Petition: Sicherheit durch Abrüsten und Verhandeln

Sicherheit durch Abrüsten und Verhandeln

An den Bundeskanzler

Krieg ist immer falsch. Er bringt mit jedem Tag mehr Leid, Zerstörung und Tod. Und er trifft sozial benachteiligte Menschen zuerst und am härtesten. Mit jedem Tag wächst das Risiko der Eskalation und Ausweitung, denn Kriege kennen keine Grenze. Deshalb heißt die wichtigste Aufgabe in einer Zeit wie dieser: Frieden schaffen. Statt zu schießen, gilt es, zu verhandeln. Statt aufzurüsten und zu drohen, benötigen wir ernsthafte, ehrliche Diplomatie, internationale Kooperation und kulturellen Austausch.

In unserer Zeit, in der die gegenseitigen Verflechtungen und Abhängigkeiten ständig zunehmen, in der sich Krisen wie beispielsweise die Klimaerhitzung oder Pandemien grenzüberschreitend auswirken und in der Waffensysteme jeden Punkt der Erde erreichen können, kann internationale Sicherheit keine militärische Frage sein und schon gar nicht einseitig erlangt werden. Notwendig ist ein System gegenseitiger Sicherheit.

Frieden und Demokratie in Europa sind nicht selbstverständlich und müssen politisch herbeigeführt werden. In vielen europäischen Staaten schreitet die soziale Spaltung voran, und Rechtsextremismus breitet sich aus. Entweder münden die globalen Konflikte in neuer Gewalt, oder es kommt zu einer neuen Phase von Abrüstung, Entspannung und friedlicher Zusammenarbeit. Wir wünschen uns Frieden und ein solidarisches Miteinander.

Herr Bundeskanzler,

beenden Sie die Aufrüstung, geben Sie unsere Steuergelder frei. Sie sind nicht für Krieg und Zerstörung gedacht, sondern für die Finanzierung der Daseinsvorsorge, für sozialen Zusammenhalt und Ausgleich, für unser aller Gemeinwohl. Engagieren Sie sich aktiv für und in Friedensverhandlungen!

Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) e. V.
Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) e. V.
Informationsstelle Militarisierung (IMI) e. V.
NaturFreunde Deutschlands e. V.

und alle Unterzeichnenden

 

Hier kann man die Unterschriftenliste als PDF herunterladen.

Bitte bis 15.12.2026 zurücksenden an: Gemeingut in BürgerInnenhand e.V., Weidenweg 37, 10249 Berlin