine Täu­schung. Die geplan­ten Kor­rek­tu­ren an der von der Bun­des­re­gie­rung in den Bun­des­tag ein­ge­brach­ten Gesetz­ent­wurf, der an 13 Stel­len das Grund­ge­setz ändern will, ändern nichts an der Pri­va­ti­sie­rungs­ab­sicht des Baus und der Betrei­bung unse­rer Auto­bah­nen durch …

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[30 Mrz 2017 ]
Beschluss des Koali­ti­ons­aus­schus­ses: die Schlupf­lö­cher für Pri­va­ti­sie­run­gen blei­ben

Ges­tern tag­te der Koali­ti­ons­aus­schuss und behan­del­te unter ande­rem das The­ma Grün­dung der Bun­des­fern­stra­ßen­ge­sell­schaft. Dazu steht es im Beschluss des Koali­ti­ons­aus­schus­ses:
“Wir bekräf­ti­gen den Beschluss der Minis­ter­prä­si­den­ten­kon­fe­renz vom 8.12.2016.
Bei der Grün­dung der Bun­des­fern­stra­ßen­ge­sell­schaft wird es kei­ne Ver­set­zung von Beschäf­tig­ten gegen ihren Wil­len geben. Für die Über­lei­tung der Beschäf­tig­ten wer­den Über­lei­tungs­ta­rif­ver­trä­ge ange­strebt. Per­so­nal­ver­tre­tun­gen wer­den in die Arbeit des Gre­mi­ums, das den Per­so­nal­über­gang beglei­tet, eng ein­ge­bun­den.
Es wird kei­ne Pri­va­ti­sie­rung der Bun­des­stra­ßen geben. Der Beschluss der Minis­ter­prä­si­den­ten­kon­fe­renz regelt das unver­äu­ßer­li­che Eigen­tum der Infra­struk­tur­ge­sell­schaft und ihrer Toch­ter­ge­sell­schaf­ten im Grund­ge­setz.
Eine Über­tra­gung von Alt­schul­den auf die Gesell­schaft wird …

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