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Artikel aus der Kategorie: Arti­kel von Gemein­gut in Bür­ger­hand


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[29 Okt 2018 ]
Trau­er um Jür­gen Schutte

Wir trau­ern um Jür­gen Schutte. Der Mit­be­grün­der von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand starb am 19. Okto­ber 2018. Mit ihm haben wir einen ech­ten Freund ver­lo­ren. Uns ver­bin­den nun noch die vie­len schö­nen Erin­ne­run­gen. In Gedan­ken sind wir auch bei Jür­gens Fami­lie, ins­be­son­de­re bei Frau Dr. Ulri­ke Faber, bei Micha­el Schutte und bei Ton­ia Jop­pi­en. Wir doku­men­tie­ren nach­fol­gend Zita­te, die uns anläss­lich sei­nes Todes zuge­sandt wur­den — Jür­gen war als Pro­fes­sor für Ger­ma­nis­tik von Lite­ra­tur begeis­tert. Außer­dem auch per­sön­li­che Wor­te von Men­schen, die mit Jür­gen gear­bei­tet, gefei­ert und gekämpft haben.
Die Trau­er­fei­er fin­det …

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[23 Okt 2018 ]
Wie die Fratz­scher-Kom­mis­si­on und Pri­ce­wa­ter­house­Coo­pers Pri­va­ti­sie­rung tar­nen

Von Lau­ra Valen­tu­ke­vici­u­te, GiB
Das aktu­el­le Vor­ha­ben des Ber­li­ner Senats, Schul­grund­stü­cke und Immo­bi­li­en zu pri­va­ti­sie­ren, ent­stand nicht zufäl­lig. Es ist ein Ergeb­nis lang­jäh­ri­ger Über­le­gun­gen, wie pri­va­te Akteu­re, ins­be­son­de­re Ban­ken, Pen­si­ons­fonds, aber auch klei­ne­re Anle­ger, Bera­tungs­un­ter­neh­men und die Bau­in­dus­trie von den ver­schie­de­nen Berei­chen der Daseins­vor­sor­ge direkt pro­fi­tie­ren kön­nen. Die letz­ten ein­schlä­gi­gen Leit­fä­den dazu pro­du­zier­ten unter ande­rem die soge­nann­te Frat­z­­scher-Kom­­mis­­si­on und das Bera­tungs­un­ter­neh­men Pri­ce­wa­ter­house­Coo­pers (PwC). Die Berich­te der Frat­z­­scher-Kom­­mis­­si­on, die 2014 von dem dama­li­gen Wirt­schafts­mi­nis­ter Sig­mar Gabri­el ein­be­ru­fen wur­de, wur­den schon mehr­fach ana­ly­siert. Das Gut­ach­ten von PwC fand bis­her wenig Beach­tung. Die Ana­ly­se …

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[12 Okt 2017 ]
Für die Schul­pri­va­ti­sie­rung die Ber­li­ner Lan­des­ver­fas­sung ändern?

Brief von Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand an den Ber­li­ner Jus­tiz­se­na­tor:
Schul­bau und –Sanie­rung, Ver­schie­bung von Zustän­dig­kei­ten zwi­schen Bezir­ken und Land: Ist eine Ände­rung der Ber­li­ner Lan­des­ver­fas­sung erfor­der­lich? 
Sehr gehr­ter Herr Dr. Beh­rendt,
[…]
Für Schu­len bzw. Bil­dungs­bau­ten schlägt die Frat­z­­scher-Kom­­mis­­si­on Infra­struk­tur­ge­sell­schaf­ten auf Län­der­ebe­ne vor, für uns ein Grund, die Schul­re­form in Ber­lin auf­merk­sam zu ver­fol­gen. Bis­her lie­gen uns nur weni­ge Doku­men­te vor, aus denen die Kon­tur der „Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve“ abge­le­sen wer­den könn­te (alle bei­gefügt):

Ber­li­ner Schul­bau­of­fen­si­ve – Pha­se I“, Druck­sa­che 18/0351, 12.5.2017
„Schul­bau und -sanie­rung in Ber­lin kurz-, mit­tel und lang­fris­tig (Pha­se I und Pha­se II) , …

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[4 Jul 2017 ]
SPD will es nicht gewe­sen sein"> Auto­bahn­pri­va­ti­sie­rung: Die <span class=SPD will es nicht gewe­sen sein" class="left" width="150px" height="150px" />

Von Carl Waß­muth
Vor einer Woche schrieb der haus­halts­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­­ti­on im Bun­des­tag, Johan­nes Kahrs in einem Gast­bei­trag zur Auto­bahn­pri­va­ti­sie­rung: „Nichts wird pri­va­ti­siert.“ Wer die Aus­ein­an­der­set­zung um den Ein­stieg pri­va­ter Inves­to­ren in den Auto­bahn­bau und –betrieb ver­folgt hat, müss­te sich ver­wun­dert die Augen rei­ben. SPD, CDU und CSU hat­ten das Grund­ge­setz geän­dert und so ermög­licht, dass der Auto­bahn­bau und –betrieb in ein pri­vat­recht­li­ches Unter­neh­men über­führt wird. Mit öffen­t­­lich-pri­va­­te Part­ner­schaf­ten (ÖPP) erhielt gleich­zei­tig erst­mals ein Finanz­pro­dukt Ver­fas­sungs­rang. Und nun soll das alles gar kei­ne Pri­va­ti­sie­rung gewe­sen sein? Kahrs geht sogar noch …

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[9 Mai 2017 ]
SPD ver­hin­dert die Pri­va­ti­sie­rung schon wie­der – nicht"> <span class=SPD ver­hin­dert die Pri­va­ti­sie­rung schon wie­der – nicht" class="left" width="150px" height="150px" />

Ein Kom­men­tar von Carl Waß­muth / GiB
Die Ber­li­ner Zei­tung hat einen Ände­rungs­ent­wurf zur Grund­ge­setz­än­de­rung zur Auto­bahn­re­form ver­öf­fent­licht. Klingt kom­pli­ziert und ist es auch. Aber mit etwas Geduld lässt sich das ver­ein­fa­chen. Und das geht so: Die Auto­bahn­ver­wal­tung soll pri­va­ti­siert wer­den, Bau und Betrieb wer­den geöff­net für pri­va­te Inves­to­ren. Pri­va­ti­sie­rung also? Nicht mit der SPD! – sag­te Frak­ti­ons­chef Tho­mas Opper­mann gegen­über der ARD-Sen­­dung Moni­tor. „Auch grund­ge­setz­lich?“ – frag­te das Team noch. Doch Opper­mann ent­schwand und sag­te nur noch über die Schul­ter: „Das klä­ren wir in der Bera­tung.“ Gut gebrüllt, Löwe. Die …

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[5 Mai 2017 ]
Han­dels­blatt “Kein pri­va­tes Kapi­tal für die Auto­bah­nen”: Ana­ly­se von Ger­lin­de Scher­mer

Ana­ly­se des Arti­kels im Han­dels­blatt “Kein pri­va­tes Kapi­tal für die Auto­bah­nen” (Erschie­nen am 4.5.2017, ver­fasst von Dani­el Delahes) von Ger­lin­de Scher­mer, SPD Bun­des­par­tei­tags­de­le­gier­te
Das Han­dels­blatt berich­tet die “Haus­halts­po­li­ti­ker” hät­ten sich “ver­stän­digt”. Wor­über? Über unse­re Geld­bör­se! Die Über­schrift “Kein pri­va­tes Kapi­tal für die Auto­bah­nen” ist durch den Text des Arti­kels nicht gedeckt. Es han­delt sich um eine Täu­schung. Die geplan­ten Kor­rek­tu­ren an der von der Bun­des­re­gie­rung in den Bun­des­tag ein­ge­brach­ten Gesetz­ent­wurf, der an 13 Stel­len das Grund­ge­setz ändern will, ändern nichts an der Pri­va­ti­sie­rungs­ab­sicht des Baus und der Betrei­bung unse­rer Auto­bah­nen durch …

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[30 Mrz 2017 ]
Beschluss des Koali­ti­ons­aus­schus­ses: die Schlupf­lö­cher für Pri­va­ti­sie­run­gen blei­ben

Ges­tern tag­te der Koali­ti­ons­aus­schuss und behan­del­te unter ande­rem das The­ma Grün­dung der Bun­des­fern­stra­ßen­ge­sell­schaft. Dazu steht es im Beschluss des Koali­ti­ons­aus­schus­ses:
“Wir bekräf­ti­gen den Beschluss der Minis­ter­prä­si­den­ten­kon­fe­renz vom 8.12.2016.
Bei der Grün­dung der Bun­des­fern­stra­ßen­ge­sell­schaft wird es kei­ne Ver­set­zung von Beschäf­tig­ten gegen ihren Wil­len geben. Für die Über­lei­tung der Beschäf­tig­ten wer­den Über­lei­tungs­ta­rif­ver­trä­ge ange­strebt. Per­so­nal­ver­tre­tun­gen wer­den in die Arbeit des Gre­mi­ums, das den Per­so­nal­über­gang beglei­tet, eng ein­ge­bun­den.
Es wird kei­ne Pri­va­ti­sie­rung der Bun­des­stra­ßen geben. Der Beschluss der Minis­ter­prä­si­den­ten­kon­fe­renz regelt das unver­äu­ßer­li­che Eigen­tum der Infra­struk­tur­ge­sell­schaft und ihrer Toch­ter­ge­sell­schaf­ten im Grund­ge­setz.
Eine Über­tra­gung von Alt­schul­den auf die Gesell­schaft wird …

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[24 Mrz 2017 ]
Schrift­li­che Stel­lung­nah­me von GiB zur öffent­li­chen Anhö­rung des Haus­halts­aus­schus­ses des Deut­schen Bun­des­ta­ges am 27.3.2017 zur Grün­dung einer „Infra­struk­tur­ge­sell­schaft Ver­kehr“

Die Stel­lung­nah­me als PDF-Datei her­un­ter­la­den
Sofern wie vor­ge­schla­gen über alle Grund­ge­setz­än­de­run­gen samt Begleit­ge­set­zen im Paket abge­stimmt wer­den soll, emp­fiehlt Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand (GiB) drin­gend die Ableh­nung des Pakets.
Es wür­de damit eine mas­si­ve Pri­va­ti­sie­rung im Bereich der Auto­bah­nen gestar­tet.
Für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger erge­ben sich zahl­rei­che Nach­tei­le und Risi­ken, denen kein erkenn­ba­rer Nut­zen gegen­über­steht.
Die Ele­men­te, die den Ein­be­zug pri­va­ten Kapi­tals ermög­li­chen, sind so weit­grei­fend und zahl­reich, dass ein­fa­che Ände­run­gen nicht imstan­de sind, sie aus­zu­schlie­ßen. Es wäre ein völ­lig neu­er Gesetz­ent­wurf erfor­der­lich, den zu dis­ku­tie­ren frag­los die Zeit fehlt.
Die Zen­tra­li­sie­rung der Auto­bah­nen als …

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[6 Mrz 2017 ]
Der Aus­ver­kauf der Auto­bahn

Von Lau­ra Valen­tu­ke­vici­u­te, zuerst erschie­nen bei “Blät­ter für deut­sche und inter­na­tio­na­le Poli­tik” Heft 3/2017
Am 31. März die­ses Jah­res kommt es zum Schwur: Dann stimmt der Bun­des­tag über meh­re­re Grund­ge­setz­än­de­run­gen ab, die allen anders­lau­ten­den Bekun­dun­gen zum Trotz Pri­va­ti­sie­run­gen beim Bau und Betrieb von Auto­bahn­ab­schnit­ten und Schul­ge­bäu­den ermög­li­chen. Die Regie­rung ließ den Abge­ord­ne­ten nur wenig Zeit zur gründ­li­chen Prü­fung und Dis­kus­si­on: Ihnen lie­gen der Ent­wurf zur Grund­ge­setz­än­de­rung und das Begleit­ge­setz erst seit knapp drei Mona­ten vor.1 Offen­bar ahnen die betrof­fe­nen Minis­te­ri­en – Ver­kehr, Finan­zen und Wirt­schaft –, dass das umstrit­te­ne Vor­ha­ben nur …